Die Faszination des Weltall II

Gestern hatte ich HIER ein paar Worte zum Thema „Faszination“ fallen lassen.

Passend dazu habe ich bei www.astronews.com, eher zufällig, einen kleinen Artikel gelesen. DER fragt ….

Wie viel Treibstoff zur korrekten Ausrichtung der Voyager-Sonden ist noch vorhanden?

Für einen weiteren Betrieb müssen die beiden Voyager-Sonden nicht nur über ausreichend Strom für die Instrumente und Sender verfügen, sondern sie müssen auch in der Lage sein, ihre Hauptantenne zur Erde auszurichten, bzw. die Ausrichtung immer entsprechend anzupassen. Dazu verfügen die Voyager-Sonden über kleine Steuerdüsen. In dieser Entfernung von der Erde dürften allerdings keine großen Manöver mehr nötig sein. Die bestehenden Vorräte reichen – so die NASA – daher auch auf jeden Fall noch so lange aus, wie die Radionuklidbatterien einen Betrieb der Sonden ermöglichen werden – aktuelle Schätzungen gehen von etwa 2025 aus. (ds/17. Juli 2017)

Die beiden Sonden werden dann fast 50 Jahre unterwegs gewesen sein. Für uns mehr als ein halbes Leben, sprich Ewigkeit. Für das All grade mal NICHTS. Faszination pur.

Und wenn wir alle nicht mehr sein werden (sei es „verblichen“ oder uns selbst ausgerottet), dann werden die beiden immer noch dahinfliegen, und von einer Spezies künden, die wahrscheinlich nicht mehr existiert. Trotz aller Götter und Einmaligkeiten, die sie sich selbst zugeschrieben hatte. Eher keine Faszination.

Schade nur, dass die beiden niemals jemanden treffen werden, der jene Datenplatte lesen kann, die sie mit sich führen. Die Wahrscheinlichkeit, in der absoluten Unendlichkeit des Alls einen Planeten mit Leben anzufliegen, ist unendlich gering.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Massives Massenaussterben läuft

Wer immer noch meint, dass der Mensch nicht dabei ist, diesen Planeten zu zerstören, genauer gesagt, das Leben auf ihm, der kann die Konsequenzen in diesem Bericht zum Massenaussterben der Arten nachlesen.

Massenaussterben

(Quelle: S. Link)

Zwar werden Diejenigen, die derlei ignorieren, um nicht auf ihr bequemes Leben verzichten zu müssen, einen solchen Artikel einfach abtun. Vermutlich damit, wie es auch mit dem Klimawandel vor sich geht, nämlich, dass es das immer schon gegeben habe.

JA, stimmt. Jedoch das Ausmaß und die (erdgeschichtlich betrachtet) Plötzlichkeit, mit der das geschieht, spricht eine ganz eigene Sprache.

Mir fällt wieder einmal auf, wieviele Themen es gibt (auch in meinem Blog), die sich mit dem (negativen) Irrsinn beschäftigen, den der Mensch über diesen Planeten ausbreitet.

Aber was bleibt einem noch anderes, als dagegen anzuschreiben, wenn sogar Präsidenten ohne Rücksicht auf Verluste, die bisherigen Lebensweisen predigen. Wo es doch ihre Aufgabe wäre, das Leben für die Generationen nach uns zu schützen. Aber solche Leute können sich ihr Vorgehen leisten, denn schließlich schwelgen sie im Luxus, und wenn es dereinst mal ernst wird, dann sind sie längst schon von uns gegangen. Das Ganze also frei nach dem Motto: Nach mir die Sintflut, Hauptsache mir gehts gut. Wobei ich gar nicht so sicher bin, dass das nicht auch der Wahlspruch von so Manchen ist.

Und schließlich sollte ein Blog ja, unter anderem, auch das Leben abbilden, so wie es ist. Und das ist, leider Gottes (wobei der nun wirklich nichts dafür kann, so es ihn denn gibt) dadurch geprägt, dass der Mensch, und das sind WIR ALLE, diesen Planeten zugrunde richtet.

Vor der Wirklichkeit die Augen zu verschließen, hilft genau NICHTS. Das Massenaussterben, vom Menschen verursacht, ist bereits in vollem Gange.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Kreuz mit dem Weihnachtsgebäck

Seit etwa 2-3 Monaten bewege ich mich gewichtsmäßig langsam aber stetig nach unten.

