Schlafen gehen

Nachdem ich so nach und nach bei Linux heimisch werde, zumindest mit dem, was ich so am PC mache, versuche ich auch nach und nach die Kleinigkeiten zu regeln.

Was dabei heute anstand, war die Realisierung des Standby. Genauer gesagt des S3, also STR, sprich SuspendToRam, auf deutsch, das Schreiben des Systems in den Arbeitsspeicher, um den Rechner danach in den Stromsparmodus zu versetzen, so dass quasi nur noch der Arbeitsspeicher mit Strom versorgt wird, und alles andere abgeschalten ist, was natürlich den Stromverbrauch enorm absenkt, im Vergleich zu der Situation, wenn der PC stundenlang so nebenherläuft, weil man ja „GLEICH“ wieder zurückkommt.

Das hatte ich unter Windows mir schon so eingerichtet, und wollte das jetzt unter Linux auch so haben.

Linux hat dazu auf der graphischen Oberfläche die Funktion „Bereitschaft“ auswählbar.

Das Dumme bei mir war nur, dass der PC nach dem Schlafen gehen sofort wieder hochfuhr.
Ich kannte das von Windows. Dort musste man in den Geräteeinstellungen bei der Maus die Funktion abschalten, die es der Maus ermöglicht, den PC wieder aus diesem Energiesparmodus aufzuwecken.

NUR – wo das finden unter Linux?

Nach einigem vergeblichen Suchen kam ich auf die gloreiche Idee, mal Tante Google zu befragen.
Tante Google offenbarte mir, dass es notwendig sei, die entsprechenden Geräte (Devices) in der Konfigurationsdatei /prog/acpi/wakeup auf disabled zu setzen.
Gesagt – getan, und schon ging der PC in Bereitschaft, und blieb auch dort (sprich, der Powerbutton blinkte brav vor sich hin, so wie ich das kannte).

Doch zu früh gefreut. Nach dem nächsten Boot des PCs stellte sich heraus, dass die Sache nur von einmaligem Nutzen war, und sich die Einstellungen in besagter Datei wieder auf Ursprung zurückgestellt hatten. Hätte ich Tante Google bis zu Ende gelesen, so wäre mich klar geworden, dass Änderungen in besagter Datei nur temporär wirken. Es gäbe aber die Möglichkeit, in einer Datei names /etc/rc.local zu bewirken, dass diese Änderungen anläßlich eines jeden Boots erfolgen.

Das dort eingetragen, und schon lief es dauerhaft (als Nächstes muss ich nur noch lernen, wo man einstellt, dass der PC nach einer gewissen Zeit von selbst auf S3 geht).

Unter Linux muss man sich zwar daran gewöhnen, dass so manche Einstellungen über Konfigurationsdateien manuell gemacht werden müssen, aber das ist nur Gewöhnungssache. Unter Windows war ich auch oft genug am Suchen, wo sich welche Einstellung in der graphischen Benutzeroberfläche wohl verstecken mag.
Es gibt sicherlich noch andere Argumente. Aber es hat durchaus etwas Logisches und Vereinfachendes, wenn man weiß, dass sich Einstellungen zu einem bestimmten Thema immer in einer bekannten Konfigurationsdatei finden lassen, die man ganz einfach mit einem Texteditor editieren kann.
So weiß ich, dass ich Einstellungen zu meinen Netzwerkverbindungen in der Datei interfaces im Verzeichnis /etc/network finde.
Zu so manchen Dingen wurde im Lauf der Zeit auch eine graphische Benutzeroberfläche geschaffen, so dass diejenigen, die nicht OHNE auskommen, durchaus die Möglichkeit haben.

Happy computing,
das Smamap

Linux installieren

Mir ist eben aufgefallen, dass ich ja noch einen Beitrag schreiben wollte, wie es mir beim Installieren von Linux so ergangen ist.

Besser spät als nie!

Ich hatte mir also unter Windows10 die ISO-Datei für Ubuntu heruntergeladen (s. hier) und dann mit meinem Brennprogramm auf DVD gebrannt.

Der einfachste Weg wäre nun der gewesen, das vorhandene Windows durch Ubuntu zu ersetzen. Dies zu erreichen, dazu braucht man nur den PC von der DVD zu starten, und den Anweisungen zu folgen. Nach einigen Schritten wird dort dann an einer Stelle die Voreinstellung angezeigt, das vorhandene Betriebssystem durch Linux zu ersetzen (beim Starten von Ubuntu von der DVD kann man übrigens auch auswählen, dass man anstelle der sofortigen Installation, auch erst mal Ubuntu testen möchte; das läuft dann nur über die DVD, und ändert nichts am PC)

Gut, aber SO einfach wollte ich es mir natürlich nicht machen, sprich Windows komplett durch Ubuntu zu ersetzen, sondern ich wollte mein Windows10 erst mal noch behalten.

