Strato – Jetpack – WordPress und mehr

Wer seinen WordPress-Blog selbst hostet, der kommt an Jetpack kaum vorbei.

Für Nichteingeweihte (zu denen ich mich durchaus auch selbst zähle): Jetpack ist eine Art Plugin-Sammlung (WordPress-Erweiterungen), über die die WordPress-Leute Vieles von dem zur Verfügung stellen, was man in der WordPress.com-Online-Version gewohnt ist.

Neben all den Vorteilen, die es mit sich bringt, wenn man seinen Blog selbst hostet, gab es für mich dabei bisher 2 grundsätzliche Probleme:
Zum einen war es dem Web-Hoster Strato bisher nicht möglich, die Anforderungen, die Jetpack an einen Web-Hoster stellt, zu erfüllen. Dies äußerte sich z.B. darin, dass eine Verbindung der Website (also des Blogs) nach außen (z.B. zu Facebook oder Twitter), nicht möglich war. Dabei soll es sich um ein Problem handeln, das es bei anderen Providern, die nicht „Strato“ heißen, nicht geben soll.
Nachdem Strato dieses Problem, dem Vernehmen nach, jetzt gelöst hat (Fachformulierung: Jetpacks IP-Bereiche wurden gewhitelistet), sollte das also funktionieren. Was es allerdings bei mir nach wie vor nicht tut.
Jetzt steht noch im Raum, dass ein gewisser Server (also ein Dienst/Programm/Software) von den Strato-Servern nur mit Verzögerung abgearbeitet wird, was bei besagtem Verbindungsaufbau angeblich zu Fehlermeldungen führen soll. Es handelt sich dabei angeblich um den XML-RPC-Server.

Also auf zum nächsten Gefecht, bei dem man als Anwender erneut zwischen den Stühlen sitzt. Der eine Stuhl heißt „Jetpack“, der andere „Strato“.

Das Problem ist, das jegliche Lösung sich zieht, man als Anwender nicht so genau weiß, an wem es denn jetzt eigentlich liegt, und man dennoch an einen Webhoster zahlt, ohne die vollständige Leistung nutzen zu können.
Aber das interessiert die Beteiligten nur peripher.

Die Devise lautet also: Abwarten, Tee trinken, am Ball bleiben.

Ach ja, ich sprach ja von ZWEI Problemen.
Das 2. Thema, mit dem ich mich rumschlage, ist jenes, dass Jetpack bisher keine Möglichkeit vorsieht, wie man Beiträge mit etwas versieht, das sich „Kommentar-Button“ nennt. Soll heißen, dass unterhalb der Beiträge, die man im WordPress-Reader zu lesen bekommt, ein „Knopf“ vorhanden ist, über den man einen Kommentar schreiben kann.

Jetpack sagt dazu, dass das zwar geplant ist, aber die Realisierung noch nicht abzusehen sei.

Also erneut: Abwarten, Tee trinken, am Ball bleiben.

Beim zweiten Thema glaube ich mich allerdings in bester Gesellschaft, dann ich sehe im Reader immer wieder Beiträge, die keinen solchen Button haben. Folglich sind Viele mit diesem Thema konfrontiert.

Mir bleibt dabei nur, mich bei all jenen zu entschuldigen, die öfter mal fluchen, weil sie einen Kommentar abgeben wollen, und dazu jedes Mal auf die Web-Version meines Blogs wechseln müssen.

Es grüßt,
das Smamap

Das eigene WordPress II

Nachdem ich HIER schon berichtet hatte, wie das so ganz grundsätzlich geht mit dem eigenen WordPress, jetzt ein erster Erfahrungsbericht.

Zunächst noch der Hinweis (kam mir beim Durchlesen meines ersten Beitrags), dass ein „eigenes“ WordPress nichts anderes ist, als das, was man vom Online-Wordpress.com kennt, nur eben, dass eine Software, die im Wesentlichen dasselbe macht, auf einem Rechner (also dem Server beim Webhoster) installiert.
Wenn ich also dann hier einen Beitrag schreibe, dann habe ich, grob, dieselbe Oberfläche vor mir.

Mittlerweile habe ich allerdings schon etliche Plugins installiert, die mir Erweiterungen bescheren, die ich bei WP.com niemals gehabt hätte.
Das ist etwa so, wie wenn ich beim Browser Firefox etliche AddOns, also Erweiterung, installiere.

So habe ich hier z.B. ein Plugin namens „WordPress Database Reset“, das mir dabei halb, mein neues WordPress wieder auf NULL zu setzen, wie ich mehrmals einen Fehler machte, bei der Übernahme der Daten vom alten Blog.

