Projekt ‚Stromverbrauch reduzieren‘ – Zwischenbericht

Mein Projekt ‚Stromverbrauch reduzieren‘ läuft nach wie vor. Und zwar sehr erfolgreich. Leser meines Blogs kennen mein Faible dafür.

Auch dieses Jahr steuere ich wieder darauf zu, meinen Stromverbrauch bei ca. 450 KWh zu halten.

Das sind dann wieder etwa 200€, die ich dafür ausgebe.

Bevor jetzt wieder jemand mutmaßt, dass ich durch „Stromverbrauch reduzieren“ abends im Dunkeln dasitze oder ohne Heizung: Mitnichten.

Zur Erinnerung … Was hatte ich unternommen, um dieses Ziel zu erreichen?

  • Alle Leuchtmittel durch LED ersetzt
  • PC und TV durch ein Tablet ersetzen
  • Backrohr durch Kleinbackofen ersetzen
  • Elektroherd durch Induktionskochplatte ersetzen
  • Im Sommer Heizkreispumpe abschalten
  • Nachts Internetrouter stromlos schalten
  • alten Kühlschrank durch Stromsparmodel ersetzen
  • Stets Licht ausschalten in Räumen, die man verlässt

Stromverbrauch reduzieren

All diese (und andere) Maßnahmen führten dazu, dass mein Stromverbrauch in die Knie ging, ohne auch nur ein Gramm Komfort einzubüßen.

Sicher sind das z.T. Maßnahmen, die man zuerst erlernen muss. Man könnte auch sagen: Man muss sein Hirn immer dabei haben. Letztlich aber ist es nur ein Lernprozess.

Und wenn man statt einer 80W-Birne nur 8,5W leuchten lässt, oder statt mit einem 70W-TV per Tablet TV streamt, oder statt über 300 KWh pro Jahr nur 120 KWh für den Kühlschrank benötigt etc etc etc, dann spart das, schlicht und ergreifend, enorm an Strom.

Der beste Strom ist natürlich der, den man gar nicht verbraucht.

Stromverbrauch reduzieren

Und das andere Thema ist selbstverständlich, den günstigsten Stromanbieter zu wählen. Den Stromanbieter zu wechseln, ist heute eine der leichtesten Übungen.

Und so geht es nicht nur darum, Strom gar nicht erst zu verbrauchen, sondern auch darum, Anbietern nicht unnötig Geld in den Rachen zu werfen.

Nicht Wenige versuchen den Verbraucher über den Tisch zu ziehen.

Hat man den Verbrauch auf ein gesundes Maß, so weit als möglich reduziert, sucht man sich den Anbieter, der insgesamt am Wenigsten Kohle dafür haben will. Und dies bedeutet (fast) IMMER ein Angebot ohne jeglichen Bonus.

Die Erfahrung lehrt, dass die meisten Anbieter, die einen mit einem Bonus zu ködern versuchen, den man dann am Ende des ersten Jahres ausbezahlt bekommt, einen erstmal monatlich mehr zahlen lassen, um den Bonus dadurch zu finanzieren. Denn zu verschenken haben die auch nichts.

Oft vergessen die Kunden zudem, vor dem ersten Jahresende zu kündigen, und müssen dann zwangsweise die hohen monatlichen Abschläge ein weiteres Jahr zahlen (den Bonus gibt es im 2. Jahr dann natürlich nicht mehr).

Wähle ich einen Anbieter ohne Bonus (auf einem Vergleichsportal wie CHECK24), fahre ich meistens am Günstigsten, und zahle von Beginn an einen günstigen Monatsabschlag.

Wenn ich dann noch darauf achte, dass der Grundpreis (Strompreis setzt sich zusammen aus Preis pro KWh zzgl. Grundpreis) möglichst gering ist, dann habe ich auch vermieden, dass ich einen hohen Jahres-Grundpreis bezahlen muss, auch dann, wenn ich im Verbrauch besonders sparsam war. Manchmal lohnt es sich, ev. „nur“ das zweit- oder drittgünstigste Angebot zu nehmen, wenn sich absehen lässt, dass der Verbrauch zurückgehen wird (etwa weil ein verbrauchsarmer Kühlschrank kommt). Ist eine einfache Rechnung, und man kann es auf solchen Internetseiten in den Preisdetails wunderbar nachlesen. Denn was nützt mir das günstigste Angebot, wenn sich ein reduzierter Verbrauch in den Kosten kaum bemerkbar macht, weil der Grundpreis sehr hoch ist.

