Abnehmen

Wer abnimmt, der hat mehr vom Telefon ….. sagt man.

Aber im Ernst …. ich versuche seit etlichen Tagen etwas abzunehmen.

Ein Ansatzpunkt ist der Verzehr von Chia-Samen (ich berichtete) zum Frühstück.

Und funktioniert.

Bisher sind es 3 kg geworden, die ich weniger wurde.
Na gut, ist jetzt nicht die Menge, aber immerhin. Zumal man sich mit mehr Jahren auf dem Buckel dann doch etwas schwerer damit tut.

Mein Fernziel: 10 kg weniger. Also nicht mehr 91, sondern 81.
Wobei ich schon Realist bleiben möchte, und mir eingestehe, dass ich das wohl nicht schaffen werde. Aber so 85 sollen es dann schon sein 😉

Ich denke auch, dass es leichter fällt, wenn man es nicht so todernst nimmt.

Der Chiasamen hilft mir dabei. Er ist sehr nahrhaft, sprich es fällt, wenn auch nicht leicht, so doch leichter, das Mittagessen sein zu lassen oder nur sehr wenig zu mir zu nehmen. Obst z.B.

Und abends, meistens zumindest, da tut´s dann eher weniger.
Und Süßes fällt meist weg. Na ja, jetzt beim Fußball bin ich da nicht immer eisern, aber meistens gelingt es mir.

Und gesund ist der Chiasamen auch noch. Von wegen Fettsäuren, Vitaminen und dergleichen.

Einfach zubereiten läßt sich das Ganze auch: Ich nehm immer einen Naturjogurt (einen halben 500g-Becher), tu einen Löffel Honig rein. Natürlich nicht den vom Discounter, der zu 50% aus Zucker besteht. Ich hol mir den vom Imker. Und dann kommen so 20-30 g Chiasamen dazu. Das Ganze durchrühren. Das mach ich am Abend (Sache von 2 Minuten), und stell es in den Kühlschrank. Bis zum morgen ist der Samen aufgequollen, ich schnipsle dann noch etwas Obst rein (wieder 2 Minuten) – Frühstück fertig.

Damit habe ich ein gesundes Frühstück für 30 Cent. Besser gehts eigentlich nicht.

Wenn man sich dann tagsüber noch etwas am Riemen reißt, und öfter mal das Eis weglässt, dann stellt sich nach und nach das Ergebnis ein, das man gerne hätte.
Na gut, ab und an etwas Rad fahren, kann auch nicht schaden.

Es grüßt,
das Smamap

Wie kann man nur so doof sein ?

Meine mich selbst damit….

Sitze beim Mittagessen. Betrachte den Becher Joghurt, denn es hinterher geben soll. Das Bild gibt mir Aufschluss darüber, dass es ein Heidelbeer-Joghurt ist. Freu mich i-wie drauf, dass es Heidelbeeren gibt.

Unten am Rand steht „Serviervorschlag“. Ich seh an der Seite entlang, was die wohl als Serviervorschlag sich haben einfallen lassen …….

2016-02-02 12.09.16

Aber da steht nix.

Dann geht mir doch noch der Kronleuchter auf! DAS BILD SELBST ist der Serviervorschlag!

Das Wort bedeutet in aller Regel, dass man, um das Nahrungsmittel SO zu servieren, wie es der Vorschlag zeigt, noch etwas hinzufügen muss. Sind also derlei Heidelbeeren gar nicht mit drin?

Ich beginne zu lesen …….
Neben dem blanken Joghurt sind 15% Zucker und 12% Heidelbeere drin (wobei mir nicht so ganz klar ist, was „Heidelbeerpüree aus Konzentrat“ ist). Alles andere sind allerlei Zutaten, etwa „schwarzes Karottenkonzentrat“ für die Farbe und Aroma für den Geschmack.
Von den Hauptzutaten ist also Heidelbeere am wenigsten enthalten.

Ich denke, ich werde mir künftig blanken Magermilch-Joghurt kaufen, und mir jeweils erhältliches Obst reinschnippseln. Das ist in 2 Minuten passiert, enthält kaum Zucker, und außer dem echten Obst ansonsten keine komischen Zutaten, von wegen Aroma, Karotten, Emulgatoren und dergleichen.

Na ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Andererseits, wenn man schon ständig davon schreibt, dass man bei jedem Einkaufen mindestens 10x über den Tisch gezogen wird, dann sollte man auch wirklich davon ausgehen.