Also musst nach dem Brennen der DVD im zweiten Schritt Platz auf der Festplatte geschafften werden, um dort das Ubuntu installieren zu können, ohne das vorhandene Windows zu beeinflussen.
Das ist ungefähr so, also wäre ein Zimmer mit etlichen Schränken vollgestellt (Windows hat sich, in aller Regel, ja die ganze Festplatte unter den Nagel gerissen, auch wenn da noch sehr viel ungenutzt ist). Wenn man also da was anderes rein stellen will, dann muss man zunächst Platz schaffen, auch dann, wenn die meisten Schränke eigentlich leer sind. Also so viele Schränke raus, wie man für das neue Teil an Platz braucht.

Und genau so, muss das mit der Festplatte auch geschehen, wenn man das, was da auf der Festplatte schon mit Windows belegt ist, behalten will (die vollen Schränke sollen ja auch im Zimmer bleiben).
Also mit entsprechendem Programm genügend Platz auf der Festplatte für Ubuntu geschaffen. Ich hab für Ubuntu zunächst mal insgesamt 50 GB angesetzt, und den Rest bei Windows belassen. Das setzt natürlich auch voraus, dass auf der Festplatte auch noch so viel frei ist.

„Platz schaffen“ bedeutet nix anderes, als dass man den Bereich auf der Platte, der von Windows belegt wird, entsprechend reduziert, und Windows damit zu verstehen gibt, dass die Platte kleiner geworden ist.

Danach kann man dann daran gehen, Ubuntu zu installieren.

Nach der Installation hat man dann Beides auf dem PC, und nach dem Einschalten kommt dann ein kleines Menü, in dem man mit den Pfeiltasten auswählt, ob man jetzt Windows starten möchte, oder Ubuntu.

Es ist nicht ganz so einfach, wie es sich hier liest, denn man sollte schon ein paar Dinge dazu wissen, damit diese Parallel-Installation auch klappt (man sollte das dann tatsächlich von Jemandem machen lassen, „der sich damit auskennt“ (aber nicht nur so tut, als würde er sich auskennen).
Wenn man Ubuntu als alleiniges System installiert (s.o.) braucht man im Prinzip nichts zu wissen. Die Installation läuft dann vollautomatisch. Aber das Windows ist dann halt eben auch weg (was natürlich bedeutet, dass man zuvor auch eine Datensicherung erstellt habe MUSS (vorzugsweise in Form eines Image), um die Daten noch zur Verfügung zu haben (also z.B. die Bilder etc), und im Ernstfall das Ganze auch wieder auf den Ursprungszustand zurückgesetzt werden kann.
Denn was nützt die schönste Ubuntu-Installation, wenn es hinterher nicht läuft (es soll schon Pferde gegeben haben, die vor der Apotheke gek… haben). Ein zuvor erstelltes Image ist in 10 Minuten zurück gespielt, und das Windows ist wieder genauso wie zuvor.

Ein WICHTIGER Hinweis an dieser Stelle !!!!!!
Wenn man Windows und Linux parallel auf dem PC haben möchte, dann MUSS man vor der Linux-Installation bei Windows8 und auch bei Windows10 den sog. „Schnellstart“ deaktivieren. Beide Win-Dosen würden nicht mehr starten, wenn dies nicht gemacht wird. Das bedeutet dann, dass Windows ab da beim Starten ein paar Sekunden mehr braucht. Vereinfacht gesagt, hat Winzigweich diese beiden Dosen mittels eines Tricks in die Lage versetzt, relativ schnell zu starten. Dieser Trick geht aber nach hinten los, wenn man mit einem Boot-Menü arbeitet, wie das ja dann der Fall sein wird, wenn man zu Beginn auswählt, welches Betriebssystem gestartet werden soll.

Wer übrigens mal ausprobieren möchte, unter Windows8 oder Windows10, wie lange Windows OHNE Trick zum Starten braucht, der muss nur, bevor er auf „Herunterfahren“ klickt, die linke Großschreibtaste gedrückt halten. Wenn Windows dann am Herunterfahren ist, dann kann man die Taste wieder loslassen. Wenn man den PC dann wieder einschaltet, dann muss sich Windows jede Klitzekleinigkeit, das es zum Starten braucht, von der Festplatte zusammenholen (was mittels aktiviertem „Schnellstart“ wesentlich weniger Zeit in Anspruch nimmt).

Falls das Alles sich für Manche ziemlich kompliziert anhört, denen sei gesagt, dass es auch nicht komplizierter ist, als Autofahren, wenn man es denn mal intus hat.

Ach so ja ……… meine eigene Erfahrung: MEINE Installation verlief völlig problemlos. Beim ersten Neustart kam das Boot-Menü und beide Betriebssysteme starteten ohne irgendwelche Schwierigkeiten (noch vor 2 Jahren hatte ich da ganz andere Erfahrungen gemacht).

Es grüßt,
das Smamap

LINUX mal beäugen ?

Hab jetzt eine neue Kategorie auf meinen Blog eingeführt, namens „Linux„.

Da werde ich von Zeit zu Zeit mal was zum Thema von mir geben.

Wie HIER ja schon zu lesen war, bin ich drauf und dran, zu Linux zu wechseln, weil mich MS alias Microsoft alias Winzigweich langsam aber sicher mit seinen Verhaltensweisen auf die Palme bringt.

Und so habe ich also Linux parallel zu Windows10 auf meinen PC gebracht und taste mich langsam vorwärts.

