Klimawandel, die Fakten

Gestern konnte man im ZDF die Doku „Klimawandel, die Fakten“ mit Professor Harald Lesch sehen.

Um es kurz zu machen …. was uns da ins Haus steht, macht einem Angst und Bange. Aber noch mehr Angst macht einem, wenn man sich, demgegenüber, ansieht, was unsere Politik dagegen macht – nämlich fast NICHTS!!!

3 Dinge schienen mir wesentlich in der Doku

  • Es geht nicht mehr darum, ob diese Dinge alle geschehen, sondern nur noch darum, wann und in welchem Ausmaß
  • Es geht auch darum, was jeder Einzelne tut gegen den Klimawandel. Jedoch geht es noch wesentlich mehr darum, was Industrie und vor allem die Politik dagegen tun. Und es sei unsere Aufgabe, die Politik dazu zu bewegen, alles in ihrer Macht stehende dagegen zu unternehmen
  • Es gibt sog. ‚Kipppunkte‘ in der Klimaveränderung. Das seien Punkte an denen eine Veränderung zum einen unumkehrbar wird, und zum anderen die Veränderungen urplötzlich eine Beschleunigung erfahren (man kennt das aus anderen Vorgängen, dass eine relativ kleine Veränderung in einem Prozess, sehr große Auswirkungen nach sich zieht)

Das Ganze bedeutet, dass es zum einen Aufgabe der Politik ist, rechtzeitig massive Maßnahmen zu ergreifen. Und zum anderen die Gefahr nicht nur darin besteht, dass die Auswirkungen immer schlimmer werden, sondern urplötzlich ein Eigenleben entwickeln werden, und dann die Uhr nicht mehr zurück gedreht werden kann.

Wenn man sich alleine ansieht, wie stark die Erwärmung sich bereits heute auf die Eiskappen an den Polen der Erde auswirkt, und was dann passieren wird, wenn der Dauerfrost dort kippt und all das eingelagerte Methan (x-fach wirksamer als das Treibhausgas CO2) entlässt. Dann gute Nacht und Helm ab zum Gebet. Bereits heute ist es so, dass Gasblasen voll Methan dort unter der Eisoberfläche liegen. Das wurde in der Doku gestern sehr einprägsam demonstriert: Solche Blasen wurden mit einem Eispickel angestochen, man hörte das Gas entweichen, und eine Flamme darangehalten ließ das Gas explodieren.

Und was macht die Politik in einem der reichsten Länder der Erde???? Programme verabschieden, Absichtserklärungen verlautbaren.

Notwenig wären handfeste Gesetze, die die Menschen ohne Wenn und Aber davon abhalten, Verhaltensweisen zu praktizieren, die das Klima und die Umwelt zerstören. JA, es ist unausweichlich, dass sich die Menschen erheblich zurücknehmen. Und JA, erreichen kann das einzig und allein die Politik. Sich auf den guten Willen vieler zu verlassen, ohne diesen einzufordern, ist so, als würde man darauf hoffen, dass schon jemand den Verletzten aus dem brennenden Auto holen wird.

Programme für Ladestationen und zur Verteuerung von Inlandsflügen, werden es nicht richten. Und schon gleich gar nicht, wenn Maßnahmen in erheblichem Umfang nicht sofort greifen, sondern Schecks auf die Zukunft ausstellen.

Das Klima wird diese Schecks einfordern. UNNACHGIEBIG.

Was mir allerdings fehlte in der gestrigen Doku, war ein Eingehen darauf, welche enorme Flüchtlingsströme der Klimawandel nach sich ziehen wird. Flüchtlingsströme ausgelöst durch Dürren in den ohnehin schon trockenen Teilen der Welt. Und Flüchtlingsströme ausgelöst durch die Überschwemmungen an den Küsten der Welt, dort wo das Land nur wenig über dem Meeresspiegel liegt.

3x darf man raten, wohin diese Flüchtlingsströme sich bewegen werden.

Es hieß in der Doku, man erwarte eine wesentliche Verschlimmerung der Klimaeffekte bis 2050. Meine Kinder werden bis dahin etwa 50 sein. Ich werde bis dahin wohl schon gegangen sein, und das Schlimmste nicht mehr miterleben.

