Kasse – die 375ste

Heute beim Einkauf mal wieder ein „Kassenerlebnis“ gehabt:

Stehe so an der Kasse, und es ereignet sich, dass 5 Kunden vor mir ein Artikel der Kasse unbekannt war.

Für solche Fälle hat die Kassiererin ein Telefon vor sich, über das sie jemanden (wohl im Büro) anrufen kann, um über den Barcode den Preis ausfindig zu machen.

Zu der Zeit waren aber scheinbar alle Ansprechpartner nicht erreichbar. Und so zog sich das ziemlich in die Länge.

Das Erstaunliche war, dass ich in der Schlange immer weiter nach vorne rutschte, obwohl sich ja gar nichts tat.

Es machte sich nämlich einer nach dem anderen vor mir aus dem Staub, sprich, man suchte sich eine andere Schlange, weil es offenbar zu lange dauerte. Schließlich hat man es am Samstag vormittag ja eilig. Und völlig überraschender Weise sind am Samstag vormittag viele Menschen beim Einkaufen. Es hat sich scheinbar auch noch nicht herum gesprochen, dass wenn man am Samstag vormittag keine Zeit hat, man auch nicht einkaufen gehen sollte.

Wie auch immer, ich war in meiner Schlange – schwuppdiwupp – von Platz 5 auf Platz 2 gerückt. Und auch die Schlange hinter mir, hatte sich ziemlich rasch ins Nirwana aufgelöst.

Und wieder einmal hatte sich die Verfahrensweise als sehr förderlich erwiesen, dass man einfach in seiner Schlange bleibt.

Es grüßt,
das Smamap

Erlebnisreicher Einkauf

Heute vormittag mal wieder den Wocheneinkauf erledigt.

Jede Menge erlebt, dabei.

Diesmal sogar einen Einkaufszettel auf dem Smartphone geschrieben, damit ich nicht hinterher wieder feststelle, was ich alles NICHT gekauft habe.

Heute mal zum Kaufland gegangen. Ist zwar am weitesten weg von meiner Bleibe, aber damit habe ich auch gleich DIE Fliege erschlagen, die da lautet „Bewegung, Bewegung, Bewegung“. Hab ja kein Auto, und Fahrrad is mir im Moment noch zu kalt (heute waren es 3° C).

Also frühzeitig in die Gänge gekommen. Noch dazu bergauf (hier ist das „Kaufland“ am höchsten Punkt des Ortes gelegen).

Die haben dort, seit der optischen Umgestaltung, so Einiges umorganisiert. Will heißen, man ist jetzt erstmal mehr am Suchen, weil manche Sachen nicht mehr dort sind, wo man gewohnt war, sie zu finden. Konnte ich aber alles unter „Bewegung“ verbuchen.
Mein Physiotherapeut wird voll mit mir zufrieden sein.

Was ich verzweifelt umsonst gesucht habe, war das alkoholfreie Weißbier. Schließlich fragte ich dann doch nach, und es stellte sich heraus, dass ich mal wieder 3x dran vorbei gelaufen war. War aber bei der wahnsinnigen Zahl an verschiedenen Biermarken, die da offeriert werden, wahrlich kein Wunder. Da gibt es normales Bier, es gibt Pils, Export, Radler, Leichtes, Alkoholfreies, normales Weißbier, leichtes Weißbier, alkoholfreies Weißbier. Das sind, wenn ich jetzt nix vergessen habe, 9 Sorten. Das Ganze mal 10 Hersteller. Da hat man also dann schon mal fast 100 Sorten abzuarbeiten, um das Richtige zu finden.
Da stehst du vor einer Mauer von Getränkekästen und siehst praktisch absolut nix mehr.Mal etwas Abstand nehmen, um den Überblick zu gewinnen, ist faktisch unmöglich, da die Gangbreite auf 2 Einkaufswägen beschränkt ist.

Na ja, jedenfalls hab ich dann doch noch mein alkoholfreies Weißbier bekommen, genauer gesagt 1 Flasche, und zog von dannen.

Überhaupt lag der Suchanteil an meinem Einkauf heute wohl bei etwa 30%.

Normalerweise lasse ich mir immer ganz bewusst Zeit beim Einkauf, und amüsiere mich über die Leute die von lauter Hektik und Stress gekennzeichnet sind, und meinen, wenn sie das aktiv ausleben, dann kommen sie schneller vorwärts.

Paradebeispiel ist immer das Spiel an den Kassen. Ich stand da an einer Kasse an, und es war, wie üblich am Freitag, voller Betrieb. Plötzlich wird neben mir eine Kasse zusätzlich aufgemacht. In gefühlter Lichtgeschwindigkeit stürzen sich etliche Kunden auf diese „neue“ Kasse. Ich bin trotzdem an der Nebenkasse stehen geblieben, hatte dort noch einen netten Plausch mit 3 älteren Damen, die zusammen Einkaufen waren, und war letztlich eher „durch“, als die Lichtgeschwindler von nebenan.

