Kinder an die Macht

Kürzlich in Hof am Hauptbahnhof; Kinder sind da auch!

Sitze am Bahnsteig und warte auf meinen Zug. Neben mir eine Mutter, scheinbar arabischer Abstammung, mit Kind.

Ich blinzle dem Kind zu. Der Junge kommt mit seiner Chips-Tüte auf mich zu, hält sie mir hin, und fordert mich also auf, welche von seinen Chips zu nehmen.

Kinder

Ich falle beinah von meiner Sitzfläche.

Ich freue mich enorm darüber, lange zu und bedanke mich.

Der Junge lächelt, die Mutter auch.

Ich meine noch, sie habe ja auch Ersatz dabei (2. Chipstüte), der Vorrat werde also nicht so schnell zuende sein.

Ich merke, sie versteht mich nicht. Aber sie lächelt weiterhin. Wir verstehen uns also doch.

Und so zeigt einem das, dass Kinder schlicht und ergreifend das tun, was völlig normal ist, ohne Aufgesetztheit, ohne Vorurteile.

Ich vermute, dass der Junge keines dieser schlimmen Erlebnisse mitmachen musste, die viele Kinder aus jenen Regionen heute schon hinter sich haben. Und mir wird einmal mehr klar, dass es die Erwachsenen sind, die dafür verantwortlich sind, dass all jenes auf der Welt geschieht, was dort geschieht. Also DU und ICH. Und nicht die Kinder.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Kinder und ihre Welt

Mein Alltag und meine Gesundheit bringen es mit sich, dass ich Desöfteren längere Pausen einlegen muss.

Heute saß ich, etwas abseits, am Wegesrand, und nach einer Weile kam eine kleine Kinderschar mit ihren Kindergärtnerinnen (ich weiß, das heißt heute anders) daher, und machten ihre Spiele. Eine der Kindergärtnerinnen lief immer etwas voraus, und die Kinder (wohl so etwa 2-3 Jahre alt), liefen dann irgendwann los, um sie einzuholen.

Sie hatten eine mords Freude dran, das immer wieder zu tun.

Ich sah ihnen lange hinterher, und wünschte den Kids, dass sie noch möglichst oft und lange diese Freude leben können, ohne mit dem ganzen Mist zu tun zu haben, den wir Erwachsenen in diese Welt gebracht haben.

Kinder hab eine derart unverkrampfte Einstellung zur Freude, und zu dem, was natürlich ist, und selbstverständlich.

Es grüßt,
das Smamap