Die Zeit danach

G20 ist nun vorbei – es beginnt die Zeit danach.

Wie ich bereits in DIESEM BEITRAG erläuterte, habe ich mich nur sehr begrenzt auf die Berichterstattung dazu eingelassen.

Alles, was ich weiß, ist, dass sich dort Staatenlenker getroffen haben, um Dinge zu beschließen, die auch vorher schon Stand der Dinge waren, und dass es dort hohen Sachschaden und viele Verletzte gab. Also der ganz normale Irrsinn.

Das alles weiß ich, ohne mich dem Medien-Hype hingegeben zu haben, der da wieder getrieben wurde. Und heute bekomme ich mit, dass die Suche nach angeblichen Verantwortlichen, in vollem Gange ist.

Also alles ganz normal in dieser Zeit.

Brauchen wir das alles?

Hat man beschlossen Kriege, Klimawandel und Hunger auf dieser Welt mit aller Konsequenz zu beseitigen?

Hat man beschlossen das Artensterben (ich berichtete HIER darüber) konsequent zu bekämpfen?

Hat man beschlossen unseren Planeten, ohne Wenn und Aber für die Nachfolgegenerationen zu erhalten?

Die Antworten auf solche Fragen sprechen für sich.

Und so bleibt in dieser Zeit fast nur noch das Prinzip Hoffnung.

Vll auch die Hoffnung, es komme ein Mann, der die Dinge in der richtigen Richtung, in die Hand nimmt. Jedoch was dies angeht, da haben wir Deutsche ziemlich eindeutige Erfahrungen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Missachtung ist der beste Weg?

Gelegentlich hatte ich das ja schon praktiziert, und ganz guten Erfolg damit gehabt …. die Missachtung.

Ich meine damit, DAS nicht mehr zu beachten, was einen aufregt, und pausenlos in den Medien rauf und runter gebetet wird.

Z.B. die Berichterstattung über Terroranschläge.

Ich höre von anderen, dass sie das so furchtbar aufregt, sie Angst haben und dergleichen mehr. Nachdem es mir teilweise so ähnlich ging, hatte ich beschlossen, die Berichterstattung darüber zu ignorieren.

Das brachte mir eine gewisse Beruhigung. Ändern konnte ich ohnehin nix daran, und zudem gibt es verantwortliche Stellen in unserem Land, die sich darum zu kümmern haben. Wieso sollte ich mein ohnehin nicht einfaches Leben noch damit belasten.

Genauso verfuhr ich mit den Themen AfG und US-Wahlkampf.

Ich frage mich im Moment, ob ich mit Mister T nicht genauso verfahren soll. An dem, was dieser Idiot macht (sorry, aber ich seh das so; meine Meinung), kann ich erst recht nichts ändern.

Diejenigen, die etwas ändern können, also Politiker dort drüben, Menschen, die Einfluss haben (z.B. Show-Größen) oder die Leute auf der Straße, sind aufgerufen.

So sehr ich auch eine Bedrohung darin sehe, was dieser Typ da macht, so wenig kann ich es beeinflussen. Warum sollte ich mir also mein tag-tägliches Leben davon versauern lassen?

Missachtung als bester Weg?

Ich bin mir unschlüssig.

Heute las ich, man könne auch Bürgerrechtsorganisationen durch Spenden unterstützen und könnte also sehr wohl etwas bewegen. Dazu müsste ich dann aber weiter auf dem Laufenden bleiben, um mitreden zu können. Sich über das informieren und aufregen, was da drüben passiert.

Andererseits, wie gesagt, ich habe entschieden genug damit zu tun, mit meinem eigenen Leben klar zu kommen.

Die Meldungen dazu also genauso ignorieren, wie die Werbung im TV?

Was meint Ihr?

Es grüßt,
das Smamap

Vorgeschmack auf das, was kommt

Ein Vorgeschmack …. kaum war er im Amt, da hat sein Pressesprecher nichts Eiligeres zu tun, als den Medien zu drohen, weil diese angeblich die Besucherzahl seiner Vereidigungsfeierlichkeiten falsch wiedergegeben hätten.

Freilich gibt es nichts Wichtigeres!

Der Wahlkampf, der uns bevor steht, wird ganz häufig auch durch solche Wesentlichkeiten geprägt sein. Vorgeschmack eben.

Ist nur zu hoffen, dass die Medien standhaft bleiben, und das berichten, was recherchiert wurde. Denn es gab mal eine dunkle Zeit, da waren alle Medien gleichgeschalten, und freie Meinungsäußerung ein Fremdwort.

Wehret den Anfängen dachte ich mir, als die AfD jetzt diesen Kongress hatte, und nur die Medienvertreter zuließ, die zuvor „genehm“ berichtet hatten.

