Susi war kalt – und das heißt was

Kürzlich habe ich ja hier meine Mitbewohnerin „Susi“ bekannt gemacht.

Heute morgen, als wir aufwachten, da war ihr eiskalt. Sagte sie zumindest.

Ich konnte es ihr nicht so recht glauben, denn schließlich zeichnet sich Susi durch reichlich Polsterung aus. So schnell sollte es sie also nicht frieren.

Doch als ich, mehr zufällig, ihre Nase berührte, da erschien selbige tatsächlich eiskalt.

Und so nahm ich Susi unter meine Decke, und wärmte sie etwas.

Es dauerte auch nicht lange, da wurde auch ihr wärmer.

Und wie wir beide dann, kuschelnderweise, uns gegenseitig etwas gewärmt hatten, da konnten wir uns endlich aufraffen, das kalte Schlafzimmer zu verlassen, und den Tag zu beginnen.

Eine Tasse Tee tat dann ein Übriges.

Es grüßt,
das Smamap

Alles eine Sache des Gefühl s

Heute war wieder einer jener Tage, die sich besonders kalt anfühlen; eine Sache mit Gefühl eben.

Dabei hatte es „nur“ Null Grad (etwas Schnee lag da sogar früh morgens; im Radio war von einem kurzen Höhentief die Rede).

Auf meinem Weg zur Physiotherapie zeigte die Temperaturanzeige, die da vor der Bank um´s Eck steht, folgerichtig auch eben diese Null Grad.

Am Samstag, da waren es minus 2. Da schritt ich frohgemuht ohne Handschuhe oder dergleichen, entlang meines Weges.

Heute hingegen konnten die Hosentaschen gar nicht tief genug sein. Und SO ist das öfter …. echte Kälte kann ich ganz gut vertragen, aber kaum steigen die Temperaturen etwas an, zieht es mir alles zusammen; um mal diese Redewendung zu bemühen.

Den ganzen Tag über war mir heut irgendwie kalt. Egal ob zuhause im Flur (da ist kein Heizkörper) oder in meinem Schlafzimmer beim Wäscheaufräumen oder unterwegs zum Einkaufen …. mich fröstelte.

Die Heizung zuhause leistete Schwerstarbeit.

Eben alles eine Sache des Gefühl s.

Die Wettervorhersage für meinen Bereich für morgen sagt Sonnenschein bei 2 Grad. Drunter steht: Gefühlte Temperatur = minus 7 Grad.

Ich fang jetzt schon zu bibbern an ….

Es grüßt,
das Smamap

Beseitigung von Schimmel

Ein heikles Thema, ich weiß, denn Beseitigung von Schimmel, das Thema hat auch immer irgendwie den Makel an sich, dass der Betroffene nicht reinlich genug ist.

Aber davon muss man sich lösen, denn Schimmel ist letztlich immer eine Frage der Beschaffenheit der Umgebung, in der man sich befindet.

Sehr häufig geht es darum, dass sich an kalten Außenwänden Luftfeuchtigkeit niederschlägt.

Paradebeispiel ist mein Mini-Küche. Die hat an der Außenwand eine Nische, die über einen Glasbaustein, der wie ein Fenster gekippt werden kann, den Luftaustausch realisiert ……

Beseitigung von Schimmel

Man kann sich gut vorstellen, dass diese Mauer im Winter relativ kalt ist. Die warme Innenluft, die speziell in der Küche sehr feucht sein kann, schlägt sich in dieser Nische nieder und führt zu Schimmelbildung.
Feucht und warm, das mag der Schimmel. Und da kann man dann auch lüften, soviel man will, man bekommt keine dauerhafte Änderung. Speziell dann nicht, wenn so ein Raum nicht dauerhaft gewärmt wird (meine Küche hat zB keinen Heizkörper; sowas gab es dort noch nicht, als das Haus seinerzeit gebaut wurde; schon gar nicht im Souterrain).

Beseitigung von Schimmel war bisher für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Deshalb ging ich heute zum Baumarkt, und fragte jene Dame dort, die mich bisher schon mehrfach sehr gut beraten hatte.
JA, eine Frau. Was das Handwerk angeht, so sollten auch hier die Zeiten der ausschließlich männlichen Domänen vorbei sei. Jedenfalls bin ich schon reichlich oft von Mitgliedern meiner Zunft ziemlich in die Irre geführt worden.

Die Lady dort empfahl mir zweierlei zur Beseitigung von Schimmel (und ich bitte jetzt mal die Marken und Preise außen vor zu lassen) …..

Beseitigung von Schimmel

Sie empfahl mir, im 1. Schritt einen Schimmelvernichter einzusetzen, und mittels dessen den vorhandenen Schimmel zu entfernen. Dabei muss dann (lt. Aufschrift), zuerst einmal die betreffende Stelle feucht von grobem Schmutz/Schimmel befreit werden („feucht“ deshalb, weil trocken den Schimmel nur durch die Luft umverteilen würde). Dann das Mittel aufsprühen (stellt sich als Schaum raus), reichlich einwirken lassen, und abschließend mit feuchten Lappen abwischen.

Der 2. Schritt sei dann der Einsatz eines Mittels, um den Schimmel langfristig zu stoppen. Dabei das Mittel zuerst mit dem Pinsel pur auftragen.

Hinterher, als 3. Schritt, dann das Mittel noch in normale Dispersionsfarbe einrühren und die betreffende Fläche streichen.

