Klimawandel, die Fakten

Gestern konnte man im ZDF die Doku „Klimawandel, die Fakten“ mit Professor Harald Lesch sehen.

Um es kurz zu machen …. was uns da ins Haus steht, macht einem Angst und Bange. Aber noch mehr Angst macht einem, wenn man sich, demgegenüber, ansieht, was unsere Politik dagegen macht – nämlich fast NICHTS!!!

3 Dinge schienen mir wesentlich in der Doku

  • Es geht nicht mehr darum, ob diese Dinge alle geschehen, sondern nur noch darum, wann und in welchem Ausmaß
  • Es geht auch darum, was jeder Einzelne tut gegen den Klimawandel. Jedoch geht es noch wesentlich mehr darum, was Industrie und vor allem die Politik dagegen tun. Und es sei unsere Aufgabe, die Politik dazu zu bewegen, alles in ihrer Macht stehende dagegen zu unternehmen
  • Es gibt sog. ‚Kipppunkte‘ in der Klimaveränderung. Das seien Punkte an denen eine Veränderung zum einen unumkehrbar wird, und zum anderen die Veränderungen urplötzlich eine Beschleunigung erfahren (man kennt das aus anderen Vorgängen, dass eine relativ kleine Veränderung in einem Prozess, sehr große Auswirkungen nach sich zieht)

Das Ganze bedeutet, dass es zum einen Aufgabe der Politik ist, rechtzeitig massive Maßnahmen zu ergreifen. Und zum anderen die Gefahr nicht nur darin besteht, dass die Auswirkungen immer schlimmer werden, sondern urplötzlich ein Eigenleben entwickeln werden, und dann die Uhr nicht mehr zurück gedreht werden kann.

Wenn man sich alleine ansieht, wie stark die Erwärmung sich bereits heute auf die Eiskappen an den Polen der Erde auswirkt, und was dann passieren wird, wenn der Dauerfrost dort kippt und all das eingelagerte Methan (x-fach wirksamer als das Treibhausgas CO2) entlässt. Dann gute Nacht und Helm ab zum Gebet. Bereits heute ist es so, dass Gasblasen voll Methan dort unter der Eisoberfläche liegen. Das wurde in der Doku gestern sehr einprägsam demonstriert: Solche Blasen wurden mit einem Eispickel angestochen, man hörte das Gas entweichen, und eine Flamme darangehalten ließ das Gas explodieren.

Und was macht die Politik in einem der reichsten Länder der Erde???? Programme verabschieden, Absichtserklärungen verlautbaren.

Notwenig wären handfeste Gesetze, die die Menschen ohne Wenn und Aber davon abhalten, Verhaltensweisen zu praktizieren, die das Klima und die Umwelt zerstören. JA, es ist unausweichlich, dass sich die Menschen erheblich zurücknehmen. Und JA, erreichen kann das einzig und allein die Politik. Sich auf den guten Willen vieler zu verlassen, ohne diesen einzufordern, ist so, als würde man darauf hoffen, dass schon jemand den Verletzten aus dem brennenden Auto holen wird.

Programme für Ladestationen und zur Verteuerung von Inlandsflügen, werden es nicht richten. Und schon gleich gar nicht, wenn Maßnahmen in erheblichem Umfang nicht sofort greifen, sondern Schecks auf die Zukunft ausstellen.

Das Klima wird diese Schecks einfordern. UNNACHGIEBIG.

Was mir allerdings fehlte in der gestrigen Doku, war ein Eingehen darauf, welche enorme Flüchtlingsströme der Klimawandel nach sich ziehen wird. Flüchtlingsströme ausgelöst durch Dürren in den ohnehin schon trockenen Teilen der Welt. Und Flüchtlingsströme ausgelöst durch die Überschwemmungen an den Küsten der Welt, dort wo das Land nur wenig über dem Meeresspiegel liegt.

3x darf man raten, wohin diese Flüchtlingsströme sich bewegen werden.

Es hieß in der Doku, man erwarte eine wesentliche Verschlimmerung der Klimaeffekte bis 2050. Meine Kinder werden bis dahin etwa 50 sein. Ich werde bis dahin wohl schon gegangen sein, und das Schlimmste nicht mehr miterleben.

Denn wir, die heutigen Gestalter der Welt, werden all das den nachkommenden Generationen hinterlassen haben.