Diese Übernahme, und damit wäre ich schon beim meinen Erfahrungen, misslang erstmal. Vom Verfahren her ist es einfach, weil auf WordPress.com in der Oberfläche ein Werkzeug integriert ist, mit dem man die Daten exportieren kann (Menüpunkt aufrufen, bestätigen, fertig).
Die so exportieren Daten kann man dann im eigenen WordPress wieder importieren.

Was bei mir dabei schief lief, kann ich jetzt nicht so GANZ genau sagen, jedoch stieg der Server (im neuen WordPress) mehrmals aus, mit einer Fehlermeldung. Ich also, über o.g. Plugin, die Datenbank zurückgesetzt, und nochmal (anders) begonnen.

Letztlich führte dann zum Erfolg, dass ich nicht ALLE Daten auf einmal exportierte, sondern erstmal die Beiträge, dann die Seiten, dann die Medien etc. und jeweils einzeln wieder importierte im neuen Blog. Gleichzeitig vermied ich es, biem Import, die Option „Datenanhänge importieren“ anzuhaken (fragt mich bitte nicht, was das ist, und warum das damit ev. schief lief)

Jedenfalls hatte ich dann alles „drüben“, und zwar ohne dass der Server motzte.

Was mir DANN noch fehlte, war zum einen, die Möglichkeit, dass neue Beiträge von anderen gesehen werden können, als von jenen Lesern, die mir bisher gefolgt waren, und zudem die Möglichkeit, dass Leser meinen Blog abonnieren können.

Ich erhielt daraufhin im WordPress-Forum den Hinweis, das mit dem Plugin „JetPack“ so Einiges zu erledigen sei.
Nach anfänglichen Verständnisproblemen hab ich ich mittlerweile kapiert, dass diese Plugin dazu da ist, so einige Funktionen von WordPress.com, also dem alten Blog, nutzen zu können, die die Typen von WP nicht eigens in die WP-Software eingebaut haben, sondern eben das Plugin eine Verbindung zu WP.com herstellt, um diese schönen Funktionen nutzen zu können. Also z.B. die Möglichkeit, meinen Blog zu abonnieren.

Voraussetzung dazu, ist allerdings, dass man bei WP.com ein Konto hat (neudeutsch: Account). Nicht etwa, weil man dort schon Blogs geschrieben haben muss etc., sondern weil es eben eine Verbindung braucht, von JetPack zu WP.com, um besagte Funktionen nutzen zu können.

Wo ich dann etwas aufsaß, war, weil ich „um´s Verrecken“ es nicht hinbekam, dass meine Beiträge im neuen Blog auch kommentierbar wurden. Ich brachte einfach keinen Knopf an den Beitrag, über den man hätte kommentieren können (ich meine damit die Situation in der WordPress-App, so wie sie viele auf dem Smartphone haben.

Übrigens, ich mach alles das, was es zumachen gab/gibt, hier auf meinem Tablet. Ging alles wunderbarst (gut – mal abgesehen davon, dass ich mir für das ein oder andere schon die Lesebrille aufsetzen muss, was aber nicht am Tablet liegt oder an WP, sondern an meinen Augen 😉

Wie auch immer, ich möchte mich bei all denen bedanken, die mir Hilfestellung gegeben habe, angefangen vom WP-Support, sprich Menschen, die dort mitlesen und helfen, bis hin zu meinen Followern (werd ich hier noch verlinken, so als meine Möglichkeit, DANKE zu sagen).

Auf diese Weise stieß ich eben auf besagtes JetPack, und auch darauf, dass der fehlende Kommentier-Button, nur hausgemacht war, sprich, er war da, aber für mich nicht sichtbar.

Ich werde weiter berichten. Ev. lege ich sogar eine separate Kategorie/Menüpunkt an, falls auch andere das nachlesen wollen.

Und wenn jemand was auffällt, wo es noch hakt, dann bitte bitte mitteilen, denn es scheint tatsächlich so, dass manche Dinge nur andere sehen.

Es grüßt,
das Smamap

Nachtrag: Was ich nicht realisieren konnte, war der Umzug meiner Follower. So gern ich das gemacht hätte, weil einfach einfacher. Überall hieß es, das sei nicht möglich. Heut fiel ich über einen kleinen Bericht, wo jemand meinte, er hätte das hinbekommen. Ob ich dazu eine Info bekommen, steht noch aus. Falls aber jemand der hier lesenden dazu etwas sagen kann, bitte keine Hemmungen ….. ich wäre jederzeit dankbar.