Es ist zwar eher ein Kampf, wenn auch in sanfter Weise, weil es geht eher 100 g artig vorwärts …. d.h. eher rückwärts, weil´s ja weniger wird, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

Diese Langsamheit hat v.a. damit zu tun, dass ich schon versuche mein Leben zu genießen. Und da gehören eben mitunter auch leibliche Genüße dazu. Was wäre schließlich das Leben ohne die schönen Seiten.

Also lasse ich mir meine allabendlichen 1-2 Stück Doppelkeks nicht nehmen.

Es ist mir auch völlig egal, ob ich mein Idealgewicht nun in einigen Monaten erreiche oder gar erst in einem Jahr. Hauptsache es geht vorwärts …. ääähhhh rückwärts, und ich tue meinem Körper etwas Gutes.

Dummerweise ist jetzt Weihnachtszeit. Und da gibt es SOOOOO viel Gutes. MIST !!!!!!!!

Weihnachtsgebäck

Meiner Waage gefällt das gar nicht. Jedoch das Leben besteht aus Kompromissen. Und so muss eben dann das Mittagessen öfter mal ausfallen, um am wirklichen Leben teilnehmen zu können, sprich auch dem Laster „Weihnachtsgebäck“ fröhnen zu können.

Meiner Waage wird das zwar trotzdem nicht so sehr gefallen, aber drauf gepfiffen …. der 1.Januar kommt bestimmt ….. na ja, sagen wir mal der 7. Januar, weil der 6. Januar ist ja hier noch Feiertag, an dem es bestimmt nochmal leckere Sachen gibt.

Und dann werde ich den mittlerweile aufgelaufenen Rückstand (waagentechnisch) wieder aufholen, und meinen Weg dann wieder weiter gehen.

Die Zeit des Weihnachtsgebäck und all der Unwägbarkeiten bestimmter Jahreszeiten ist dann erstmal vorüber.

Alles eben in Maßen …. auch die Freuden des Lebens.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Baum für die Ewigkeit

Auf dem Bild kommt das gar nicht so raus, aber in der Wirklichkeit ist der Baum riesig. V.a. im Sommer, wenn er grünt und wächst.

Wenn ich dran denke, dann werde ich im Winter, wenn er seine Blätter hat fallen lassen, mal ein Vergleichsfoto machen.

Wie ich da so vor ihm stand, dachte ich mir, was der Baum wohl schon alles erlebt hat.

Der Mensch neigt ja dazu, den Dingen in seiner Umgebung eine Persönlichkeit zuzuweisen.
Und so lebt also so ein Baum, und erlebt.

Wenn er wirklich „wahrnehmen“ könnte, was hätte er schon alles gesehen?

Das Kommen und Gehen von Generationen.
Kleine Babies, wie sie wachsen, in den Kindergarten kommen, die Schule besuchen ….ein Leben leben, und irgendwann nicht mehr kommen.
Krieg und Frieden hätte er wahrgenommen.
Trocken, feucht, warm, heiß, kalt hätte er wahrgenommen
Oft den „Kopf“ geschüttelt hätte er, ob dessen, was die Menschen anstellen.
Und je älter er geworden wäre, umso höher wär er da gestanden, und hätte immer weiter schauen können.
Und er hätte sich wohl gedacht: Was für komische Wesen diese Menschen doch sind. Sie halten sich für die Spitze der Evolution.
Und doch werden wir Bäume dann, wenn es die Menschen nicht mehr gibt, immer noch da sein.
Vll nicht andauernd, wenn die Menschen es verstanden haben, alles Leben zu vernichten …..
Da wird es dann auch keine Bäume mehr geben …. eine Weile ….. aber dann werden sie zurück kommen, und alles andere auch. Nur der Mensch, der wird verschwunden bleiben.

Es grüßt,
das Smamap

Der Ursprung der Erde

Je mehr man liest, umso mehr Ideen tauchen auf, die das heutige Glaubensszenario der Religionen auf unserem Planeten, in Frage stellen.

Eine dieser Ideen wird getragen von der Tatsache, dass unser Planet sehr viel mehr Kohlenstoff im Erdmantel aufweist, als da eigentlich sein dürfte.

Wissenschaftler stellen sich natürlich sofort die Frage, warum das so ist.

Kohlenstoff ist die Grundlage für alle organischen Substanzen; stellt das Grundgerüst dar. Ohne Kohlenstoff kein Leben.

