Support – ein deutsches Fremdwort

Wer kennt das nicht – man benötigt Support, zu deutsch ‚Unterstützung‘ und man bekommt ganz etwas anderes.

Die begriffliche Formulierung ist manchmal unterschiedlich. Es wird ‚Support‘ genannt oder ist unter ‚Kontakt‘ zu finden oder ganz simpel unter ‚Hilfe‘.

Letztlich hat man eine Frage!

In der heutigen Zeit geht das ja alles online.

Das Problem …. man stellt seine Frage und bekommt zwar eine Antwort. Aber zum einen dauert es ewig, zum anderen ist die Antwort teilweise unverständlich, und darüber hinaus hat die Antwort mit der ursprünglichen Frage oft nur am Rande zu tun.

Genau genommen wird die ursprüngliche Frage gar nicht beantwortet.

Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich eine Anfrage online gestellt habe, habe auch sofort eine Antwort erhalten, dergestalt, dass es etwas länger dauern kann, bis man eine Antwort erhalte, weil derzeit sehr viele Anfragen beim Support eingingen.

Egal zu welcher Zeit des Tages oder des Jahres …. diese adhoc-Antwort ist immer dieselbe. Vermutlich soll damit kund getan werden, dass man sich sofort um die eingegangene Frage gekümmert hat. Die weitergehende Variante ist die, dass man dann nach mehreren Wochen eine Mail erhält, dergestalt, dass man sich entschuldigt, dafür, dass es solange gedauert hat, und falls sich die Angelegenheit in der Zwischenzeit erledigt haben sollte, man sich nochmals für die ‚Unannehmlichkeiten‘ entschuldigen wollen. Falls nicht, solle man doch nochmal auf die eben erhaltene Mail beim Support antworten. Dieses ‚mal abwarten, ev. erledigt sich alles von selbst, wenn man nur lange genug wartet‘, ist für mich eine ausgesprochene Frechheit.

Den jeweiligen Unternehmen ist dabei offenbar nicht bewusst, dass sie damit nur den Eindruck vermitteln, dass die Support-Abteilung unterbesetzt ist und auch bleiben wird. Das Unterstützungswesen also eher eine untergeordnete Rolle spielt. Welches Bild dies vermittelt, hinsichtlich des Bildes, das die Verantwortlichen vom Kunden haben, lasse ich mal lieber unausgesprochen.

Wochen später erhält man die eigentliche Antwort. Man liest, liest nochmal, ev. auch noch ein 3. Mal. Fragt sich spätestens dann, worum es in der Frage, die man gestellt hatte, eigentlich ging. Ah ja, nichts leichter als das …. sicher ist die ursprüngliche Mail am Ende der Antwortmail nachzulesen.

Wenn man Glück hat! Oftmals ist da Fehlanzeige!

Ich lese also nochmals. Verstehe abermals nicht so recht, was der Supportmensch mir sagen will.

Ich begebe mich auf die Suche nach meiner ursprünglichen Mail an den Support. Wohlweislich hatte ich seinerzeit eine Mail geschrieben und nicht das Kontaktformular auf deren Internetseite verwendet. So kann ich die ursprüngliche Mail dann doch noch finden.

Verblüfft stelle ich fest, dass die erhaltene Antwort, genau genommen, mit meiner Frage nichts zu tun hat. Die Antwort enthält viele Informationen, und noch mehr Links, über die ich weitere Informationen mir erlesen kann. Wenn ich das möchte. Doch kann ich mir Letzteres sparen da, erfahrungsgemäß, auch dort keine Antwort auf meine Frage zu finden ist.

Was waren das noch für Zeiten, als man zB zur Bank ging, und den Menschen dort das fragte, was man wissen wollte. Man erhielt, in aller Regel, auch sofort eine Antwort. Manchmal musste dieser Mensch noch einen Kollegen anrufen. Aber das war’s dann auch.

Heute stellt man Online seine Fragen. Schon alleine deswegen, weil es keinen Ansprechpartner vor Ort mehr gibt. Und bekommt oftmals …. NICHTS.

Zumindest in 50% der Fälle.

So steht man also nach etlichen Wochen dann da, und fängt wieder von vorne an.

Die Glücksgefühle halten sich deshalb in Grenzen.

Es grüßt, das Smamap

DIAS digitalisieren

GESTERN hatte ich berichtet, dass ich meine 35 Jahre alten Dias gesichtet hatte.

Um es nochmal kurz zusammen zu fassen: Es war ein Erlebnis.

