Netto macht´s möglich

Letztens sehe ich auf meinem Kontoauszug eine Abbuchung von Netto, dem allseits bekannten Discounter, in Höhe von knapp 20€.

Ich wundere mich, denn ich hatte die Tage zuvor dort nicht mit Karte bezahlt.

Inspektion des Postens auf dem Kontoauszug (online) ergibt, dass da offenbar eine Abbuchung in Höhe von ca. 5€ kürzlich zurückgegangen war, und nun inkl. diverser Gebühren nochmals vorgenommen wurde.

Nun ja, denke ich mir …. ganz schön happig.

Mich interessiert wie das zustande kam, und ich gehe dem nach.

Es ergibt sich, dass Netto besagte 5€ just an jenem einen Tag abbuchen wollte, an dem mein Konto bis zum Anschlag überzogen war. Meine Bank lässt solche Abbuchungen dann zurückgehen. Einen Tag vorher oder einen Tag danach, wär es möglich gewesen. Na ja, dumm gelaufen!

Allerdings die Betragszunahme um 300% würde mich dann doch schon interessieren. Also bei Netto nachgehakt.

Netto teilt daraufhin per eMail mit, dass solche Vorgänge an einen externen Dienstleister abgegeben werden (ich denke, sowas nennt man heute Outsourcing), und dieser seine Bearbeitungsgebühren in Höhe von 10€ aufschlägt, und das Ganze zusammen mit den angefallenen Bankgebühren dann erneut abbucht.

Ich schreibe zurück, dass ich das schon reichlich heftig finde, wenn man derlei verfährt und den Kunden vor vollendete Tatsachen stellt (vermutlich hat man das an der Kasse mit seiner Unterschrift auf die mindestes 1m lange Tapete genehmigt).

Netto meint dann noch, dass dies eben ein festgelegter Prozess sei, und ich mich doch in der Angelegenheit an den externen Dienstleister wenden solle.

Ich entgegne noch, dass es bei mir ein ebenso festgelegter Prozess sei, dass ich, ob solcher Verfahrensweisen, und auch wegen des ausgezeichneten Kundenservice, ab sofort meine Einkäufe anderswo erledigen werde.

In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es dazu nämlich diverse Möglichkeiten.

Ich schließe dann damit, dass ich seitens Netto keinerlei weitere Reaktion mehr benötigen würde, und ich allenfalls dazu rate, den Vorgang als schlechtes Bsp. an maßgebliche Stellen weiter zu leiten. Als dezenten Hinweis füge ich dann noch hinzu, dass es Firmen gibt, die zeigen, dass das Alles auch anders geht (vor einiger Zeit ging die Abbuchung eines Handy-Tarifs zurück; der Anbieter schrieb mich daraufhin an, und teilte mit, dass er den Betrag beim nächsten Mal erneut mit abbuchen würde; von irgendwelchen Bank- oder sonstigen Gebühren war keinerlei Rede; damit war der Vorgang erledigt).

Man mag jetzt denken, dass meine Reaktion ev. überzogen sei. Jedoch meine ich schon, dass der Kunde immer noch „König“ sein sollte (zumindest hab ich das so gelernt). Und wenn ich merke, dass ich irgendwo als Kunde geringschätzig behandelt werde, dann spreche ich das an, und wenn keine Einsicht vorhanden ist, dann ziehe ich meine Konsequenzen daraus.

Mein Gutes Recht als Verbraucher. Jedenfalls wird mich die Fa. Netto niemals mehr in ihren Läden sehen.

Es grüßt,
das Smamap

Rabattaktion bei Netto für sich nutzen

Von Zeit zu Zeit streut Netto über seine Prospekte eine Rabattaktion.

Es gibt dabei einen Bogen mit Aufklebern ……

Rabattaktion

…. und pro Artikel darf einer dieser Aufkleber genutzt werden, und der entsprechende Rabatt wird an der Kasse abgezogen.

Ich nehme eine solche Rabattaktion immer zum Anlass, aus meinem Bekanntenkreis diese Bögen einzusammeln, und dann eine Woche lang einkaufen zu gehen. Der nächste Netto liegt ziemlich nahe, so dass ich ihn fußläufig erreichen kann.

Nun unternimmt Netto eine solche Rabattaktion klarerweise, um den Umsatz zu steigern. Die Leute sollen dazu animiert werden, mehr und anderes zu kaufen als überlicherweise, denn schließlich, so meinen viele, gibt es ja Rabatt.

Wenn man sich allerdings auf die Dinge beschränkt, die man immer kauft, und sich diese auf Vorrat legt, dann kann man dabei echt was einsparen. Für mich, als jemand, der jeden Euro mehrfach umdrehen muss, ist das eine feine Sache. Solange man sich unter Kontrolle hat, und bei einer solchen Rabattaktion wirklich nur die normalen Dinge kauft !!!

Und so lege ich mir mit diesen Rabattbögen immer ein kleines Lager an. Man Lieblings-Ketchup beispielsweise ist 1 1/2 Jahre lang haltbar, und so spricht nichts dagegen einige Flaschen davon ins Regal zu stellen.
Ähnliches gilt für Toilettenpapier, Konserven, Reinigungsmittel, Shampoo etc. und auch für Dinge, die ich üblicherweise rasch verbrauche oder einfrieren kann.

Klarerweise erhalten die Artikel mit dem höheren Preis auch die höherwertigen Rabattmarken.

Auch der Bedienungsbereich der Fleisch- und Wurstabteilung, den ich sonst meide, erhält dabei von mir ausgiebig Besuch. Die Tüte, die den gesamten Einkauf dort beinhaltet erhält dann natürlich den 20%-Aufkleber.

Hab mir das dann mal ausgerechnet, über den Gesamten Einkauf, und bin SO bei dieser Rabattaktion auf einen Nachlass von durchschnittlich 15% gekommen.

Nachdem man pro Einkauf nur einen Bogen dieser Aufkleber verwenden darf, gibt es 2 Möglichkeiten, seinen Vorrat aufzurüsten: Entweder man legt 2 Einkäufe getrennt hintereinander auf das Kassenband, die jeweils einen gesamten Bogen verwerten oder man geht an mehreren Tagen einkaufen.

Jedenfalls wird mich der Discounter dann nach der jetzigen Rabattaktion so schnell nicht mehr sehen.

Zwar tut es mir „offiziell“ leid, dass ich Netto um das Vergnügen bringen muss, dass ich mittels dieser Marken z.B. Dinge einkaufe, die ich sonst nie erwerbe, und also tatsächlich die Marken als echte Einsparung verwende. Zugleich habe ich auch keine Gewissensbisse dabei, dies mehrfach zu nutzen, indem ich solche Rabattbögen einsammle, denn ich darf auch oft genug erleben, wie man dort als Kunde über den Tisch gezogen wird, sei es vom Discouter selbst oder durch dessen Lieferanten.

Insofern ist dies die Rache des kleinen Mannes 

Es grüßt,
das Smamap