Alles nur Schwindel

Lt. Donald Trump ist das mit der Klimaveränderung alles ein Schwindel.

Ev. sollte er sich mal mit den Unwettergeschädigten dieser Tage darüber unterhalten. Die wüßten sicher was dazu zu sagen.

Aber das nur nebenbei …..

Es ist schon der Horror, wenn man sich das so ansieht. Vom Fernseh-Sessel aus ;(

Für mich hat es eine spezielle Bedeutung, weil ich lange Zeit nicht weit davon zuhause war, dort in Niederbayern, und weil meine Wurzeln, sprich mein Großvater, von dort stammen.

Zudem gingen meine Gedanken sofort dorthin, wo meine Familie zuhause ist. Auch wenn das ein Stück weit davon entfernt ist.

Und wenn man den Menschen dort zuhört, dann beinhaltet jeder zweite Satz sinngemäß, dass man sowas auch früher schon hatte, aber bei Weitem nicht in dieser Heftigkeit.

Und derlei Sätze wiederholen sich anläßlich solcher Ereignisse mittlerweile in schöner Regelmäßigkeit.

Anders gesagt: Früher waren es Unwetter, heute sind es Katastrophen.

Alles nur Schwindel, gell, Herr Trump.

Es grüßt,
das Smamap

GRAVITY

Ich hab den Film jetzt 4x gesehen. Zum dritten Mal gestern Abend und das 4. Mal heute.

Mich faszinieren solche Filme. Filme, die das Universum um uns herum zeigen, und die Realität darin.

Kurzfassung: Der Film spielt in der heutigen Zeit und Realität. 2 Astronauten, gespielt von George Clooney und Sandra Bullock, sind Teil einer Katastrophe im Orbit, als Trümmerteile eine Weltraumstation nach der anderen zerstören, und letztlich nur eine Astronautin überlebt und auf die Erde zurückkehrt.
Das Space-Shuttle, die ISS und die chinesische Station zerlegt es dabei in seine Einzelteile.
Die Überlebende schafft es dabei mit Glück, Verstand und Können, den Weg zur ISS zurück zu legen, von dort mit einer halbwegs intakten Sojus-Kapsel zur chinesischen Station zu gelangen, und mit deren Rückkehrkapsel schließlich auf die Erde.

Der Film zeigt einem, wie ausgeliefert der Mensch doch den Bedingungen außerhalb der Erdatmosphäre ist, und mit welchen feindseligen Eventualitäten er dort zu kämpfen hat.

Er zeigt auch, dass die Katastrophen, die es auch dort gibt, natürlich vom Menschen verursacht sind.

Er zeigt zudem, die faszinierende Schönheit des Universums, um die Erde herum. Diese (noch) blaue Kugel, und den Ausblick darauf.

Es zeigt dem Menschen, wie klein und unbedeutend er ist, im Vergleich zur Faszination des Lebens, wie wir es kennen.

Was mich am Allermeisten fasziniert hat, ist die Schlussszene, als die Heldin sich aus der Rückkehrkapsel befreit hat, die nach der Landung im See untergegangen war, dann auftaucht, zum Ufer schwimmt, und dort an Land robbt.
Und wie sie dann doch, mit etwas Schwierigkeiten, nach der längeren Schwerelosigkeit, auf die Beine kommt, und quasi wieder einmal das Leben aus dem Wasser entsteht.

Jeder kann sich das, was der Film ev. sagen will, selbst überlegen.
Für mich sind das 3 Dinge:
Zum einen, dass wir nie vergessen sollten, auf welcher Grundlage das Leben entstand (es kam nämlich aus dem Wasser; und wenn wir so weitermachen, holt sich das Wasser dieses Leben auch wieder zurück).
Zum anderen, dass der Mensch für seine Katastrophen immer selbst verantwortlich ist, und niemand sonst.
Und schließlich, dass es auf der Erde keine Ersatzstation gibt, und keine Rückkehrmöglichkeit irgendwo hin, wenn wir es denn endlich einmal geschafft haben, das Raumschiff „Erde“ zu vernichten. Wir haben nur dieses EINE Raumschiff.

Es grüßt,
das Smamap

Es geht um uns ?

Er hat begonnen. Der Weltklimagipfel 2015.

Und Merkel und Obama haben gewichtige Reden gehalten.

JA, da war drin enthalten, was wir unbedingt tun müssen.

Und was wird passieren? NICHTS.

Ich wage es zu prophezeien.

