Es geht um uns ?

Er hat begonnen. Der Weltklimagipfel 2015.

Und Merkel und Obama haben gewichtige Reden gehalten.

JA, da war drin enthalten, was wir unbedingt tun müssen.

Und was wird passieren? NICHTS.

Ich wage es zu prophezeien.

Es wird wieder eine Abschlusserklärung geben, die soweit reduziert ist, dass alle zustimmen können.

Eine Absichtserklärung.

Eine „was wir machen sollten“ Erklärung.

Eine Erklärung, die an Unverbindlichkeiten nicht zu übertreffen ist.

Eine „weiter so“ Erklärung.

Ich hoffe inständig, dass ich falsch liege. NICHTS würde mich mehr erfreuen.

Aber dazu müssten so einige Staaten, allen voran die Industrienationen, runter von ihren Egoismen. Und die müssten dann die Bevölkerung mit unangenehmen Wahrheiten konfrontieren. Also z.B. damit, dass jeder ab sofort nur noch ein Auto haben darf, das höchstens 3 Liter verbraucht.

Das alles v.a. auch deswegen, weil es 5 nach 12 ist, wenn nicht sogar schon halb eins, und Sofortmaßnahmen erforderlich sind.
Ein „wir wollen den CO2-Ausstoß bis 2030 um 20% reduzieren“ oder ein „wir wollen den C02-Ausstoß nicht weiter erhöhen“, wird uns genau NICHTS bringen.

Die Arten sterben in solch einem rasanten Tempo, die Gletscher ziehen sich in einer derartigen Geschwindigkeit zurück und der Meeresspiegel steigt derart schnell, dass dieser Klimagipfel erneut auf dem Rücken derer ausgetragen werden wird, die mit selbigem ohnehin schon an der Wand stehen.

Und wenn letztere dann mit Geld abgespeist werden, damit Ruhe ist, dann wird auch dieses Geld letztlich NICHTS helfen, wenn die Flüchtlingsströme derer einsetzen, die dann erneut vor dem Tod fliehen.

Und selbstverständlich haben wir dann wieder von NICHTS gewusst, solange es weit weg war, und haben auch NICHTS mit den Ursachen zu tun.

Ich würde auch gerne von den Schönheiten der Natur hier schreiben, oder den Schönheiten des Universums, nur gehöre ich eher zu denen, die davor warnen, dass der Zeitpunkt nicht mehr allzu fern liegt, zu dem wir mit den Schönheiten nichts mehr am Hut haben werden. Sei es, weil es sie nicht mehr gibt oder sei es, weil wir zu sehr mit den Gewalten der Natur zu kämpfen haben, die wir selbst verursachten.

Ich sehe diesen Klimagipfel als die letzte Chance, das Ruder wirklich noch herumzureisen, den der Point of Know return oder aber der Point of no return ist uns sehr nahe.

Wer davor die Augen verschließt, der lebt nach dem Motto „nach uns die Sintflut“. Denn was wir heute beschließen oder aber auch nicht beschließen, das haben wir in 30 Jahren auszubaden. Und dann ist es zu spät, noch etwas zu beschließen, was dann auch wieder erst in 30 Jahren zu wirken begänne, also zu einem Zeitpunkt, an dem bereits alles zu spät ist.

Es grüßt,
das Smamap

Der nächste Flüchtlingsstrom ist vorprogrammiert

Wer jetzt denkt „schon WIEDER ein Artikel über die Flüchtlinge und den Terror“, der irrt.

Aber leider geht es wieder darum, wie die Staatenlenker dieser Welt auf breiter Linie versagen. Allen voran die Industrieländer, und dort in vorderster Linie unsere Regierung.

Es geht um die Klimaveränderung, und darum, dass unsere Politiker reden und reden und nochmal reden, und NICHTS, aber auch GAR NICHTS zustandebringen.

Wenn es noch eines Belegs dafür bedurft hätte …..

HIER

ist er nachzulesen.

Dort heißt es z.B. „Während Politiker und Forscher …….. beim Klimagipfel in Paris noch über die Folgen des Klimawandels reden, ist er für die Menschen auf Inselstaaten längst Realität.

Die Menschen dort haben längst mit vernichteter Umwelt, zerstörten Nahrungsmittelgrundlagen, Wetterkatastropen, steigendem Meeresspiegel, untergehenden Küsten und Inseln zu tun.

Und die Staatenlenker tun einmal mehr so, als wäre das alles weit weg, als würden uns die Katastrophen dort nicht betreffen, als könnten wir daran nichts ändern, als hätten wir alle Zeit der Welt.

Wer weiß, dass es Jahrzehnte dauert, bis JETZT ergriffende Maßnahmen, dann auch wirklich durchschlagen, der weiß, dass die nächsten Flüchtlingsströme vor der Tür stehen. Flüchtlingsströme aus ganz anderen Gründen, wie die jetzigen.

Der Unterschied ist der, dass es dann, im Gegensatz zu jetzt, z.T. keine Länder mehr gibt, in die man Flüchtlinge zurückschicken könnte. Jedenfalls sind dann manche  Inselstaaten schon untergegangen, weil die Meeresspiegel unaufhaltsam steigen.

Und selbstverständlich können WIR Industrieländer (und damit ist jeder Einzelne von uns gemeint), wieder einmal nichts dafür.

Ich würde gerne darüber schreiben, dass all diese Probleme der heutigen Welt beseitigt bzw. wir auf einem guten Weg dahin sind. Egal ob Hunger, Terror, Klimaveränderung, Wassernotstand oder was auch immer.
Aber ich kann nur schreiben, vom Versagen auf breiter Linie. Und davon, dass es unseren Politikern nur darum geht, die nächsten Wahlen zu gewinnen, und UNS darum, unseren Wohlstand zu mehren.
Wenn der Preis dafür Not, Elend und Tod anderswo auf der Welt ist, dann können wir da ja nix dafür, und außerdem ist es weit weg. Genauso wie die riesigen Flüchlingslager dieser Welt lange Zeit weit weit weg waren.

Ob dieser Entwicklungen bleibt einem so manches Mal das Wort in der Tastatur stecken.

Es grüßt,
das  Smamap