Galaxy Tab S4 neu installiert

Es half nix mehr …. ich habe am Wochenende mein Galaxy Tab S4 neu installiert.

Vor hatte ich das schon länger, denn es gab das eine oder andere, das auf meinem Tablet nicht so lief, wie es laufen sollte. Nicht dass es Probleme in DEM Sinn gab, aber an der ein oder anderen Stelle verhielt sich eine App anders, als sie sollte. ZB kam ein Bildschirm, der da gar nicht kommen sollte. Also keine Fehlfunktion im eigentlichen Sinn. Die Hersteller meinten immer, ich solle mal das Tablet zurücksetzen, aber davor schreckte ich dann immer zurück. Va wegen des Aufwandes. Zudem stellte es sich oft heraus, dass es mit den Empfehlungen der App-Hersteller so eine Sache war. Denn allzuoft hieß es da „…. App deinstalliert und neu installiert? ….“ und dann stellte sich oft raus, es hat rein gar nichts gebracht.

Als nun aber mein Mikrofon Störgeräusche zu produzieren begann, was sich natürlich auch auf’s Telefonieren auswirkte, und es galt, zunächst einmal festzustellen, ob es von der Hardware kommt oder von irgendeiner Software, blieb nur noch der Weg, das Tablet einmal komplett auf Werkszustand zurückzusetzen. Wären die Störungen dann immer noch da, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es die Hardware sei.

An dieser Stelle erst einmal großen Dank an die Firma SAMSUNG. Um es kurz zu machen: Diese hatte ich kontaktiert, wegen einer ganz anderen Schwierigkeit, bei der sich dann herausstellte, dass hier das Mikro besagtes Problem hat. Ohne Samsung hätte ich vermutlich ewig gebraucht, um auf diese Ursache zu stoßen. Damit war auch klar, dass der Hintergrund für den Hinweis von einigen Anrufern, aus der letzten Zeit, ich sei sehr schlecht zu verstehen, nicht in der Qualität der Mobilfunkverbindung zu suchen war.

Also ‚kurz‘ das Tablet über den PC gesichert, dann zurückgesetzt und neu installiert.

Und was soll ich sagen …. die Probleme waren weg.

PUHHHHHH!!!!! Was war ich froh, dass es kein Hardwareproblem war. Dann ansonsten hätte es geheißen ‚Tablet einpacken und an Samsung schicken‘. Wie lang das gedauert hätte, bis es wieder in meinen Händen gewesen wär, will ich mir lieber gar nicht vorstellen.

‚kurz‘ hatte ich oben geschrieben …. nun, von ‚kurz‘ kann natürlich keine Rede sein. Ich scheiterte zunächst einmal daran, dass die Sicherungssoftware von Samsung (Smart-Switch), auf meinem PC, keine Verbindung zum Tablet herstellen konnte. Und um es auch hier wieder kurz zu machen …. letztlich stellte sich heraus, dass Windows den Gerätetreiber nicht hatte installieren können. Nachdem ich das manuell nachgeholt hatte, ging das Sichern fast wie von selbst. Allerdings muss ich einräumen, dass ich das ‚manuelle nachholen‘ auch nur deswegen zustande brachte, weil ich einen Großteil meines Berufslebens mit PCs zu tun hatte. Wie ein Laie das hätte bewerkstelligen können …… nun ja!

Und dieses ‚kurz‘ von oben, soll auch ausdrücken, dass die Neuinstallation meines Tablets ein Werk von Tagen war. Denn ich musste ja nach und nach alles wieder von vorne installieren.

Freilich muss ich dazu auch sagen, dass ich NICHT zu den Menschen gehöre, die alles bei Google speichern. Sprich bei Neuinstallation müsste man nur die letzte Sicherung von Google zurückspielen, und alles wäre wieder da. In der Theorie zumindest. Denn so Manches muss dann trotzdem manuell wieder hergestellt werden. Zudem mag ich es so überhaupt nicht, dass meine Daten sich auf Google-Servern befinden. Und ein dritter Punkt spielt da noch eine Rolle, nämlich dass eine Neuinstallation auch willkommener Anlass ist, alles das wegzulassen, was man nicht braucht. Also mal ‚kurz‘ neu installiert, ist tatsächlich schon ein echter Akt. Gehört sich also wohl überlegt.

Die Überlegung ‚WAS muss auf das Tablet‘ empfinde ich in einer solchen Situation aber doch als sehr gewinnbringend. Es stellt sich dann meist heraus, dass die Hälfte aller Apps, die auf dem Gerät waren, völlig überflüssig sind, weil nicht verwendet. Wenn ich nur eine Sicherung zurückspiele, hätte ich ‚den ganzen Mist‘ erneut drauf, und natürlich auch die zugehörigen Probleme. Also lieber mal auf das beschränken, was wirklich benötigt wird. Zudem ging es ja auch darum, durch schrittweise Installation der Apps, herauszufinden, welche App letztlich für mein Mikrofonproblem ursächlich war. Denn würde das Problem wieder auftauchen, wüsste ich, woher das Problem ursprünglich gekomme war.

WIRKLICH benötigen würde ich also zB: Meinen ‚Personal Information Manager‘ mit allen Kontakten, Terminen und dem Passwortmanager; mein Schreibprogramm; meine Tabellenkalkulation; mein Bilderarchiv.

Und würde letztlich dann irgendwas fehlen, so ist das ja heute kein Thema mehr, denn flugs wäre dann zB die WordPress-App aus dem PlayStore nachinstalliert, und schon könnte es weitergehen.

Fazit: Letztlich hat die Neuinstallation mein Problem behoben, ohne dass es wieder auftauchte. Und ich habe auch wieder ein Tablet zur Verfügung, auf dem alles das ist, was ich wirklich benötige.