Wie ich in obigem Beitrag schon mal andeutete, ist es ja kein großes Problem, Linux (in meinem Fall „Ubuntu“) auf den PC zu bringen.
EINES hatte ich da aber vergessen !!! Es geht ja erstmal NOCH VIEL EINFACHER: Man kann sich das Ubuntu auf DVD brennen und mit dieser DVD dann den PC starten. Damit kann man dann das neue Betriebssystem testen, ohne auch nur irgendwas auf dem PC zu verändern. Das Ganze läuft von der DVD. Erst wenn man wirklich installiert wird der PC verändert.

Wie ging’s mir in der Zwischenzeit?

Ich hab jetzt meine Mails umgezogen, sprich mein Thunderbird läuft jetzt auf Ubuntu, und nicht mehr auf Windows (dort habe ist es deinstalliert). Ebenso mein Firefox.

Nach und nach installiere ich mir das, was ich sonst noch so brauche: Also z.B. ein Brennprogramm, eine Software zum Bilder bearbeiten, eine zum Musikhören (MP3), eine für’s Internetradio, eine zum Bearbeiten der Musikdateien, einen Taschenrechner, ein Programm zum Filmeanschauen und Teamviewer zum Steuern anderer PCs.

Klappt alles ganz gut. Und Vieles davon ist schon in Ubuntu enthalten.

So nach und nach lese ich mich auch auf dem Ubuntu-Portal ein, was die Besonderheiten von Ubuntu angeht.
So habe ich z.B. gelernt, dass man sich nicht alles an Programmen im Netz zusammensuchen muss, wie das bei Windows der Fall ist, sondern die Paketverwaltung eines Linux einem fast alles zur Verfügung stellt. Das nennt sich bei Ubuntu „Software-Center“. Dieses greift quasi auf die zentrale Downloadstelle für Ubuntu im Netz zu, wo alles das vorgehalten wird, was die Ubuntu-Entwickler so pflegen und zur Verfügung stellen. Also z.B. auch jene o.g. Software zum Bearbeiten von Musikdateien.
Man ruft dieses Software-Center auf, sucht sich auf der Auflistung aller Programme, das heraus, was man benötigt, und installiert es; und kann sich dabei auch darauf verlassen, dass das problemlos passt.

Ich hab auch gelernt, dass die Linux-Macher eine Programmversion veröffentlichen, und  diese Linux-Version (also z.B. das aktuelle Ubuntu 14.04) so bleibt, wie es ist, bis zur Veröffentlichung einer neuen Version. Also ständige Programmupdates gibt es bei Linux nicht (Ausnahmen: Seltene Sicherheitsrelevante Updates).
Wenn ich also in einem Monat Ubuntu auf einem anderen Rechner installiere, dann habe ich genau denselben Stand dort am Laufen, wie heute hier auf meinem PC.

Soweit mal für heute ….

Es grüßt,
das Smamap

LINUX für Anfänger

Nun gut, das ist jetzt ev. etwas übertrieben.

Es soll nur darum gehen, zu berichten, wie einfach es ist, von Windows weg zu kommen.

Ich fange mal von hinten an ….. und werde mich bemühen, es so einfach wie möglich zu schildern, da ich damit rechnen muss, dass das hier auch Menschen lesen, die Auto fahren wollen, und dabei nicht zu wissen brauchen, wie ein Auto funktioniert.

Linux auf seinem Rechner zu haben, statt Windows, macht (fast) keinen Unterschied. Es sieht alles (fast) gleich aus.

Bildschirmfoto vom 2015-12-19 20:31:37

Links hat man seine Taskleiste zur Programmauswahl und den obligatorischen Papierkorb, und oben die Leiste mit Uhrzeit etc.

Alles wie die gewohnte graphische Benutzeroberfläche. Die ganzen Funktionalitäten, etwa kopieren und einfügen, sind identisch mit denen von Windows.

Und diese rein praktische Seite ist das, was wohl die Meisten interessieren wird. Weit jenseits von philosophischen Erwägungen, dass dieses oder jenes Betriebssystem per Definition immer das Bessere sei.

Und wie bringt man das Ganze auf seinen PC?
Einfach DVD einlegen und installieren. Fertig.

Gut, so 3 bis 7 Sachen sollte man schon beachten. Man steigt ja auch nicht ins Auto ein, und fährt los, ohne die Tür zu zu machen.

Und wenn man, so wie ich das jetzt gemacht habe, Linux parallel zu Windows10 installiert, so dass man nach Einschalten immer gefragt wird, was man starten möchte, dann ist das schon ein kleines Bisschen schwieriger. Wie eben bei jeder Parallelinstallation.

Der Umstieg von Windows auf Linux ist ungefähr so, wie der Umstieg von einem Auto, auf ein anderes … die Wesentlichen Dinge sind identisch. Bei anderen muss man sich ev. umgewöhnen oder etwas dazulernen.

