Warum Reis im Kochbeutel?

Reis im Kochbeutel, was ist der Sinn davon? Ich stieß heute auf diese Frage?

Die Frage muss mir mal jemand beantworten. Echt jetzt …. der Sinn und Zweck will sich mir nicht erschließen.

Doch der Reihe nach ….

Heute wollte ich Reis zum Abendessen. Also mal sehen, was ich da hab …. Es wurde Reis im Kochbeutel Zunächst jedenfalls. Ich hatte von anno irgendwann noch einen Beutel im Karton. Würde demnächst ablaufen (was ja aber nicht heißen würde, dass er ab dann ungenießbar sei).

Wie auch immer …. flugs den Beutel aus der Schachtel gezogen und …. sch…. die Körner flogen im Kreis. Der Beutel hatte nämlich ein Loch.

Nachdem ich die Reiskörner eingesammelt hatte, schnitt ich den Beutel ganz auf, und gab den Reis in einen Topf kochendes Wasser.

Reis im Kochbeutel

Beutel aus Plastik

Als der Reis fertig war ließ ich das Ganze durch ein Sieb laufen, gab den Reis zurück in den Topf und verfeinerte ihn noch etwas.

Dabei überlegte ich mir, was denn jetzt der Vorteil gewesen wäre, den Reis im Beutel zu kochen?

Ich entschied mich für die Antwort: KEINER

Zwar hatte ich den Reis ein paar Mal umrühren müssen, damit er nicht anlag, aber ich stand eh am Herd, um mich um das Fleisch zu kümmern. Ein paar Kreisbewegungen zusätzlich brachten mich nicht an den Rand der Erschöpfung.

Wozu also ein Beutel?

Hatte ich mehr Geschirr zum Einsatz gebracht? Nö – sogar weniger. Dem Sieb (ohne Kochbeutel) hätten eine Schüssel zum Beutelaufschneiden/Reis entnehmen, und ein Messer (mit Kochbeutel) gegenübergestanden.

Wozu also ein Beutel?

Der abgemessenen Menge wegen? Brauch ich nicht, denn die Menge sehe ich auch SO!

Nochmal …. wozu ein Beutel?

Die einzige Antwort, die mir dann doch dazu einfiel war: Damit die Industrie zusätzliche Plastik-Produkte produzieren kann, die dann in der Umwelt landen.

DESWEGEN?

Jetzt mal im Ernst!
WOZU is der gut?

Für meinen Zweck tut’s in Zukunft jedenfalls auch der Reis ohne Beutel. Einer meiner zahlreichen Beiträge zur Plastikvermeidung.

Und wenn immer mehr Menschen so (nach)denken, ist das ein aktiver Beitrag zur Plastikmüll-Vermeidung.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was tat ich für die Umwelt in 2017 ?

Zuerst ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Ich möchte mir hier nicht unnötig auf die Schultern klopfen, sondern nur zeigen, was jeder, wirklich jeder, dafür tun könnte, der Umwelt Gutes zu tun.
Auf jeden Fall Besseres, als bisher.

Klar ist, dass nicht alles bei jedem geht. Nicht jeder lebt in der gleichen Situation. Jedoch jeder hat die Möglichkeit, einige Dinge umzusetzen. Ev. muss man nur ein paar Ansätze gezeigt bekommen, und dann auch noch selber etwas weiter denken.

So kommt immer was zusammen.

Also nochmal: Es geht niemals darum, plötzlich ein Engel zu sein, sondern darum, anzufangen.

Alsooo ….

2017 habe ich nur halb so viel Strom verbraucht, wie das noch vor 10 Jahren der Fall war. Gut für die Umwelt. Teilweise durch ganz einfach Sachen. Nur mehr LED-Birnen verwendet, zB.
Oder auf einen Backofen verzichtet. So ein kleines Öfchen habe ich schon noch …. so für die Pizza oder die Semmeln zum Aufbacken. Das reicht aber völlig.
Meine 2 Elektrokochplatten durch eine Induktionskochplatte ersetzt. Die braucht markant weniger.
Der neue Kühlschrank mit Gefrierfach verbraucht keine 300 kWh mehr, so wie das vorhandene Uraltgerät, sondern nur noch 120 kWh.
Die Pumpe für die Heizkörper regele ich des Abends von 15 auf 7 Watt herunter. Ja, da muss ich jeden Abend und jeden Morgen auf einen Knopf drücken. Aber wo ist dabei das Problem?