Die plausibelste Erklärung für den reichlich vorhandenen Kohlenstoff im Erdmantel ist für die Wissenschaftler diejenige, dass in der Frühzeit der Erde, ein „Protoplanet“ mit 5 bis 30% der Masse der Erde, mit ihr kollidiert ist (damals gab es noch eine ganze Menge dieser Protos).

So erhielt die Erde ihre heutige Kohlenstoffverteilung.

Nachdem das Universum und auch unser Sonnensystem zu dieser Zeit eher ein absolut konfuses Durcheinander von Objekten war, die untereinander kollidierten, müsste da also irgendwo, so unsere Religionen, der Schöpfer am Werk gewesen sein, um diese ganzen Kollisionen so zu steuern, dass unser Planet das abbekam, was er brauchte, und all jene Objekte hier auftrafen, derer es bedurfte.

Das wäre etwa so, als würde man auf einem Billiard-Tisch hundert Bälle positionieren, und mit einem Spielball in diese hineinschießen, und das Ganze aber so machen, dass ein bestimmter Ball dann in einer bestimmten Position zu liegen käme. Und nicht nur das …. auch etliche andere Bälle müssten, in bestimmter Konstellation zueinander, liegen bleiben. Schließlich ist ja unser Sonnensystem, so wie es ist, eine Konstellation, die genau SO sein muss, wie sie ist, um die Erde und das Leben darauf zu ermöglichen.

SEHR naheliegend !!!!!!

Welchen Schluss man aus all dem ziehen mag, das soll sich jeder Leser selbst überlegen.

Es grüßt,
das Smamap

Kinder Kind sein lassen

Modepraline beschreibt HIER eine Entwicklung, die ich zuerst in Deutschland verortete, um dann irgendwann zu merken, dass sie ja die Schweiz beschreibt, und um letztlich dann doch zu erkennen, dass hier offenbar einer den Mist des anderen kopiert.

Ich kann das voll unterschreiben. Auch ich stellte den vollen Unterschied fest, als ich mal meine Kindergartenzeit mit der meiner Kids verglich.

Kurzversion: Immer mehr versucht man, die Kinder möglichst früh unserer Leistungsgesellschaft unter zu ordnen. Für mich ist das ausgelöst durch dieses rein ökonomische Denken, der sich unsere Gesellschaft/Politik meint unterordnen zu müssen. Und um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Letztlich sind WIR ALLE dafür verantwortlich; wer meint, das Leben bestehe nur darin, immer mehr zu besitzen, der muss sich nicht wundern, wenn alles darauf hinausläuft, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass immer mehr angehäuft werden kann. Und das Leben bzw. der Zeitraum, in dem Geld verdient werden kann, ist halt nun mal zeitlich beschränkt. Also wird versucht, die Menschen möglichst frühzeitig in diesen Ablauf einzuschleusen.

Die Einzigen, die dem entgegenarbeiten können, sind die Eltern.

Für meinen Teil habe ich immer versucht, dies zu verwirklichen. Zum einen für mich selbst (da musste ich allerdings erstmal drauf kommen, um was es eigentlich geht im Leben), und zum anderen für meine Kinder.

So habe ich immer versucht, meinen Kindern die Möglichkeit zu geben, zu leben. Egal ob es jetzt darum ging, Kindergarten mal Kindergarten sein zu lassen oder Schule Schule sein zu lassen.

Da galt es natürlich immer, gewisse Widerstände zu überwinden. Leider zu allererst die der Mutter, sprich deren Anspruch, ihre Kinder zu beschützen. Aber das ist ein anderes Thema.

Letztlich haben Sohn und Tochter jeweils eine Ehrenrunde in der Schule gedreht, und es dadurch letztlich sehr viel leichter gehabt. Speziell bei Sohn konnte man regelrecht fühlen, wie er aufgeatmet hat, als der Druck endlich nachließ, und er dann, ein Jahr älter, mit den Anforderungen wesentlich besser zurecht kam.

Tochter macht gerade eben denselben Prozess durch, und es ist zu erwarten, dass es ähnlich ablaufen wird.

Sohn ist dann auch nicht dem üblichen Anspruch gefolgt, dann studieren zu sollen, sondern hat nach dem Abi eine Lehre begonnen, als DAS, was ER will.

Und irgendwo bin ich auch bissl stolz drauf, denn nach einem Irrweg via Studium (welchen ich dann nicht als für mich passend empfunden habe), hatte ich seinerzeit auch gemeint, DAS machen zu sollen, was ich für mich als gut empfand, und eine Lehre begonnen.

