Schmunzeln ist gesund

Vorhin lese ich, dass Microsoft beim letzten Update/Patch-Day ein Zwangsupdate für Windows7 und Windows8.1 veröffentlicht hat, das im Internet-Explorer, also im Browser aus dem eigenen Haus, Werbungen einblendet, wonach die Nutzer auf Windows10 updaten sollten.

„Zwangsupdate“ deswegen, weil es nicht möglich ist, diese Werbungen/Einblendungen abzustellen, dadurch, dass der entsprechende Patch gar nicht erst installiert wird (passiert scheinbar im Hintergrund automatisch).

Es gibt dazu im Netz so etliche Stellungnahmen, in denen einem eindeutigen Mißfallen zu solchen Praktiken Ausdruck verliehen wird.

Offenbar wolle man die Anwender so viel als möglich bedrängen, ihre bisherigen Windows-Versionen in den Bach zu werfen.

Eine Äußerung fand ich bemerkenswert:

„Ich habe wegen dieser S****ße jetzt sieben Computer auf Linux umgestellt.“

Nun – auch ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Winzigweich macht die gleichen Fehler immer wieder, und unternimmt scheinbar alles, um die Anwender mehr oder weniger mit Gewalt auf Windows10 zu bringen, und so die vorherigen Versionen so schnell als möglich abzuschaffen.

Sicher alles eine Frage der Kosten. Wo da der Anwender bleibt, scheint zweitrangig.

Und genau deswegen, weil ich das nicht mehr mitmachen wollte, bin ich vor wenigen Monaten ebenfalls auf Linux umgestiegen. Ein Schritt, den ich schon viel früher hätte machen sollen.

Und MS macht eifrig weiter, wie bisher. Schon bei Windows8 hat man den Fehler gemacht, dem Anwender zwangsweise etwas vor zu setzen.
Eigentlich hätte man denken sollen, dass man aus den damaligen Fehlern gelernt hat.

Nun bin ich weit davon entfernt, den Leuten etwas aufschwatzen zu wollen.
Ich berichte von meinen Erfahrungen.
Und ich denke, die Anwender sollten ein Betriebssystem unterstützen, das sich auf Augenhöhe mit Windows befindet, und so eine Bewegung unterstützen, die den Anwendern die freie Wahl lässt, um sich nicht irgendwann zu wundern, dass ein Hersteller den Markt mit seiner finanziellen Macht dominiert, und alle anderen zerdrückt hat. Denn damit müsste man als Anwender dann DAS bedingungslos akzeptieren, was einem vorgesetzt wird.

Ähnliches war seinerzeit auch auf dem Markt der Videorekorder geschehen. Das damals vorherrschende VHS-System wurde mit einer solchen Marktmacht durchgesetzt, dass das technisch überlegende Video-2000-System keine Chance hatte.
Heutzutage weiß fast schon niemand mehr, dass es neben VHS überhaupt noch etwas anderes gab.

Es grüßt,
das Smamap

 

PC – Marke „antik“ – ein Bericht

Hab gestern mal einen Versuch gestartet.

Will heißen, ich wollte mal rausfinden, was man mit einem antiken PC noch machen kann.

Hatte also einen uralten Pentium 3 hier, einen Rechner mit einem 900 MHZ Prozessor, und 512 MB Speicher. Das Ganze wohl ca. 20 Jahre alt.

2016-02-28 18.38.29

Also was tun damit?

Irgendein Windows installieren konnte ich vergessen.
Windows XP, was noch gegangen wäre, wird seit längerem nicht mehr unterstützt, gibt also schon lange keine Sicherheitsupdates mehr dafür, und ins Netz gehen soll ja doch möglich sein.
An neuere Windosen ist gar nicht zu denken. Da hat Microsoft frühzeitig alle Möglichkeiten blockiert.

Also ein Versuch mit Linux!

Kurz nachgesehen, was Ubuntu an Systemressourcen fordert: Als da wären 700 MHZ und 512 MB, als Minimalanforderung.

Hatte hier noch etwas Speicher liegen und so rüstete ich den Altrechner auf 1 GB Speicher auf ….. sollte also gehen ….. frisch an’s Werk

Die Installation lief, zog sich aber merklich. Auf meinem Core Duo Rechner war Ubuntu in 20 Min. installiert gewesen. Auf dem Antik-PC dauerte es eine gefühlte Stunde.