Nun geht es ja noch darum, die Dias zu digitalisieren, sprich in Dateiform zu bringen, um sie z.B. auf dem PC abzuspeichern.
Denn jedes Mal, wenn man so ein Dia nochmal betrachten wollte, dieses dann in den manuellen Betrachter einzuschieben, ist dann wohl doch etwas arg kompliziert.
Und dann mit einem Auge sich die Details zu erarbeiten ….. das geht dann doch auf dem PC-Bildschirm um Einiges besser.

Und so habe ich mich im Netz informiert, was es da so gibt.

Man kann sich dazu Hardware anschaffen. Entweder einen Aufsatz für die Digital-Camera, einen Durchlicht-Scanner oder ein Standalone-Gerät zum einscannen der Dias. Dafür gibt man dann so zwischen 50 und 250 € aus.
Letztlich bin ich beim Online-Anbieter gelandet, der gegen kleines Geld (ca. 10 Cent/Dia) die Aufgabe übernimmt. Das war für mich deshalb das Mittel der Wahl, weil meine 100 Dias eine einmalige Sache bleiben werden.

Nachdem ich bisher mit dem dm-Markt immer gute Erfahrungen gemacht hatte, was so Foto-Sachen angeht, habe ich mich dem Anbieter verschrieben, mit dem dm da zusammen arbeitet.

Formular ausgefüllt, Dias ins Paket, das Ganze hin geschickt, fertig.

Bin schon ganz gespannt, was dabei raus kommt, und wie lange es wohl dauern wird.

Und dann wird es endlich soweit sein, dass ich auch die Details zu erkennen vermag, die sich auf den 35 Jahre alten Dias verbergen.
So weiß ich z.B. schon, welches Auto-Kennzeichen ich damals hatte.

Es grüßt,
das Smamap

Einkaufen um halb 12

Ohne Auto geht man logischerweise zu Fuß einkaufen.

Heute mal wieder.

Wie ich gegen Mittag am Supermarkt ankam, da standen auf dem großen Parkplatz geschätzt 100 Autos. Ich dachte mir so, wenn man mal annimmt, dass jedes Auto 20.000 € wert sei, dann stand da also ein Gesamtwert von 2.000.000 € rum. Ganz schön heftig.

Heftig auch die Vorstellung, dass 100 Auto aus allen Himmelsrichtungen sich in Bewegung setzen, um sich dort auf dem Parkplatz zu treffen. Interessant wäre ja mal, wie viele Autos da den ganzen Tag über insgesamt vorfahren.
Ich schätze mal ca. 1.000.

Mir fiel da wieder ein, wie ich in meiner Jugend, während der Sommerferien, immer bei meiner Großmutter am Starnberger See ein Mal wöchentlich mit dem Fahrrad mit ihr in den nächsten größeren Ort startete, um dort die Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Jeder hatte am Rad 2 Satteltaschen, in denen die Einkäufe verstaut und derart nach Hause gebracht wurden.

Man würde das heute SO nicht mehr machen, obwohl es gesundheitlich nicht schlecht wäre. Ich gehe da lieber zu Fuß einkaufen, muss das dann halt öfter machen, weil alles auf einmal für mich nicht zu tragen wäre.

Alternativen?
Man könnte sich die Sachen bringen oder schicken lassen!
Ich hab schon mal im Netz geschaut, wo man online bestellen, und sich das per Paket zusenden lassen kann.
Alles eine Frage des Preises. Manche bieten ihr gesamtes Sortiment auch online an, so dass die Artikel genauso kostengünstig eingekauft werden könnten, wie im Markt selbst.
Der Versand kostet natürlich. Aber wenn man mal für jeden gefahrenen KM die notwendigen 30 Cent rechnet, dann rechnet sich das tatsächlich.
Müssten nur genügend viele Menschen das so praktizieren. Dann würden auch die diversen Zuschläge wegfallen (z.B. „Frischezuschlag“).

Ich würde sowas nutzen, denn zum einen bekomme ich zu Fuß nicht alles, was ich benötige, weil mein Discounter hier in der Nähe nicht alles hat, und zum anderen, wenn ein Großteil der Autos, die da unterwegs sind, wegfällt, dann wird da doch erheblich Sprit und Abgase eingespart.
Und sicherlich müsste dann der ein oder andere Markt nicht sein oder zumindest nicht in der Größe. Und die Mitarbeiterzahl baut der Konzern im Lauf der Zeit auch ohne mein Zutun immer weiter ein; wobei der Onlinebereich das ja wieder ausgleichen würde.

Nur mal so gedacht.

Es grüßt,
das Smamap