Das andere Gesicht des Herbst

Der Herbst kennt natürlich nicht nur das Gesicht des Nebels.

Mit etwas Geduld zeigt er uns auch noch ein anderes ……

Herbst

Sonne pur.

Man sieht allerdings auch, dass die Schatten immer länger werden.

Bis 5 Minuten vor dem Bild, saß ich dort noch an einem Eck in der Sonne. Der Schatten kroch allerdings immer mehr auf mich zu, und dort wo er mich schon erreicht hatte, spürte ich Kälte.

Herbst eben.

Es grüßt,
das Smamap

Der Herbst … und andere Zeiten

Der Herbst ist seit heute nicht nur meteorologisch, sondern auch kalendarisch vorhanden.

Beweis ……..

Herbst

…… Nebel allenthalben.

Und eben höre ich im Radio, dass wir dieses Wochenende, so wie sich das für das letzte Septemberwochenende gehört, nochmal super Wetter bekommen. Heißt normalerweise, wenn der Nebel sich verzogen hat, dann Sonne pur.
Also genießen ohne Ende.

Und nächste Woche, so heißt es, „kippt“ das Wetter.
Na ja, da muss man eben damit leben, dass im Herbst das Wetter mit jedem Tag mehr Richtung Winter sich bewegt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Zugegeben …… ich mag den Frühling sehr gerne und noch viel lieber den Sommer. Letzteren v.a. deswegen, weil ….. rein in die Schlappen, Geldbeutel in die Hand und Schlüssel, raus bei der Tür.
In den anderen Zeiten, da heißt es erstmal Pullover anziehen, ev. noch Schal, Handschuhe und Mütze, Jacke, warme Schuhe (ich hasse es Schuhe zu binden), und nach Ewigkeiten an Vorbereitung dann endlich zur Tür raus. Und draußen is es …… kalt 🙁

Ok, Herbst und Winter haben auch ihre Reize.

Die Farben, die Winterlandschaften, die Ruhe.

Auch da gibt es Etliches zu genießen, frei nach dem Motto „das Leben ist schön“.
Aber nach so 3-4 Wochen habe ich dann jeweils genug, v.a. hier in Hochfranken, wo dann oft grau in grau vorherrscht – Sonne Mangelware.
Die Freude auf den nächsten Frühling ist dann relativ schnell ein definitiv vorhandenes Gefühl.

Aber jetzt erstmal ein ganzes We lang die Sonne genießen, sobald sie da ist …..

Herbst

Viel Spaß dabei.

Und dann wird es langsam Zeit, die Dinge für die kälteren und dunkleren Jahreszeiten hervorzukramen. Da sind als Erstes die Kerzen zu nennen.
Man könnte sich auch schon mit allerlei Dingen eindecken, die erst sehr viel später eine Rolle spielen (normalerweise). Lt. Industrie gäbe es ja schon Lebkuchen. DIE werden bei mir aber defintiv nicht vor Dezember aufschlagen (s. auch meine Meinung dazu)

Es grüßt,
das Smamap

Wie eine Wand ….

Heute früh traute ich meinen Augen nicht.

Ich hatte heute die Aufgabe, eine Freundin ins Krankenhaus zu fahren. Die hatte dort einen Termin. Nachdem sie frühzeitig dort sein musste, das KH ca. 50 KM entfernt ist, hieß es um 5 Uhr aufstehen.

Ich sah zum Fenster raus, und sah, dass ich nix sah.

Eine einzige Nebelwand.

Und das blieb so, bis um ca. 9 Uhr.
Das Autofahren war natürlich eine wahre Freude. Aber etwas langsamer kommt man auch ans Ziel.

Sowas kannte ich bisher nur im September.
Nach Ende des eigentlichen Sommers, kommen i-wann die ersten Nebel am Morgen.
Solange ich noch in Straubing lebte, gab es ein geflügeltes Wort: Wenn das Gäubodenfest zuende ist, dann kommen dort postwendend die Nebel am Morgen.
Darauf konnte man sich immer verlassen. Und nachdem die Stadt an der Donau liegt, war dann immer auch klar, woher das kommt.

Aber im April kannte ich das bisher nicht.

Ich möchte jetzt nicht die Klimaveränderungen bemühen, denn sowas gab’s früher bestimmt auch schon mal.

Man schaut eben etwas doof, wenn man Frühling zu sehen erwartet, und es ist Herbst.

Ich wünsche Euch allen möglichst viel Frühling in nächster Zeit.
Einen ersten Geschmack davon durfte ich am Wochenende schon erleben, und auch ein erster

2016-04-10 14.52.15

stellte sich ein.

Es grüßt,
das Smamap

Die Sonne, der Nebel und die Farben

Jetzt kommt sie wieder, die Zeit des Herbstes oder ist schon ein Stück weit da.

Ich mag sie sehr gern. Kann zwar nicht behaupten, dass ich sie lieber mag, als andere Zeiten, aber der Herbst hat etwas ganz Besonderes.