Und nichts sonst!!!!

Es grüßt, das Smamap

Das Problem mit dem Backup II

Zum Thema hatte ich im letzten Beitrag meine Meinung dahingehend geäußert, dass man als Privatnutzer meist auf ein kompliziertes Backup auf dem mobilen Gerät verzichten kann.

HIER nachzulesen

Eine Ergänzung sollte ev. noch sein ….

Wer ein Smartphone mit SD-Karte sein Eigen nennt, kann zudem den Speicherort für diverseste Daten (zB Dokumente, Tabellen, PDF-Dateien) in der jeweiligen App auf die SD-Karte legen.

Wenn man dann im Ernstfall das Gerät neu aufsetzt bzw. ein neues Gerät installiert hat, dann legt man die „alte“ SD-Karte ein und hat viele zusätzliche Daten wieder zur Verfügung. Ob man die auch alle braucht, steht auf einem anderen Blatt.

……….

Endspurt

Noch gut 10 Tage gibt es ……

(Quelle: Reuters)

…… kostenlos.

Und deshalb zieht Microsoft alle Register im Endspurt, um das Thema in aller Munde zu halten.

Egal welchen Kanal man in welchem Medium öffnet, MS hat dafür gesorgt, dass es nur so Berichte darüber hagelt. Darüber, dass am 29. Schluss ist, darüber welche Vor- und Nachteile es hat, und und und

PR ist alles.

Ich bin sehr gespannt darauf, was hinterher passieren wird. Ob die Anwender reagieren, wenn sie feststellen, dass es mit der Kostenlosigkeit vorbei ist, wenn sie ihren Rechner umrüsten, einen neuen PC kaufen etc.

MS hat das sehr schlau eingefädelt: Zuerst verteilen sie das Betriebssystem scheinbar kostenlos, um dann zu kassieren, wenn man das angeblich kostenlose Betriebssystem auf einem anderen/neuen PC weiternutzen möchte.
Mal sehen, ob die Leute das mitbekommen, dass sie bei Kauf eines neuen PCs eine neue Windows10-Lizenz mitbezahlen und mit der „kostenlosen“ Lizenz nichts mehr anfangen können.

Am ehesten werden noch die Anwender drauf stoßen, die sich einen PC ohne Betriebssystem kaufen/organisieren/zusammenstellen, um dann zu realisieren, dass sie ihr „kostenloses“ Windows10 darauf nicht installieren können.

Noch schriller sollte es eigentlich werden, wenn die Leute dann, nach Kauf eines PC ohne Betriebssystem, und gescheiterter Windows10-Installation, ihre alte Windows7 Lizenz hervorkramen und installieren wollen, und feststellen, dass Windows7 auf den dann neuen Prozessoren gar nicht mehr läuft.

Aber wie gesagt: MS hat das sehr schlau eingefädelt, und so wird es ihnen womöglich gelingen, die Menschen über den Tisch zu ziehen, ohne dass diese es merken.

Mir sind diese Dinge vor ca. 1/2 Jahr aufgefallen, anhand von ein paar Verlautbarungen der Microsoft-Oberen, und auch wie ich vergeblich versuchte meine „kostenlose“ Windows10-Lizenz auf einem anderen PC zu nutzen, und die Antworten des MS-Service darauf, warum das nicht geht, mir sehr zu denken gaben.
Als Konsequenz habe ich dann, nach 25 Jahren, Windows für immer von meinen PCs verbannt.

Es grüßt,
das Smamap

Ubuntu zum Dritten!

Nachdem ich jetzt seit etlichen Wochen Ubuntu (sprich Linux), als Betriebssystem nutze, und Windows für mich abgeschafft habe, hatte ich zuletzt auf einem etwas älteren PC, den ich hier noch als Reserve rumstehen hatte, ebenfalls Ubuntu installiert. Dies in der aktuellen Version 14.04 LTS.

Diese Woche erhielt ich nun den Zweit-PC meiner Tochter, und installierte auf diesem ebenfalls Ubuntu.

Im Fazit lässt sich sagen, dass ich also nun 3 völlig unterschiedliche PCs mit Ubuntu installiert habe, ohne jegliche Probleme. Die Installationen liefen durch, sämtliche Hardware wurde erkannt, und die PCs liefen hinterher alle anstandslos.

Das Look und Feel und die Bedienung entspricht dem, was man von Windows her kennt, und das, was es früher mal gab, nämlich diese ewigen Probleme, dass irgendwas nicht erkannt wurde, etwas zu installieren oder upzudaten ein Buch mit 7 Siegeln war, das gehört wohl (zumindest bei Ubuntu) der Vergangenheit an.

Das Ganze läuft schnell und stabil, und ich muss mich auch nicht mehr mit dem Thema „Virenschutz“ auseinandersetzen. Und was am Allerschönsten ist: Mich stellt kein Betriebssystem-Hersteller vor vollendete Tatsachen, nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“.

Und zudem: Ich muss mir nicht ständig neue Hardware kaufen, sondern kann auch frühere PCs (z.B. einen Pentium IV ohne NX mit 2 GB RAM und einer 60 GB-Festplatte) ohne i-welche Einschränkungen nutzen.
Microsoft würde mich dazu zwingen, den PC zu entsorgen, einen neuen PC und eine Windows-Lizenz zu kaufen.

Warum ich diesen Schritt nicht schon früher gemacht habe, ist mir völlig rätselhaft. Ich kann nur vermuten, dass ich die Befürchtung hatte, dass es ohne Windosen nicht geht, und ich mit Linux nicht zurecht komme, weil völlig anders. Das Gegenteil ist der Fall. Und noch dazu, zum Nulltarif.

Es grüßt,
das Smamap