Kommunikation mal anders

Am Donnerstag war ich auf meiner allabendlichen Runde, und traf auf eine ganz andere, schon verloren geglaubte Art der Kommunikation.

Mal eine Kommunikation völlig ohne PC, Smartphone etc etc.

Ich spazierte um ein Gebäudeeck herum, und vor mir wuchs ein Luftballon aus der Erde. Zumindest sah das so aus.

Bei näherer Betrachtung erwies sich das Ganze als ein Ballon, an dem mittels einer Schnur eine Postkarte hing.

Der Ballon hatte nun durch den Schwund seines internen Auftriebsmittels, an eben jenem verloren, dem Auftrieb nämlich. Nachdem die anhängende Postkarte an überhaupt nichts verloren hatte, sprich kein Gramm ihres Gewichtes, war dem Ballon irgendwann nichts anderes übrig geblieben, als gen Erde zu sinken.

Und das tat er dann auch, und zwar solange, bis eben jene Karte auf der Erde aufkam, das Gewicht, das am Ballon nach unten zerrte damit reduziert, und so also der Ballon da über der Erde schwebte, von der Karte, die auf selbiger lag, dort festgehalten.

Und so konnte man also vermuten, zumindest bei flüchtigem Hinschauen, dass da ein Ballon aus der Erde wächst 😉

Ich rechnete eig damit, von der Karte darüber informiert zu werden, dass irgendwo in der Nähe, die Kinder eines Kindergartens Luftballons hatten steigen lassen, und ich auf einen solchen gestoßen war.

Doch zu kurz gedacht …. es stellte sich heraus, dass der Ballon über eine Strecke von etwa 250 KM zu mir geflogen war, und dass ihn ein Hochzeitspaar auf die Reise geschickt hatte.
Auf diese Weise hatte der Ballon die Strecke von Mainz bis nach Hochfranken zurückgelegt.

Meine Aufgabe war es nun also, diese Karte zurück zu schicken, was ich am nächsten Tag dann auch tat. Nachdem ich den Ballon um seine Karte erleichtert hatte, ließ ich ihn wieder fliegen. Er machte sich auch gleich Richtung Osten auf den Weg. Sicherlich nicht sehr weit, dann relativ bald würde er auch sich selbst zu schwer werden, und erneut gen Erde sinken. Aber ev. würde er ja noch so einige KM schaffen ….

Kommunikation

…. man beachte den roten Punkt in der Bildmitte ….

Mal sehen, vll meldet sich das Hochzeitspaar, jedenfalls hab ich mal meine eMail-Adresse dazugeschrieben. Wenn, dann kann das sicherlich etwas dauern, denn vermutlich ist das Paar aktuell in den Flitterwochen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wie hat unser Leben nur OHNE funktioniert?

Angespornt hat mich zu diesem Beitrag ein Bloggerkollege

https://mydailybadluck.wordpress.com/2016/07/20/die-netzabdeckung/

Heute ist es Standard, dass (fast) jeder ein Smartphone hat.
Sogar diejenigen, die niemals sowas haben wollten, nennen zumindest ein Handy ihr eigen.

Bsp.? Die Mutter einer Bekannten, die Dame ist über 70, hat sich vor einigen Monaten ein Handy angeschafft (wir waren gemeinsam beim Elektronik-Markt). Nur eins mit großen Tasten und einem Display, um die Nummer zu sehen. Zweck der Übung war, um von unterwegs Hilfe anfordern zu können, denn schließlich ist man ja nicht mehr die Jüngste und auch nicht die Gesündeste.

Eine sinnvolle Anschaffung, wie ich meine.

Bei mir geht es langsam auch in die Richtung. Wenn man schon 2 Schlaganfälle hinter sich hat, das Gleichgewicht deshalb eher unter „funktioniert noch“ einzuordnen ist, und die Wirbelsäule so manches Mal streikt, ist es dann doch ratsam, sich nicht ohne Kommunikationsmittel in der Welt zu bewegen.

Zudem fand ich die Möglichkeiten immer schon faszinierend (würde Spock sagen), zumal von berufs wegen, die heutige Telefonknochen zu bieten haben.

Trotzdem gehöre ich zu denjenigen, die im Bereich Telekommunikation „Spätzünder“ waren. Ich hatte mich lange Zeit dagegen gewehrt, ständig erreichbar zu sein. Schlicht deswegen, weil mir mein Privatbereich schon immer sehr wichtig war.

Manchmal frage ich mich heute, wie das denn früher war.

