Die Zeit danach

G20 ist nun vorbei – es beginnt die Zeit danach.

Wie ich bereits in DIESEM BEITRAG erläuterte, habe ich mich nur sehr begrenzt auf die Berichterstattung dazu eingelassen.

Alles, was ich weiß, ist, dass sich dort Staatenlenker getroffen haben, um Dinge zu beschließen, die auch vorher schon Stand der Dinge waren, und dass es dort hohen Sachschaden und viele Verletzte gab. Also der ganz normale Irrsinn.

Das alles weiß ich, ohne mich dem Medien-Hype hingegeben zu haben, der da wieder getrieben wurde. Und heute bekomme ich mit, dass die Suche nach angeblichen Verantwortlichen, in vollem Gange ist.

Also alles ganz normal in dieser Zeit.

Brauchen wir das alles?

Hat man beschlossen Kriege, Klimawandel und Hunger auf dieser Welt mit aller Konsequenz zu beseitigen?

Hat man beschlossen das Artensterben (ich berichtete HIER darüber) konsequent zu bekämpfen?

Hat man beschlossen unseren Planeten, ohne Wenn und Aber für die Nachfolgegenerationen zu erhalten?

Die Antworten auf solche Fragen sprechen für sich.

Und so bleibt in dieser Zeit fast nur noch das Prinzip Hoffnung.

Vll auch die Hoffnung, es komme ein Mann, der die Dinge in der richtigen Richtung, in die Hand nimmt. Jedoch was dies angeht, da haben wir Deutsche ziemlich eindeutige Erfahrungen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Poke di dingens …..

Manchmal hat es so seine Vorteile, wenn man etwas dezentral lebt.

Hier in Oberfranken läuft die Zeit noch etwas langsamer, die Menschen sind noch verwurzelter in ihren Traditionen und Lebensweisen, und bis sich da was Neues durchgesprochen hat, das dauert immer etwas länger.
Ganz im Gegensatz etwa zu meiner Heimat von geburtswegen, sprich München.

Und so habe ich bisher noch niemanden gesehen, der nach den Dingern jagt.

(Copyright: Nintendo)

Gut, das mag durchaus teilweise auch an mir liegen, weil ich nicht so bewusst beachte, was die Schüler, die mir begegnen, so treiben. Aber ich nehme mal an, dass mir solch eher seltsame Verhaltensweisen aufgefallen wären, über die im Netz „landauf/landab“ berichtet wird.

Folglich ist davon auszugehen, dass die Zahl derer, die zu Jägern mutiert sind, sich noch im absolut überschaubaren Rahmen hält.

Mir stellen solche Entwicklungen immer die Frage, ob ich mich denselben stellen sollte, um auf dem Laufenden zu sein.
Immer öfter beantworte ich solche Fragen mit NEIN. Noch vor 10 Jahren, als ich noch gewisser Bestandteil der IT-Branche war, gehörte „auf dem Laufenden bleiben“ zum absolut zwingenden Bestandteil des Berufs- und damit auch des Privatlebens.
Und auch danach behielt ich das in gewissem Umfang bei, aus Gründen der Neugierde, und weil mich Entwicklungen in diesem Bereich immer noch faszinieren.

Jedoch unterscheide ich mittlerweile zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem. Schlicht deswegen, weil es mit zunehmenden Jahren, Dinge gibt, die wichtiger sind, als jeden Hype mitzuerleben/-verfolgen.

Und so weiß ich, so rein grundsätzlich, um was es beim jetzigen letzten Schrei geht, aber ich verspüre keine Notwendikeit, mir das Thema zu erarbeiten. Zumal es sich dabei um nichts handelt, was meinem Leben etwas geben könnte.

EINEN Gedanken habe ich allerdings zu dieser Zeiterscheinung: Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis es den ersten Toten gibt, deswegen, weil die Konzentration auf´s Smartphone wichtiger war, als diejenige auf die Umgebung, also etwa den Straßenverkehr.

AUCH deswegen finde ich es positiv, dass die Dinge nicht mehr so auf mich einprasseln, wie seinerzeit. Zum einen des Lebensortes wegen, und zum anderen aus eigener Entscheidung.

Es grüßt,
das Smamap