Und so liegt es letztlich an uns selbst bzw. solange das noch nicht möglich ist, an unseren Eltern, für jeden Einzelnen das Maximale rauszuholen.

Und damit meine ich NICHT das Finanzielle.

Es grüßt,
das Smamap

Die Erde, das Leben und der Mensch

Gestern war da eine höchst interessante Doku auf einem ZDF-Kanal (ev. finde ich noch den Link dazu, dann füge ich ihn nachträglich noch hier ein).

Eine Doku, zu den Themen, die mich immer wieder auf´s Neue absolut faszinieren.

Es ging um die Entwicklung der Erde, und des Lebens auf unserem Planeten, und die Tatsache, dass es immer wieder Katastrophen hier gab, die beinahe das gesamte Leben ausgelöscht hätte.

Es ging damit los, dass die Erde, bevor überhaupt Leben entstanden war, mit einem anderen Planeten kollidierte und dabei der Mond entstand. Dieser war naturgemäß sehr nahe an der Erde, und zu einem Zeitpunkt als das allererste einfachste Leben entstand, war er etwa 24.000 KM von ihr entfernt.

Und der Mond war der wesentlichste Faktor dafür, dass auf der Erde Bedingungen entstanden, die überhaupt erst Leben ermöglichten.
Durch seine ungeheure Nähe waren die Gezeiten derart extrem, dass das Wasser enorme Mengen an Mineralien vom Land ins Meer spülen konnte. Ohne dies hätte es niemals Leben gegeben. Wobei überhaupt noch nicht daran zu denken war, dass so etwas wie der Mensch entstehen würde.

Bevor überhaupt Leben irgendeiner Art entstehen konnte, war es erstmal erforderlich, dass die Erde einem Millionen Jahre dauernden Bombardement von Asteroiden und Meteoriten ausgesetzt war, und damit jene weiteren Bestandteile erhielt, die für das Entstehen von Leben wesentlich sein sollten.

Wie dann mal die einfachsten Formen von Leben im Wasser entstanden war, und sich von dort aus viele verschiedenen Lebensformen entwickelten, da kam die nächste Katastrophe (wenn ich diese Doku jetzt noch richtig erinnere).

Es entstanden Unmengen von Algen (?) die anfingen ein Gift zu produzieren (zumindest für die damaligen Lebensformen). Ein Gift namens „Sauerstoff“. Dieses Gift führte dazu, dass nahezu das gesamte damals auf der Erde existierende Leben ausstarb. Die Lebensformen, die übrig blieben, die sich anpassen konnten, führten dazu, dass sich Arten entwickelten, die den Sauerstoff verarbeiten konnten.

Es sollten noch viele solcher Katastrophen auftauchen (man denke etwa an jenen Meteoriten, der zum Aussterben der Dinosaurier führte).

Diese ganz Reihe von Entwicklungen, Katastrophen, Beeinflussungen, führte letztlich zu dem, was wir heute sehen.

Es hätte auch ganz anders kommen können.
Man stelle sich nur vor, der Meteorit, der weg führte von den Dinos, hätte die Erde verfehlt.

Oder jener Broken, der den Mond entstehen ließ, hätte die Erde anders getroffen, und der Mond wäre nicht entstanden oder der Mond wäre aus dem Schwerefeld der Erde hinauskatapultiert worden …… wir hätten heute wohl kein Leben auf der Erde oder zumindest ein völlig anderes.

Der Mond führte dazu, dass sich die immense Rotation der Erde verlangsamte, die Gezeiten viel ihrer Kraft verloren, und der Mond heute 400.000 KM von der Erde entfernt seine Bahnen zieht. All dies führte dazu, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde, den Weg einschlug, den es ging.

Die Reflektoren, die die Apollo-Besatzungen auf dem Mond zurück ließen (schönen Gruß an die Verschwörungstheoretiker, nach denen es die Mondlandungen nie gab), und von Laserstrahlen angestrahlt werden, zeigen uns, dass der Mond sich jedes Jahr um etwa 4 cm von uns entfernt.

Es wird einen Zeitpunkt geben, zu dem der Mond die Bahn um die Erde endgültig verlassen wird, weil deren Anziehungskraft, aufgrund der stetig zunehmenden Entfernung nicht mehr ausreichen wird, ihn zu halten.

Dies wird zwar erst in Zeiträumen eine Rolle spielen, die für uns nicht vorstellbar sind, aber der Zeitpunkt wird kommen. Und es steht zu erwarten, dass spätestens dann, das uns bekannte Leben auf der Erde seinem Ende entgegen geht. Die Erdachse kommt dann ins taumeln, es wird keine Gezeiten mehr geben, und dergleichen mehr.

