Ab Sonntag is Frühling !!!!!!

Bekanntlich wohne ich in Oberfranken/Hochfranken.

Üblicherweise dauert der Winter hier ziemlich lange.

Aber i-wann kommt dann unweigerlich auch hier der Frühling.

Und es scheint, dass es ab Sonntag soweit ist.

Bisher stiegen die Temperaturen tagsüber nie über 5° C. Lt. Vorhersage ändert sich das jetzt: Tageshöchsttemperaturen von 10°C werden normal.
Morgen nochmal ein kompletter Regentag (wie soll’s auch anders sein, ist ja schließlich Feiertag) und dann geht es aufwärts.

Und auch alles andere passt dazu: Es gibt die Sommerzeit (nun gut, das sagt natürlich noch nix), die Vögel zwitschern früh morgens schon heftig. Allerorten sprießen die ersten Blumen. Und das grau in grau weicht langsam immer mehr der Sonne, was erfahrungsgemäß ein untrügliches Zeichen ist.

Und dann kommen 2 meiner 3 Lieblingsjahreszeiten: Der Frühling und hinterher der Frühsommer.

Es grüßt,
das Smamap

Auf den Punkt gebracht

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So sagt es ein Artikel der „Huffington Post“ vom 16.09.

Sie bringt obiges Bild mit dem Text:
„Die Welt verändert sich, egal ob wir das wollen oder nicht.“

Und sie meint weiter, es sei dumm, sich dem Neuen und Fremden zu verweigern. Und diejenigen, die gegen Flüchtlinge protestieren, und Häuser anzünden, hätten diese entscheidende Sache nicht verstanden.

Ich füge hinzu: SH hat völlig recht; an denjenigen, die nicht verstehen können oder wollen, wird die Zeit einfach vorbeigehen. Es wird die Aufgabe der restlichen Gesellschaft sein, die Entwicklungen so behutsam wie möglich zu gestalten, mit allen Problemen und Brüchen, die unvermeidlich sind.
Sich einer zwangsläufigen Entwicklung zu verwehren, wird niemals funktionieren, denn sie wird kommen „egal ob wir das wollen oder nicht“.
Und so kann man sich entweder zum Teil einer Entwicklung machen, und sie mit gestalten oder sich ins Abseits stellen.

Davon, dass ein solcher Prozess einfach wäre, war nie die Rede.

Schönes Wochenende.
Es grüßt,
das Smamap

Es geht hinaus !!!

Wenn ich so aus dem Fenster sehe, dann muss ich, ob es mir gefällt oder nicht, annehmen, dass die schöne Jahreszeit endgültig zuende ist. Die Jahreszeit, wo es hieß: Rein in die Schuhe, Schlüssel in die Hand, und raus bei der Türe.

Nicht mehr lange, dann heißt es: Viele warme Klamotten anziehen, rein in die Schuhe, den Schal rum, Mütze auf, Jacke an, Handschuhe an, Schlüssel vorher schon eingesteckt (weil mit Handschuhen gestaltet sich das eher schwierig), und raus bei der Tür.

Und das mit den Schuhen wird auch immer nerviger: Ich liebe Schuhe, in die man einfach nur reinschlüpfen kann, weil unkompliziert. In der kalten Jahreszeit sind es dann meist Schuhe zum schnüren. Im Winter schon gleich gar. Dauert dann immer ewig. Und mit eiskalten Fingern erst recht.

Und hier in Oberfranken hat es im Winter mitunter sehr viel Schnee. Da muss man also dann erstmal selbigen beiseite räumen, und auch sehen, dass man ihn auch draußen läßt.

Also weit weg von „einfach mal schnell raus“. Irgendwas erledigen wird dann immer ein halber Akt.

Ich bin dann immer froh, wenn die warme Jahreszeit wieder im Anmarsch ist.

Ich mag ihn schon auch, den Winter. Was ich überhaupt nicht mag, ist diese Jahreszeit „grau in grau“, die jetzt wohl wieder kommt.

Und diese Dressing-Aktionen in diesen Jahreszeiten, mag ich schon gleich gar nicht.

Aber is halt so 🙂

Es grüßt,
das Smamap

Es gibt nichts Besseres als was Gutes

Heute war ich Zwetschgen holen.

Für all diejenigen, denen das Wort nichts sagt, weil eher nördlich lebend oder ganz woanders, sei übersetzt: Zwetschgen=Pflaumen.

Nun gut, einige werden jetzt vll sagen, dass das SO nicht ganz richtig ist, weil es schon einen Unterschied gibt, zwischen Zwetschgen und Pflaumen.

Aber FÜR MICH hieß das immer schon „Zwetschgen“, was danach aussah, egal wie groß.

Also war ich heute Zwetschgen holen. Quasi stehender Weise, nämlich auf der Leiter, im Baum. Hab mir derart einen 10 L Eimer voll der Früchte geholt. Mehr war nicht sinnvoll, weil ich wollte ja schließlich nicht die nächsten Tage eine Zwetschgen-Diät machen.

So ungefähr 5% der Ernte fand den Weg in den Eimer nicht, sondern ganz woanders hin. Das ist so ähnlich, wie wenn ich früher im Jahr zur Erdbeer-Plantage gehe. Wobei ich dort dann ebenso viele Erdbeeren mir einverleibe, wie ich dann an der Kasse zahle. Gehört ja schließlich dazu.

Die Anteil an Zwetschgen hält sich demgegenüber in Grenzen.

Ich war mit dem Rad unterwegs. Der geneigte Leser weiß ja aus einem meiner anderen Blogs, dass ich ein Leben ohne Auto praktiziere.

Und so hatte ich als Transportbehältnis halt nur meinen Rucksack dabei. Aber der reichte dicke, denn wie gesagt, eine Diät wollte ich dann doch nicht machen.
Abwohl eine Diät an sich ja schon erstrebenswert wäre. Zumindest sagt das meine Waage und auch der Spiegel. Und damit sind die beiden in der Überzahl mir gegenüber.
Aber da wollte ich jetzt in meinem Beitrag eig gar nicht hin.

Wieder zuhause, hatte ich Hunger.

Flugs einen Tortenboden mit den entkernten Zwetschgen ausgelegt, Tortenguss drüber, und fertig war der wohlverdiente Lohn für die Radfahr- und Ernteaktion.
2015-09-12 16.25.11
Nun gut, einen Cappuccino gab es noch dazu.
Das Ganze war sowohl Mittagessen, wie auch etwas „zum Kaffee“.
Abends bin ich dann bei Bekannten zum Geburtstag eingeladen. Und da gibt´s dann, gewohnheitsgemäß, auch Raubtierfütterung. Aber jetzt bin ich schon wieder abgeschweift.

Toll ist diese Jahreszeit jetzt schon, denn es gibt Äpfel, Zwetschgen, Birnen, diverse Beeren etc.
Bloß doof, dass alles auf einmal reif wird.

Und dann kommt der Winter (irgendwann). Und da gibt’s dann erstmal nix mehr. Außer ev. Kohl, Kartoffeln und Gelberüben (…Verzeihung….in anderen Gegenden heißen die „Möhren“). Da steh ich dann immer völlig verzweifelt in der Obst- und Gemüseabteilung.
Eines werde ich dann aber sicherlich nicht tun: Die Früchte kaufen, die mit enormem Aufwand erstmal um den halben Globus geflogen wurden.

Und bevor ich jetzt noch x-mal abschweife, mache ich Schluss ….

Es grüßt,
das Smamap