Es scheiterte dann aber zunächst schon mal daran, dass die Einblendung am Schluss der Installation nicht kam, man solle doch jetzt die DVD aus dem Rechner nehmen und mit ENTER bestätigen.
Der Bildschirm blieb nämlich schwarz.

Also PC hard resetet, DVD entfernt und gewartet ……..
5 Minuten später war die Oberfläche da

Kurz gesagt …. an ein Arbeiten war nicht zu denken. Jede Aktion erforderte Gedult, in Form einer Ubuntu-Gedächnisminute. Also ein Arbeiten mit Ubuntu, auch mit etwas mehr als den Minimalanforderungen schien unmöglich.

Da erinnerte ich mich an die Installations-DVD, die ich kürzlich (warum auch immer) für Lubuntu gebrannte hatte. Lubuntu ist auch nichts anderes als Ubuntu, halt nur mit einer anderen graphischen Oberfläche (deshalb das „L“ davor). Und Lubuntu benötigt weniger Systemressourcen.

Rechner mit Lubuntu installiert, und läuft. Es ist ein flüssiges Arbeiten möglich.

Lubuntu soll angeblich schon mit 128 MB RAM und 350 MHZ laufen. Aber es kann wohl niemandem empfohlen werden, sowas zu machen. Aber mit 900 MHZ und 1 GB Arbeitsspeicher läuft es doch schon realtiv flott. Lichtgeschwindigkeit darf man natürlich nicht erwarten.

Und so habe ich also jetzt hier einen Uraltrechner stehen, der halt einfach läuft. Ich werde ihn wohl als kleinen Server einsetzen, für welche Zwecke auch immer.

Wer also noch was Altes rumstehen hat … nicht wegwerfen, weil Microsoft es sagt …..

Es grüßt,
das Smamap

 

Ubuntu zum Dritten!

Nachdem ich jetzt seit etlichen Wochen Ubuntu (sprich Linux), als Betriebssystem nutze, und Windows für mich abgeschafft habe, hatte ich zuletzt auf einem etwas älteren PC, den ich hier noch als Reserve rumstehen hatte, ebenfalls Ubuntu installiert. Dies in der aktuellen Version 14.04 LTS.

Diese Woche erhielt ich nun den Zweit-PC meiner Tochter, und installierte auf diesem ebenfalls Ubuntu.

Im Fazit lässt sich sagen, dass ich also nun 3 völlig unterschiedliche PCs mit Ubuntu installiert habe, ohne jegliche Probleme. Die Installationen liefen durch, sämtliche Hardware wurde erkannt, und die PCs liefen hinterher alle anstandslos.

Das Look und Feel und die Bedienung entspricht dem, was man von Windows her kennt, und das, was es früher mal gab, nämlich diese ewigen Probleme, dass irgendwas nicht erkannt wurde, etwas zu installieren oder upzudaten ein Buch mit 7 Siegeln war, das gehört wohl (zumindest bei Ubuntu) der Vergangenheit an.

Das Ganze läuft schnell und stabil, und ich muss mich auch nicht mehr mit dem Thema „Virenschutz“ auseinandersetzen. Und was am Allerschönsten ist: Mich stellt kein Betriebssystem-Hersteller vor vollendete Tatsachen, nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“.

Und zudem: Ich muss mir nicht ständig neue Hardware kaufen, sondern kann auch frühere PCs (z.B. einen Pentium IV ohne NX mit 2 GB RAM und einer 60 GB-Festplatte) ohne i-welche Einschränkungen nutzen.
Microsoft würde mich dazu zwingen, den PC zu entsorgen, einen neuen PC und eine Windows-Lizenz zu kaufen.

Warum ich diesen Schritt nicht schon früher gemacht habe, ist mir völlig rätselhaft. Ich kann nur vermuten, dass ich die Befürchtung hatte, dass es ohne Windosen nicht geht, und ich mit Linux nicht zurecht komme, weil völlig anders. Das Gegenteil ist der Fall. Und noch dazu, zum Nulltarif.

Es grüßt,
das Smamap

Obst ohne Himbeeren?

