Was einem so auffällt ….

Wie HIER schon angedeutet, bin ich wieder da; was einem so auffällt, wenn man sich umblickt, ist Einiges.

  • Zunächst mal die unerträgliche Hitze.

Da hat es im Schatten draußen 35° und mehr, und wenn das Thermometer in der Sonne hängt, dann zeigt es glatt mal um die 50° an. Und überall sieht man den Wassermangel. Geregnet hat es hier sicherlich schon 8 Wochen nicht mehr (von ein paar Tropfen hie und da mal abgesehen).

Gut zu sehen ist das an 2 Bildern ….

Was einem so auffällt

Am Weiher … einmal im Frühling, einmal vor 1 Woche ….

Und dann noch das Bild von gestern ….

Was einem so auffällt

…. und der aktuelle Stand

Und wenn man einen Nachbarn fragt, woran das wohl liege, dann kommt die Antwort „am Klimawandel, sprich an uns“. Jedoch ein Veränderung im Handeln scheint es nicht nach sich zu ziehen. Irgendwo keimt ein Bewusstsein auf, aber mehr (noch) nicht.

Eines ist klar …. solche Effekte, wie zunehmende Hitze, zunehmende Unwetter etc etc, das ist der kommende Normalfall, und das Jetzt ist nur der Anfang.

  • Es sind kaum noch Schmetterlinge zu sehen

Hier und da mal ein Wohlweißling, und das wars dann auch schon.

Ich für meinen Teil hab mir jetzt eine Pflanzschale besorgt, und aus dem Netz eine Samenmischung aus Blumen, speziell für Schmetterlinge. Hoffentlich habe ich Erfolg damit, dann werde ich nächstes Jahr eine ganze Ecke einrichten und hoffe, dass andere mitmachen.

  • Trump macht weiter wie bisher

Der Mann ist lernresistent. Ich lese zwar nach wie vor nur die Überschriften und ev. mal eine Zusammenfassung. Aber man kann auch schon daraus klar erkennen, wess Geistes Kind er ist und wie wenig für ihn objektiv sichtbare Tatsachen zählen. Wie gut, dass er spätestens 2025 weg ist vom Fenster …. ev. ja schon vorher. Und wie gut, dass er erkennen muss, dass auch ER über bestimmte Hürden nicht hinwegkommt.

  • …. und dies führt mich direkt zu unserem Innenminister …. mehr möchte ich dazu lieber nicht sagen (außer ev., dass das schon was aussagt, wenn ich als Bayer und als einer, der in Ingolstadt aufgewachsen ist, sowas von sich gibt)
  • …. und dies wiederum führt mich zu der Frage, was unsere Regierung eigentlich grade so macht? Ich habe so den Eindruck, als würde rein gar nichts passieren. Dabei gäbe es genügend gravierende Probleme, um die sich die Herrschaften zu kümmern hätten.

Ev. ergibt sich dieser Eindruck ja dadurch, dass ich mehrere Wochen nicht „anwesend“ war, und Etliches nicht mitbekommen habe? Jedoch das Netz hat mich doch andauernd grob im Bild gehalten. Also sollte sich ‚Aktivität‘ der Regierenden auch bis zu mir durchgesprochen haben?

Vermutlich sind die Herrschaften auch hitzegeschädigt!

Was einem so auffällt, darüber hinaus, hängt vielfach mit der aktuellen Witterung zusammen. Alles geht irgendwo langsamer, bedächtiger. Die Menschen verkriechen sich tagsüber in ihren Löchern. Erst wenn die Sonne untergegangen, kommen sie wieder hervor.

Die Preise für Obst und Gemüse sind vielfach gestiegen. Ob nur der Hitze wegen bzw. wegen des fehlenden Wassers oder ob da schon die massiv zurückgegangene Zahl der Bienen zu erkennen ist, wird sich zeigen (vermutlich beides).

Was mit Letzterem zusammenhängt, ist auch die massiv zurückgegangene Zahl der Vögel. Nur wenigen scheint es aufzufallen! Weil ob da früh morgens 20 Vögel zu hören sind, wenn die Sonne aufgeht oder „nur“ 10, das scheint keinen Unterschied zu machen. Jedoch die Kenner schlagen Alarm

…. nur keiner scheint sie zu hören.

Und so sage ich …. Leute tut was für die Natur und die Lebenwesen darin! Auch wenn es nur wenig ist (s. Pflanzschale), es lohnt sich!!! Was einem so auffällt …. was wir NICHT tun, kommt bei uns an. Nicht morgen, nicht übermorgen …. aber wenn es dann mal angekommen ist, dann ist es längstens zu spät.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Dahingeschmolzen …..

Am Freitag waren hier 30 Grad. Abends um 8 waren es immer noch 25.

Ich hatte leichtsinnigerweise spekuliert, dass es gegen Abend kühler wird, und noch schnell zugesagt, dass ich dann vorbeikomme und noch kurz 2 Stunden im Autohaus aushelfe.

Gelegentlich hab ich dort die Aufgabe, ca. 25 Autos zu rangieren, um sie auf dem Ausstellungsgelände in Reih und Glied zu positionieren, so dass potentielle Kunden die Fahrzeuge sortiert nach Neu- und Gebrauchtwagen vorfinden, und die PKWs nicht querbeet stehen.

