Warum so viele Marie Le Pen wählten?

Unter diesem Titel las ich eben einen Artikel auf n-tv.de.

Es kam da auch der Satz “ …. führende oppositionelle Macht gegen die Pläne des neuen Präsidenten“

Nun mögen die Motivationen, warum eine rechtspopulistische Kraft gewählt wird, durchaus vielfältig sein. Dennoch finde ich diesen Satz durchaus entlarvend.

Obwohl noch gar keine wirklichen Pläne bekannt sind, ist man schon einmal dagegen.

Dieses „dafür sein, dagegen zu sein“ ist in meinen Augen die Grundmotivation der Personen hinter dem Rechtspopulismus.

Dies wird dann noch garniert mit Ängsten. Etwa denen vor dem „Fremden“ und denen vor dem „sozialen/finanziellen Abstieg“.

Auch hier sieht man das Kalkül der Handelnden ….
Ohne Menschen zu kennen, werden Ängste vor der anonymen Gefahr produziert.

Zusammengefasst könnte man also sagen, dass der Rechtspopulismus erkannt hat, dass es die Möglichkeit gibt, an die Macht zu kommen, indem man gegen etwas ist und Ängste schürt.

Dabei ist den Handelnden nur teilweise Überzeugung abzusprechen. Jedoch scheint mir der Hinweise wichtig, dass auch ein Hitler überzeugt war von seinem Handeln. Und auch einer, der seine Familie „beherrscht“ ist sicherlich von seinem Handeln überzeugt.
Was ein Psychiater dazu sagen würde, steht auf einem anderen Blatt.

Die Meisten der Handelnden handeln jedoch, so meine Überzeugung, mit Kalkül. Damit meine ich allerdings die führenden Personen, und eher weniger Diejenigen an der Basis.

Was den Rechtspopulisten und den etablierten Parteien gemein ist:
Sie ignorieren die WIRKLICHEN Probleme, und konzentrieren sich nur darauf, bei den nächsten Wahlen möglichst viele Prozentpunkte zu erreichen !!!!!!!

Die WIRKLICHEN Probleme sind, nach meiner festen Überzeugung, der Klimawandel, die Aufteilung der Ressourcen auf der Welt und die auf der Welt herrschenden Kriege.

Eigentlich bräuchten wir uns keinerlei Gedanken machen, WENN es so weiter geht, wie bisher (wofür so einiges spricht). Denn wenn alles mehr oder weniger so bleibt, dann werden uns, in den sog. „zivilisierten“ Ländern, eines Tages die Menschen/Flüchtlinge/Völker überrennen.

Denn es gibt nichts Mächtigeres, was Menschen antreibt, als Hunger und Tod. Und das wird auch jegliche Abschottungen in Form von Zäunen und Mauern niederreissen.

Der Irrglaube scheint zu sein, dass das alles weit weg von uns ist. In Wirklichkeit ist das alles aber sehr viel näher als die Meisten glauben. Der Zusammenbruch des Klimas ist nur wenige Jahrzehnte entfernt (wahrscheinlich nicht einmal mehr das). Umso schlimmer, dass ein Gegensteuern 2-3 Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde, bevor etwas merkbar wäre. Und dass Menschen verhungern und sterben, ist nur wenige hundert KM von uns entfernt.

Insofern ist der Rechtspopulismus unser geringstes Problem.

Es grüßt
das Smamap

Klimawandel ein Hoax

Es geht schon los …. lt. Donald Trump ist der Klimawandel ein Hoax, also eine Falschmeldung bzw. ein Schwindel. Ins Leben gerufen von den Chinesen, um den USA wirtschaftlich zu schaden.

Diesem Bericht kann man entnehmen, dass seine Leute schon eifrig dabei sind, einen Weg zu suchen, wie man das Pariser Klimaabkommen umgehen kann.
Allein diese Vorgehensweise lässt erahnen, was alles auf uns zukommen wird (mit „uns“ ist die Weltbevölkerung gemeint), wenn er erst mal das Ruder fest in der Hand hat.

Die Belege für menschgemachte Klimaveränderungen sind derart erdrückend, dass niemand die Augen davor verschließen kann. Meint man.

Denkste !!! 

Der Guru der Verschwörungstheoretiker macht es vor, wie man einfach alles erreichen kann.

Einfach behaupten, dass alles sei ein Schwindel zum eigenen Schaden, und schon hat man freie Hand. Man braucht nichts mehr belegen, denn man hat die Bevölkerung ja auf seiner Seite, weil das Ganze einen Vorteil bringt.

Dass dann haufenweise Inseln absaufen werden oder die Unwetter immer schlimmer werden, muss ihn ja nicht kümmern, wenn er die Klimaziele leugnet, viele andere das dann auch tun, frei nach dem Vorbild des großen Amerika. Wenn die Auswirkungen dann wirklich kommen, dann kann er ja immer noch leugnen, dass das was mit ihm zu tun hätte.

Schuld sind dann bestimmt wieder China, die Medien und das Establishement.

Eine absolut geniale Blaupause für alles Mögliche andere. Und natürlich auch für die AfD.

