Windows10 und kein Ende

Was man so liest (ich selber bin ja nicht mehr betroffen), hat Microsoft mit dem Februar-Patch-Day damit begonnen,  Anwendern das Windows10 als „empfohlenes Update“ unterzujubeln.

Zwar, so heißt es, muss man das schon nochmal bestätigen, dass die Installation auch erfolgen soll, aber ich möchte nicht wissen, wieviele Anwender derlei Updates einfach durchwinken, nachdem man ihnen jahrelang eingetrichtert hat, dass Updates von MS wichtig und notwendig sind.

Was man tun kann, so die Quellen, ist, in den Einstellungen das Häkchen rauszunehmen, dass „empfohlene“ Updates genauso behandelt werden, wie „wichtige“ Updates.

Damit wäre dann sicher gestellt, dass Sicherheitsupdates auf jeden Fall noch kommen.

Die Leute, die ich im Verwandten- und Bekanntenkreis so betreue, haben bisher noch keine Rückmeldung gegeben, dass i-was in der Richtung zum Tragen gekommen wäre. Oder gar plötzlich Windows10 erschienen sei.

Darum auch hier mal gefragt, ob es schon andere Erfahrungen gibt?

Es grüß,
das Smamap

Alles doppelt ….

Keine Angst, da liegen keine Alkohol-Ekszesse zugrunde. Wobei ich Alkohol (außer einem seltenen Glas Wein), ohnehin nicht zu mir nehme.

Nein, es geht wieder um das Thema der eMails, die ich doppelt und dreifach bekomme.
Ich wähnte das Thema ja schon mal als abgehakt, doch es hat mich dann wieder eingeholt.

Wie im damaligen Beitrag geschrieben, hatte ich das betreffende eMail-Konto in Thunderbird gelöscht und neu angelegt.

Danach kamen, warum auch immer, zunächst keine doppelten Mails mehr, und ich erklärte mich schon zum Sieger.

Das hielt aber nur ein paar Tage an. Anschließend war alles wieder wie zuvor. Doppelte eMails, soweit das Auge reicht.

Ich meine jetzt auf des Pudels Kern gestoßen zu sein:
Winzigweich hat vor Längerem (ca. 2013) Outlook.com eingeführt, und damit den eMail-Dienst „hotmail“ ersetzt. Outlook.com war als Gegengewicht zu Google’s „gmail“ gedacht.

In den Grundeinstellungen des eMail-Accounts bei Outlook, habe ich jetzt einen Punkt gefunden, der steuert, wie Outlook.com verfährt, wenn das persönliche  eMail-Programm (also z.B. Thunderbird) eine Mail auf den Rechner herunterlädt, und anschließend übermittelt, dass die Mail auf dem Server gelöscht werden soll.
Und diese Grundeinstellung bestimmt von Haus aus, dass die Mail nicht gelöscht wird, sondern auf dem Server bleibt.
Ich hab das jetzt umgestellt, dahin, dass Outlook GENAU DAS machen soll, was der eMail-Client anordnet.

Sollte das Problem damit jetzt wirklich gelöst sein, dann wär das schon der Hammer, dass Microsoft da wieder einmal was bestimmt, was die sich so ausgedacht haben, und nicht mit dem übereinstimmt, was der Anwender möchte.

Ich hoffe inständig, dass es das war. Falls doch wieder nicht, dann werde ich mich auch mit meinem Mail-Konto von MS verabschieden. Darüber läuft zwar mein WordPress, aber das ließe sich ja ändern.

Ev. nutzen diese Ausführungen ja jemandem, der das gleiche Problem hat.

Es grüßt,
das Smamap

Wer anderen eine Grube gräbt …

Langsam aber sicher spricht es sich durch ….

HIER NACHZULESEN

…. dass Microsoft da einige Dinge treibt, die nicht so das Gelbe vom Ei sind.

Ev. glauben da ja maßgebliche Leute, dass man sich als Konzern, der groß und mächtig ist, alles Mögliche erlauben kann.

Man stelle sich vor: Ein Windows7-Anwender, der in einem älteren Rechner noch eine relativ kleine Festplatte hat (sagen wir mal 80 GB), und bisher platzmäßig wunderbar zurecht kommt, mit dem, was er so macht, erhält, ohne sein Wissen, einen Download der Windows10-Installationsdateien auf seinen Rechner gespeichert, und hat plötzlich das Problem, dass seine Festplatte voll ist.

Es gibt so Einige, die dazu sagen „wer hat denn heute noch so eine kleine Festplatte“? Denen muss man sagen … da gibt es Einige.