Das ist etwa so, wie auf der Autobahn im Stau: Es gibt da so Einige, die im Stau das Fahrspur-Hoppen praktizieren. Die Erfahrung lehrt, dass man am Schnellsten durchkommt, wenn man dort bleibt, wo man ist (ausgenommen, eine Fahrspur wird gesperrt).
An der Kasse ist das genauso. Diejenigen, die sich auf eine Kasse stürzen, sorgen dafür, dass es an den restlichen Kassen schneller vorangeht. Das haben jene Herrschaften nur noch nicht begriffen, die meinen, wenn sie „stürzen“, dann kommen sie eher durch.
In Perfektion machen das diejenigen, die mehrmals zwischen verschiedenen Kassen hin- und herpendeln (das ist dann das Verhalten von der Autobahn 1:1 kopiert).

Aufgefallen ist mir heute auch, dass wohl so einige Grüppchen sich zum Einkaufen verabredet hatten. Nicht nur die 3 Damen vom Grill ….. äähh ich meine, die Damen, die vor mir an der Kassen standen. Sie hatten auch 8 Flaschen Rotwein im Einkaufswagen, was mich zu der Bemerkung veranlasste, wie sie denn wohl die 8 Flaschen durch 3 teilen. Sie meinten, dann das wäre für eine Veranstaltung im Rahmen der Kirche, und wenn ich am Sonntag auch käme, dann ließe sich das wunderbar durch 4 teilen 😉 😉 😉

Nun gut, die Kirche und etliches an Alkohol  konnte ich jetzt nicht wirklich in Einklang bringen, so dass ich die spaßigen Damen letztlich in ihr Wochenende entließ und mich auf meinen Bezahlvorgang konzentrierte.

Was mir dann noch blieb, war, alles in Rucksack und Tasche verstauen, und den Heimweg antreten. Auf selbigem wurde mir dann klar, dass ich was vergessen hatte ……

Ach ja ….. auf dem Weg nach draußen, hielt ich noch kurz beim Metzger an, und gönnte mir eine Fleischkäs-Semmel (in anderen Landesteilen heißt das ev. „Leberkäs-Semmel“). Na ja, jedenfalls kaum war ich auf meinem Weg, musste ich schon die Speise mit Zähnen und Klauen verteidigen, weil da Frauchen mit Hund kam, und Hund meinte, auch etwas haben zu wollen. Ich verständigte mich dann mit Frauchen insofern, als ich die Semmel hinter dem Rücken versteckte. Weil sonst würden wir wohl immer noch dortstehen, und Hund würde erwarten, dass er was abkriegt.
Letztlich kam es dann so, dass ich doch noch meine Semmel zu 100% behalten durfte, und sogar den Senf, durfte ich behalten. Auch wenn sich dieser, bis zum Ende, über die Finger meiner Hand verteilt hatte. In weiser Voraussicht, hatte mir der Mensch an der Metzgers-Theke eine Serviette mitgegeben, so dass ich auf dem Nachhauseweg dann mal kurz pausierte, um im Rahmen einer Reinigungsaktion mich wieder salon-fähig zu machen.

Und so war der vormittag gerettetet 😉
Ich hatte Bewegung (vielmehr mein Kreuz), hatten meinen Einkauf und war satt 😉

Es grüßt,
das Smamap

 

Ab Montag gibt es nichts mehr zu essen !!!

Den Eindruck hatte ich heute jedenfalls.

Ich hatte eine Bekannte lediglich darum gebeten, mit mir per ihrem Auto mal kurz am Supermarkt vorbei zu fahren, um 2 Pakete Wasser zu holen. Das zu Fuß zu holen, ist mir dann doch immer etwas zu beschwerlich.

Mir schwante schon Schlimmes, wie ich feststellte, dass der Parkplatz knackevoll war.
Drinnen sah es natürlich auch nicht anders aus.

Normalerweise bin ich in einer solchen Angelegenheit innerhalb von 5 Minuten wieder draußen.

Heute dauerte es ewig.

Nicht dass mir das etwas ausmacht, denn wenn ich Einkaufen gehe, dann nur dann, wenn ich auch Zeit habe.
Aber heute wartete draußen ja jemand auf mich. Und ich finde es einfach unhöflich, wenn jemand, der mir schon hilft, dann unnütz ewig auf mich warten muss.

Aber was half es?

Heute war es eben so, dass das Förderband an der Kasse gar nicht lang genug sein konnte für die einzelnen Einkäufe. Da kam ich mir mit meinen 2 lumpigen Wasserpaketen fast schon ein wenig doof vor.