Das wäre dann die nächste Katastrophe. Die dann wohl endtültige.

Allerdings mag man sich damit beruhigen, dass wir Menschen es bis dahin längstens geschafft haben werden, das Leben auf diesem Planeten auszulöschen.

Wenn, ja wenn es nicht vorher geschieht, dass uns wieder so ein Besucher aus dem All erreicht, wie ihn die Dinosauerier schon begrüßen durften.

Es gab ja schon einige davon. Man geht heute davon aus, dass, als sich der Mensch grade auf der Erde ausgebreitet hatte, noch in geringer Zahl, solche ein Meteorit nahe dem heutigen Indien einschlug. Man vermutet, dass auf Grund der vorhanden Eisschicht (Eiszeit), kein bleibender Krater entstand. Dies würde erklären, warum die Vielfalt in den Genen dort sehr viel geringer ausfällt, als auf dem Rest des Planeten. Die Wissenschaftler meinen heute, dass durch solche ein Ereignis die Zahl der Menschen auf jenem Kontinent auf möglicherweise 600 Individuen dezimiert wurde.

Bleibt die Frage, wie lange es wohl dauern wird, bis der nächste dieser Besucher mal bei uns aufschlägt (im wahrsten Sinn des Wortes).

Es ist nicht ein Frage des OB, sondern nur die Frage des WANN.

Soweit die Doku.

Dies führt mich zu der Frage, warum jene Leute auf unserem Planeten, die meinen, ein Weltreich errichten zu müssen oder zumindest eine Großmacht aufbauen zu sollen, warum diese Menschen es nicht vermögen, mit ihrem bißchen Geist über den Tellerrand zu schauen, und sich vorzustellen, dass all ihr Streben völlig umsonst sein könnte ….. von jetzt auf dann auf den Kopf gedreht werden könnte, weil sie ev. Mächten ausgeliefert sind, die mit Derlei absolut nix am Hut haben.

Tja, und dann gibt es ja noch die Vielzahl an Menschen, die meinen, dass es einen Schöpfer braucht. Einen Schöpfer, dessen Ziel es war, dass der Mensch entstehen möge.
Mit Verlaub: Wer ob der Abläufe, die dabei eine Rolle spielten, und den totalen Unwägbarkeiten, die zum Menschen geführt haben, immer noch glaubt, dass da ein Schöpfer federführend war, dem ist, meiner Meinung nach, nicht zu helfen.
Nur eine Katastrophe mehr oder weniger, und den Menschen hätte es niemals gegeben.

Das wäre etwa so, als würde man ob der ganzen Kollisionen, die in all den Mrd. von Jahren in unserem Sonnensystem stattgefunden haben, bei einem Billiard-Spiel mit zig Bällen, von vorneherein voraussagen welche Kugel zum Schluss übrigbleiben und in welchem Loch versenkt würde.

Dennoch will ich niemandem seinen Glauben absprechen. Wer dergleichen braucht, um mit der Welt zurecht zu kommen, der sollte so etwas haben können/dürfen.

Fazit: Ich finde es eine durchaus spannende Vorstellung, dass nicht der Mensch die Krone des Lebens auf der Erde geworden wäre, sondern, wegen anderer Abläufe, es z.B. bei den Dinos oder den Bakterien geblieben wäre. Ob das so sehr negativ wäre, das müssten die beurteilen, die nach uns kommen. Wobei ich befürchte, dass nach uns niemand sein wird.

Es grüßt,
das Smamap

GRAVITY

Ich hab den Film jetzt 4x gesehen. Zum dritten Mal gestern Abend und das 4. Mal heute.

Mich faszinieren solche Filme. Filme, die das Universum um uns herum zeigen, und die Realität darin.

Kurzfassung: Der Film spielt in der heutigen Zeit und Realität. 2 Astronauten, gespielt von George Clooney und Sandra Bullock, sind Teil einer Katastrophe im Orbit, als Trümmerteile eine Weltraumstation nach der anderen zerstören, und letztlich nur eine Astronautin überlebt und auf die Erde zurückkehrt.
Das Space-Shuttle, die ISS und die chinesische Station zerlegt es dabei in seine Einzelteile.
Die Überlebende schafft es dabei mit Glück, Verstand und Können, den Weg zur ISS zurück zu legen, von dort mit einer halbwegs intakten Sojus-Kapsel zur chinesischen Station zu gelangen, und mit deren Rückkehrkapsel schließlich auf die Erde.