Denn wir, die heutigen Gestalter der Welt, werden all das den nachkommenden Generationen hinterlassen haben.

Allerdings, wenn ich mir all die Kriege auf der heutigen Welt betrachte, könnte es auch sein, dass niemand mehr sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen muss. Das hätten wir dann AUCH der Politik zu verdanken.

Die Erde würde es dann weiterhin geben, und sie hätte die Chance, sich von den Menschen zu erholen.

Es grüßt, das Smamap

Der Wandel der Meere – eine Katastrophe

Die Meere wandeln sich in einem katastrophal schnellen Tempo.

Das Schlimme daran …. es passiert fast unbemerkt.

Meere

Wer das möchte, kann Nachfolgendes, was die Meere angeht, in den Informationsquellen dieser Welt problemlos nachvollziehen.
Kaltes Wasser speichert mehr CO2 als warmes Wasser. Der größte Speicher von CO2 ist das Wasser der Antarktis (Südpol der Erde). Untersuchungen dort ergeben, dass das Wasser übersauert ist, und die Lebensformen dort, die hauptsächlich für das Speichern zuständig sind, deshalb in immer größerem Maß zerfallen. Gleichzeitig steigt die Temperatur der Weltmeere.

Was das für das Speichervermögen an CO2 bedeutet, kann sich jeder an 5 Fingern abzählen. Quatsch …. an 2 Fingern.

Gleichzeitig ist an den Polen sehr viel Methan abgelagert, und zwar in seiner gefrorenen Form. Die Methanmengen, die dort mittlerweile freigesetzt werden, weil „aufgetaut“, sind erschreckend. Die dort lebenden Organismen, die Methan „verarbeiten“ können, sind von diesen Mengen absolut überfordert. Wohin das Methan also geht, ist ebenfalls an 2 Fingern abzuzählen.

Wenn man nun noch weiß, dass Methan ein 5x stärkeres Treibhausgas ist, als CO2, sind die Effekte klar.

An ganz anderen Stellen der Weltmeere ist ein ebenso katastrophaler Vorgang am Ablaufen. In den warmen Gebieten sterben die Corallen. 20% der Corallen sind bereits gestorben, und weitere 25% sind auf dem Weg dorthin. Schlicht und ergreifend, weil die Meere zu warm und zu dreckig geworden sind. Wer weiß, dass Corallen nicht nur den Schutz vieler Küsten darstellen, sondern auch die Kinderstube sehr sehr vieler Fischarten sind, der kann sich, widerrum an 2 Fingern, ausrechnen, dass wir uns auch hier den Ast absägen, auf dem wir sitzen.

Meere

Diese Entwicklungen unserer Meere sind in vollem Gange. Und in einem erschreckenden Tempo.
Wir vergiften auf mehrfache Weise unsere Meere, sei es temperaturmäßig, sei es inhaltsmäßig.

Letztlich vergiften wir damit unsere Meere und unsere Atmosphäre.

Ob des enormen Volumens der Weltmeere, ist die Abholzung der Urwälder auf unserem Planeten nur ein müder Abklatsch im Vergleich dazu.

Wir sind sehr effektiv dabei, die Funktion unserer Meere an sehr entscheidenden Stellen zu ändern.

Und alles was wir dazu tun, ist, irgendwelche Klimakonferenzen abzuhalten, und irgendwelche künftigen Ziele zu formulieren.

Aber eigentlich müssten wir SOFORT Gravierendes ändern.
Weil wir das nicht tun, werden Überschwemmungen und Wetterkapriolen unser geringstes Problem sein.

Wer fragt, welche anderen Probleme da sein werden, der muss sich nur überlegen, welche Auswirkungen der immer mehr steigende CO2- und Methangehalt in unserer Atmosphäre haben wird.

Letztlich wird dies und all die anderen Effekte, die eine Rolle spielen, dafür sorgen, dass die Überbevölkerung auf unserem Planeten sich von selbst reguliert.

Jedoch ….. vielleicht schaffen wir es ja …..

….. nämlich uns vorher selbst zu vernichten. Die Möglichkeiten dazu sind bekannt.

Es grüßt,
das Smamap