Irgendwann war ich dann tatsächlich Richtung Ausgang unterwegs.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, auf dem Weg nach draußen noch kurz meinen Lottoschein beim Zeitschriftenhändler abzugeben. Aber von „kurz“ konnte heute keine Rede sein.
Und wie ich also dort vorbei kam, und mich schon in Schräglage befand, in meiner Kurvenkrümmung, rein zur Lottoannahme, da beschleunigte ich fluggs wieder in Gegenrichtung, ob der ca. 10 Leute, die da anstanden. Und aus den Augenwinkel erspähte ich, dass jeder so mindestens ….. wenn nicht mehr Sachen im Arm hatte.

Also heute nur Wasser.

D.h. nein ….. ich war dann heute abend, um halb 8 noch zu Fuß Richtung Discounter unterwegs, um die wirklich notwendigen Sachen für Weihnachten einzukaufen. Und was soll ich sagen, das Etablissement war beinahe leer.
Und morgen Abend führt mich mein Weg dann nochmal zu Fuß zum Supermarkt (dort gibt es ja, im Gegensatz zum Discounter, so Manches auch Einzelweise; also z.B. einzelne Kartoffeln oder einzelne Gelberüben (zu Hochdeutsch: Karotten).

2 Dinge werden ich mit Sicherheit nicht machen: Zum einen nächste Woche auch nur IRGENDWAS kaufen gehen, und zum anderen für Weihnachten nicht mehr kaufen, als sonst auch.

Es grüßt,
das Smamap

Einkaufen die 357ste (eine Sammlung von Erlebnissen)

Es ist immer wieder erfrischend wie herrlich doch der Tiergarten des Herrn ist.

Man kann dies beim Einkaufen immer wieder auf’s Neue feststellen.

Es geht schon los, beim Vorfahren am Supermarkt. Am Liebsten würde Mancher direkt reinfahren, und quasi die Gaben direkt über’s Fenster ergattern.
Ok, geht nicht. Aber ein Parkplatz so direkt vor dem Eingang wäre dann schon schön.
Und hat man einen erspäht, dann sollte der Einkäufer, der eben aus dem Supermarkt kommend, richtung Auto wandelt, seine Augen ganz weit offen haben, denn in Abwägung eines „super“ Parkplatzes, erscheint manchen die Sicherheit von Fußgängern eher zweitrangig.

Anders getrimmt ist der Autofahrer, der in Ermangelung entsprechender Abstandshalter einfach mal stehen bleibt, wenn 20 Meter voraus jemand aus der Parklücke stößt. Könnte ja was passieren. Das Extremum solcher Verhaltensweisen ist dann schon mal ein Rückstau bis auf die Hauptstraße hinaus.

Deswegen, und natürlich auch aus dem Grund, dass ich kein Auto mehr mein Eigen nenne, geh ich mittlerweile gerne zu Fuß einkaufen. Bis andere einen Parkplatz erkurvt haben, stehe ich mit meinem Einkaufswagen schon in der Obstabteilung.

Halt! Ich vergaß, dass auf dem Weg dorthin ja noch die Rückgabeautomaten für die Plastikflaschen herumlungern. Manchmal ist keiner da, und man kann seine 10 Flaschen quasi direkt in den Höllenschlund stopfen. An anderen Tagen scheinen all Diejenigen ein Kaffeekränzchen vereinbart zu haben, die säckeweise Flaschen abzugeben haben. Also geht man dann erstmal einkaufen.

Im Markt, da gibt es verschiedene Typen. Einmal den Rumpler. Der rumpelt nur so durch Markt, wohl weil draußen jemand mit der Stoppuhr steht, und prüft, ob der Einkauf in neuer Rekordzeit erledigt wurde.
Dann gibt es den Schlenderer (zu welchen ich gehöre). In aller Gemütsruhe wandelt dieser durch den Markt, sieht sich dieses und jenes an, schlendert durch die Gänge, und versucht den innernen Einkaufszettel abzuarbeiten. Dergestalt, dass einem die Einkaufsregale schon sagen, was man braucht.
Und natürlich gibt es auch noch den Meckerer. Der meutert von vorne bis hinten. Zunächst, weil er keinen Parkplatz bekommen hat. Damit meint er natürlich, dass er nicht direkt vor der Türe parken konnte, denn einer der 200 Parkplätze war mit Sicherheit frei. Dann ist es natürlich so, dass alles das, was er braucht, nicht da ist, was selbstverständlich eine Unverschämtheit ist, und nur für ihn so gehandhabt wurde. Von den 30 Artikeln, die schon in seinem Einkaufswagen schlummern, spricht er natürlich nicht. Und selbstverständlich ist es ein Wahnsinn, was schon wieder alles teurer geworden ist. Und überhaupt, die Massen von Leuten, die wieder mal einkaufen sind. Dass er zu dieser Masse gehört, sieht er natürlich nicht. Aber der nächste Wahnsinn wartet schon auf ihn; nämlich an der Kasse. Denn wieder einmal ist da keine Kasse, die extra nur für ihn öffnet, damit er ohne Zeitverzug zahlen kann. Wenn sich ein solcher Meckerer vor mir an der Kasse ausgiebig darüber ausläßt, dann habe ich immer den Spruch parat „wer keine Zeit hat, der darf nicht einkaufen gehen“.