Früher, da gab es den Brief. Der brauchte mitunter einige Tage, bis er den Adressaten erreichte. Ja klar, das Telefon gab´s auch (früher hieß das noch nicht „Festnetz“). Damals natürlich mit Wählscheibe.

Dieses technische Wundermittel hatte die Eigenschaft, dass man immer zum Ende einer Nummer, das falsche Loch erwischte. Also das Ganze nochmal von vorne …. (Sisyphos lässt grüßen).

Meine Großeltern, beispielsweise, hatten sowas gar nicht. Also gab´s in dem Fall tatsächlich nur den Brief. Der kam dann immer in altdeutscher Schrift. Ich konnte immer gar nicht verstehen, warum man SO schreiben konnte/musste.

Zuhause, das wir eine Mietwohnung im 4. Stock eines Wohnblocks (zumindest bis zu meinem ca. 15. Lebensjahr), da wir ich häufig draußen mit Freunden unterwegs. Wenn ich was von meiner Mutter brauchte, dann öffnete ich unten die Haustüre des Treppenhauses, und schrie einfach hinauf, meine Mutter möge doch zum Fenster rausschauen.
Ich möchte gar nicht wissen, wie oft ich damit sämtliche Hausbewohner furchtbar genervt habe.
Heutzutage wird das mit Smartphone erledigt. MEINE Kommunikations-Art von damals ist somit ausgestorben.

Wenn man heute die Möglichkeit hätte, eine Zeitreise zu machen, sagen wir ins Jahr 1970, und würde den Menschen zeigen, was es heute alles gibt …. man würde stehenden Fußes Bekanntschaft mit den Männern mit den weißen Jacken machen.

Damals war von Faxgerät, schnurlosem Telefon, Handy, eMail, Internet usw usf noch meilenweit nichts zu sehen. Zumindest bei Otto Normalverbraucher.
Natürlich war auch nichts zu sehen von Menschen, die ständig nur noch auf ein Display schauen, und dabei gegen den Lichtmasten knallen.

Ein Telefonanschluss dauerte damals 1-2 Monate, bis er installiert war, Hauptkommunikation erfolgte per Brief, Kontoauszüge gabs bei der Bank direkt am Schalter vom Bankmenschen, der sie aus einer Art Registratur heraussuchte, und die Dinge brauchten ihre Zeit.
Ich habe jetzt keine Beispiel parat, aber die Bestellung bei Neckermann dauerte bis zur Anlieferung sicherlich 2-3 Wochen (allein die schriftliche Bestellung war ja schon 3-4 Tage unterwegs). Heute wird per Internet bestellt (natürlich nicht mehr bei Neckermann), morgen wird das dort abgearbeitet, und 2 Tage später ist es da (zumindest mit dem Paketdienst; wenn es per Post/DHL kommt, dann hat man Pech, aber schließlich muss das ehemalige Behördentum ja noch irgendwo seine Hinterlassenschaften haben).

Und so haben sich die Dinge geändert: ALLES ist SOFORT angekommen (gut, bis auf den Brief!). Eine Nachricht an den Onkel meiner Ex (wie nennt sich eine solche Verwandtschaft ???), dort drüber in Georgia, die ist von jetzt auf sofort bei ihm.

Nur EINES ist geblieben, wie es immer schon war: Wenn man etwas von einer Behörde benötigt, das DAUAUAUAUERT !!!!!! , wenn überhaupt. Und da helfen auch sämtliche Smartphones nichts.
Ich könnte da jetzt aus dem Stand X Beispiele bringen …. aber was solls …..

Es grüßt,
das Smamap

Faszinierend…..

Wie Hier schon berichtet, hat mich ein Tablet ereilt.

Na ja, nicht aus heiterem Himmel. Da hab ich schon ein gut Teil dazu beigetragen 😉

Kommen tuts aus der Vergangenheit, sprich aus dem Beruf (der EDV-Mensch lässt sich eben doch nicht so ganz leugnen).

Und zum anderen, bringt das Tablet so einige Vorteile mit sich, ohne die ich mich nicht dazu durchgerungen hätte.

  • Es ersetzt, für mich, TV, PC, Telefon und Smartphone
  • Der Stromverbrauch dieser Geräte reduziert sich auf ca 10% des bisherigen Wertes
  • Endlich kann ich meine Kommunikation sinnvoll lesen und schreiben, nachdem ich mit so manchen Menschen hauptsächlich digital verkehre, allein schon entfernungstechnisch
  • TV und PC sind Altgeräte, und deren Ersatz drohte sich an

Jedenfalls ist der Einsatz, die Möglichkeiten und das ineinander fließen der Bereiche schon faszinierend.