In meinem Fall gibt es nahezu dieselben Angebote (200€ pro Jahr), mit einem Grundpreis von 70€ oder aber einem in Höhe von 95€. Ich wähle dann, in der Regel, das Angebot mit dem niedrigeren Grundpreis. Der KWh-Preis ist zwar dann etwas höher, aber über einen niedrigeren Verbrauch kommt das wieder herein

Ansonsten ist das eine Sache von 15 Minuten, und der Stromwechsel ist erledigt.

Es gibt natürlich immer die Möglichkeit den eigenen Verbrauch zu reduzieren. Nur als kleines Bsp….. ich nutze im Winter abends gerne eine Heizdecke. Bei der Anschaffung habe ich auf den Verbrauch (Watt) geachtet, und auch darauf, dass ich den reduzieren kann (mehrstufiger Schalter). Und so stellte es sich heraus, dass mir von den 60 Watt meist 30 Watt reichen, die ich erhalte, wenn ich den Schalter auf der ersten Stufe belasse. Ich hätte auch eine etwas größere Heizdecke mit 80 Watt Leistung haben können (kein mehrstufiger Schalter). Nachdem mir aber die 30 Watt reichen, wären die 80 Watt eine absolute Verschwendung gewesen (an Ressourcen und an Geld).

Anderes Bsp.?
Ich koche mir meinen Tee frühmorgens mit einem kleinen Wasserkocher. Wesentlich mehr Wasser als einen halben Liter kann ich dort nicht hineingeben. Aber mehr brauche ich auch nicht für meinen Tee. Der Wasserkocher hat eine Leistung von 1000 Watt. Nicht 2000 oder was es da alles gibt. Freilich wäre das Wasser mit 2000 Watt auch schneller heiß, wodurch es sich ev. ausgleicht …. NUR …. abgesehen davon, dass ich den Wasserkocher sofort abschalten kann, wenn das Wasser heiß genug ist, läuft ein leistungsfähigerer Kocher dann, wenn ich mal nicht gleich in der Nähe bin, auch mit hohem Stromverbrauch weiter, ohne dass ich diesen benötige.

Letztlich achte ich immer darauf, dass der Verbrauch der Geräte möglichst gering ist lt. Typenschild. Ich prüfe das auch immer, mit meinem Meßgerät, und in aller Regel stimmt es auch. Es bringt zudem ja auch nicht wirklich was, wenn ich 10 Sekunden weniger Zeit benötige, zb zum Staubsaugen, aber wesentlich mehr Strom dabei verbrauche.

Die Effekte, dass Waschmaschinen den angepriesenen Stromverbrauch nur im ECO-Programm realisieren, den kennt man ja mittlerweile. Bis auf wenige Ausnahmen, wasche ich Wäsche immer nur im 40°-Programm. Das reicht völlig.

Und ich lebe noch 😉 😉 😉

Ganz abgesehen davon, dass mein Toplader mittlerweile über 10 Jahre alt ist, und wie eine EINS läuft. Mancheiner hätte sich in der Zeit sicherlich schon eine andere Maschine gekauft. Meine reicht mir immer noch. Hat eine kleine Trommel (genug für meine Mengen), und verbraucht auch nicht mehr, als eine der neuen Maschinen, mit mords Brimborium, der nur unnütz verbraucht. Den Bruch des Deckels vom „Flusensieb“ habe ich durch fantasievolle Reparatur selbst behoben (es gab das Teil nicht mehr). Mit etwas Glück hält das Gerät noch 5 Jahre. Wo gibt es das noch, dass eine Waschmaschine, die ich gebraucht für 100€ gekauft habe, insgesamt über 15 Jahre hält.

Das Thema „Stromverbrauch reduzieren“ ließe sich endlos weiterführen.

Abschließend nur noch das Eine …. auch wenn ich als Single mich natürlich leichter tue, Manches umzusetzen …. möglich ist viel …. es ist nur eine Frage der Übung und des Wollens.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Stromsparen leicht gemacht

Desöfteren hatte ich hier ja schon über meine Aktionen hinsichtlich Stromsparen berichtet. Also solche Sachen wie „alle Leuchtmittel gegen LED austauschen“ oder „stromsparender Kühlschrank“ oder „Ersatz für Stromfresser PC“.

