Induktionskochplatte – die ersten Erfahrungen

Wie letztens in meinem ERSTEN BEITRAG schon angedeutet, bin ich total begeistert von meiner Induktionskochplatte.

Induktionskochplatte

Und das bewahrheitet sich immer mehr.

Nicht nur, dass sie nur die Hälfte des Stroms verbraucht, verglichen mit dem normalen E-Herd, die Induktionskochplatte bringt auch eine enorme Zeitersparnis.

Wenn man so die Zeitabläufe des E-Herds gewohnt ist, und es halt nun mal 5 Minuten dauert, bis das Wasser kocht, und das jetzt schon nach gut 2 Minuten damit anfängt, dann hat man zu tun, sich zeitlich anders zu organisieren.
Bisher hatte man eben Zeit, z.B noch kurz was klein zu schnippseln oder mal eben einen gewissen Ort aufzusuchen.

Das geht jetzt nicht mehr, denn kaum steht die Pfanne auf der Platte, wird das Öl auch schon heiß.

Nur als Bsp.: Am We machte ich mir Spaghetti Bolognese. War alles komplett in 10-15 Minuten fertig. Da war mit E-Herd nicht mal ansatzweise dran zu denken.

Ich musste zwar erstmal raus bekommen, bei welchen Temperaturen lt. Display die Energiezufuhr reicht, um z.B. das Wasser zum Kochen zu bringen (über die Plus und Minus Taste kann man das von 80 bis 270 Grad hoch- und runterfahren). Und die Feinjustierung meiner Platte reicht auch nicht so ganz, um z.B. „mittlere Hitze“ einzustellen, so wie es das Rezept verlangt. Aber das liegt wohl daran, dass die Preisklasse meiner Induktionskochplatte eben nicht alle Feinheiten mitbringt. Sollte sie auch nicht, denn es würde erst mal darum gehen sollen, Erfahrungen zu sammeln. Und mit 20 Euronen wäre ja nicht allzuviel kaputt !

Na jedenfalls schwant mir Schlimmes für meinen E-Herd. Der wird wohl so gut wie nicht mehr Verwendung finden. Auch wenn ich nur EINE Induktionskochplatte mein Eigen nenne, so geht das Kochen doch so rasend schnell, dass auch dann, wenn ich 2 Töpfe nacheinander bearbeite, ich immer noch eher fertig bin, als zuvor auf dem E-Herd.

Und so wie sich das anlässt, gibt es auf absehbare Zeit, möglicherweise, noch eine 2. Induktionskochplatte. Es ist einfach Hammer, wenn man eine Stufe höher schaltet, und das Kochgut bringt 10 Sekunden später das Ergebnis zutage. Für mich eine Revolution in der Küche.

Für einen, der sowas schon länger kennt, mag das Alltag sein. Ein Neuling auf diesem Gebiet ist baff erstaunt über die enorme Zeit- und Stromersparnis, die sowas mit sich bringt.

Es grüßt,
das Smamap

Induktionskochplatte – reine Magie

In letzter Zeit hatte ich – eher zufällig – 2 Artikel gelesen zum Thema „Induktionskochplatte“.

Auch Wikipedia sagt in einem Beitrag etwas zum Thema.

Fazit vom Ganzen: Ich besorgte mir letzte Woche online eine einzelne tragbare Induktionskochplatte, für kleines Geld, um damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Induktionskochplatte

Heute abend hatte ich endlich Zeit, das mal zu testen.

Ich nahm also einen mittleren Topf, füllte ihn mit einem Liter Wasser, und brachte das Wasser zunächst auf meinem normalen Elektroherd zum Kochen. Ich stoppte die Zeit vom Einschalten bis zu dem Zeitpunkt als das Wasser sprudelnd zu kochen begann.

Der E-Herd brauchte ziemlich genau 9 Minuten dazu. Mit meinem Verbrauchsmessgerät bestimmte ich zusätzlich den Stromverbrauch, den die Kochplatte dabei produzierte. Es waren etwa 1.600 Watt, die dabei durch den Zähler gingen (genau genommen muss man ja von der elektrischen Leistung sprechen).