Nachdem das Thema jetzt längere Zeit keines mehr war, mal noch ein kleiner Beitrag zum Raspberry Pi.

Ich war ja begeisterer User. Hatte mich dann aber temporär wieder verabschiedet, weil plötzlich unergründlich lahmendes Netz.

Aber Windows10 war, wie zu lesen, auch nicht des Pudels wahrer Kern.

Und letztlich landete ich bei Linux, sprich Ubuntu.

Alles unter den entsprechenden Kategorien nachzulesen.

Und so hatte ich also die Himbeere aufgegeben, und muss gestehen, dass das, bis auf Weiteres, auch so bleiben wird.
Schlicht und ergreifend aus Zeitgründen.

Werde das Feld „Raspberry Pi“ allerdings weiter beobachten. Und sollten sich die Entwicklungen dahingehend verfestigen, dass die Ressourcen, was CPU, GPU und RAM angeht, sich ein Stück weit erweitern, dann würde ich wieder mal einen Blick wagen. Denn dann ist zu erwarten, dass die Geschwindigkeiten, die nicht übel waren, ein Maß erreichen, das dann eine ECHTE Alternative zum PC ist.

Nehmen wir mal an, es wäre ein Mehrkern-Prozessor mit 1,5 GHZ, eine echt flotte GPU und 2 GB RAM, und das Ganze bei einer akzeptablen Bus-Geschwindigkeit. Wenn dann der Stromverbrauch, der jetzt bei etwa 3 Watt lag, auf 10 oder 15 Watt ansteigt ….. was wollte man mehr.
Klar, dass dann der Preis sich nicht mehr im 50 € Bereich bewegt. Sollen es 100  € sein. Immer noch eine gewaltige Ersparnis, im Vergleich zu Anschaffung und Betrieb eines Desktop-PCs, zumal Maus, Tastatur und Bildschirm in aller Regel vorhanden sind. Und das Ganze dann noch geräuschlos, was sicher mit Passivkühlung zu machen ist.

Also …. aus den Augen ist nicht aus dem Sinn. Es braucht eben noch einen Entwicklungsschritt. Zumindest was die Einsetzbarkeit im User-Bereich angeht. Im Experimentalfeld ist das Ziel ja schon weitgehend mit dem jetzigen Ist-Zustand erreicht.

Es liegt sicher auch ein Stück weit an mir. Aber man ist eben nicht mehr so ohne Weiteres dazu bereit, bzgl. Geschwindigkeit mal so eben um 20 Jahre zurück zu gehen.

Und so werde ich wohl so schnell keine Himbeere verkosten, obwohl ich für Obst, ganz generell, sehr zu haben bin. Andererseits ist der Apfel auch nicht grad mein Lieblingsobst, was aber eher an der preislichen Seite liegt. Und so bin ich halt jetzt etwas in der Tierwelt gelandet. Aber Fauna und Flora liegen ja bekanntlich nicht so weit auseinander.

Es grüßt,
das Smamap

Per Stick starten

Da wollte ich das gestern endlich mal realisieren, meinen PC vom Stick zu starten.

Wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Betriebssystem nicht mehr von der Festplatte losstarten will, dann bleibt ja immer die Frage, wie auf die Daten zugreifen. Und sei es nur auf die eMail vom Chef oder vom Vermieter, oder auf ein paar Telefonnummern etc etc.

Gut – normalerweise kann man immer noch von DVD starten. Am Einfachsten fällt das noch unter Linux, weil die Installations-DVD in aller Regel immer gleichzeitig auch eine Live-DVD ist, sprich ich kann meinen Rechner damit starten, und habe dann ein komplett laufendes System vor mir am Bildschirm, so wie ich das auch von der Festplatte kenne.
Mit Windows fällt das schon etwas schwerer, weil mit „Live“ is da nix, da kommt man dann allenfalls in eine Art Reparaturmodus, wenn man von der Installations-DVD startet.

Was aber, wenn die DVD nicht funktioniert (mal auf der Heizung liegen gelassen oder der Kulli fiel drauf) oder aber das System gar kein DVD-Laufwerk mehr hat?
Dann würde es schon Sinn machen, so einen Stick zur Hand zu haben.

Ich hatte noch einen übrig nämlich …….

