Erdähnliche Planeten

DIESER BEITRAG berichtet über die Entdeckung erdähnliche Planeten in einem benachbarten Sonnensystem.

40 Lichtjahre entfernt.

erdähnliche Planeten

Offen gesagt, finde ich solche Forschungen immer etwas beknackt. Und v.a. die Unsummen, die sie verschlingen.
Was bringt uns die Kenntnis von erdähnlichen Planeten in Entfernungen, die jeder Vorstellung spotten? Das Licht braucht 40 Jahre bis es von dort bis zu uns kommt. D.h. etwa, dass wenn ein solcher Planet jetzt in die Luft ginge, dann erfahren wir erst in 40 Jahren, dass er nicht mehr existiert. Weil das Licht, mit seiner Irrsinns-Geschwindigkeit, 40 Jahre braucht, bis es bei uns ankommt, und uns das erzählen kann.

Wir können nicht einmal sagen, wie es dort ist. Genauer gesagt, wie es dort war, nämlich vor 40 Jahren. Auch mit sehr stark weiterentwickelter Technik könnten wir das nicht. Also zu sagen, ob es dort Leben gibt, und wenn ja, ob auf Basis eines Bakteriums oder gar auf Basis intelligenten Lebens, das ist uns unmöglich.

Und selbst, wenn wir das könnten …. was würde es uns bringen? Die Technik, um Verbindung aufzunehmen oder gar dort hin zu reisen, die werden wir niemals haben. Dies wäre schon allein physikalisch unmöglich.

Also bin ich der Meinung, dass uns diese Forschungen/Ausgaben für erdähnliche Planeten nur Eines bringen: Absolut nichts.

Man kann über etliche Forschungen streiten. In dem Sinn, ob die Gelder nicht wesentlich besser für die Probleme auf unserem Planeten auszugeben seien. Die meisten dieser Diskussionen zeigen zumindest eine teilweise Sinnhaftigkeit.
Nur wenige Bereiche zeigen allerdings eine solche Sinnlosigkeit, wie ich finde, wie die Forschung danach, wo es erdähnliche Planeten gibt.

Wir werden niemals die Fähigkeit besitzen, daraus in irgendeiner Form Nutzen zu ziehen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Zukunft der Menschheit

Gestern habe ich eine Doku im TV gesehen, die hat mich derart gefesselt, dass ich am Ende ganz verblüfft feststellte, dass es schon weit nach Mitternacht war.

Inspiriert war das Ganze wieder einmal, von Stephen Hawking, DEM Physikgenie unserer Zeit.

Es würde mir jetzt nicht gelingen, die Doku inhaltlich und v.a. vom Spannungsbogen her, hier wiederzugeben.
Zwei Dinge sind allerdings hängengeblieben:

Vereinfacht ausgedrückt, sind wir, außerhalb des inneren Planetenringes  unseres Sonnensystems von einem Ring aus Asteroiden umgeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns eines Tages ein solcher Asteroid erwischt, ist durchaus gegeben. So wird im Jahr 2029 der Asteroid „Apophis“ in einer Entfernung von ca. 31.000 KM an uns vorbei rauschen. Das ist keine Sensationsmeldung á la BILD, sondern fundierte Erkenntnis.

Wer meint, wir hätten diese ganzen Asteroiden im Blick, mit all unseren Teleskopen und Computern, der irrt. Die größten und immer wieder kehrenden schon, aber das war’s dann.

Was mich zudem verblüfft hat, ist die Erkenntnis dass unsere Sonne etwa alle 150.000 Jahre um 1% an Stärke zulegt. Wenn man weiß, wie fragil das Leben und v.a. das Klima hier auf der Erde ist, dann wird einem klar, dass der Zeitpunkt, ab dem Leben hier nicht mehr möglich ist, absehbar ist. Wenn auch in zeitlich großen Dimensionen. Man mag jetzt sagen, dass das für die jetzige Generation, und auch die folgenden, uninteressant ist.

Stimmt.

Aber die beiden genannten Ereignisse zeigen eines ganz deutlich: Wir leben hier nicht auf einer geschützten Kugel, der nichts etwas anhaben kann. Es kann jederzeit oder aber im Laufe langer Zeiträume sich etwas abspielen, was das Leben auf der Erde beendet.

So etwas Ähnliches gab es ja schon vor ca. 65 Mio. Jahren, als die Dinosaurier ausstarben. Wäre der damalige Asteriod nur etwas größer gewesen, Leben so wie wir es heute kennen, wäre nie entstanden.

Was mir an all den Betrachtungen sehr bemerkenswert erscheint: Einige sogenannte Religionen auf unserem Planeten, nehmen für sich in Anspruch, genau zu wissen, wie das Leben entstand, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist, und der zentrale Punkt von allem.

Und dann kommt so ein idiotischer Asteriod (die Frage ist nicht OB, sondern WANN), und alles Leben, der Mensch, sämtliche Religionen und alles, was damit zusammenhängt, sind von jetzt auf sofort verschwunden.

Was dann bleibt, sind nur noch Sterne, Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen, die ihre Bahnen ziehen, entsprechend den physikalischen Gesetzen, und der leere Raum dazwischen, sprich, das Universum nimmt seinen Lauf, und dass da jemals auf einem total unbedeutenden Planeten namens „Erde“ eine Spezies namens „Mensch“ existiert hat, spielt eine derart kleine Rolle, dass sie nicht erwähnenswert ist. Und die Religionen, die dort praktiziert wurden, spielen dann schon gleich gar keine Rolle.

Man könnte auf die verwegene Idee kommen, dass das Leben auf unserem Planeten entstanden ist, auf Grund sehr günstiger Bedingungen, die, wenn es sie woanders gegeben hätte, eben dann DORT Leben hervorgebracht hätten. Und dass darüber hinaus, das Leben, genauso wie es entstanden ist, auch wieder verlöschen wird, wenn die Bedingungen nicht mehr passen (es sei denn, wir schaffen es schon vorher, das Leben auszurotten).

Wenn man das als gesicherte Erkenntnis nehmen würde, dann läge es an jedem selbst, welche Schlüsse er für sich daraus ziehen würde.

EIN Schluss könnte sein, dass das Leben etwas derart Einmaliges ist, dass es nur darum gehen kann, das Bestmögliche für sich, alle anderen und für die, die nach uns kommen, zu erreichen. Es könnte ja glattweg sein, dass das Lebens so etwas ist, wie das, was sich in Form einer Sonne ständig und immer wieder im Universum abspielt: Da entsteht nämlich etwas, bleibt eine Weile existent, und vergeht wieder.

Es grüßt,
das Smamap