Erinnerungen

Wie ich HIER erwähnte, hatte ich alte Dias gefunden, 35 Jahre alt.

Und nachdem ich jetzt einen simplen Dia-Betrachter mir besorgt hatte, hab ich die heute angesehen.

Es ist schon ein Wahnsinn, was da an alten Erinnerungen wieder hoch kommt.

Menschen, Ereignisse, Freundschaften, Erleben ….. viele schöne Dinge, die man schon längst vergessen glaubte.

Und dann sind sie wieder da, als wär es erst gestern gewesen.

Und dann ist da einer auf den Bildern, da braucht man erst einen Moment, um den zu erkennen.
Dann realisiert man ….. DAS BIN JA ICH ……. tja, ein völlig anderes Erscheinungsbild. Damals war ich noch 20 ….. puuuhhhhhh

Abi-Zeit; Urlaub; Cote-d’Azur; das erste eigene Auto; Camping; Freunde; Erleben und Freiheit pur.

Da sind Menschen drauf, mit denen hat man Jahre verbracht. Menschen, die man sofort wieder erkannt hat, und heute wohl nicht mehr wieder erkennen würde.

I-wie sehnt man sich nach dieser Zeit zurück. Einer Zeit, in der man, im Rückblick, frei und ungezwungen war.
Ja, damals hatte man schon so seine Sorgen, was denn wohl kommen würde. Aber aus heutiger Sicht, war es die schönste Zeit im Leben.

Nur wusste man das damals noch nicht.

Und so kann man der heutigen Jugend nur zurufen – LEBE !!!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

lang lang is es her …..

Heute wurde mir wieder einmal bewusst wie schnell doch die Zeit vergangen ist.

Mein Sohn hatte mich gebeten, so einige Dinge aus seiner Kindheit/Jugend zu verkaufen, sprich über ibäh.

Und dann macht man so ein paar Fotos davon, und die Erinnerungen kommen wieder …..

 

Überhaupt scheine ich in letzter Zeit so Einiges zu finden, was mich an vergangene Zeit erinnert.

Fotos aus meiner Abi-Zeit; Fotos meiner Eltern, als sie jünger waren, wie ich jetzt; Uralt-PCs; Betriebssysteme von anno dazumal; usw usf

Die Zeit, sie steht nicht still ….. und man selbst auch nicht

Es grüßt,
das Smamap

George Martin †

Die Menschen aus meiner Jugend werden immer weniger.

V.a. DIE Menschen, die wesentlicher Inhalt meiner Jugend waren.

Von den Beatles sind nur noch 2 übrig: Paul McCartney und Ringo Starr.

Was hätte ich darum gegeben, ein paar Jahre eher auf die Welt gekommen zu sein, als es tatsächlich der Fall war. Ich hätte die damalige Karriere aktiv miterleben können, deren Höhepunkt um 1965 erreicht wurde.

Als ich dann begann, ihre Musik aufzunehmen, also etwa gegen Ende der 60-er Jahre, da trennten sich die Beatles.

Und so gab es viele einschneidende Ereignisse in der damaligen Zeit, die ich nicht aktiv miterleben konnte.

Das Erste, an was ich mich so wirklich erinnern kann, ist die Mondlandung 1969. Ich saß damals vor unserem schwarz-weiß-Fernseher, und saugte alles in mich auf, was es dazu gab.
Und das Zweite, die Ereignisse, die mit einem Mann namens Cassius Clay jr. zu tun hatten.

Ich bin nicht der Einzige, dem es so erging. Der Jahrgang 1961 war der stärkste Jahrgang überhaupt. Und so wird es wohl so einige „Leidensgenossen“ geben, die so manche Dinge nicht bewusst miterlebt haben, die ihnen später als sehr wichtig erschienen.

Andererseits kann man der „Gnade der späten Geburt“ durchaus auch positive Züge abgewinnen: Man denke nur an die Kuba-Krise 1962 oder an die Entwicklungen im Bereich des Gesundheitswesens. Oder aber auch daran, dass sich viele der Freiheiten unserer Gesellschaft erst in späteren Jahren ergeben haben.