2016-01-29 08.38.55

Unter Ubuntu 14.04 ist das ganz einfach: Man lädt sich ein Ubuntu-Image runter (am besten das mit 1 GB Größe; z.B. HIER) und erstellt mit dem „Startmedienersteller“ der schon auf dem Rechner mit drauf ist, den Stick. In dieser Software wählt man im oberen Bereich das heruntergeladene Image aus, im unteren Bereich den Stick.

 

 

Bildschirmfoto vom 2016-01-29 08:29:32

Dann sind nur noch 3 Klicks notwendig: Zum einen den (Stick)Datenträger löschen, danach darunter per Klick einen „reservierten Extrabereich“ wählen (das ist ein zusätzlicher Bereich auf dem Stick, auf dem auch Daten gespeichert werden können), und zum Schluss noch ein Klick auf „Startmedium erstellen“.
Das war’s dann schon. Jetzt nur noch etwas Zeit mitbringen (ev. bei einer Tasse Tee), und den Rechner seine Arbeit tun lassen.Mittendrin muss man dann mal sein Passwort eingeben, weil der Bootloader auf den Stick gespielt werden soll, was mittels Berechtigung bestätigt werden muss.

Was hinterher noch bleibt, ist der erste Versuch, den PC vom Stick zu starten.

Bei mir ging das ohne Probs. Ich musste nur aus dem Boot-Menü des PCs den Stick als Startmedium wählen (in das Boot-Menü gelangte ich per ESC-Taste beim Hochfahren des Rechners; das ist aber u.U. bei jedem Hersteller etwas anders, und wird in aller Regel beim Hochfahren am Bildschirm angezeigt, welche Taste das ist).

Noch ein paar wenige Anmerkungen:
Man sollte in aller Regel jenes Ubuntu auswählen, welches man auch auf dem PC installiert hat. Ich hatte trotzdem die aktuellere Version 15.10 mir vom Netz geholt, weil ich damit dann schon mal sehen wollte, was neu ist bei der Version. Prompt ging es schief, weil offenbar das Image ein Modul enthielt, welches für meinen 64-Bit-Rechner nicht geeignet war.
Zum anderen unbedingt berücksichtigen, die Daten, die sich bisher auf dem Stick befanden, zu sichern, falls da was dabei ist, was von Bedeutung wäre.Was oben genannten „Extrabereich“ angeht, so ist das zu empfehlen, weil es doch was geben könnte, was man selber speichern will oder aber das System etwas speichern will (z.B. Tastaturlayout), und das soll ja nach dem nächsten Start vom Stick dann auch zur Verfügung stehen. Ich hatte auf meinem 4 GB Stick dafür 1 GB gewählt. Das Image selbst machte ja auch 1 GB aus, so dass auf dem Stick noch 2 GB zur Verfügung stehen für i-welche anderen Zwecke.
Und schließlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der PC, sprich das BIOS auch so eingestellt sein muss, dass ein Start vom Stick überhaupt möglich ist. In aller Regel sollte das der Fall sein, ansonsten muss man eben im BIOS nachsehen, dass die entsprechende Option auch eingeschalten ist. Bei mir ging es auf Anhieb.

Das Ganze gibt es unter Windows auch, allerdings scheint da die Vorgehensweise nicht ganz so einfach, aber diverse Anleitungen im Netz, sollten da weiterhelfen. Nachdem ich kein Windows mehr nutze, habe ich mich damit allerdings nicht mehr auseinander gesetzt.

Es grüßt,
das Smamap

Durch die Hintertüre ……

Seit Kurzem ist ja jetzt Linux mein OS der Wahl.

Und, so im Nachhinein betrachtet, hat mir, und nicht nur mir, Microsoft im Lauf der letzten Jahre, so nach und nach „das Kraut ausgeschüttet“.

Immer wieder haben sie es verstanden, die Anwender „vor den Kopf zu schlagen“. Und i-wann bringt sowas halt das Fass zum Überlaufen.

Also mache ich jetzt in Ubuntu 🙂 🙂 🙂

Aber so ganz kann ich die Finger noch nicht von Windows lassen. Also habe ich mir VirtualBox auf Ubuntu installiert, einfach gesagt eine Software, die einen Container in Ubuntu einrichtet, in dem dann z.B. Windows7 laufen kann. Völlig unabhängig vom Wirts-System (also Ubuntu).
Ich musste das deshalb machen, weil ich noch 2 Programme habe, die nicht unter Linux laufen.