Linux gibt es in verschiedenen, sagen wir mal, Versionen. Die haben alle verschiedene Namen. Das eine heißt heißt „Ubuntu“, das andere „Mint“ usw. (ich habe jetzt Ubuntu installiert)
Im Ende sind sie alle in etwa gleich, weil alle dieselben Grundlagen und Elemente verwenden und daraus ein jeweils eigenes Linux zusammenstellen, nur mit anderem Namen. Es gibt dabei z.B. verschiedene graphische Benutzeroberflächen, die man einbauen kann, so dass sich die Versionen rein optisch etwas voneinander unterscheiden. So haben sich die Leute von Ubuntu für eine bestimmte Oberfläche entschieden, und die Leute von Mint für eine andere.
Das wäre etwa so, wenn jemand auch ein Windows macht, aber sich eben dafür entscheidet, es optisch etwas anders zu gestalten. Gut, das wär jetzt nicht möglich, weil Microsoft auf Windows die Hand drauf hat, und davon nix preis gibt.

Und genau DAS ist der Unterschied. Linux ist ein freies System. D.h. der Programmcode ist frei zugänglich, so dass derartige Änderungen möglich sind.

Das führt dazu, dass einem bei Windows das System vorgesetzt wird, so wie es ist, und bei Linux kann man aus einer Reihe von Versionen auswählen, weil dort eben sich verschiedene Gruppen von Menschen zusammengefunden haben, und wegen des frei zugänglichen Programmcodes, der auch noch kostenlos ist, auch unterschiedliche Schwerpunkte schufen. Das eine Linux ist eher als Windows-Ersatz gedacht auf Einzelrechnern, das andere als Server-Betriebssystem, wieder ein anderes als Mediensystem usw usf.

In Echt ist es alles ein wenig komplizierter, aber das Grundprinzip bleibt bestehen.

Microsoft, sprich Bill Gates, hatte den Vorteil, dass er zu Beginn seiner Karriere ein Betriebssystem geschaffen hat, mit dem er Alleinunterhalter auf der Welt war. Das war damals MS-DOS, und danach dann die ersten Windowsversionen. Damit hat er immens Geld verdient, und so ein Monopol aufgebaut, mit dem er jetzt bestimmen kann, wo es lang geht.

Er war eben damals zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und hatte ein Produkt in der Hand, das er rundherum verkaufen konnte wie warme Semmeln.

Heute ist Microsoft (oder Winzigweich, wie ich gerne sage), dazu in der Lage zu diktieren.

Wäre die Sache anders gelaufen, und Linus Torvalds (der Urheber von Linux) wäre zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, mit dem richtigen Produkt, dann hätten wir heute alle Linux auf den Rechnern. Mit dem Unterschied, dass Linux wohl weiterhin ein freies, kostenloses Betriebssystem wäre.

Aber die Geschichte hat leider einen anderen Verlauf genommen, und so müssen sich die meisten PC-Nutzer heute mit einem Betriebssystem auseinandersetzen, das ihnen vorschreibt, wie die Dinge zu laufen haben (frei nach dem Motto: Akzeptiert es oder lasst es), und das v.a. vorschreibt, wie viel man dafür bezahlen muss.

Linux lade ich nach wie vor aus dem Internet herunter, brenne es auf DVD und installiere es. Kosten: 1 DVD-Rohling und 20 Min. Zeit.

Windows lade ich, wenn ich darf, aus dem Internet herunter, brenne es auf DVD und installiere es. Kosten: 1 DVD-Rohling, 1,5 Std. Zeit und ca. 120 €.

Ich frage mich, was mich solange davon abgehalten hat, Windows abzuschaffen. Im Lauf der letzten 20 Jahre habe ich wohl ca. 500 € für diese Betriebssysteme ausgegeben, und habe mich ständig damit herumgeschlagen, was ich an Hardware aufrüsten musste, um diese Betriebssysteme sinnvoll nutzen zu können. Dies dürfte nochmal so um die 1.000 € ausgemacht haben. Und das alles nur dafür, dass es Winzigweich gut geht und deren Bilanzen stimmen. Ganz zu schweigen von dem ewigen Hick-Hack bzgl. Datensicherheit.
Mir fällt gerade auf, dass die o.g. Summen ca. 3.000 DM entsprachen.

NOCH habe ich Windows und Linux parallel laufen. Einem gewissen Sicherheitsbedürfnis meiner Daten entsprechend. Wenn ich keinen Grund finde, in absehbarer Zeit, der dafür spricht, dass ich Windows für ganz bestimmte Dinge unausweichlich benötige, dann wird es sich mittelfristig verabschieden dürfen.

So …. soweit mal für heute.

Allen ein schönes Wochenende.
Gruß,
das Smamap

Wer anderen eine Grube gräbt …

Langsam aber sicher spricht es sich durch ….

HIER NACHZULESEN

…. dass Microsoft da einige Dinge treibt, die nicht so das Gelbe vom Ei sind.

Ev. glauben da ja maßgebliche Leute, dass man sich als Konzern, der groß und mächtig ist, alles Mögliche erlauben kann.

Man stelle sich vor: Ein Windows7-Anwender, der in einem älteren Rechner noch eine relativ kleine Festplatte hat (sagen wir mal 80 GB), und bisher platzmäßig wunderbar zurecht kommt, mit dem, was er so macht, erhält, ohne sein Wissen, einen Download der Windows10-Installationsdateien auf seinen Rechner gespeichert, und hat plötzlich das Problem, dass seine Festplatte voll ist.