Das Gleiche unternahm ich anschließend mit meiner neuen Induktionskochplatte.

Die brauchte genau die Hälfte, also 4 Minuten und 30 Sekunden. Der Strom, der durchs Gerät floss, betrug ebenfalls etwa 1.600 Watt, was die Vergleichsrechnung einigermaßen vereinfacht.

Effektiv bezahle ich also für einen Kochvorgang auf der Induktionskochplatte die Hälfte dessen, was ich, für denselben Kochvorgang, auf dem E-Herd bezahle.

Rechnet man mal hoch auf´s ganze Jahr, und geht nur mal davon aus, dass man meinen Kochvorgang 2x jeden Tag durchführt, und das an 300 Tagen, so kommt man für die Induktionskochplatte auf (1.600 Watt x 4,5 Minuten x 2 x 300) 72 KWh Stromverbrauch pro Jahr. Hätte man das Ganze immer mit dem E-Herd gemacht, dann hätte dieser das Doppelte verbraucht.

Somit kann ich also mittels der Induktionskochplatte im Jahr, bei meinem Bsp., 72 KWh einsparen. Das sind, mal einen Strompreis von 33 Cent pro KWh angenommen, 24 € im Jahr, wodurch die Induktionskochplatte sich innerhalb eines Jahre bezahlt hätte (20,90 € inkl. Versand).

Vermutlich müsste man eher mehr als 2 solche Kochvorgänge pro Tag annehmen, um der Realität gerecht zu werden, so dass die Ersparnis effektiv noch höher ausfiele.

Das Ganze hat auch den Vorteil, dass ich meine Töpfe und Pfannen alle weiterverwenden kann (nur die Alu-Pfanne, die ich mal geschenkt bekam, aber eh nicht mag, funktioniert damit nicht; man braucht nämlich Kochgeschirr, das magnetisch ist, sprich, wenn man einen Magneten dranhält, dann muss der dran haften bleiben). Es funktionieren also z.B. normale Pfannen und Edelstahltöpfe.

Eine solche Induktionsplatte wird auch nicht heiß (lediglich die Rückwärme des Kochguts/-geschirrs erwärmt die Glaskeramikplatte. Deshalb kann da auch nichts einbrennen, mangels Hitze.
Der Hauptunterschied zur normalen E-Herd-Kochplatte ist eben die sehr viel höhere Energieeffizienz, d.h. es verpufft sehr viel weniger Energie ungenutzt. Ein weiterer Unterschied ist, dass solche Platten einen eingebauten Ventilator haben, der die Elektronik kühlt, also ein Geräusch vorhanden ist, das man ansonsten nicht kennt.
Bei der Geräuschkulisse, die üblicherweise in einer Küche vorhanden ist, fällt das allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Ich werde meine neue Errungenschaft jetzt mal möglichst häufig benutzen (statt des E-Herdes), auch um die ganzen Einstellungen zu testen, die mit so einem Ding möglich sind (Timer, Programme je Kochgut).

Wer meine Beiträge im Bereich Tips & Tricks gelesen hat, weiß ja, dass ich über diverse Maßnahmen meinen Stromverbrauch erheblich gesenkt habe, ohne an Komfort zu verlieren.
Mit der Induktionskochplatte reduziere ich ihn nochmals um mindestens 50 KWh, wahrscheinlich eher 100 KWh.
In meiner Anfangszeit als Single war mein Jahresverbrauch im Bereich so an die 900 KWh. Mit der jetzigen Maßnahme falle ich unter die 500-er-Marke, habe damit also meinen Jahresstromverbrauch dann halbiert. Im Vergleich zum gleichgebliebenen Stromverbrauch, spare ich also heute 150 € ein. Ein Betrag, mit dem sich was anfangen lässt.

Es grüßt,
das Smamap