Langsam nähert sich der Zeitpunkt, zu dem die Wahrheit in Form einer Jahresabrechnung auf dem Tisch liegen wird. Aber auch zuvor schon zeigen die Monatsstände eine eindeutige Tendenz welche Erfolge ich beim Stromsparen schon erzielen konnte.

Dieses Jahr wird sich mein Gesamtstromverbrauch wohl auf ca. 600 KWh reduzieren. Das werden dann ca. 20 € pro Monat sein, also 240 € im Jahr.

Ein klein wenig bin ich da stolz drauf. Durch Überlegen und sinnvolles Ersetzen ist es mir gelungen, meinen Stromverbrauch wesentlich zu reduzieren, ohne dass dies auf Kosten von Annehmlichkeiten gegangen wäre.

Nun lässt sich das von einem Alleinstehenden sicherlich nicht so ohne Weiteres auf eine mehrköpfige Familie übertragen, aber es zeigt, dass, wenn man will, die Möglichkeit besteht, durch Stromsparen nicht nur immens an Geld zu sparen, sondern gleichzeitig auch die Umwelt entsprechend zu entlasten.

Stromsparen

Macht man sich im Netz kundig, so erfährt man, dass der angenommene Strombedarf von Single-Haushalten in aller Regel zwischen 1000 und 2000 KWh pro Jahr liegt, je nach der Lebensweise der betreffenden Person. Wenn ich also wollte, dann könnte ich auch das 3-fache verbrauchen, und würde immer noch im Durchschnittsrahmen bleiben.

Einige Maßnahmen (nicht alle) zum Stromsparen lassen sich jedoch ohne Weiteres auf jeden Haushalt übertragen:
  • Nur mehr LED-Leuchtmittel verwenden
  • Kein Wäschetrockner
  • Kein Backofen
  • Kein Gefrierschrank
  • Alten Kühlschrank mit Gefrierfach ersetzen

Klar muss man dann seine Wäsche aufhängen, den Braten gibts halt dann nur noch ab und zu im Restaurant oder anlässlich von Zusammenkünften mit Freunden (für alles andere tuts auch ein Kleingerät). Und wozu, bitteschön, braucht es einen Gefrierschrank für mehrere hundert Euro, wenn man ohnehin jede Woche einkaufen geht.

Mit etwas gutem Willen, Überlegung und auch etwas Selbstdisziplin, lässt sich, so behaupte ich, der Stromverbrauch in vielen Haushalten halbieren oder zumindest wesentlich reduzieren.
Was einem dabei bleibt, sind u.U. mehrere hundert € im Jahr.
Das ist selbstverständlich nicht im Sinne der Stromkonzerne und deren Aktionären.

Es grüßt,
das Smamap

Stromspiegel

Mein Lieblingsthema …. ich geb´s zu. Na ja, EINES meiner Lieblingsthemen.
Im Stromspiegel werden die Stromverbäuche von vielen Haushalten durchleuchtet und dargestellt.
Danach wird für einen Singlehaushalt ein Verbrauch von unter 1.500 KWh im Jahr als gering oder mittel angesehen, was die Verbräuche angeht, wie sie tatsächlich in Deutschland vorkommen.

DER STROMSPIEGEL

Ich beziehe mich mal darauf, weil ich ja auch ein Singlehaushalt bin.

Wie hier auf dem Blog schon mehrfach zu lesen war, habe ich mir es zu einer Art Hobby gemacht, den Stromverbrauch, dort wo es sinnvoll möglich ist, zu reduzieren (z.B. durch Einsatz von LED, stromsparenden Geräten etc.)

Damit habe ich es geschafft, meinen Jahresverbrauch auf unter 600 KWh zu senken, und das OHNE dabei auf Wesentliches oder Komfort zu verzichten.

Als Bsp. sei genannt, dass mein jetziger Kühlschrank mit Gefrierfach nur noch 120 KWh verbraucht. Das alte Gerät verbrauchte locker das 2-3-fache.
Oder etwa, dass es eine Glühbirne bei mir nicht mehr gibt. Auch keine herkömmliche Energiesparlampe. Nur noch LED-Leuchtmittel. Diese verbrauchen 1/10 von dem, was eine Glühbirne verbrauchte, und das ohne Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit oder der Lebensdauer.

Man sieht daran, welches riesige Sparpotential in den aktuellen Verbrauchswerten in Deutschland steckt.
Man stelle sich nur mal vor, alle Haushalte würden im Jahr 500 KWh einsparen, was nach meinen Erfahrungen locker möglich ist, ohne auf etwas zu verzichten.