SO muss man es machen, um seine Ziele zu erreichen.

Das nennt man dann Verantwortung 

Der “ Klimawandel ein Hoax “ ….. wenn das also so ist, dann darf man wünschen, dass sich die nächsten Wetterkatastrophen direkt vor Amerikas Küsten abspielen?

Es grüßt,
das Smamap

Selbstbetrug

Ein Thema, das mich immer wieder umtreibt, ist der Klimawandel.

Letztens wieder einen Bericht gesehen, in dem es um die Zusammenhänge ging, zwischen dem weltweiten Klimawandel und den Extremwetterlagen, die wir zur Zeit in Deutschland erleben.

Ein“Chefmeteorologe“ eines namhaften Instituts stellte da in einem Interview u.a. die Frage, wie lange wir es uns den noch erlauben wollen, uns in die eigene Tasche zu lügen, und einen Zusammenhang zwischen Wetterphänomenen und dem Klimawandel zu verleugnen.

Eingehende Untersuchungen zeigten in jedem Fall, dass diese Zusammenhänge ganz eindeutig gegeben wären, aber die Menschen es als angenehmer, bequemer und beruhigender empfänden, das auf Meinungen zu reduzieren wie „das hat es immer schon gegeben“ oder „es gibt auch andere Untersuchungen“.

Dabei sei eindeutig nachgewiesen, dass die Ereignisse immer extremer und absonderlicher würden, und der Zusammenhang mit dem Klimawandel sich immer mehr aufzwinge. Auch wissenschaftlich und datenmäßig gesehen.
So sei das Phänomen, dass Gewitterzellen in Scharen auftreten und an Ort und Stelle bleiben, neu. Klar habe es Einzelfälle früher auch schon gegeben, aber eine derartige Häufung sei absolut neu.

Ganz generell könne wohl niemand, der sich ernsthaft mit den Daten beschäftigt, annehmen, dass etwa das ständige massenhafte Schädigen der Erdatmosphäre bei gleichzeitigem Vernichten des Regenwaldes, verbunden mit dem Aufheizen der Atmosphäre und dem Abschmelzen der Eismassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, so völlig ohne Auswirkungen sei.

Ich füge hinzu, dass es natürlich sehr viel bequemer ist, erstaunt die Augen aufzureissen, wenn man wieder von neuen Unwettern und Starkregen im Radio vernimmt, und dann weiter zu machen wie gewohnt, sich ins Auto zu setzen, und für jegliche Besorgungen Schadstoffe in die Luft zu blasen, obwohl man es sehr gut auch zu Fuß erledigen könnte (um auch hier nur EIN Bsp zu nennen).

Und so wird der Mensch weiter so tun, als könne er zu all dem nichts, was da passiert. Und das Ganze solange, bis die Naturgewalten vor seiner Haustüre stehen.

Um dann zu sagen „Egal, das hat es immer schon gegeben“ ???

Und was tun diejenigen, die für unser aller Schutz verantwortlich sind? NICHTS!
D.h., doch die tun schon was ……. den Wohlstand mehren, auf Kosten anderer auf der Welt, um zu gewährleisten, dass man sich das nächste Auto noch mehr leisten kann, als das bisherige. Um dann ganz überrascht zu tun, wenn die nächsten Unwetter und Hochwasser noch gewaltiger werden, als die Bisherigen.
Allerdings können die sich damit trösten, dass sie dann, wenn es wirklich ernst wird, schon längst unter der Erde liegen.
Doch in Wirklichkeit liegt es an uns allen; jedem Einzelnen von uns. Die Verantwortung und die Schuld auf andere abzuschieben, ist Selbstbetrug.

Es grüßt,
das Smamap

Unwetter ohne Ende

Zugegeben, die Wetterlage ist schon etwas extrem.

Wenn man sich die betroffenen Orte allerdings etwas genauer ansieht, dann sind das immer Orte, in etwas extremeren Lagen. Also z.B. Tallagen, oft noch verbunden mit fließenden Gewässern durch die Orte. Orte, die immer schon von Hochwasser bedroht waren, und eine entsprechende Geschichte aufweisen (Hochwasserstände aus den zurückliegenden Jahrhunderten).

Zwar lässt sich da hinterher immer trefflich argumentieren, jedoch war es zweifelsohne absehbar, dass dann, wenn extreme Wetterlagen kommen, die Auswirkungen an/in solchen Orten eben auch entsprechend extrem sein würden.

Bleiben 2 Fragen:

  1. Warum hat man nicht Vorsorge getroffen, um solche Situationen besser beherrschen zu können?
  2. Warum hat man sich, diesbzgl., nicht beizeiten auf Überlegungen eingelassen, zum sich ändernden Klima?

Was anders ist/geworden ist, sind Wetterlagen an Ort und Stelle, die sich kaum bewegen, und mit enormen Wassermengen einhergehen.

Solche Veränderungen werden in Zahl und Ausmaß zunehmen!