Letztere sind dann auch die Leute, die sich über die Heerscharen von „Idioten“ auslassen, die heute alle auf der Autobahn unterwegs sind (ich denk mir dann immer „und DU mittendrin“; mein Exschwiegervater war ein solcher).

Aber wir waren ja im Supermarkt.

An der Kasse, dass ist ohnehin immer ein schönes Bild. So Manche stapeln ihre Waren geometrisch exakt auf dem Band. Jeder qcm muss ausgenutzt werden. Und wehe es liegt kein Begrenzer dort, wo er hingehört. Am liebsten würde er das ganze Band ablaufen, und für die exakte Abgrenzung der Kundenbereiche auf dem Band sorgen. Muss schon alles seine Ordnung haben.

Ich mache mir immer einen Spass daraus, meinen Einkauf, mit etwas Abstand zum Vordermann, auf dem Band zu plazieren, um dann darauf zu warten, wie lange es wohl dauern wird, bis der Vordermann sich mir gegenüber abgrenzt. Aber vll hat das ja auch damit zu tun, dass die Kassiererin vermutlich blöd ist, und das nicht merken würde. Wie gesagt …. muss schon alles seine Ordnung haben.

Und wenn dann diejenigen, die ihren Parkplatz direkt vor der Hütte gefunden hatten, alles im Auto verstaut haben,  dann braucht es mitunter Ewigkeiten, bis sie ihre Luxuskarre wieder aus dem viel zu engen Parkplatz rausmanövriert haben.
In der Zwischenzeit habe ich mich mit Rucksack und Tasche schon längst auf den Weg gemacht.

….. wenn ich nicht noch beim Bäcker für einen Cappuccino hängengeblieben bin.

Es grüßt,
das Smamap

Eintüten

Vor ein paar Tagen spielte ich mal wieder Chauffeur.

Wenn schon vor Ort, dann besorgte ich mir gleich was im großen Kaufhaus.

Ich brauchte nämlich ein „Käppi“.
Selbiges ist bei mir erforderlich, weil meine Haarpracht doch etwas zu wünschen übrig lässt, mengenmäßig gesehen, und somit setzt man bereitwillig ein solches Käppi auf, wenn man schon mal ein Zuviel an Sonneneinstrahlung genossen hatte.

Wie auch immer, ich brauchte mal wieder eines.

Zunächstmal war es ein halber Marathon-Lauf, bis ich alle Käppis besichtigt hatte, weil die Herrschaften selbige im Kaufhaus kunstvoll über alle Etagen verteilt hatten.

Nun denn, nachdem ich das Käppi meiner Wahl/Farbe
2015-08-01 13.15.12
auserkoren hatte, schritt ich also zur Kasse.

Dort angekommen, bat ich um Abrechnung und fügte hinzu, dass ich KEINE Tüte haben wollte.

Das hat den Hintergrund, dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, nirgendwo mehr Plastiktüten mitzunehmen, weil ich sonst alle paar Wochen dazu gezwungen bin, eine stattliche Sammlung an Plastiktüten dem zugehörigen Container zuzuführen.
Im vorliegenden Fall war es dann ja auch so, dass die erworbene Ware sofort ihrer Daseinsberechtigung zugeführt worden wäre, sprich, ich hätte das Käppi sofort auf meinem Haupt platziert.

Nachdem ich also gezahlt hatte und meine Karte wieder in meinem Geldbeutel verstaut hatte, griff ich zu, drehte um, und begab mich Richtung Treppe. Nach ein paar Schritten, realisierte ich plötzlich, was ich da in der Hand hielt ……

EINE PLASTIKTÜTE

Offen gesagt war ich zu perplex und auch schon zu geschafft, als dass ich wieder zurückgegangen wäre, um meinen Verlangen nach KEINER Plastiktüte nochmal Ausdruck zu verleihen.

Insgesamt betrachtet, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mich die Kassiererin wohl gar nicht so recht wahr genommen hatte.

Fazit: Auf meinem Weg nach Hause, entsorgte ich die Tüte im Plastik-Container.
Das Käppi befand sich zu dem Zeitpunkt schon längstens an seinem Bestimmungsort.

Es grüßt,
das Smamap