Ali Carter siegt !!!

Da wird jetzt mancher sagen ….. WER soll denn das sein.

Nun, wer ab und an meinen Blog liest, weiß, dass ich Snooker-Fan bin. Also Fan jenes Billard-Sports, nicht unähnlich dem Pool-Billard, aber doch ganz anders.

Und einer der Weltklasse-Spieler dort, ist Ali „the captain“ Carter.

Er hat heute das Weltklasse-Turnier in China (bitte frage mich nicht, wo genau; das kennt eh niemand) gewonnen. Im Finale mit 10:8

Nun ist Ali nicht an vorderster Stelle der Weltrangliste.

Das liegt einfach daran, dass er schon 2x gegen den Krebs gekämpft, und gewonnen hat.Wie man sagt ….. er hat seine größten Kämpfe nicht am Tisch ausgefochten.

Es zeitigt mir den höchsten Respekt ab, mit welcher Energie und Willenskraft er diese Kämpfe durchgefochten hat.

Mit seinem Sieg heut liegt er auf Platz 16 in der Weltrangliste. Die besten 16 sind die Spieler, die normalerweise bei Turnieren gesetzt werden. Und da gehört er auch hin. Hätte er nicht immer diese langen Pausen zwangsweise haben müssen, wäre er vermutlich noch sehr viel weiter vorne.

DER Snooker-Spieler für den ich am meisten die Daumen drücke, ist ein anderer.
Aber Ali kommt gleich danach. ER ist der Spieler, vor dem ich am Meisten den Hut ziehe.

Ich hätte auch viel darum gegeben, seinen Bruder im Geiste noch medial gekannt zu haben, nämlich Paul Hunter, jenen Spieler, der heute sicherlich im selben Atemzug genannt werden würde mit Ronnie O´Sullivan oder Stephen Hendry. Aber leider kam es nicht so weit.


(Paul Hunter, der David Beckham des Snooker, gest. 2006)


Und so spielt heute weiterhin „der Captain“ sein Snooker, nachdem ihm das Leben eine weitere Chance gegeben hat.

Hut ab vor dieser Willensstärke.

Es grüßt,
das Smamap

Snooker – ENDLICH

Die snookerfreie Zeit ist vorbei.

Ich gestehe es unumwunden: Ich bin Snooker Fan.

Für alle, die es nicht wissen …. das ist eine Billiard-Abart.

Ich habe den Sport vor ca. 3 Jahren eher so nebenbei entdeckt, und war sofort seiner Faszination erlegen.

Ist sicherlich nicht jederman´s Ding, aber meines definitiv.

Der Sport strahlt eine derartige Ruhe, Überlegung, Logik und immer wieder Spannung hoch 10 aus. Und was aus allem heraussticht: Fairness steht an alleroberster Stelle. Und das hat auch damit zu tun, obwohl heute Spieler aus vielen Nationen diesen Sport in der Spitze ausüben, dass es ein Sport ist, der sich in Großbritannien entwickelt hat.

Auf jeden Fall gibt es einmal im Jahr eine längere Phase in der Pause ist. Die Sommerpause sozusagen.

Und heute sollte ich eigentlich arbeiten, aber das ist wettertechnisch ausgefallen, und wie ich dann mal meine Seiten im Netz durchschmökere, da sehe ich, dass ab heute die Shanghai-Masters im Snooker laufen.
Tja, und damit ist aus dem Tag doch noch was sehr Positives entstanden, nachdem sich ansonsten eher nichts damit anfangen ließ.

2015-09-14 14.13.51

Das Dumme ist nur, dass die dort drüben 6 Std. voraus sind, so dass ich nur dann davon was mitbekommen werde, wenn ich vormittags frei habe.

Und so hat jeder sein Laster. Nachdem ich seit längerem nicht mehr rauche, ist es bei mir „Snooker“ (nun gut, es gäb da schon noch was, aber darüber lasse ich mich jetzt mal nicht aus :)))).

Wer sich übrigens vorstellen kann, dass er mit dem Sport was anfangen kann, der möge zum einen die Übertragungen auf Eurosport sich mal zu Gemüte führen, und zum anderen kann ich ihm/ihr nur wärmstens empfehlen, so eine Veranstaltung der Weltspitze mal in natura zu erleben. Für mich waren das die „Paul-Hunter-Classics“ in Fürth bei Nürnberg.

Es war absolut faszinierend all die Weltklassespieler, die es sonst nur im TV gibt, live zu erleben. Noch dazu, wenn da in der Halle X Tische stehen, und man von Spiel zu Spiel wandern kann.

Ich werde die Atmosphäre nie vergessen, die ich da erlebt habe. Auch wenn es mir an dem Tag nicht so besonders ging. Ich habe die Bilder immer noch vor mir, v.a. dann wenn ich sie im TV wieder spielen sehe, die Ronny O´Sullivans, Neil Robertsons und Jud Trumps.

Es grüßt,
das Smamap