Frei nach dem Motto „gegensätzliche Ansichten unerwünscht“.

Es grüßt,
das Smamap

verarschen – aber bitte gründlich

Heute las ich, was die AfD so als Parteiprogramm vorsieht …. und ich war mir nicht so sicher, welches Menschenbild die Herrschaften sich da so zurechtgelegt haben.

2 Hauptthesen scheinen da zu tragen:

  • Wir sind nicht Teil des Systems
  • Die Menschen müssen befreit werden von der Politikerkaste, den Medien, und v.a. auch vom Islam und den Arbeitsscheuen.

Schon allein als ich DAS gelesen habe, musste ich mir verwundert die Augen reiben:

Da wird eine Partei gegründet, so mit allem was so dazugehört, also Parteimitglieder, Parteiobere, Parteiprogramm, Wahlkampf, Parteichefs, die sich die Köpfe einschlagen, Werbe-Kampagnen, Parteispenden, Medien, usw usw ….. Also allem, was so dazu gehört, und so wie das alle anderen auch machen ……. Aber selbstverständlich gehört man nicht zum System. Man zieht in Parlamente ein, hat Abgeordnete, kassiert Gelder; aber selbstverständlich gehört man nicht zum System.

Und die fertigen Feindbilder stehen auch schon parat: An vorderster Stelle all jene Politiker, die gegen einen sind. Und damit verschworen natürlich die Medien. Schließlich sind die auch gegen einen.

Natürlich ist Manches, was da heute so läuft nicht das Gelbe vom Ei. Aber wo ist es das schon? Da macht man eben aus der Not eine Tugend, und versucht sich all jene an Board zu holen, für die die Dinge des Lebens nicht so sind, wie sie sich das vorstellen. Am Einfachsten geht das über Feindbilder. Das war schon in der Urzeit so: Gemeinsame Feinde fügen zusammen.

Irgendwie erinnert mich das an Zeiten, die liegen jetzt wohl so ca. 90 Jahre zurück. Da gab es auch solche Feindbilder. Waren eine schöne und einfache Sache. Einfach blieb es nicht. Und schön schon gleich gar nicht.

Der Unterschied zu damals ist, dass es heute nicht mehr so einfach ist, die Leute für dumm zu verkaufen. Für dumm verkaufen kann man sie schon noch, aber die Menschen haben heute viel mehr Möglichkeiten, sich Informationen zu besorgen.
Schon damals gelang es den Braunen nur mit Mühe und Not, eine Mehrheit zu erreichen. Heute wäre das nicht mehr möglich.

Wohl möglich ist es aber, so EINIGE einzusammeln !!!

Die Methoden sind dieselben (wohl weil den Rattenfängern nix anderes einfällt): Vereinfachungen, (meist unbewiesene) Behauptungen, Feindbilder.

Und so wird eine solche Partei IMMER Zulauf haben. Zum einen durch solche Menschen, die mit den Methoden zu ködern sind, zum anderen durch solche Menschen, die sich persönlich etwas davon versprechen.

Und so müsste man eben das Vorhandensein einer solchen Partei und den Einzug in Parlamente, damit erkaufen, dass es einen Vorteil gibt: DIE Menschen, die (vorsichtig gesagt) der Gemeinschaft nicht viel zu geben haben, sind dann wenigstens gut aufgehoben !!!

Und so geht es eigentlich darum, möglichst vielen Menschen die Augen zu öffnen, was die Methoden einer solchen Partei angeht:
Vereinfachungen, Behauptungen, Feindbilder; und sich selber das Beste vom Kuchen abschneiden, bzw. sich in gemachte Nester setzen und zum Teil vom System werden, das man vorgeblich bekämpfen will.

Meine  Meinung

Es grüßt, das Smamap

Ich kann es nicht mehr hören/sehen

Nach dem Anschlag in Istanbul habe ich ganz bewusst auf jeglichen Medienkonsum dazu verzichtet.

Ja, es ist schlimm, dass unschuldige Menschen hingeschlachtet werden.

Aber wieder dieses ganze Dauerbombardement der Medien ….. hier ein Bericht, da ein Bericht, hier ein Brennpunkt, da ein Experte, hier ein Kommentar, da eine Zusammenfassung, hier eine Erklärung der Regierung, da eine Aktualisierung ….. ich wollte mir das einfach nicht nochmal antun.