Es gibt so Einige, die dazu sagen „wer hat denn heute noch so eine kleine Festplatte“? Denen muss man sagen … da gibt es Einige.

Nochmal: Er erhält das ungefragt.

Und nicht nur das: Winzigweich hat vor, das Ganze als wichtigen Update zu bezeichnen, so dass es bei Vielen dann automatisch installiert wird ….. und schwupp haben all diejenigen, bei denen das standardmäßig so eingestellt ist (was bei den Meisten der Fall sein dürfte), Windows10 auf dem PC.
Ob alles anstandslos läuft, stellt sich dann raus, und mehr noch, MS deaktiviert/deinstalliert, nach heutigem Stand, Programme, die von MS als inkompatibel eingestuft sind (nach welchen Kriterien auch immer das geschieht).
Wie gesagt, alles ungefragt.

Wie ich schon öfter anmerkte: Winzigweich hat ein gutes Betriebssystem geliefert. Aber so nach und nach scheinen sie dabei zu sein, alles wieder kaputt zu machen.

Ich habe Vorsorge getroffen: Zwar habe ich Windows10 schon am Laufen, und bin sehr zufrieden damit. Aber ich habe jetzt parallel dazu Ubuntu installiert (=Linux), und wenn da noch so ein paar weitere Dinge von MS kommen, dann ist die W10-Partition ganz schnell geplättet.

Wen es interessiert …. ich werde in einem weiteren Beitrag davon berichten, wie es mir erging bei der Ubuntu-Installation.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap

 

Microsoft gibt sich die Ehre

Heute durfte ich mal wieder auskosten, was es bedeutet, ein Windows10-Upgrade zu machen.

Kaum hatte ich 1 1/2 Stunden gewartet (die ersten Startprozeduren mitgerechnet), schon war das Upgrade erledigt. Starke Leistung.

Wie hatte ich heut so schön gelesen: Es wäre eine Errungenschaft von MS, dass man jetzt bei einem Neuaufsetzen des Systems nicht mehr Ewigkeiten Update-Orgien herunterladen und installieren muss.
Wo da der Fortschritt liegen soll, wenn das OS immer komplett auf aktuellen Stand installiert wird, das muss mir mal jemand erklären.
Ob ich jetzt 1 1/2 Stunden Updateorgien über mich ergehen lassen muss oder Installationsprozeduren, das kommt auf’s selbe raus.

Und dann ist es ja noch so, wie sich herausgestellt hat, dass die Updates zwangsweise erfolgen. Gut man kann sie verschieben, zumindest in manchen Windows10-Varianten. Aber letztlich eben doch. Da steht man dann da, wollte so Einiges an Wichtigkeiten erledigen, und muss dann erstmal 90 Minuten warten, bis der Herr Winzigweich seine Orgien fertig gefeiert hat.

Und wie ich heute gelesen habe, wird den Nutzern der Vorversionen (Windows7, Windows8 und Windows8.1) mittlerweile Windows10 untergeschoben, in der Form, dass die Downloads im Hintergrund auf die Festplatte geschoben werden, ohne gefragt zu werden. Offenbar will man die Leute zwangsweise auf Windows10 bringen, und das Ganze dann schon mal vorbereiten.
Ich muss sagen, das finde ich eine Frechheit, wenn da so mir nichts dir nichts, einem was auf die Festplatte geschoben wird.
Ganz zu schweigen davon, dass das ja Bandbreite erfordert.

Keine Frage, Microsoft ist mit Windows10 etwas Gutes gelungen. Läuft, und das mit weitaus weniger Problemen, wie bei früheren Versionen. Vieles haben sie gut gemacht, manches sehr gut, aber an einigen Stellen haben sie nicht dazugelernt. Und da gehört sicherlich auch das Bestreben dazu, mehr oder weniger heimlich Daten „nachhause“ zu senden.

Wie gesagt, da haben die aus Redmond gute Arbeit geleistet. Ich hege nur die Befürchtung, dass da so manche Aktionen wieder als Bummerang zurückkommen.
Es wäre schön, wenn sie DIESEN Hebel nochmal umlegen könnten.

Was man so liest, hat Windows10 mittlerweile einen Marktanteil von ca. 7%. Die Vorversionen liegen noch bei etwa 50%.

Ich fahre mittlerweile 2 gleisig: Windows10 auf der einen Seite, und Linux auf der anderen Seite.
Manche Anwender kommen um Windows nicht herum (etwa die Gamer). Aber sehr viele (und da zähle ich mich dazu), haben ein begrenztes Anwendungsspektrum, dem auch Basis-Systeme absolut gerecht werden.

Und so werde ich Windows10 im Auge behalten; aber ebenso, was ich eig benötige, einfach in der Bedienung ist und günstig in der Anschaffung (inkl. Hardware).

Dazu kommt, dass es den Anschein macht, als wäre Windows eine auslaufende Generation an Betriebssystemen.
Ich habe heute ein Smartphone, auf dem ich so Einiges machen kann. Lautlos, schnell und von unterwegs.
Hardware ist nahezu kostenlos (im Handytarif mit enthalten).
Es scheint, als liefe es immer mehr darauf hinaus, dass der PC ein Nischenprodukt wird, das nur noch gelegentlich zum Einsatz kommt (wenn man dann halt mal zuhause am PC sitzt). Und wozu brauche ich dann ein großes, mächtiges Windows, das nur auf entsprechend gewaltiger Hardware läuft.