In D haben wir ungefähr 40 Mio. Haushalte. Das wären also dann 20 Mrd. KWh. Damit ließen sich ETLICHE Kraftwerke abschalten.
Die tatsächliche Einsparung würde natürlich weitaus höher liegen, weil in den meisten Haushalten mehrere Personen leben.

Eine Einsparung von 500 KWh würde pro Jahr etwa 160 € bringen (ich gehe mal von 30 Cent je KWh aus). Damit wäre der Kühlschrank schon bezahlt und auch alle LED-Leuchtmittel, die es braucht.

Wer nun sagt „wie geht denn das?“, der muss sich mal etwas umtun, was solche Dinge kosten. Einen neuen Kühlschrank bekomme ich natürlich im Fachgeschäft um´s Eck. Nur kostet er dort natürlich auch das Doppelte. Ich hab meinen über´s Internet bezogen, von einem bekannten Händler mit allem Drum und Dran. Für 130 €. Wenn man sich etwas umtut, dann bekommt man LED-Birnen für 3 € das Stück.

Für einen Single-Haushalt ist damit mit 160€ alles erledigt.
Für Mehrpersonenhaushalte auch, weil die Einsparung entsprechend höher liegt.

Wie auch immer, das Ganze zeigt, welche enormen Potentiale brach liegen, wenn es darum geht, irgendwelche Ziele zu erreichen. Sei es ökonomischer oder ökologischer Art.

Es grüßt,
das Smamap

LEDs entsorgen

LED Leuchtmittel sind in aller Munde.

Was die Wenigsten wissen, ist, dass diese Leuchtmittel, genauso wie Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren, an Sammelstellen zurückgegeben werden müssen, und wer das nicht tut, mit einem Bußgeld belegt wird, das, je nach Bundesland unterschiedlich hoch ist.

Die Rückgabepflicht hat damit zu tun, dass in den Leuchtmitteln Quecksilber enthalten ist.

Was mir dabei auffällt, ist, dass so recht niemand Wert darauf legt, dass auch die LEDs richtig entsorgt werden müssen.
Sie sind sicher das beste Leuchtmittel, was es bisher gab, hinsichtlich Haltbarkeit und Stromverbrauch. Ich möchte aber nicht wissen, wieviele davon bisher schon im normalen Hausmüll gelandet sind, und die Schadstoffe damit in unseren Müllverbrennungsanlagen bzw. auf Deponien. Letztlich landen die Schadstoffe dann in unserem Körper.

Wie ich heute schon schrieb:
ABER NATÜRLICH KANN KEINER VON UNS WAS DAZU, DASS DEM SO IST.

Fragt sich dann nur noch, wo unsere Behörden bleiben, die doch angeblich dafür zu sorgen haben, dass unsere Gesundheit gewahrt bleibt.
Selbstverständlich entbindet die relative Untätigkeit der staatlichen Stellen UNS ALLE nicht von unserer Verantwortung, sprich ab sofort diese Leuchtmittel z.B. im nächsten OBI-Markt oder am Wertstoffhof in den entsprechenden Rückgabebehältern zu entsorgen.

Es grüßt,
das Smamap

CO² vermeiden ….. WIE ????

Letztens habe ich einen Bericht gesehen, der mal wieder gezeigt hat, mit welch geringen Mitteln man dieses Ziel erreichen kann, und welche Mengen an CO² vermieden werden, wenn sehr viele sich nur ein klein wenig Mühe geben.

Einige Beispiele:

  • Eine Schriftart am PC verwenden, die beim Ausdruck weniger Tinte verbraucht (JA …. die Schriftarten unterscheiden sich darin, und sparen bis zu 50% Tinte ein).
    Noch besser … bei jedem Ausdruck überlegen, ob dieser überhaupt benötigt wird (ich habe privat meinen Laserdrucker (einziger Drucker) abgeschafft, und komme gut zurecht).
  • Jeder verzichtet jede Woche einen Tag mehr darauf, Fleisch zu essen.
  • Jeden Tag eine Autofahrt zu Fuß bewältigen.
  • Jedes Leuchtmittel, welches „absegelt“, durch eine LED ersetzen.
  • Jeden PC so einstellen, dass er spätestens nach 5 Min. auf Standby geht.
  • Sich darum bemühen, den Wasserhahn (Einhebelmischer) auf Stellung „Kalt“ zu lassen. Ansonsten läuft immer teilweise Wasser aus der Warmwasserleitung, das dann am anderen Ende von der Wasseraufbereitung nachgeheizt werden muss.
  • usw usf.