Sie empfahl mir dann noch, zwischen den Schritten die Fläche jeweils mit einem Heizlüfter trocknen zu lassen.

Zum Zeitpunkt dieses Beitrags bin ich grade bei Schritt Nr. 1. Man erkennt dies auch daran, dass im 1. Bild unten noch etwas Schaum erkennbar ist, vom Schimmelvernichter.

Beseitigung von Schimmel ist also kein Hexenwerk. So scheint es zumindest.

Ich werde her berichten, in welchem Ausmaß die Maßnahmen einen bleibenden Effekt haben.

Es grüßt,
das Smamap

Edit: Ich könnte mir vorstellen, dass die Empfehlung, die ich da erhielt/praktiziere, v.a. auf oberflächlichen Schimmel ausgerichtet ist, und man für tiefer Gehendes dann schon einen Fachmann braucht.
Natürlich ist es auch in diesem Beitrag so, dass ich hier von meinen Erfahrungen/Meinungen berichte, und letztlich jeder selbst entscheiden muss, wie vorzugehen ist.

Igitt !!!!

Einfach mal ganz was Banales hier …..

Heute hat es hier ein total beschissenes Wetter.

Ich wollte, wie üblich, meinen sonntäglichen Spaziergang machen. Aber lang war ich nicht draußen!!!

Es ging ein eiskalter Wind, es nieselte ekelhaft, der Wind trieb das Nass in jede Pore, und in Nullkommanichts war man durchgefroren.

Daran, den Schirm aufzuspannen, war gar nicht zu denken.

Also zurück ins Warme, und den Sonntag genießen.

DAS war heute das Motto.

Es grüßt,
das Smamap

Der Herbst

Hab vorhin noch eine kleine Runde gedreht, nachdem man heute nicht so recht rauskam. Aus Wettergründen.

Aber dann riss es plötzlich auf, und die Sonne kam raus. Flugs die Schuhe in die Hand genommen, und auch alles andere, und raus zur Haustüre.
Und wie ich da so unterwegs war, kam eine Wegstrecke, die im Schatten lag, und plötzlich SAH ich ihn, den Herbst: Ich sah meinen Atem. Ich sah die Luft, wie sie zum Ende des Jahres hin, sichtbar wird.

Manche unken, dass es jetzt bald zu schneien anfängt. Nun ja, noch ist etwas Zeit …..

Aber man merkt, die Richtung ist eingeschlagen . Etwa daran, dass man nach einem We auswärts, zurückkommt, und es hat 15° in der Wohnung.
Gut, man muss jetzt schon dazusagen, dass meine Wohnung im Souterrain liegt, was im Sommer den Vorteil bringt, dass es nur selten über 20 – 22 Grad rausgeht.

Und wie ich jetzt grade, nach meiner Rückkehr, vom Herbst schreibe, da zieht es auch schon wieder zu, und ich werde jetzt dann gleich das Fenster wieder schließen, und die Heizung etwas aufdrehen.

Und das erinnert mich einmal mehr an meine Zeit damals in meiner Kindheit/Jugend, als ich bis Mitte September die Zeit bei meiner Großmutter verbrachte, und selten eher als abends um 10 Uhr, ob der Temperaturen, nach drinnen ging.
Und wie oft ging ich damals abends um 8 noch an den See zum Baden. Ein Vergnügen das ich jetzt, einige Jahrzehnte später, nicht mehr habe.

So ändern sich die Zeiten.

Das drückt sich auch darin aus, dass die Menschen im Gäuboden (für Auswärtige: Das ist in Niederbayern; Nähe Straubing) ein zeitliches Maß dafür haben, wann der Sommer zu ende ist:
Dann nämlich, wenn das Gäubodenfest zu ende ist. Und das ist regelmäßig der Fall in der Woche nach dem Feiertag am 15. August. Dann nämlich, so sagt man dort, ist es so, dass unmittelbar der Nebel frühmorgens aufsteigt
Und das konnte man auch immer unmittelbar nachvollziehen: Pünktlich mit diesen Tagen nach dem 15. August, war das Erste, was man in der Früh zu Gesicht bekam, der morgentliche Nebel.
Allerdings habe ich es, wie ich dort noch lebte, immer so gehalten, dass für mich dann der Altweibersommer losging. Der Herbst hatte noch etwas Zeit.

Die Amerikaner haben einen sehr schönen Namen dafür, wie ich finde: Indian Summer.

In Oberfranken, wo ich jetzt lebe, ist der Winter die längste Jahreszeit im Jahr. Normalerweise von Oktober bis einschl. April.
Wie gesagt …. so ändern sich die Zeiten.

Früher war der Sommer die längste Jahreszeit …. heute ist es der Winter.
Zugegeben, das hat viel mit meinem Ortswechsel damals zu tun. Aber es passt halt genau dazu, zu dem Eindruck, der sich mit dem Klimawandel ergibt.

Aber letztlich hat jede Jahreszeit ihre Reize: Angefangen vom Frühlingserwachen, über die lauen Sommerabende, hin zu Farbenvielfalt des Herbstes. Und auch der Winter kann punkten: Für mich sind es die unberührten weißen Landschaften, die man speziell HIER finden kann …. weiße Flächen, nur unterbrochen von den Fährten der Wildtiere.

Es grüßt,
das Smamap