Nochmal: Er erhält das ungefragt.

Und nicht nur das: Winzigweich hat vor, das Ganze als wichtigen Update zu bezeichnen, so dass es bei Vielen dann automatisch installiert wird ….. und schwupp haben all diejenigen, bei denen das standardmäßig so eingestellt ist (was bei den Meisten der Fall sein dürfte), Windows10 auf dem PC.
Ob alles anstandslos läuft, stellt sich dann raus, und mehr noch, MS deaktiviert/deinstalliert, nach heutigem Stand, Programme, die von MS als inkompatibel eingestuft sind (nach welchen Kriterien auch immer das geschieht).
Wie gesagt, alles ungefragt.

Wie ich schon öfter anmerkte: Winzigweich hat ein gutes Betriebssystem geliefert. Aber so nach und nach scheinen sie dabei zu sein, alles wieder kaputt zu machen.

Ich habe Vorsorge getroffen: Zwar habe ich Windows10 schon am Laufen, und bin sehr zufrieden damit. Aber ich habe jetzt parallel dazu Ubuntu installiert (=Linux), und wenn da noch so ein paar weitere Dinge von MS kommen, dann ist die W10-Partition ganz schnell geplättet.

Wen es interessiert …. ich werde in einem weiteren Beitrag davon berichten, wie es mir erging bei der Ubuntu-Installation.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap

 

Microsoft wie eh und je?

Und wieder mal ist mir was sauer aufgestoßen mit den Kameraden!

Ich schicke voraus, dass mir Windows10 nach wie vor gut gefällt, und ich es nutze.

Jedoch ……..
Es wird von Winzigweich kräftig die Trommel gerührt, dafür, auf Windows10 umzusteigen. Dabei wird allen Windows7 und Windows8 Nutzern das neue Betriebssystem kostenlos angeboten, wenn sie innerhalb eines Jahres seit Erscheinen von W10, den Upgrade machen. Was viele nicht wissen und auch kaum wo nachzulesen ist (MS hängt das zumindest nicht an die große Glocke):
Diese Kostenlosigkeit endet, nach heutigem Stand, spätestens dann, wenn der Rechner hinüber ist. Denn wenn sich die Hardware wesentlich verändert, dann erkennt Windows10 das, und erwartet die Eingabe eines Lizenzschlüssels für das Betriebssystem, welchen man natürlich nicht hat, weil man ja kostenlos von Windows7 upgegradet hat.

Wenn das o.g. 1. Jahr schon vorbei ist, dann ist man gezwungen, entweder sich eine Windows10-Lizenz zu kaufen oder wieder auf Windows7/8 zurückzugehen.

Das haben sich die feinen Herrschaften in Redmond schön ausgedacht. Es reicht ja auch schon, wenn in den Rechner ein neues Board (=Hauptplatine) eingebaut werden muss. Etwa nach einem Blitzschaden. Das ist schon eine solch wesentliche Hardware-Änderung, dass o.g. Weg zwingend ist. Bisher war es immer so, dass man ein Windows auf einem anderem Rechner genauso installieren konnte (natürlich nur auf einem gleichzeitig, alles andere war immer schon illegal).
Das geht jetzt nicht mehr. Ein kostenloses Windows ist an den PC gekoppelt, und die sogenannte Hardware-ID wird bei MS gespeichert. Ändert sich die, weil eben was Wesentliches getauscht wird, stimmt die ID nicht mehr überein, und schon geht der Mist los.

Letztlich läuft es also darauf hinaus, dass sich jeder irgendwann eine Windows10-Lizenz kaufen muss, und es somit mit der Kostenlosigkeit nicht weit her ist.
Aktuell kostet so eine Lizenz ab 100€.

So sehr mir das Windows10 gefällt, ganz im Gegensatz zu Windows8, was ja ein glatter Reinfall war, so ist Winzigweich grade wieder dabei, sehr viel Porzellan zu zerschlagen. NOCH hat sich das nicht herum gesprochen, aber der Zeitpunkt wird kommen.

Vll hoffen die Herren darauf, dass das schon nicht so schwerwiegend gesehen wird, wenn es dann irgendwann einmal soweit ist. Andere Dinge, wie die umfassende Datenweitergabe von Windows10 oder etwa die Tatsache, das das Download von W10 im Hintergrund schon vielfach auf die Windows7/8 PCs kopiert wird, ohne dass das irgendwer genehmigt hätte usw usf … all das wird dann, so hoffen die Herren wohl, schon wieder vergessen sein.

