Höflichkeit ist eine Zier der Könige

Es gibt so Verhaltensweisen, die sind AUCH Inhalt meines Lebens.

Dazu gehört, Menschen, die hinter mir kommen, die Tür aufzuhalten. Bitte und Danke zu sagen. Höflich zu sein. Meine Nachbarn zu grüßen. Einen guten Morgen zu wünschen. Menschen den Vortritt zu lassen….. und dergleichen mehr.

Und wenn mein Gegenüber ein alter Herr ist, oder eine alte Dame, dann wird diese Höflichkeit noch ein Stück mehr, denn schließlich waren es jene Menschen, die meine Lebensgrundlage geschaffen haben.

Höflichkeit ist eines der Lebenselexiere unserer Gesellschaft. Um es mal so zu sagen: Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück.
Anders gesagt: Das Ganze ist Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens.

Und es kann mir keiner sagen, dass es nicht ein schönes Gefühl ist, geachtet und beachtet zu werden. Und das geht damit los, dass einem jemand die Türe aufhält oder sich bei einem bedankt.

Man könnte auch sagen: Was du willst, dass man dir tu, das füge auch anderen zu.

Es gibt leider so einige Menschen, die das erst lernen müssen.
Die Zahl derer scheint größer als früher.
Aber im Lauf ihres Lebens, so zeigt die Erfahrung, schnallen dies alle Menschen. Na ja, die meisten jedenfalls. Es gibt nämlich IMMER eine Gruppe von Menschen, die lernen es nie.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Akt der Höflichkeit ?

Heute musste ich mein Windows10 neu installieren.

Es gab eine Komplikation, und die war nur per „clean installation“ zu beseitigen.

Nun nenne ich den PC, um den es dabei geht, mit allem was drauf ist, mein Eigentum. Und eigentlich würde ich ja schon erwarten, dass wenn jemand an meinem Eigentum was macht, dies so tut, dass ich keine Nachteile daraus habe.

Die Herrschaften aus Redmond haben das aber nicht nötig.

Und so musste ich hinterher zur Kenntnis nehmen, dass die Installation von W10 das Boot-Menü meines Rechners überschrieb, und ich von da an nicht mehr die Möglichkeit hatte, mein Hauptbetriebssystem, sprich Ubuntu, zu starten.

Es existierte von da an quasi nur noch Windows auf dem PC.

Wäre ich jetzt ein normaler Anwender gewesen, der sich nicht weiter auskennt, ich wäre hoffnungslos aufgeschmissen gewesen, unfähig an meine Daten zu kommen.

Das sind eben die feinen Unterschiede: Wenn Ubuntu sich auf dem Rechner installiert, dann hinterlässt es den so, dass anschließend ein Bootmenü vorhanden ist, das Zugang zu Windows ermöglicht.

Höflichkeit ist eine Zier der Könige.

Es grüßt,
das Smamap