Was ich sicher am Schlimmsten gefunden hätte, wäre das Gesülze gewesen, das von den Oberen kommt.
Jeder wusste, dass das passieren wird. Und dann haben die Politiker mit Sicherheit ihre Abscheu darüber in gemessenen Worten zum Ausdruck gebraucht. Was ich daran so abartig finde, ist dieses Wissen darüber, dass ob der vielen Waffen, die auf der Welt im Einsatz sind, es jedem klar ist, dass die Konsequenzen daraus bei uns, früher oder später, aufschlagen. Und dann werden hohle Reden gehalten und Beileidsbekundungen darüber zum Besten gegeben.
Ich habe noch niemanden Verantwortlichen je über die Ursachen von Tod, Hunger und Krieg reden hören, und darüber, welche Verantwortung wir dafür tragen, und letztlich auch dafür, dass es jetzt wieder Tote in Istanbul gegeben hat.

Diese Heuchelei ist in meinen Augen unerträglich. Und die Medien tragen dann ihren Teil dazu bei, indem sie Stunde für Stunde das Ganze wiederkäuen.

Wie gesagt, das wollte ich mir kein weiteres Mal antun, und habe deswegen das Ganze schlicht und ergreifend boykottiert.

Ja ja, man muss die Ursachen vor Ort, z.B. in Syrien, angehen, hörte ich immer sagen. Wahrscheinlich werden jetzt noch ein paar Tornados geschickt, und wieviele Waffen gleichzeitig dorthin verkauft werden, möchte ich gar nicht wissen.

Das Ende vom Lied ist dann, dass irgendwann die Toten bei uns liegen, in irgendwelchen Städten auf irgendwelchen Plätzen. Denn wo steht, dass Selbstmordattentäter den Weg von Istanbul in unser Land nicht kennen?

Und dann werden wieder Reden geschwungen und Berichte gesendet bis zum Abwinken.

Und das mit den „Ursachen beseitigen“ bleibt eine hohle Phrase. Denn schuld sind immer die anderen.

Ich schätze unseren freiheitlichen Staat enorm, und möchte ihn um Nichts tauschen. Aber es wäre endlich an der Zeit, dass die Wahrheit gesagt, und auch danach gehandelt wird. Irgendwelche rechten Parteien, die nur auf Menschenfang aus sind, sind davon allerdings noch weiter entfernt, als alle anderen.

Es grüßt,
das Smamap

Schweigen ist Gold ?

Ich hab mir gestern im TV noch einen Auftritt von Dieter Nuhr angesehen.

Der Kabarettist (ob er sich wohl als solchen bezeichnen würde?) ist sicher nicht dafür bekannt, dass er Polemik betreibt oder extreme Züge hätte.
Das Einzige was er hat, ist eine klare Sicht der Dinge, von außen, und was er noch hat, ist, eine ganz eindeutige freie Meinung und eine spitze Zunge.

Und so hatte er wieder Vieles auf der Pfanne, dem man nur zustimmen kann, und das, verbunden mit den Lachattacken, die er dabei reitet, öffnet den Blick auf so Manches verbohrte Tun.

Er brachte so viele gute Sachen, dass es ein langer Beitrag wäre, das hier alles zu bringen (was ich auch gar nicht könnte, weil ich sein Talent nicht habe).

Aber EINES ist mir am Allermeisten hängen geblieben, etwas, was mir SEHR überlegenswert scheint:

Wenn etwas Extremes bei uns passiert (und er spielte natürlich auf den Terror dieser Tage an), dann reiht sich Sondersendung an Sondersendung im TV. 25 Stunden am Tag wird berichtet, auch wenn es nur wenig oder ev. sogar nichts zu sagen gibt. Alles wird immer wieder wiederholt, breitgetreten, mit Angst vermischt dargestellt, und und und …..

Ich stelle mir die Frage (und er stellte sie auch), was denn wohl wäre, wenn die Medien über Derartiges nicht berichten?
Niemand wüsste davon, keine Ängste würden sich verbreiten. Terroristen jeglicher Art hätten keinen Nährboden mehr, auf dem sie ihre Thesen, Ansichten und Greueltaten verbreiten könnten.

Aber so werden die Ereignisse stunden-, tage- und wochenlang widergekäut, zerpflückt und immer und immer wieder die Ängste produziert, die damit einher gehen.

Man darf, so meine ich, die Frage stellen, ob unsere Medien nicht sehr viel dazu beitragen, dass Extremisten sich mit Taten in den Vordergrund drängen, wohl wissend, dass sie die Schlagzeilen und damit auch die Menschen beherrschen werden?

Wäre es nicht vielmehr so, dass viele Dinge von vorne herein im Sande verlaufen würden, wenn man damit rechnen müsste, dass sie keine Beachtung finden?

Ich weiß, eine theoretische Betrachtung, und auch etwas, was ein Stück weit realitätsfern ist. Und doch auch etwas, was, wie so Vieles, einen Kern der Wahrheit in sich tragen könnte?

Was denkt ihr darüber?

Es grüßt,
das Smamap