Ob solcher Verfahrensweisen, bekomme ich immer einen dicken Hals. Dann nämlich, wenn Versprechen nicht eingehalten werde, und wenn man durch die Hintertür zu etwas gezwungen wird, ohne dies selbst entschieden zu haben.

So ganz nebenbei: Den Insidern (also jenen, die viele Monate das neue Betriebssystem getestet haben, und viel dazu beigetragen haben, dass es zu dem geworden ist, was es mittlerweile ist), hatte man zu verstehen gegeben, dass sie das Windows10, sozusagen als Dankeschön, kostenlos weiternutzen dürfen. Wenn sie weiterhin die Änderungen an Windows10 testen. Diese Insider trifft nun das gleiche Schicksal. In dem Moment, in dem der PC, auf dem das bisher lief, sich in wesentlichen Komponenten ändert, sind die Insider gezwungen, sich eine Windows10 Lizenz zu kaufen.

Ich werde mir in keinem Fall eine Lizenz kaufen. Ich habe mich auf das Versprechen der Kostenlosigkeit von Windows10, für Insider oder aber für Nutzer von Vorversionen, verlassen, und wenn jemand ein Versprechen nicht hält, da bin ich, auch im normalen Leben, rigoros (mal abgesehen von „Kleinigkeiten“): Wenn man sich auf ein gegebenes Wort nicht mehr verlassen kann, dann ist der Fall für mich gestorben.
Und Ende im Gelände.

Es grüßt,
das Smamap

Nichts geht über Windows?

Wer meinen Blog verfolgt, hat mitbekommen, dass ich seit kurzem ein Stück weit andere Wege gehe.

Zumindest was das Betriebssystem meines „PC“ angeht, das ich nutze.

Bisher war ich immer bei Windows geblieben. Ich hatte schon früher gelegentlich mal Linux versucht. Allerdings stets mit eher mäßigem Erfolg. Immer war es reichlich kompliziert, sowas wirklich an’s Laufen zu bringen. Mal hatte ich kein Internet. Mal erkannte es die Grafikkarte nicht. Und meist musste man doch so Einiges darüber wissen, wie so ein Linux funktioniert, um dann die ein oder andere Änderung vornehmen zu können (z.B. einen anderen Browser installieren).

Jedenfalls scheiterte ich immer an der intuitiven Benutzung des Ganzen, und blieb dann doch lieber beim gewohnten und einfach zu bedienenden Windows.

Anders JETZT!

Mich nervte mittlerweile der Geräuschpegel meiner Windows-Kiste. Die war zwar, relativ gesehen, ziemlich leise, aber subjektiv wurde das im Lauf der Zeit immer lauter. Dann realisierte ich den Stromverbrauch meines Systems. Und letztlich durfte ich immer wieder nachrüsten, wenn es darum ging, eine halbwegs aktuelle Hardware am Start zu haben, auf der auch das neueste Windows laufen würde (sprich Windows10).

Und dann kam mir eben der Raspberry zu Ohren. Ich las etwas darüber. Und ich dachte mir, wenn sowas funktionieren würde, das wär’s eigentlich.

Eine Software, sprich Betriebssystem, die das umfasst, was es braucht, mit Augenmerk auf Ressourcen-Verbrauch und eine Hardware, die alles das zur Verfügung stellt, was wirklich benötigt wird.

Meine Herangehensweise war nicht, wie früher, Linux, sondern erst einmal die Neugierde auf die Hardware, die endlich einmal „reduziert“. Unter Windows war es bisher immer so gewesen, dass die Harware immer leistungsfähiger wurde, immer schneller. Immer leistungsfähiger sein MUSSTE, weil Microsoft das so vorschrieb

Der Raspberry Pi 2 (Aussprache: Pei) kommt daher mit einem Quad Core Prozessor mit 900 MHZ, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, und einer Festplatte (sprich SD-Karte) mit 4 GB Kapazität (es ginge sogar mit 2 GB). Und das Ganze läuft erstaunlich flott.
Ein PC hat heute einen 3000 MHZ (also 3 GHZ) Prozessor, und braucht für ein aktuelles Windows 4 GB Arbeitsspeicher und mehr, und eine Festplattenkapazität von ca. 20 GB, nur für Windows. Also ein Mehrfaches dessen, mit was der Pi 2 daher kommt.

Auf dem Raspberry läuft ein Linux namens Raspbian (gibt auch andere Linux-Distributionen).