Es grüßt,
das Smamap

Wachs in meinen Händen

Gestern stellte ich fest, dass meine große Kerze nur zu 2/3 abgebrannt war, weil der Docht bei der Herstellung der Kerze offenbar falsch behandelt worden war.

Wie auch immer, ich hatte reichlich Wachs übrig.

Und so tat ich das, was ich schon mal zu Weihnachten (bzw. danach) gemacht hatte. Damals hatte ich nämlich ein „Wachskerzen-Mach-Set“ bekommen.

Die Rezeptur von damals hab ich freilich etwas abgeändert.

Ich verfuhr wie folgt:
Ich setzte einen kleinen Topf mit Wasser auf, ließ das Wasser langsam heiß werden, und setzt oben eine Kunststoffschüssel auf (etwas größer wie der Topf), füllte diese mit Wachsstücken, und verflüssigte auf diese Weise langsam aber stetig mein Wachs (die Schüssel ragte etwas in Wasser).

Früher ging es jetzt mit einer leeren Klopapierrolle weiter, die dann mit Wachs ausgegossen wurde. Aber damit erhielt ich immer reichlich schlanke Kerzen, wo ich doch gerne etwas größere wollte.

Diesmal nahm ich einen einfachen Joghurtbecher. Dessen Inhalt hatte natürlich schon längst seinen Weg gefunden.

Ich schüttete einen halben Zentimeter flüssige Wachs hinein, brachte meinen Docht ein, und fixierte ihn mit einer Wäscheklammer.
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Das Fixieren geschieht derart, dass der mittig aus dem Becher ragende Docht mit der Wäscheklammer geklemmt wird, so dass die Klammer oben quer auf dem Becher liegt, und so also der Docht nicht beiseite kippen kann.

Man muss darauf achten, dass der Dochtteller unten mittig aufsitzt.

Wartet man jetzt ein paar Minuten, dann verfestigt sich das wenige Wachs im Becher, und fixiert somit den Docht auch dort.

Dann ist der Zeitpunkt gekommen, den Becher mit Wachs zu füllen. Man darf damit nicht zulange warten, damit sich die beiden Wachsschichten temperaturmäßig noch miteinander verbinden können.

Der Topf muss währenddessen immer auf Temperatur gehalten werden, damit das Wachs in der Schüssel flüssig bleibt.
Man braucht es nämlich noch, weil das Wachs im Becher beim Erkalten schrumpft, und deswegen oben in der Kerze ein Kuhle entsteht. Diese muss man mehrmals mit Wachs wieder aufgießen.
Auch dies darf nicht zu spät erfolgen, sprich nicht erst dann, wenn das Wachs im Becher schon erkaltet ist (was mir gestern widerfuhr, weil ich vor lauter fernsehen die Zeit vergaß).

Heute morgen war alles dann durchgekühlt, und ich schnitt den Becher vorsichtig, mit einem Teppichmesser, mit kleiner Klinge, von oben nach unten auf, und auch den Boden einmal quer, und entfernte dann selbigen.

Falls das jemand auch so versucht, dann bitte immer darauf achten, dass weit entfernt von den Fingern geschnitten wird.
Ich hatte vor vielen Jahren einmal die Ehre, einen Handwerker, der sich mit einem solchen Messer die Fingerkuppe abgeschnitten hatte, ins Krankenhaus zu fahren. Wenn ich daran denke, dann stellen sich mir heute noch die Haare auf (was damals ohne Belang war, weil es darum ging, diesem Menschen zu helfen).

Jedenfalls sah meine Resultatskerze von gestern SO aus …
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Sie sieht nicht nur etwas kleiner aus, sie ist es auch, weil ich für DIESE Art des Vorgehens gestern nicht mehr genügend Wachs hatte.
Wenn ich den Joghurtbecher hätte ganz voll machen können, dann wäre sie schon stattlicher ausgefallen.

2 Anmerkungen dazu:
Zum einen sieht man auf dem Foto, wie sich das tut, wenn man den beschriebenen Trichter erst zu spät auffüllt.
Und zum anderen sieht man auch, wie eine durch und durch rote Kerze entsteht, obwohl das Ausgangswachs weiß war, mit außenherum nur einer dünnen Rotschicht.

Falls jemand das auch so machen möchte …. viel Spaß dabei.

Es grüßt,
das Smamap