Einen Nachteil will ich nicht verschweigen: Für einen 10-Finger-Schreiber geht das Schreiben natürlich jetzt etwas langsamer.

Aber solange es nur DAS ist…….

Es grüßt, das Smamap

Männer und Pflanzen

= Kriegsfuß

Damit wäre eig alles gesagt und ich könnte den Beitrag beenden.

Aber das wär ja jetzt für den Leser total doof, das muss ich jetzt schon sagen. Denn falls es da jemanden gibt, der oder die das Thema immer schon sehr interessant fand, dann wär das ja jetzt unfair. Weil zuerst mache ich den Mund wässrig, und dann kommt da nur ein Gleichheitszeichen und ein Wort.

Wobei ….. stimmen tut es schon, denn Männer und Pflanzen stehen gemeinhin auf Kriegsfuß.

Deshalb bin ich letztes Jahr auch zu OBI (damals noch mit dem Auto (s. anderer Blog)), wanderte in die Pflanzenabteilung, und befragte die dort vorhandene Lady, zwecks einer Pflanze für einen Mann.
Deren Mimik verriet mir, dass sie ob dieser Ansprache nicht recht wusste, wie selbige zu werten wäre. Ich gab ihr Aufschluss insofern, als ich eine Pflanze suchte, die es auch einmal vertragen würde, wenn sie mit weniger Wasser auskommen müsste, bzw. am falschen Platz stünde.

Anders gesagt, wenn also ein Mann sich um sie kümmern würde (um die Pflanze !!!).

Jedenfalls führte sie mich zu einer Pflanze und klärte mich darüber auf, dass selbige nicht viel Wasser bräuchte und auch mit relativ wenig Licht auskäme (was man Halbschattengewächs nennen würde).

Somit war ich dann stolzer Besitzer von ……
2015-07-13 11.40.59

Wobei ich da die Pflanze links im Bild meine, denn die rechte Pflanze überlebt auch extreme Bedingungen und bedarf keiner speziellen Beachtung.

Und so lebt (oder soll ich sagen „überlebt“) diese Pflanze jetzt seit über einem Jahr. Und was soll ich sagen …. sie spricht auch mit mir. Halt insoweit, als sie dann, wenn etwas nicht passt, mir bescheid gibt, dadurch, dass sie eines oder ein paar Blätter fallen lässt.

Mal hatte ich ihr zu viel Wasser gegeben. Mal hatte ich sie zu dunkel gestellt und mal wurde ihr der Topf zu klein.
Paar Blätter fallen gelassen, und ich sah klar.

Auch 2 Umzüge hat sie schon überlebt.

Das Einzige, was bissl schade ist: Sie hat nix Farbiges an ihr. Aber Mann kann nicht Alles haben. Und die Pflege einer blühenden Pflanze, das wär dann sehr wahrscheinlich, würde Mann dann doch überfordern, denn eine solche Pflanze müsste ihre Energie auf die Blüten konzentrieren, und konnte dann nicht auch noch mit dem Menschen da in der Wohnung kommunizieren. Und wenn sie es versuchte, und würde die Blütenblätter fallen lassen, dann wäre es entweder schon zu spät oder aber Mann würde es missverstehen, als normalen Lauf der Dinge.

Und so scheint das Thema „Männer und Pflanzen“ ein weiterhin schwieriges zu bleiben. Wohl deswegen, weil beide nicht dieselbe Sprache sprechen. Pflanze meint „ich brauche xyz“, und Mann hört nix.

Wie das die weibliche Gattung Mensch macht, ist mir völlig schleierhaft.

Mir fallen da die beiden amerikanischen Wissenschaftler ein, die dem Licht ein Medium zuwiesen, in dem sich das Licht ausbreitet. Etwa so, wie der Schall die Luft oder das Wasser braucht, um sich auszubreiten. Sie nannten dieses Medium „Äther“.
Und auch wenn die beiden falsch lagen, was die Wissenschaft dann alsbald belegte …. vielleicht gibt es diesen „Äther“ als verbindendes Medium, so als eine Art Blase um Pflanze und Frau herum, so dass die beiden ungehemmt kommunizieren können.

Irgendwas muss da sein. Und wenn Mann wüsste, WAS, dann könnte er vll Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Kommunikation künftig klappt. Denn schließlich gehören Pflanzen doch zu den Dingen, die Freude machen.

Es grüßt,
das Smamap