Es beinhaltet im Wesentlichen einen Browser, ein eMail-Programm, ein Office-Paket und etliches an Zubehör-Programmen. Z.B. einen Bildbetrachter, einen PDF-Viewer, Editor etc.

Nach Einschalten braucht der Raspberry 15 Sekunden, bis er komplett hochgefahren ist. Windows braucht das 3-4 fache an Zeit, bis es da ist, mitunter sogar über eine Minute.

Das Ganze läuft völlig lautlos, mit weniger als 5% des Stromverbrauchs eines PC und hat mich 40 € gekostet. Spätestens innerhalb eines Jahres habe ich es über die Stromkosten wieder hereingebracht.

Ja, klar, ich kann damit nicht alles machen, was anfällt, aber das weitaus Meiste.

Gelegentlich werde ich sicher den PC anwerfen müssen. Aber eben nur gelegentlich. Und im Laufe der Zeit habe ich möglicherweise genug Neugierde, Forscherdrang, Technikbegeisterung, und was man sonst noch dazu braucht, um den PC völlig überflüssig zu machen.

Und offen gesagt, wenn dann Winzigweich ein weiteres Mal vorgibt, wie die Dinge zu sein haben, welche Ausstattung man haben muss, und was es kostet, dann hätte ich mich schon beizeiten anders orientiert.

Oder anders gesagt:
WENIGER IST MEHR

Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag (weil gefragt wurde): Die Installation des Betriebssystems auf der SD-Karte ist total simpel. Dauert etwa 10 Minuten, und keine Stunde, so wie aktuell bei Windows.

Windows 10 oder das Gesetz der Serie

Zur Zeit beschäftige ich mich u.a. mit Windows 10 (Preview, sprich Testversion).

Das neue Betriebssystem wird in etwas mehr als einem Monat veröffentlicht.
Es macht Spaß dieses neue Betriebssystem zu erkunden.
Wirklich !!!!!

Mein erster PC war damals, etwa 1985 (wenn ich mich recht erinnere), ein Schneider mit 2 Stück 5,25″ Diskettenlaufwerken. Das Betriebssystem war wohl MS-DOS 2.xx und die ersten Anfänge einer grafischen Benutzeroberfläche, deren Name mir im Moment nicht so recht einfallen will, waren auch vorhanden. Von Festplatten war damals noch kaum die Rede, zumal unerschwinglich. Meine erste Festplatte sollte 1-2 Jahre später eine große ISA-Karte sein, auf der eine Festplatte aufgebracht war. Wenn ich mich recht erinnere, hatte die eine Kapazität von 5 MB (wohl gemerkt MEGABYTE, und NICHT Gigabyte)

Und schon damals war ich begierig darauf, zu erkunden, was mit so einem PC alles möglich wäre.

Und genau das Gleiche treibt mich auch heute.

Nur heute sind die Möglichkeiten natürlich nahezu unbegrenzt, auch zumal preislich erschwinglich.
Und nicht zuletzt auch wegen eines Systems namens „Internet“. Das Wort gab es damals noch nicht einmal.

Auch damals war auf nahezu allen PCs ein Microsoft-Betriebssystem am Laufen.
Der grundlegende Unterschied zu heute, ist, meines Erachtens, der, dass damals die Möglichkeit bestand, dass auch andere Hersteller Betriebssysteme auf den Markt bringen konnten, um den Markt für sich zu überzeugen.
Und dann kamen die ersten Ansätze zur Schaffung eines Monopols.
Microsoft, hervorgegangen aus einer Garage, versuchte PCs für den Privatmann ausschließlich mit seinem MS-DOS auszustatten.

Das Ende der Fahnenstange ist heute, dass Winzigweich den Markt beherrscht, und dies auf eine Weise tut, die keine Konkurrenz zulässt.

Das Problem: Winzigweich versucht maximalen Erfolg und maximalen Marktanteil zu erreichen, was ja an sich noch nichts Schlimmes wäre, aber eben unter Ausnutzung einer ohnehin schon marktbeherrschenden Stellung.
Und so entstehen solche Stilblüten, wie ein Betriebssystem namens „Vista“ oder auch „Windows8“, die dazu geeignet sein sollten, einen Standard durchzusetzen, wie MS ihn sich vorstellt.

Nur leider hatte MS etwas übersehen: Den Anwender.
Der streikte nämlich, und sagte: Ich lass mich doch nicht zu etwas zwingen, was ich nicht möchte; lass mich doch nicht vor vollendete Tatsachen stellen, frei nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“.