Gar nicht davon zu reden, dass man in eine Zeit geboren wurde, in der der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Krieg so wirklich gegriffen hatte.
Wenn ich da an meine Eltern denke, beide geboren 1935, da möchte ich gar nicht wissen, wie knapp ich der Situation entronnen bin, niemals über das Stadium der „geistigen Ursuppe“ hinausgekommen zu sein.

Letztlich ist es so, wie es ist. Und ein „was wäre wenn“ hat keine Bedeutung.

Es grüßt,
das Smamap

Eine schöne Zeit ….

Wie früher schon hie und da, habe ich in den letzten Tagen öfter mal an die Zeiten gedacht, die ich vor vielen Jahren ziemlich unbeschwert zum Teil bei meinen Großeltern verbrachte. Am Starnberger See.

Einmal hab ich letztens sogar davon geträumt.

Scheinbar haben diese Zeiten, v.a. während meiner Kindheit bis zur beginnenden Jugend, einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Man fragt sich natürlich schon, warum sich die Erinnerung an diese Zeiten immer wieder einstellt.

Ja, es war eine unbeschwerte Zeit. Unbekümmert. Und es war eine glückliche Zeit. Völlig ohne Frage. Vll vermisst man Zeiten dieses Charakters, und erinnert sich deshalb.

Diese Unbeschwertheit und Unbekümmertheit, die sieht man „damals“ als normal. Und es war, mir zumindest, damals nicht klar, dass es Zeiten dieses Characters niemals wieder geben würde.

Da reihte sich damals ein Tag an den anderen. Über Wochen hinweg. Jeder Tag so schön, wie der andere. In der früh stand die Sonne am Himmel, ich hatte den Blick runter auf den See. Das Handtuch geschnappt, rein in die Badehose, und die paar Hundert Meter zum See runter.

Wie ich schrieb: Ein unbeschwertes Leben, in einer ländlichen Gegend, unter Freunden, mit den Großeltern, die sich um einen sorgten; ständig immer wieder Erlebnisse, die man als junger Mensch begierig wie ein Schwamm aufsog.

Vll stellt sich im Lauf der Jahre immer mehr die Erkenntnis ein, dass eine solch glückliche Zeit nie mehr wieder kommen wird. Vll erkennt man dies auch daran, dass die Welt immer komplizierter wird, und damit auch die Probleme mit denen man es zu tun hat.

Und es könnte sein, dass sich von da her das Gefühl einstellt, man sollte langsam mal beginnen, darüber nachzudenken, wie man es bewerkstelligen kann, nochmal eine Zeit zu erleben, die wenigstens annähernd an diese Zeit von damals herankommt.

Falls das so ist, dann hätte das sicherlich auch damit zu tun, dass sich immer wieder Erkenntnisse/Erlebnisse/Befindlichkeiten einstellen, die einem sagen, dass das Leben nicht unendlich ist, und es deshalb Sinn macht, mit solchen Überlegungen dann zu beginnen, wenn man in aller Regel noch genügend Zeit dafür hat….für solche Gedanken, und auch für die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.
Gewusst hat man das ja schon immer, dass das Leben endlich ist. So rein rechnerisch. Aber irgendwann fängt man auch an, das zu empfinden, dass es so ist.

Meine Eltern und meine Großeltern, sind, grob gesagt, etwa 75 Jahre alt geworden. Somit hätte ich also noch etwa 20 Jahre Zeit, mein Leben, im Rahmen meiner Möglichkeiten, so zu gestalten, dass ich unter dem Strich sagen kann: Es war schön!
Maßgeblich, für diese Beurteilung, wird dann mal wohl der Blick auf das Gesamte sein. Und möglicherweise ist dieses „Gesamte“ noch nicht so, wie es sein sollte.

Es grüßt,
das Smamap