Alles in allem fühle ich mich schon sehr heimisch auf Ubuntu. Es ist vom Feeling und von der Verfahrensweise her, nicht sehr viel anders, als das, was ich bisher gewohnt war. Eine graphische Benutzeroberfläche ist überall in etwas dasselbe.

Und so ganz nebenbei lerne ich auch.
So habe ich früher nie begriffen, was eine erweiterte Partition ist. Ubuntu hat mir da jetzt zu einem Verständnis verholfen (zwar nur indirekt, weil das wär auch in anderem Zusammenhang wohl so gekommen, aber der Umstieg führte eben dazu).
Und man glaubt es nicht, aber VirtualBox hatte ich früher schon ein paar Mal installiert, damals halt noch unter Windows, und ich brachte es nie zustande die „Guest-Additions“ so zu installieren, dass das auch funktionierte. Jetzt unter Ubuntu, läuft das. Da kann zwar auch Ubuntu nix dafür, dass ich auf ein YouTube-Video gestoßen bin, dass das für Ubuntu SO erklärte, dass es lief, aber mal sehen, was sonst noch so alles sich klärt, im Zusammenhang mit dem Ubuntu-Umstieg.

Was mich ziemlich fasziniert, ist die Art und Weise, wie man sehr einfach über ein Terminal (ganz früher hätte man DOS-Ebene gesagt), Vieles bewerkstelligen kann, ohne großartige graphische Benutzeroberflächen installieren zu müssen. Da winkt vermutlich meine Anfangszeit hinter den Bäumen hervor, als ich zu Beginn, sowohl privat als auch beruflich im PC-Bereich mit MS-DOS zugange war (von Windows sprach damals noch lange niemand).

Und diese Terminal-Funktionen vertiefen das Verständnis von dem, was da wirklich abläuft. Denn ein Programm installieren, in dem man einen Klick nach dem anderen mit der Maus ausführt, das kann jeder, ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, wie das alles funktioniert. Und das ist z.T. heute auch das Problem: Die Leute klicken da rum, egal unter welchem OS, und vertrauen auf die Unfehlbarkeit der Software, eben WEIL sie keine Vorstellung davon haben, was das Alles eig tut.

Genug der OS-Philosophie.

Ich denke, ich bin angekommen.

Lange genug hat es ja gedauert.

Es grüßt,
das Smamap

Hurra – es funktioniert

Ich habe es selbst hingebogen bekommen, dass mein eBook-Reader auch unter Ubuntu-Linux Verbindung zum PC hat.
Hüpfe hier jetzt mal im Sechseck 🙂 🙂 🙂

Das ist gar nicht so einfach, weil zum einen Adobe-Digital-Editions nur für Windows existiert, und zum anderen das zwar über das altbekannte WINE unter Linux läuft, was aber noch lange nicht heißt, dass der Reader dann auch erkannt wird.

Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil, und Tante Google hilft einem da schon weiter.

Und wenn man dann nicht, so wie ich, die Authorisierungsdaten bei Adobe vergessen hat, dann geht es fast wie von selbst.

Bei der Gelegenheit habe ich mal gesehen, dass ich mittlerweile schon eine ganz hübsche Sammlung an Büchern auf meinem Reader habe.
Ich weiß !!!! Nix im Vergleich zu wirklichen Büchern. Doch andererseits habe ich immer alle Bücher griffbereit, in einem kleinen Teil mit 17 x 12,5 x 1 cm. Und ich kann das alles lesen, ohne Brille.
Wenn mir vor 20 Jahren einer gesagt hätte, ich würde mal 50 Bücher mit mir rumtragen, nicht mal so groß wie ein DIN-A5 Block und nicht schwerer wie 300 Gramm, dem hätte ich einen Vogel gezeigt.

Da frage ich mich, warum unsere Kinder eig immer noch diese irre schweren Schultaschen mit sich rumschleppen müssen?

Wie auch immer: Bevor ich jetzt den Tag beende, werde ich nochmal meine Windows-Partition booten, und ADE deinstallieren. Wieder ein Schritt weg von Windows.