Dass meine Zusage, das am Freitag noch schnell zu machen, ein Fehler war, merkte ich spätestens, als ich ins erste Auto einstieg. Da drinnen waren es gefühlte 40 Grad.

Nachdem ich das mit allen 25 Karren gemacht hatte, war ich dem Ende nahe. Wahrscheinlich hätte mir ein geschickter Verkäufer einen Haarföhn, zu dem Zeitpunkt, als Klimaanlage verkaufen können.

Nachdem mein Kreislauf solche Sachen, seit meinem Schlaganfall, nimmer so recht mitmacht, kann man sich vermutlich vorstellen, wie ich mich hinterher fühlte.
Das Ganze war wieder einmal ein Wahrnsignal, darauf zu hören, was geht. Eigentlich hätte ich mittendrin aufhören müssen. Einfach aus Selbstschutz. Aber was tut klein Doofi ….. er macht weiter, aus Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Chef.

Und so hatte ich jetzt 2 Tage zu tun, um mich wieder ins Lot zu bringen. Aber das glaubt einem sowieso keiner. Von den bekannten Behörden und Kassen sowieso niemand.

Es grüßt,
das Smamap

Durchgebraten

Meine Physiotermine beinhalten derzeit „Fango“.

Nun dachte ich mir heute …. macht ja keinen Unterschied, ob jetzt da draußen 20 Grad sind oder 30 oder 35, wenn die Packung, auf der man da liegt, eh sehr warm ist.

Falsch gedacht !!!

Ich kam mir vor wie ein Braten in der Röhre. Hinterher brauchte ich dann dringend Sprit in Form von Leitungswasser, um hinterher dann noch die „manuelle Therapie“ und die Strombehandlung verarbeiten zu können.

Der Therapeut meinte schon, ob er mir das heute noch zutrauen könne, nach der Fango.

Ich Dödel hatte natürlich meine Wasserflasche nicht dabei …… selber schuld. Das nächste Mal wird zuvor reichlich geflutet.

Es grüßt,
das Smamap

Sommer – soweit das Auge reicht

Dann war heut doch nix mit Arbeiten. Noch Anruf bekommen, der es auf morgen verschiebt.

So hatte ich noch Muse, nachmittag, den Schatten suchend, zur Eisdiele zu wandern, und mir dort 2 Kugeln der Sorte „egal“ mitzunehmen. In der Waffel versteht sich. Manchmal ist mir nach einer bestimmten Sorte, und manchmal weiß ich nicht so recht. Dann sag ich immer zum Patrizio „2x egal“. Erstaunlich wie viele verschiedene Eissorten der hat.

Das Eis war speziell tiefgekühlt heute. Und schmeeeeeckte. Unbeschreiblich.

Ich hab es total genossen. Und in die Länge gezogen. Ich geh immer eine kleine Runde dabei. Bewegung muss ich, rein ärztlich gesehen, mitnehmen, wo geht. Im Frühling reichten die beiden Eiskugeln grade mal die Straße entlang, vorbei am Obsthändler, bis zur Bankfiliale.
Heute hatte ich sogar noch bis zum Bahnhof runter Stoff zum schlecken.

Und dann auf der Parkbank gesessen, leider schon ohne Eis, aber natürlich im Schatten. Den feinen Luftzug genossen, unter den Bäumen.

Auf der anderen Talseite den Verkehr beobachtet. Die Cabrios, die Motorräder, und natürlich auch die vollklimatisierten Luxuskarossen. Na gut, das Luxus lassen wir weg. Jedenfalls alle Fenster zu. In meiner Jugend gab es nur offene Fenster, weil die Klimaanlagen alle eine Kurbelbedienung hatten.

Und natürlich alle Menschen langsam unterwegs. Kurz gehalten, was T-Shirt und Hosen angeht.

Meinereiner hat natürlich immer Cäppi dabei. Mangels Sonnenschutzfaktor „Haare“.

Dann langsam und gemäßigten Schrittes Richtung Heimat mich bewegt. Gut, auch wegen der Hitze. Aber ich bin nicht mehr so flott unterwegs, wie früher mal. Geht halt nicht mehr.
Dabei macht man immer auch die Erfahrung: Man kommt auch ein klein wenig langsamer überall hin.

Morgen früh, da freu ich mich auf´s Freibad. Machen um 8 auf. Werd ich jetzt, wenn immer möglich, hinlaufen. Nur 5 Minuten von zuhause. Physio meinte, das wäre schon ganz gut für mich. Wird wohl auf Saisonkarte rauslaufen.
Nach dem Schwimmen dann kurz was erledigen, die andere Physio (mit Fango) genießen. Das wird bestimmt eine mords Gaudi.

Und Nachmittag dann arbeiten. Wohl so gegen Abend. Kann ich mir frei einteilen. Bin ja nicht beschubst, und wackle bei 30 Grad in der Sonne rum. Einen fast Beinahezusammenbruch, wie schon mal, muss ich nicht haben. Wie sagte der Chefarzt damals: Sie kennen Ihre Grenze, und Sie wissen wie weit Sie gehen dürfen.
Ja, das weiß ich.

Und Abends dann, da gehe ich mal zum nächsten Biergarten. Na ja, Oberfranken hat hier nicht grad die tollste Auswahl. Aber so unter ein paar Kastanien sitzen, und einen Radler reinzischen, das darf ich dann schon.

Es grüßt,
das Smamap