Die Sonne brennt nicht mehr so heiß vom Himmel. Sie spendet Wärme, die man genießen kann, ohne in der Hitze zu zerfließen. Der Nebel ist in der Früh da. Er liegt in den Niederungen. Oben drüber die Sonne. Wenn du in der richtigen Gegend wohnst, dann siehst du die Übergänge. Er umhüllt alles, um dann nach und nach den Blick freizugeben. Und langsam und unmerklich nehmen viele Gewächse gedeckte und erdene Farben an. Ruhige Farben.

All das, das Zeichen dafür, dass die „schönen“ Jahreszeiten dem Ende zugehen. Und so produziert die Natur noch einmal mit aller Macht das Schönste, wozu sie imstande ist.

Und ich weiß, ich freu mich auf den Winter. Er hat etwas ganze Eigenes, und ist so anders, mit seiner Kälte und Härte. Und ich weiß ebenso, dass ich mich dann wieder freue, auf die warmen Jahreszeiten, mit all ihren Farben und ihrem Blühen und Wachsen.

Wenn ich wählen sollte, ich würde keine der Jahreszeiten missen wollen. Gleichwohl ziehe ich die Wärme und die Farben vor.

Es grüßt,
das Smamap

Der Herbst

Hab vorhin noch eine kleine Runde gedreht, nachdem man heute nicht so recht rauskam. Aus Wettergründen.

Aber dann riss es plötzlich auf, und die Sonne kam raus. Flugs die Schuhe in die Hand genommen, und auch alles andere, und raus zur Haustüre.
Und wie ich da so unterwegs war, kam eine Wegstrecke, die im Schatten lag, und plötzlich SAH ich ihn, den Herbst: Ich sah meinen Atem. Ich sah die Luft, wie sie zum Ende des Jahres hin, sichtbar wird.

Manche unken, dass es jetzt bald zu schneien anfängt. Nun ja, noch ist etwas Zeit …..

Aber man merkt, die Richtung ist eingeschlagen . Etwa daran, dass man nach einem We auswärts, zurückkommt, und es hat 15° in der Wohnung.
Gut, man muss jetzt schon dazusagen, dass meine Wohnung im Souterrain liegt, was im Sommer den Vorteil bringt, dass es nur selten über 20 – 22 Grad rausgeht.

Und wie ich jetzt grade, nach meiner Rückkehr, vom Herbst schreibe, da zieht es auch schon wieder zu, und ich werde jetzt dann gleich das Fenster wieder schließen, und die Heizung etwas aufdrehen.

Und das erinnert mich einmal mehr an meine Zeit damals in meiner Kindheit/Jugend, als ich bis Mitte September die Zeit bei meiner Großmutter verbrachte, und selten eher als abends um 10 Uhr, ob der Temperaturen, nach drinnen ging.
Und wie oft ging ich damals abends um 8 noch an den See zum Baden. Ein Vergnügen das ich jetzt, einige Jahrzehnte später, nicht mehr habe.

So ändern sich die Zeiten.

Das drückt sich auch darin aus, dass die Menschen im Gäuboden (für Auswärtige: Das ist in Niederbayern; Nähe Straubing) ein zeitliches Maß dafür haben, wann der Sommer zu ende ist:
Dann nämlich, wenn das Gäubodenfest zu ende ist. Und das ist regelmäßig der Fall in der Woche nach dem Feiertag am 15. August. Dann nämlich, so sagt man dort, ist es so, dass unmittelbar der Nebel frühmorgens aufsteigt
Und das konnte man auch immer unmittelbar nachvollziehen: Pünktlich mit diesen Tagen nach dem 15. August, war das Erste, was man in der Früh zu Gesicht bekam, der morgentliche Nebel.
Allerdings habe ich es, wie ich dort noch lebte, immer so gehalten, dass für mich dann der Altweibersommer losging. Der Herbst hatte noch etwas Zeit.

Die Amerikaner haben einen sehr schönen Namen dafür, wie ich finde: Indian Summer.

In Oberfranken, wo ich jetzt lebe, ist der Winter die längste Jahreszeit im Jahr. Normalerweise von Oktober bis einschl. April.
Wie gesagt …. so ändern sich die Zeiten.

Früher war der Sommer die längste Jahreszeit …. heute ist es der Winter.
Zugegeben, das hat viel mit meinem Ortswechsel damals zu tun. Aber es passt halt genau dazu, zu dem Eindruck, der sich mit dem Klimawandel ergibt.

Aber letztlich hat jede Jahreszeit ihre Reize: Angefangen vom Frühlingserwachen, über die lauen Sommerabende, hin zu Farbenvielfalt des Herbstes. Und auch der Winter kann punkten: Für mich sind es die unberührten weißen Landschaften, die man speziell HIER finden kann …. weiße Flächen, nur unterbrochen von den Fährten der Wildtiere.

Es grüßt,
das Smamap