In den meisten Fällen wird dabei auch gleich noch mit Wasser gespart.

Man sieht … mit wenig ist viel zu erreichen, weil DIE MASSE MACHT’S

Es grüßt,
das Smamap

Mein Leben mit LINUX

Eines der Dinge, das ich immer wieder am PC benötige, ist ein Scanner. Z.B. zum Einscannen einer Unterlage, um die dann per Internet-Fax weg zu schicken.

Nun ist es bei Linux so, dass mittlerweile sehr viele Gerätschaften automatisch erkannt werden. Aber bei weitem nicht alle.

Also macht es Sinn, wenn man die Vorteile von Linux nutzen möchte, sich schlau zu machen, was von den Teilen, die man hat, unter Linux läuft, und was nicht.

Mein bisheriger Scanner wird von Ubuntu nicht unterstützt. Es handelte sich dabei um den Tevion MD 40420 (=Microtek).
Ich hatte das Gerät jetzt ca. 10 Jahre lang, und es genutzt unter WindowsXP, Windows7, Windows8 und Windows10. Das war eh schon ein Wunder, da  man unter Windows immer wieder damit rechen muss, dass es für eine Hardware unter einem neuen Windows plötzlich keine Treiber mehr gibt.
Auch von der Lebensdauer her ist ein Gerät, das 10 Jahre lang benutzt wurde, und immer noch einwandfrei funktioniert, schon eine feine Sache.

Also ging es darum, für Linux einen anderen Scanner zu besorgen.
Dabei stieß ich im Netz auf den Canon LIDE 110.

2015-12-24 11.52.04

Was mich an dem Gerät faszinierte, neben der beschriebenen anstandslosen Erkennung durch Ubuntu, war die Stromversorgung über das USB-Kabel. Ich würde also kein Netzteil benötigen. Also ein Teil weniger, das kaputt gehen kann, zumal die Erfahrung lehrt, dass Scanner-Netzteile offenbar dazu prädestiniert sind, kaputt zu gehen, und ziemlich viel Geld zu kosten. Dass sie häufig kaputt gehen, ist kein Wunder, wenn man ein solches Netzteil im Betrieb mal befühlt. In der Regel werden solche Netzteile nämlich sehr warm. Und nach meiner bisherigen Erfahrung ziehen die 1 Ampere Strom und mehr.

Der Canon hingegen sei mit einer LED-Beleuchtungseinheit ausgestattet und deshalb äußerst effizient im Stromverbrauch, weshalb er mit der Stromversorgung per USB auskommt.
Also kein Netzteil, kein Kabelsalat, keine Ersatzbeschaffung, und wieder einmal ein Beitrag hinsichtlich Strom sparen.

Gestern stieß ich im Netz auf einen Privatmann, der genau diesen Scanner anbot. Angeschrieben, für gut 20€ angeboten bekommen (zzgl. Versand), mit PayPal bezahlt, geschickt bekommen, heute eingetroffen.

Ausgepackt, angesteckt, Ubuntu hochgefahren, Scanner erkannt, funktioniert.

Das Schöne bei Linux: Ich musste keinen Treiber installieren und keine Scansoftware. Alles schon in Ubuntu enthalten.

Und das Schöne an dem Scanner: Er ist wenig größer als ein normales DIN-A4-Blatt (was auf dem Foto nicht so recht raus kommt), sprich ich kann ihn direkt neben dem PC stehen lassen, und muss ihn nicht ständig wieder wegräumen.

Das führt mich zu dem Spruch: Ja is denn heut scho Weihnachten?
…. und zu der Antwort: JA

Apropos: Falls jemand meinen bisherigen Scanner haben möchte, dann würde ich ihn gerne verschenken. Inkl. USB-Kabel und inkl. Netzteil. Nachdem ich das Netzteil seinerzeit zusätzlich besorgt habe (s.o.) und es sich schon um ein etwas besseres handelt (liefert bis zu 5 Ampere und kann man auf verschiedene Spannungen einstellen), hätte ich nix dagegen, wenn ich dafür ein paar Euro bekäme.
Wer Interesse hat, einfach melden.

Nochmals frohe Weihnachten
Es grüßt,
das Smamap

Geht doch !!!!

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich unter „Tips & Tricks“ einen Beitrag, wie ich sparsam lebe bzw. umweltgerecht. Manche kennen das ja schon.