Ich kann mir vorstellen, dass es eher Richtung Tablet läuft. Kann ich unterwegs benutzen, und zuhause für die „größeren Dinge“ passt das Teil auch (also etwa eine Tabelle bearbeiten, Briefe schreiben, surfen oder einen Film anschauen oder was auch immer).

Die Sache verlagert sich immer mehr auf ein Zugangsgerät ins Internet, also ein Gerät, das Verbindung herstellt. Genauso, wie es im Büroalltag immer weniger PCs gibt, und immer mehr Clients, die Verbindung herstellen; ins hausinterne Netz und ins Internet; was oft schon dasselbe ist.

Ob MS wohl die Zeichen der Zeit verschlafen hat, und nun noch versucht, möglichst viel vom Rest zu erwischen, und auch noch auf den Zug irgendwie mit aufzuspringen?

Es grüßt,
das Smamap

SO siehts aus …..

Hier mal 3 Bilder zum einschätzen …..

Zuerst mal die Größenverhältnisse:

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Links der Raspberry (mittlerweile im Gehäuse, ca. 9 x 7 cm), rechts daneben die Micro-SD-Karte (wie man sie vom Smartphone kennt), die quasi als Festplatte fungiert, und zum Größenvergleich (rechts) eine handelsübliche PC-Festplatte.

Nur mal so zur Einschätzung: die SD-Karte hat über das 1 1/2-fache der Kapazität der abgebildeten Festplatte (64 Gigabyte gegenüber 40 GB); zugegeben, die Festplatte ist schon über 10 Jahre alt, und wird von mir nur noch zu Sicherungszwecken verwendet; jedoch die heutigen Festplatten sehen immer noch genauso aus.

Und hier noch der Pi in Funktion:

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Links unten sind Tastatur und Maus angeschlossen, darüber das Internetkabel, und oben (von links nach rechts) die Lautsprecher des Bildschirms, der Bildschirm selbst, und die Stromversorgung.

Und SO sieht das Ganze dann am Bildschirm aus:

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Man sieht, fast wie Windows, und lässt sich auch so bedienen. Ist aber Linux, genauer gesagt „Raspbian“.

Um das mal einfach zu sagen: Ist wie bei Autos. Es gibt Audi und Mercedes und VW und Toyota usw usf. Aber egal, in was ich einsteige, zu fahren ist alles genau (relativ) gleich. Und um beim Auto zu bleiben ….. Linux, das ist wie eine Hauptmarke, z.B. Audi. Und genauso, wie es da versch. Modelle gibt, gibt es auch unter „Hauptmarke“ Linux versch. „Modelle“. Und eines davon nennt sich „Raspbian“ und läuft auf dem Raspberry (extra dafür angepasst).

Es gibt mittlerweile auch schon ein Windows10 für den Raspberry. Und wenn sogar Microsoft eine eigene Windows10-Version für das Teil schafft, dann heißt das was. Wobei man dazu sagen muss, dass Microsoft damit noch in den Anfängen steckt, und die aktuelle Windows10-Version nur eine Sache für Spezialisten ist.

Aber das führt jetzt schon wieder zu weit: Also Raspberry (das Gerät) und Raspbian (das Betriebssystem) …. die ideale Kombination (für mich zumindest).

Es grüßt,
das Smamap

Nichts geht über Windows?

Wer meinen Blog verfolgt, hat mitbekommen, dass ich seit kurzem ein Stück weit andere Wege gehe.

Zumindest was das Betriebssystem meines „PC“ angeht, das ich nutze.

Bisher war ich immer bei Windows geblieben. Ich hatte schon früher gelegentlich mal Linux versucht. Allerdings stets mit eher mäßigem Erfolg. Immer war es reichlich kompliziert, sowas wirklich an’s Laufen zu bringen. Mal hatte ich kein Internet. Mal erkannte es die Grafikkarte nicht. Und meist musste man doch so Einiges darüber wissen, wie so ein Linux funktioniert, um dann die ein oder andere Änderung vornehmen zu können (z.B. einen anderen Browser installieren).

Jedenfalls scheiterte ich immer an der intuitiven Benutzung des Ganzen, und blieb dann doch lieber beim gewohnten und einfach zu bedienenden Windows.

Anders JETZT!

Mich nervte mittlerweile der Geräuschpegel meiner Windows-Kiste. Die war zwar, relativ gesehen, ziemlich leise, aber subjektiv wurde das im Lauf der Zeit immer lauter. Dann realisierte ich den Stromverbrauch meines Systems. Und letztlich durfte ich immer wieder nachrüsten, wenn es darum ging, eine halbwegs aktuelle Hardware am Start zu haben, auf der auch das neueste Windows laufen würde (sprich Windows10).

Und dann kam mir eben der Raspberry zu Ohren. Ich las etwas darüber. Und ich dachte mir, wenn sowas funktionieren würde, das wär’s eigentlich.