Paradebeispiel war Windows8. Da wurde das Startmenü abgeschafft, das alle so mochten. Es wurden Kacheln eingeführt, ohne Alternative (nebenbei gesagt, ich fühlte mich zurückversetzt in die Anfänge der grafischen Benutzeroberfläche; Eleganz sieht für mich anders aus).

Und so kehrten viele von Anfang an dem OS (Operating System) den Rücken.

Doch MS scheint gelernt zu haben. Es scheint man hat dort in Redmond auf den Anwender gehört. Man hat der Anwenderschaft, die zum Großteil mit Windows7 unterwegs ist, nicht das weggenommen, was die Meisten haben wollen. Man hat Neues eingeführt und Bewährtes behalten.

Der Anwender fühlt sich erhört.

Und auch das Gesetz der Serie spricht für W10: XP war hui, Vista pfui, W7 wieder hui, W8 pfui. Also sollte W10 passen.

Bleibt abzuwarten, ob Winzigweich beim Anwender bleibt.

Mich überzeugt das neue OS, und es macht Spaß. Ich möchte das an dieser Stelle ausdrücklich nochmal betonen !!!

Was mich etwas verhalten macht, ist die Tatsache, dass MS am 29.07.2015 ein OS veröffentlicht, das in manchen Teilen noch nicht fertig ist (MS tut ja auch offiziell kund, was noch nicht fertig sein wird).
Und was mich zudem verhalten macht, ist die Tatsache, dass viele Anwender, die noch mit sehr alten PCs unterwegs sind, W10 nicht nutzen können, und sich neue Hardware kaufen müssten (Stichwort: NX).

Ev. sehe ich das ja zu eng, weil manchmal ist halt das Abschneiden alter Zöpfe notwendig. Andererseits kann es aber auch nicht so sein, dass ein Monopolist vorschreibt, wer an der Datenwelt teilnehmen darf und wer nicht. Und es ist halt nun einmal so, dass viele auf der Welt nicht unseren Wohlstand haben, und auch bei uns gibt es so Manche, die nicht eben mal 400 € auf den Tisch legen können.
Und da wären wir dann nämlich wieder beim alten Problem: Friss Vogel oder stirb.

Es scheint mir als hätte MS da noch nicht vollständig seine Hausaufgaben gemacht.
Ich bin grade dabei meine zu machen, und das heißt, nachdem ich noch 2 alte Rechner hab, auf denen W10 nicht laufen wird, bekommt der eine W7 und der andere ein Linux (z.B. Ubuntu). Und wenn W7 in 2020 ausläuft und erstgenannter PC dann immer noch läuft, dann wird da AUCH Linux draufkommen. Denn warum sollte ich 2 PCs wegwerfen, die für Standardaufgaben noch durchaus geeignet sind ???

Es gibt jetzt somit 2 Möglichkeiten (so wie ich sie sehe): Entweder MS bietet eine Möglichkeit. so dass auch alte Kisten noch mit W10 laufen oder die Winzigweicher warten darauf, dass die alten Kisten der Tod ereilt. Was dann über kurz oder lang auf für deren Besitzer gilt (tschigalung).
Was dann aber noch üüüüberhaupt nix darüber aussagt, was all diejenigen auf der Welt machen sollen, die alte Kisten nutzen MÜSSEN, weil das Geld für was Neueres einfach nicht da ist.

Nochmal: Windows10 finde ich, bis jetzt, gut gelungen. Und ich werde es auch nutzen, zumal ich zum Kreis derjenigen gehöre, die es kostenlos erhalten können (da könnte man jetzt auch trefflich davon berichten, was ich seit 1985 an Geld ausgegeben habe für Betriebssysteme von Microsoft, also für Windows95, W98, W-ME, W-XP und W7, und weshalb es (gefühlt) einmal an der Zeit war, derlei auch kostenlos zu erhalten).
Wenn W10 also die Versprechungen (weiterhin) erfüllt, und ich es bis (geschätzt) 2030 nutze (wenn voraussichtlich dann der Support ausläuft), dann wird W10 das letzte Betriebssystem von MS sein, das ich verwenden werde. Ich werde dann, so Gott will, fast 70 Jahre alt sein, und es wird für mich dann keine Rolle mehr spielen, was Winzigweich macht oder will oder fordert. Das, was ich in der Datenwelt dann noch zu tun habe, wird wohl über ein Tablet oder Ähnliches laufen.
Darüber hinaus, werde ich wohl voraussichtlich anderes im Leben wichtig finden und genießen. Ob Alleine, das liegt nicht an mir.

Es grüßt,
das Smamap