Wer dann immer noch nichts tut, um die Menschen zu schützen, und wer dann immer noch meint, einen Klimawandel gäbe es nicht, und er wäre nicht belegt, und es gäbe zu viele Meinungen dazu, dem ist dann einerseits nicht mehr zu helfen, und andererseits ist die Zeit dann schon davongelaufen, um noch etwas ändern zu können; sei es vor Ort oder global.

Und nochwas ist klar: Diese Veränderungen, die da teilweise schon da sind und teilweise erst noch kommen, die haben wir alle ganz persönlich zu verantworten, die wir seit langem und weiterhin unsere Abfallprodukte ungefiltert/ungehemmt in die Umwelt blasen, indem wir Autofahren, heizen, Regelwälder abholzen etc. etc.

Es grüßt,
das Smamap

DAS macht doch so richtig Freude ….. oder ???

Ich habe vorhin auf einem Blog einen einleitenden Satzteil gelesen, der sagt eigentlich ALLES

Er lautete:

….. die globalen, von uns verursachten, probleme wie der klimawandel, der hunger, die armut, die unruhen, die aufstände und das flüchtlingsproblem …….

Ich habe mich gefragt, was wohl das Entscheidende an diesem Satz ist? Der Hunger? Die Armut? Die Unruhen?

Mitnichten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das Entscheidende an diesem Satz scheint mir zu sein ….. „von uns verursacht“ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Dass das Alles von uns verursacht ist, sollte wohl außer Frage stehen. Man möge sich nur Fragen vorlegen, wie, wer fast ausschließlich die globale Umweltverschmutzung verursacht hat, die fortschreitende Schmelze der Pole und Gletscher, die Rodung der Urwälder. Oder wer verantwortlich ist für die weitaus größte Zahl der aktuellen Kriege auf diesem Planeten, und mit welchen Waffen diese geführt werden. Wer dafür zuständig ist, dass viele Völker auf dieser Erde in Armut leben, indem sie fast nichts für die Güter bekommen (z.B. Rohstoffe), mit denen bei uns der Wohlstand geschaffen wurde und wird.
Dieser Fragenkatalog ließe sich unendlich erweitern.

Tja, und DANN, wenn all dieses, was wir verursacht haben, WIR ALLE, JEDER EINZELNE VON UNS, wenn also dies alles auf uns zurückfällt, wir mit den Konsequenzen daraus konfrontiert werden, ja DANN wollen wir plötzlich nichts damit zu tun haben, und lehnen diese Konsequenzen ab.

Konsequenzen, als da wären, die zunehmenden Klimaveränderungen, die auch bei uns mittlerweile ankommen, die Luftverschmutzung, unter der auch wir, insbesondere unsere Kinder unmerklich immer mehr zu leiden haben. Oder nehmen wir das Flüchtlingsproblem. Glaubt denn irgendwer ernsthaft, dass das nichts mit uns zu tun habe, wenn immer mehr Menschen zu uns strömen, ausgelöst durch Hunger, Not, Elend und Tod in ihren Heimatländern?

Glaubt denn irgendwer ernsthaft, dass der Hunger in der 3. Welt nichts damit zu tun habe, dass Ackerbau in immer weniger Ländern effektiv möglich ist, weil die Temperaturen immer mehr steigen. Oder damit, dass die Menschen dort, die Nahrung nicht mehr bezahlen können, weil die Ackerbauprodukte an die reichen Länder verkauft werden. Oder glaubt da jemand, dass Regime in X Ländern, die von uns unterstützt werden, nichts damit zu tun haben, dass die Leute in Armut leben und unterdrückt werden. Dass Widerstandsgruppen Kriege auslösen gegen die Herrschenden, das hat natürlich auch nichts mit uns zu tun.

Und das Entstehen solcher Terrornetzwerke wie Taliban, Al-Kaida und IS, die haben natürlich auch ÜÜÜÜÜBERHAUPT nichts mit uns zu tun.

Wenn ich „UNS“ sage, dann meine ich die sog. „westlichen“ Länder. Und dazu gehören wir ALLE.

Abschließend ein Zitat aus dem Handelsblatt:
„Die größten Waffenlieferanten der Welt sind die Vereinigten Staaten von Amerika, gefolgt von Russland, Deutschland, Frankreich und China“

Aber selbstverständlich haben die Unruhen und Kriege an vielen Orten auf der Welt, und daraus resultierende Armut und Hunger nichts mit uns zu tun. Und erst recht nichts die daraus entstehenden Flüchtlingsströme.

Es wäre an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Dies betrifft jeden von uns.
Verantwortung zu übernehmen, kann allerdings nicht SO aussehen, dass wir es den Nazis überlassen, den Menschen, die nur noch ihr Leben haben, und sonst nichts, zu zeigen, was verantwortungsvolles Handeln heißt.
Und es kann auch nicht SO aussehen, dass jeder von uns 2 Autos fährt, 3 Kühlschränke hat, 2x im Jahr in Urlaub fliegt, usw usf, während anderswo die Menschen nicht wissen, wie sie überleben sollen.
Und es kann erst recht nicht SO aussehen, dass ein „weiter so“ praktiziert wird. Egal ob jetzt vor oder hinter unserer Haustüre oder im Bundestag in Berlin.

Es grüßt,
das Smamap