Auf diese Weise ist mein Jahresstromverbrauch auf 500 kWh gesunken. Das sind dann 15€ pro Monat.
Und um es gleich festzuhalten: Ich verzichte auf keinerlei Komfort.

2017 hatte ich kein Auto (wie auch schon 2016). Gut für die Umwelt.
Und JA – es funktioniert. In meiner Kleinstadt habe ich alles vor der Haustüre, was es braucht. Wozu also ein Auto finanzieren, und 2.000€ pro Jahr dafür ausgeben. Die paar weiteren Fahrten, die es im Jahr braucht, sind bequem mit dem Zug zu erledigen.
Sollte es einmal keine andere Lösung geben, als ein Auto zu benutzen, so lässt sich dieses ausleihen.

2017 habe ich weniger Müll produziert. Gut für die Umwelt. ZB immer eine Stofftasche dabeigehabt beim Einkaufen. Oder mir die Zeit genommen, den Cappuccino immer vor Ort zu trinken, und niemals im Pappbecher. Oder soviel Wertstoffe, wie möglich, der Wiederverwertung zugeführt.
Beim Einkaufen immer versucht, möglichst naturnah, also zB auch ohne Plastikverpackungen zu kaufen (wo? Na zB. im Obstladen oder auf Wochenmarkt. Beim Bäcker oder beim Metzger; ja, dort ist alles teurer, aber ich bekomme auch Qualität und unterstütze örtliche Produzenten/Händler; das ist mir wichtiger, als 50 Cent beim Discounter zu sparen).

Man sieht allein an den paar Punkten …. man KANN etwas tun, für die Umwelt.
Leider ist es immer noch so, dass viele den Arsch nicht hochbringen, um zumindest das Wenige zu tun, was man mit Links tun könnte. Und sei es nur, das Auto stehen zu lassen.

Dabei wäre es notwendig, dass Viele ein Bißchen was tun. Man stelle sich vor, 10 Mio. Menschen halbieren ihren Stromverbrauch oder schaffen das Auto ab.

Der Effekt wäre enorm.

Für 2018 habe ich mir einen weiteren Schritt vorgenommen:
Den Plastikmüll so weit als möglich zu reduzieren. Denn ich habe festgestellt, dass die Plastikverpackungen bei mir den meisten Müll ausmachen. 2x pro Monat trage ich einen riesen Sack davon zum Container.
Dieser Saustall muss ein anderer werden 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Für was Müll alles gut ist

Heute stand die nächste Radtour auf dem Plan. „Plan“ ist ev. übertrieben, weil es doch mehr eine spontane Entscheidung war.

In der Nähe gibt es eine stillgelegte Bahnstrecke, die in einen Radweg umgestaltet wurde. Geht schön eben dahin, und so war ich also meine 15 KM unterwegs.

Am Rastpunkt gab es dann einen Mülleimer zu bewundern.

Er besagte auf der einen Seite …..

image

…. und auf der anderen Seite

image

Hmmmm ……. es spricht Einiges für die Darlegung des Autors. Es bliebe zwar noch zu klären, wie wir das mit der Nahrungsversorgung am Besten organisieren, so dass jeder auf der Welt zu essen hat, aber ansonsten scheint die Alternative überlegenswert. Denn wo die Kohle uns hingebracht hat, das sollte uns mittlerweile aufgegangen sein.

Und die Nächstenliebe der Religionen scheint auch nicht so ganz den erhofften Erfolg gebracht zu haben.

Warum also nicht mal mit „Love and Yoga“ versuchen?

Es grüßt,
das Smamap