Und so kann ich vermelden, dass es mir mittlerweile gelungen ist meinen Stromverbrauch entschieden zu reduzieren.

Ich hatte früher einen Verbrauch von ca. 50 KWh im Monat, um in meiner neuen Wohnung dann festzustellen, dass ich hier plötzlich bei 75 KWh mich befinde. Und da wollte ich natürlich schon wieder hinkommen, wo ich schon mal war.

Es ist ja schon ein Unterschied, ob ich im Jahr für 600 KWh bezahle oder 50% mehr, also für 900 KWh.

Und ich habe es tatsächlich geschafft:

Ein sparsamer Kühlschrank, eine sparsame EDV, und der Umstieg auf LED-Leuchtmittel, und schon passte es wieder.

Der hauptsächliche Punkt dabei war der Kühlschrank.

Vll kann ich ja den einen oder anderen dazu animieren, sich auch ein paar Gedanken dazu zu machen. Denn es ist mit relativ wenig Einsatz möglich, relativ viel zu erreichen.

Eig ist es nur eine Frage des Wollens.

Liebe Grüße,
Euer Smamap

Experiment mit Überraschung

Gestern ging ich im Sonderpostenbaumarkt an einem Angebot für LED-Birnen vorbei.

Waren so Kerzen-Birnen mit 4 Watt, kosteten 2,20 €.

Nun ja, man hat natürlich immer noch im Hinterkopf, was so herkömmliche Glühbirnen seinerzeit kosteten. Aber gibt´s eben nicht mehr, und jeder weiß auch, dass die zwar billig waren, wenn man sie gekauft hat, aber eben vergleichsweise Unmengen an Strom verbrauchten.
Aber 2,20 € ???

Im Vergleich zu LED-Birnen, wie man sie sonst bekommt, waren die rel. günstig. Also hab ich mal eine mitgenommen, eher aus dem Grund, um zu testen, wie sich die so machen. Denn nur immer zu meinen, die seien so teuer, und dann auch noch im Hinterkopf zu haben, dass das Licht nicht so recht das Wahre sei, das bringt einen nicht weiter, solange man es nicht mal versucht hat.

Und ich muss sagen, ich bin absolut überrascht und verblüfft.

Ich hab nämlich im Wohnzimmer eine Lampe mit 3 so Kerzen-Birnen. Das waren bisher die herkömmlichen Energiesparlampen, so wie man sie schon lange kennt. Jede dieser „Birnen“ (ich nenn sie mal weiterhin so) hat 6 Watt. Die LED, die ich da jetzt gekauft hatte, hat, wie gesagt, 4 Watt, spart also 1/3 des Stroms ein.

Die LED verbraucht also wesentlich weniger Strom und hat dennoch eine sehr viel höhere Leuchtkraft, obwohl „nur“ 4 Watt. Und das Licht ist total angenehm.
2015-09-23 10.55.51
Auch wenn das mit Handy nicht so klar rauskommt, aber ich denke, es ist sichtbar, dass die mittlere Birne die LED ist.

Ich werde also die 3 bisherigen Energiesparlampen durch ZWEI LED-Birnen ersetzen. Das reicht von der Leuchtkraft dicke.

Ich hab mir das mal ausgerechnet: Letztlich ist es so, dass ich darüber ca. 11 € an Kosten im Jahr einspare (und da ist die Anschaffung schon mit drin). Wenn ich das für alle meine Lampen in der Wohnung so durchführe, dann spart mir das im Jahr über 50 € ein.

Und das ist doch schon was.

Letztlich zeigt mir das, dass eine 4 W LED-Birne absolut ausreichend ist. Früher brauchte man eine 40 Watt Birne. Heute bekommt man das mit einem Zehntel des Stromverbrauchs hin.

Und um es mal klar zu sagen, weil viele das nicht einschätzen können oder wollen: Watt ist gleichbedeutend mit Stromverbrauch und somit mit Stromkosten.

Es grüßt,
das Smamap
NS: Hab jetzt alle meine Lampen in der Wohnung mit LED ausgestattet. Passt EINWANDFREI, hab helleres Licht wie zuvor, das Ganze mit wesentlich weniger Stromverbrauch (auch die großen alten „Energiesparbirnen“ mit 15 W haben jetzt nur noch 7 W), und der Effekt, dass die Lampen nach Einschalten erst eine Weile brauchen, bis sie max. Helligkeit erreichen, ist weg (einschalten und Maximum).