Eine Software, sprich Betriebssystem, die das umfasst, was es braucht, mit Augenmerk auf Ressourcen-Verbrauch und eine Hardware, die alles das zur Verfügung stellt, was wirklich benötigt wird.

Meine Herangehensweise war nicht, wie früher, Linux, sondern erst einmal die Neugierde auf die Hardware, die endlich einmal „reduziert“. Unter Windows war es bisher immer so gewesen, dass die Harware immer leistungsfähiger wurde, immer schneller. Immer leistungsfähiger sein MUSSTE, weil Microsoft das so vorschrieb

Der Raspberry Pi 2 (Aussprache: Pei) kommt daher mit einem Quad Core Prozessor mit 900 MHZ, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, und einer Festplatte (sprich SD-Karte) mit 4 GB Kapazität (es ginge sogar mit 2 GB). Und das Ganze läuft erstaunlich flott.
Ein PC hat heute einen 3000 MHZ (also 3 GHZ) Prozessor, und braucht für ein aktuelles Windows 4 GB Arbeitsspeicher und mehr, und eine Festplattenkapazität von ca. 20 GB, nur für Windows. Also ein Mehrfaches dessen, mit was der Pi 2 daher kommt.

Auf dem Raspberry läuft ein Linux namens Raspbian (gibt auch andere Linux-Distributionen).

Es beinhaltet im Wesentlichen einen Browser, ein eMail-Programm, ein Office-Paket und etliches an Zubehör-Programmen. Z.B. einen Bildbetrachter, einen PDF-Viewer, Editor etc.

Nach Einschalten braucht der Raspberry 15 Sekunden, bis er komplett hochgefahren ist. Windows braucht das 3-4 fache an Zeit, bis es da ist, mitunter sogar über eine Minute.

Das Ganze läuft völlig lautlos, mit weniger als 5% des Stromverbrauchs eines PC und hat mich 40 € gekostet. Spätestens innerhalb eines Jahres habe ich es über die Stromkosten wieder hereingebracht.

Ja, klar, ich kann damit nicht alles machen, was anfällt, aber das weitaus Meiste.

Gelegentlich werde ich sicher den PC anwerfen müssen. Aber eben nur gelegentlich. Und im Laufe der Zeit habe ich möglicherweise genug Neugierde, Forscherdrang, Technikbegeisterung, und was man sonst noch dazu braucht, um den PC völlig überflüssig zu machen.

Und offen gesagt, wenn dann Winzigweich ein weiteres Mal vorgibt, wie die Dinge zu sein haben, welche Ausstattung man haben muss, und was es kostet, dann hätte ich mich schon beizeiten anders orientiert.

Oder anders gesagt:
WENIGER IST MEHR

Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag (weil gefragt wurde): Die Installation des Betriebssystems auf der SD-Karte ist total simpel. Dauert etwa 10 Minuten, und keine Stunde, so wie aktuell bei Windows.

Windows 10 oder das Gesetz der Serie

Zur Zeit beschäftige ich mich u.a. mit Windows 10 (Preview, sprich Testversion).

Das neue Betriebssystem wird in etwas mehr als einem Monat veröffentlicht.
Es macht Spaß dieses neue Betriebssystem zu erkunden.
Wirklich !!!!!

Mein erster PC war damals, etwa 1985 (wenn ich mich recht erinnere), ein Schneider mit 2 Stück 5,25″ Diskettenlaufwerken. Das Betriebssystem war wohl MS-DOS 2.xx und die ersten Anfänge einer grafischen Benutzeroberfläche, deren Name mir im Moment nicht so recht einfallen will, waren auch vorhanden. Von Festplatten war damals noch kaum die Rede, zumal unerschwinglich. Meine erste Festplatte sollte 1-2 Jahre später eine große ISA-Karte sein, auf der eine Festplatte aufgebracht war. Wenn ich mich recht erinnere, hatte die eine Kapazität von 5 MB (wohl gemerkt MEGABYTE, und NICHT Gigabyte)

Und schon damals war ich begierig darauf, zu erkunden, was mit so einem PC alles möglich wäre.

Und genau das Gleiche treibt mich auch heute.

Nur heute sind die Möglichkeiten natürlich nahezu unbegrenzt, auch zumal preislich erschwinglich.
Und nicht zuletzt auch wegen eines Systems namens „Internet“. Das Wort gab es damals noch nicht einmal.

Auch damals war auf nahezu allen PCs ein Microsoft-Betriebssystem am Laufen.
Der grundlegende Unterschied zu heute, ist, meines Erachtens, der, dass damals die Möglichkeit bestand, dass auch andere Hersteller Betriebssysteme auf den Markt bringen konnten, um den Markt für sich zu überzeugen.
Und dann kamen die ersten Ansätze zur Schaffung eines Monopols.
Microsoft, hervorgegangen aus einer Garage, versuchte PCs für den Privatmann ausschließlich mit seinem MS-DOS auszustatten.

Das Ende der Fahnenstange ist heute, dass Winzigweich den Markt beherrscht, und dies auf eine Weise tut, die keine Konkurrenz zulässt.