Es wird wieder eine Abschlusserklärung geben, die soweit reduziert ist, dass alle zustimmen können.

Eine Absichtserklärung.

Eine „was wir machen sollten“ Erklärung.

Eine Erklärung, die an Unverbindlichkeiten nicht zu übertreffen ist.

Eine „weiter so“ Erklärung.

Ich hoffe inständig, dass ich falsch liege. NICHTS würde mich mehr erfreuen.

Aber dazu müssten so einige Staaten, allen voran die Industrienationen, runter von ihren Egoismen. Und die müssten dann die Bevölkerung mit unangenehmen Wahrheiten konfrontieren. Also z.B. damit, dass jeder ab sofort nur noch ein Auto haben darf, das höchstens 3 Liter verbraucht.

Das alles v.a. auch deswegen, weil es 5 nach 12 ist, wenn nicht sogar schon halb eins, und Sofortmaßnahmen erforderlich sind.
Ein „wir wollen den CO2-Ausstoß bis 2030 um 20% reduzieren“ oder ein „wir wollen den C02-Ausstoß nicht weiter erhöhen“, wird uns genau NICHTS bringen.

Die Arten sterben in solch einem rasanten Tempo, die Gletscher ziehen sich in einer derartigen Geschwindigkeit zurück und der Meeresspiegel steigt derart schnell, dass dieser Klimagipfel erneut auf dem Rücken derer ausgetragen werden wird, die mit selbigem ohnehin schon an der Wand stehen.

Und wenn letztere dann mit Geld abgespeist werden, damit Ruhe ist, dann wird auch dieses Geld letztlich NICHTS helfen, wenn die Flüchtlingsströme derer einsetzen, die dann erneut vor dem Tod fliehen.

Und selbstverständlich haben wir dann wieder von NICHTS gewusst, solange es weit weg war, und haben auch NICHTS mit den Ursachen zu tun.

Ich würde auch gerne von den Schönheiten der Natur hier schreiben, oder den Schönheiten des Universums, nur gehöre ich eher zu denen, die davor warnen, dass der Zeitpunkt nicht mehr allzu fern liegt, zu dem wir mit den Schönheiten nichts mehr am Hut haben werden. Sei es, weil es sie nicht mehr gibt oder sei es, weil wir zu sehr mit den Gewalten der Natur zu kämpfen haben, die wir selbst verursachten.

Ich sehe diesen Klimagipfel als die letzte Chance, das Ruder wirklich noch herumzureisen, den der Point of Know return oder aber der Point of no return ist uns sehr nahe.

Wer davor die Augen verschließt, der lebt nach dem Motto „nach uns die Sintflut“. Denn was wir heute beschließen oder aber auch nicht beschließen, das haben wir in 30 Jahren auszubaden. Und dann ist es zu spät, noch etwas zu beschließen, was dann auch wieder erst in 30 Jahren zu wirken begänne, also zu einem Zeitpunkt, an dem bereits alles zu spät ist.

Es grüßt,
das Smamap

Das ist das Ende !!!

….. eine Katastrophe, ein GAU etc ?

Nein, mitnichten. Gestern hat mir Giovanni (ich nenn ihn jetzt mal so, obwohl ich gar nicht genau weiß, wie er eig heißt) gesagt, dass er seine Eisdiele am Sonntag den letzten Tag offen hat.

Das ist also das Ende …. des Sommers. Für mich das erste offizielle Ende. Das zweite und endgültige Ende wäre dann die Winterzeitumstellung (überflüssig wie ein Kropf).

Aber i-wie wird er mir fehlen, der Giovanni. War für mich immer i-wie einer schöner Tagesabschluss, wenn ich im Sonnenschein so gegen 6 oder 7 nochmal zur Eisdiele runter bin, und hab mir da 2 Kugeln Eis in der Waffel gegönnt.

So auch gestern. Na ja, die Sonne war zwar schon noch da, aber es war dann doch schon reichlich schattig.

Das ist eben der Lauf der Dinge.

Irgendwie war gestern scheinbar ein besonderer Tag. „Kätzle“ ist gestorben, und so Manches machte den Anschein, als ginge es zu ende.

Aber wie ich lese und höre, ist es diese Woche wettermäßig noch sehr schön. Also noch genießen, bevor es „rum“ ist. Und noch hat es ja ein paar Tage, an denen die Eisdiele offen hat.

Also liebe Leute …. genießt die Zeit !!!!

Es grüßt,
das Smamap