Es grüßt,
das Smamap

11082

Auch wenn ich aktuell nach und nach auf Linux (=Ubuntu) umsteige, so sehe ich doch immer noch bei Windows nach, was es so Neues gibt. Rein aus „beruflicher“ Neugierde. Und auch zwangsweise, weil es doch noch 2-3 Sachen gibt, die nur unter Windows laufen (zumindest bis ich mich ernsthaft damit beschäftigt habe, auch das auf Ubuntu umzuziehen).

Und so hatte ich heute mal wieder das Vergnügen, den aktuellen Windows10 Build 11082 zu installieren.

Nun gut, vor den Erfolg haben die Windows-Götter aus Redmond nach wie vor einige Durchläufe gesetzt, was da heißt „vorbereiten“, „konfigurieren“ etc.

Letztlich dauerte das Ganze wieder etwa 1 1/2 Stunden mit allem drum und dran. Ich nutzte die Zeit zwischenzeitlich für Hausputz, Kochen und Bürokram. Hatte ich so erwartet, war aber heute kein Problem, nachdem hier ohnehin Feiertag ist.

Und wie heißt es so schön: Kaum wartet man 1 1/2 Stunden SCHON ist es fertig.

Bevor ich das Update heute startete hatte ich erlesen, dass es den Build schon seit 3 Wochen gibt, was mich mit der Frage konfrontierte, warum dann bisherige Windows-Besuche meinerseits nicht dazu geführt hatten, dass mir dieser neue Build dann auch zur Verfügung stand.
Und so stieß ich darauf, dass Microsoft offenbar neue Builds nicht zum Download anbietet, wenn man die „Frechheit“ besessen hatte, per Tool sämtliche Optionen in Windows10 abzuschalten, die Daten „nach Hause“ schicken, sprich der Datenspionage seitens Winzigweich einen Riegel vorzuschieben.

Wieder mal so ein Punkt, wo ich sagen muss, dass MS so Manches tut, um die Leute zu verprellen. Dazu passt auch DIESER Artikel, wonach der Marktanteil von Windows10 doch einigermaßen zu wünschen übrig lässt, und weit hinter Windows7 zurückliegt, und bei manchen Marktbeobachtern sogar noch hinter Windows8 und WindowsXP. Mehr noch, die Zunahme des Marktanteils von W10 habe sich seit August verlangsamt, und das trotz Weihnachtsgeschäft.

Kein Wunder, so meine ich, bei der Art und Weise, wie Winzigweich mit den Anwendern umgeht. Neben all dem, worüber ich hier schon berichtet habe, ist es jetzt auch so, dass die Tester (=Insider), aus dem Boot gedrängt werden, wenn sie dazu übergehen, substantiell etwas gegen das „Sendungsbewusstsein“ von Windows10 zu unternehmen.
Die Zusage man dürfe W10 weiter benutzen, wenn man weiterhin eifrig teste, gilt dann plötzlich nicht mehr. OK, weiter benutzen darf man es zwar schon, aber ohne dass man weitere Programmneuerungen/Updates erhält. Aber darauf kann ich verzichten, denn was soll weiteres Testen für einen Sinn machen, ohne aktuelles Programm? Es sei denn, man sagt Ja und Amen, zu allem was Microsoft fordert.

Der Hauptgrund für das W10 auf meinem PC, ist und war der, dass ich mit dazu beitragen wollte, dass dieses eigentlich sehr gut geratene Betriebssystem ein Erfolg wird. Wenn Winzigweich aber sagt … „nur zu unseren Bedingungen“….. dann lehne ich dankend ab, denn ich möchte schon noch selbst entscheiden, was ich will, und was nicht.

W10 wird sicher an Marktanteil zulegen, nicht zuletzt durch sehr aggressive Marktstrategien (z.B. die, dass Windows7-Nutzer zuerst penetrant zum Update aufgefordert werden, und wenn sie das nicht tun, dann irgendwann das neue Betriebssystem einfach installiert bekommen, das im Hintergrund, ohne Wissen des Anwenders, schon längst heruntergeladen wurde; die Installation erfolgt dann natürlich so, dass angeblich inkompatible Programm gleich deinstalliert werden). Spätestens dann aber steigen die Marktanteile, wenn 2020 der Support für Windows7 ausläuft. Bis dahin werden aber wohl so einige Anwender sich anders orientiert haben. Es wird interessant sein, zu sehen, wieviele Anwender dann trotzdem bei Windows7 bleiben werden – entsprechend der Tatsache, dass WindowsXP heute immer noch einen Marktanteil von über 10% hat.