Das Problem: Winzigweich versucht maximalen Erfolg und maximalen Marktanteil zu erreichen, was ja an sich noch nichts Schlimmes wäre, aber eben unter Ausnutzung einer ohnehin schon marktbeherrschenden Stellung.
Und so entstehen solche Stilblüten, wie ein Betriebssystem namens „Vista“ oder auch „Windows8“, die dazu geeignet sein sollten, einen Standard durchzusetzen, wie MS ihn sich vorstellt.

Nur leider hatte MS etwas übersehen: Den Anwender.
Der streikte nämlich, und sagte: Ich lass mich doch nicht zu etwas zwingen, was ich nicht möchte; lass mich doch nicht vor vollendete Tatsachen stellen, frei nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“.

Paradebeispiel war Windows8. Da wurde das Startmenü abgeschafft, das alle so mochten. Es wurden Kacheln eingeführt, ohne Alternative (nebenbei gesagt, ich fühlte mich zurückversetzt in die Anfänge der grafischen Benutzeroberfläche; Eleganz sieht für mich anders aus).

Und so kehrten viele von Anfang an dem OS (Operating System) den Rücken.

Doch MS scheint gelernt zu haben. Es scheint man hat dort in Redmond auf den Anwender gehört. Man hat der Anwenderschaft, die zum Großteil mit Windows7 unterwegs ist, nicht das weggenommen, was die Meisten haben wollen. Man hat Neues eingeführt und Bewährtes behalten.

Der Anwender fühlt sich erhört.

Und auch das Gesetz der Serie spricht für W10: XP war hui, Vista pfui, W7 wieder hui, W8 pfui. Also sollte W10 passen.

Bleibt abzuwarten, ob Winzigweich beim Anwender bleibt.

Mich überzeugt das neue OS, und es macht Spaß. Ich möchte das an dieser Stelle ausdrücklich nochmal betonen !!!

Was mich etwas verhalten macht, ist die Tatsache, dass MS am 29.07.2015 ein OS veröffentlicht, das in manchen Teilen noch nicht fertig ist (MS tut ja auch offiziell kund, was noch nicht fertig sein wird).
Und was mich zudem verhalten macht, ist die Tatsache, dass viele Anwender, die noch mit sehr alten PCs unterwegs sind, W10 nicht nutzen können, und sich neue Hardware kaufen müssten (Stichwort: NX).

Ev. sehe ich das ja zu eng, weil manchmal ist halt das Abschneiden alter Zöpfe notwendig. Andererseits kann es aber auch nicht so sein, dass ein Monopolist vorschreibt, wer an der Datenwelt teilnehmen darf und wer nicht. Und es ist halt nun einmal so, dass viele auf der Welt nicht unseren Wohlstand haben, und auch bei uns gibt es so Manche, die nicht eben mal 400 € auf den Tisch legen können.
Und da wären wir dann nämlich wieder beim alten Problem: Friss Vogel oder stirb.

Es scheint mir als hätte MS da noch nicht vollständig seine Hausaufgaben gemacht.
Ich bin grade dabei meine zu machen, und das heißt, nachdem ich noch 2 alte Rechner hab, auf denen W10 nicht laufen wird, bekommt der eine W7 und der andere ein Linux (z.B. Ubuntu). Und wenn W7 in 2020 ausläuft und erstgenannter PC dann immer noch läuft, dann wird da AUCH Linux draufkommen. Denn warum sollte ich 2 PCs wegwerfen, die für Standardaufgaben noch durchaus geeignet sind ???

Es gibt jetzt somit 2 Möglichkeiten (so wie ich sie sehe): Entweder MS bietet eine Möglichkeit. so dass auch alte Kisten noch mit W10 laufen oder die Winzigweicher warten darauf, dass die alten Kisten der Tod ereilt. Was dann über kurz oder lang auf für deren Besitzer gilt (tschigalung).
Was dann aber noch üüüüberhaupt nix darüber aussagt, was all diejenigen auf der Welt machen sollen, die alte Kisten nutzen MÜSSEN, weil das Geld für was Neueres einfach nicht da ist.

Nochmal: Windows10 finde ich, bis jetzt, gut gelungen. Und ich werde es auch nutzen, zumal ich zum Kreis derjenigen gehöre, die es kostenlos erhalten können (da könnte man jetzt auch trefflich davon berichten, was ich seit 1985 an Geld ausgegeben habe für Betriebssysteme von Microsoft, also für Windows95, W98, W-ME, W-XP und W7, und weshalb es (gefühlt) einmal an der Zeit war, derlei auch kostenlos zu erhalten).
Wenn W10 also die Versprechungen (weiterhin) erfüllt, und ich es bis (geschätzt) 2030 nutze (wenn voraussichtlich dann der Support ausläuft), dann wird W10 das letzte Betriebssystem von MS sein, das ich verwenden werde. Ich werde dann, so Gott will, fast 70 Jahre alt sein, und es wird für mich dann keine Rolle mehr spielen, was Winzigweich macht oder will oder fordert. Das, was ich in der Datenwelt dann noch zu tun habe, wird wohl über ein Tablet oder Ähnliches laufen.
Darüber hinaus, werde ich wohl voraussichtlich anderes im Leben wichtig finden und genießen. Ob Alleine, das liegt nicht an mir.

Es grüßt,
das Smamap