Der Film zeigt einem, wie ausgeliefert der Mensch doch den Bedingungen außerhalb der Erdatmosphäre ist, und mit welchen feindseligen Eventualitäten er dort zu kämpfen hat.

Er zeigt auch, dass die Katastrophen, die es auch dort gibt, natürlich vom Menschen verursacht sind.

Er zeigt zudem, die faszinierende Schönheit des Universums, um die Erde herum. Diese (noch) blaue Kugel, und den Ausblick darauf.

Es zeigt dem Menschen, wie klein und unbedeutend er ist, im Vergleich zur Faszination des Lebens, wie wir es kennen.

Was mich am Allermeisten fasziniert hat, ist die Schlussszene, als die Heldin sich aus der Rückkehrkapsel befreit hat, die nach der Landung im See untergegangen war, dann auftaucht, zum Ufer schwimmt, und dort an Land robbt.
Und wie sie dann doch, mit etwas Schwierigkeiten, nach der längeren Schwerelosigkeit, auf die Beine kommt, und quasi wieder einmal das Leben aus dem Wasser entsteht.

Jeder kann sich das, was der Film ev. sagen will, selbst überlegen.
Für mich sind das 3 Dinge:
Zum einen, dass wir nie vergessen sollten, auf welcher Grundlage das Leben entstand (es kam nämlich aus dem Wasser; und wenn wir so weitermachen, holt sich das Wasser dieses Leben auch wieder zurück).
Zum anderen, dass der Mensch für seine Katastrophen immer selbst verantwortlich ist, und niemand sonst.
Und schließlich, dass es auf der Erde keine Ersatzstation gibt, und keine Rückkehrmöglichkeit irgendwo hin, wenn wir es denn endlich einmal geschafft haben, das Raumschiff „Erde“ zu vernichten. Wir haben nur dieses EINE Raumschiff.

Es grüßt,
das Smamap

So ist das Leben

Heute morgen ereilt mich die Nachricht, dass eine Bekannte gestorben ist.

Eine alte Dame, die ich seit etwa einem Jahr kenne, und für die ich ab und zu ein paar Dinge erledigt habe. Und bei der Gelegenheit sind wir dann immer auch ein wenig zusammen gesessen, und haben uns unterhalten.

Vor 2 Wochen haben wir uns dann nochmal kurz gesehen, und ein paar Worte gewechselt. Wenn ich gewusst hätte, dass es das letzte Mal sein würde, dann wär es sicher ein längeres Gespräch geworden.

So aber ist es traurig, wenn man weiß, dass man diesen Menschen nie mehr wieder sehen wird. Einen Menschen, der es offensichtlich nicht leicht im Leben hatte, und dem man gewünscht hätte, es wären noch ein paar sorgenfreie und glückliche Jahre gekommen.

Was ich so aus anderen verlässlichen Quellen im Lauf der Zeit gehört hatte, war, dass sie zwar eine Tochter hatte, die sie auch ab und an besuchen kam. Sie war das, was man sich nicht unbedingt als Tochter wünscht (mehr möchte ich dazu nicht schreiben). Auch in dieser Hinsicht hätte man ihr noch ein paar glückliche Jahre gewünscht.

Und so, ist sie jetzt einfach verschwunden. Wie ich höre, hat sie festgelegt, dass sie eine Seebestattung erhält. Zwar finde ich es schade, dass es keinen Platz geben wird, wo man hingehen kann, aber ihr Wunsch ist sicherlich zu respektieren.

Und so ging ich heute in die nächste Kirche, setzte mich dort ein paar Minuten hin, und gedachte ihrer. Nicht deswegen, weil ich jetzt ein gläubiger Mensch wäre und an ein Leben nach dem Tod glaube. Einfach nur, um an den Menschen zu denken.

Und danach bin ich dann noch in die örtliche katholische Kirche gegangen (hier sind die meisten Menschen evangelisch), und habe, was nur dort möglich ist, eine Kerze für sie angezündet.

Was bleibt, ist erstmal die Trauer darüber, dass der Mensch nicht mehr ist, und die Erinnerung an sein Leben (zumindest den Teil davon, den man kennt). Eine Erinnerung, die dann langsam verblassen wird.

Aber es wird so sein, wie mit allen Menschen, die einem was bedeutet haben: Man wird sie nie vergessen.

Es grüßt,
das Smamap