Ich, für meinen Teil, werde in absehbarer Zeit aus dem Insider-Programm aussteigen, ein W10 über das Windows7, das ich noch hier liegen habe, installieren, für ev. Dinge, die unter Linux nicht gehen, und das war’s dann.

Es grüßt,
das Smamap

 

Schlafen gehen

Nachdem ich so nach und nach bei Linux heimisch werde, zumindest mit dem, was ich so am PC mache, versuche ich auch nach und nach die Kleinigkeiten zu regeln.

Was dabei heute anstand, war die Realisierung des Standby. Genauer gesagt des S3, also STR, sprich SuspendToRam, auf deutsch, das Schreiben des Systems in den Arbeitsspeicher, um den Rechner danach in den Stromsparmodus zu versetzen, so dass quasi nur noch der Arbeitsspeicher mit Strom versorgt wird, und alles andere abgeschalten ist, was natürlich den Stromverbrauch enorm absenkt, im Vergleich zu der Situation, wenn der PC stundenlang so nebenherläuft, weil man ja „GLEICH“ wieder zurückkommt.

Das hatte ich unter Windows mir schon so eingerichtet, und wollte das jetzt unter Linux auch so haben.

Linux hat dazu auf der graphischen Oberfläche die Funktion „Bereitschaft“ auswählbar.

Das Dumme bei mir war nur, dass der PC nach dem Schlafen gehen sofort wieder hochfuhr.
Ich kannte das von Windows. Dort musste man in den Geräteeinstellungen bei der Maus die Funktion abschalten, die es der Maus ermöglicht, den PC wieder aus diesem Energiesparmodus aufzuwecken.

NUR – wo das finden unter Linux?

Nach einigem vergeblichen Suchen kam ich auf die gloreiche Idee, mal Tante Google zu befragen.
Tante Google offenbarte mir, dass es notwendig sei, die entsprechenden Geräte (Devices) in der Konfigurationsdatei /prog/acpi/wakeup auf disabled zu setzen.
Gesagt – getan, und schon ging der PC in Bereitschaft, und blieb auch dort (sprich, der Powerbutton blinkte brav vor sich hin, so wie ich das kannte).

Doch zu früh gefreut. Nach dem nächsten Boot des PCs stellte sich heraus, dass die Sache nur von einmaligem Nutzen war, und sich die Einstellungen in besagter Datei wieder auf Ursprung zurückgestellt hatten. Hätte ich Tante Google bis zu Ende gelesen, so wäre mich klar geworden, dass Änderungen in besagter Datei nur temporär wirken. Es gäbe aber die Möglichkeit, in einer Datei names /etc/rc.local zu bewirken, dass diese Änderungen anläßlich eines jeden Boots erfolgen.

Das dort eingetragen, und schon lief es dauerhaft (als Nächstes muss ich nur noch lernen, wo man einstellt, dass der PC nach einer gewissen Zeit von selbst auf S3 geht).

Unter Linux muss man sich zwar daran gewöhnen, dass so manche Einstellungen über Konfigurationsdateien manuell gemacht werden müssen, aber das ist nur Gewöhnungssache. Unter Windows war ich auch oft genug am Suchen, wo sich welche Einstellung in der graphischen Benutzeroberfläche wohl verstecken mag.
Es gibt sicherlich noch andere Argumente. Aber es hat durchaus etwas Logisches und Vereinfachendes, wenn man weiß, dass sich Einstellungen zu einem bestimmten Thema immer in einer bekannten Konfigurationsdatei finden lassen, die man ganz einfach mit einem Texteditor editieren kann.
So weiß ich, dass ich Einstellungen zu meinen Netzwerkverbindungen in der Datei interfaces im Verzeichnis /etc/network finde.
Zu so manchen Dingen wurde im Lauf der Zeit auch eine graphische Benutzeroberfläche geschaffen, so dass diejenigen, die nicht OHNE auskommen, durchaus die Möglichkeit haben.

Happy computing,
das Smamap