Allerdings, wenn ich mir all die Kriege auf der heutigen Welt betrachte, könnte es auch sein, dass niemand mehr sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen muss. Das hätten wir dann AUCH der Politik zu verdanken.

Die Erde würde es dann weiterhin geben, und sie hätte die Chance, sich von den Menschen zu erholen.

Es grüßt, das Smamap

Betrug am Klima

Was derzeit in Berlin abläuft, in Sachen Klima, ist in meinen Augen Betrug am Klima. Und auch Betrug an den Menschen.

Warum?

Nun, man macht den Menschen ein X für ein U vor. Die Politiker, Parteien und die Regierung tun so, als wäre es möglich, das Klimaziel zu erreichen, mit ein paar Steuern hier, ein paar Änderungen da, Verteuerung der Inlandsflüge, Investitionen hier und Förderung der Forschung dort.

DAS, was wirklich notwendig wäre, nämlich die erhebliche Einschränkung bzw. Beseitigung der von den Menschen tag-/täglich begangenen Umweltsünden, darüber geht man elegant hinweg.

Das wären solche Maßnahmen wie, massive Abschaffung von Plastikverpackungen, massive Reduzierung des Individualverkehrs, Verbot stromintensiver Geräte, preislicher Klimaaufschlag auf alle Produkte, die nicht umweltneutral sind usw usf etc etc.

Kosmetik hier und dort und ein großer Batzen Geld wird es nicht richten.

DIE MENSCHEN MÜSSEN UMDENKEN UND UMHANDELN. Und derjenige, der dies bewirken muss, ist der Gesetzgeber.

Ein ‚weiter so‘ ist Betrug am Klima.

Und dieser Betrug am Klima, der sich in etlichen Jahren rächen wird, ist einzig getragen vom eigennützigen Ansinnen der Politik, bei den nächsten Wählen gut dazustehen.

Doch es geht um sehr viel mehr. Es wird der Tag kommen, da wird die Hauptaufgabe von uns allen sein, uns vor den Unbilden der Natur zu schützen. Und die Kräfte der Natur sind gewaltig.

Es geht schon lange nicht mehr darum, kleinschrittchenweise Kosmetik zu betreiben.

Jedoch haben das die Wenigsten realisiert. Bzw so Manche ahnen oder wissen es, weigern sich aber, Bequemlichkeiten aufzugeben. Man stelle sich vor, es würde verpflichtend, nur noch in jeder 2. Woche Auto fahren zu dürfen. Oder Fahrten über 100 KM nur noch mit den ‚Öffentlichen‘ durchzuführen. Oder es dürften im Supermarkt keine Verpackungen mehr verwendet werden (jeder müsste seine eigenen Behältnisse mitbringen). Oder der Kaffee ‚to go‘ wird abgeschafft.

Statt dessen wird ‚Betrug am Klima‘ gesellschaftsfähig gemacht. Statt den Menschen reinen Wein einzuschenken bzgl. der Dinge, mit denen das Klima definitiv auf uns zukommen wird.

Es grüßt das Smamap

Wer anderen eine Grube gräbt …..

„Wer anderen eine Grube gräbt“ berichtet normalerweise von einem Reinfall.

Nun – im vorliegenden Fall steht dies noch nicht fest. Es spricht aber einiges dafür.

Nehmen wir an, der Chef einer Abteilung einer Firma baut Mist. Mehrfach. In dem Fall dadurch, dass er sich nicht um die Abläufe kümmert, mehr noch, dem Treiben zusieht, wie die Mitarbeiter seiner Abteilung nach und nach Dinge in den Sand setzt.

Jener Chef steht in der Verantwortung. Das stünde auch in seinem Arbeitsvertrag.

Allerdings würde er den Vorteil genießen, dass er beim ‚Big Boss‘ einen Stein im Brett hätte, nämlich in Form einer alten Freundschaft.

Letztere würde bewirken, dass besagter Abteilungschef versetzt würde, als der Posten des Aufsichtsratschefs in der Tochterfirma frei würde. Hätte den Vorteil, dass die ‚Probleme‘ in besagter Abteilung dem ‚Noch-Chef‘ nicht auf die Füße fallen, was sich zwangsläufig auch auf den Ruf des Big-Boss auswirken würde.

Alles gelöst würde man denken. Der Problem-Chef weggelobt auf einen höheren Posten. Der Boss hat sein Gesicht gewahrt.
Allein – der Ruf innerhalb und außerhalb der Firma ist für immer geschädigt. Dies schlägt sich auf lange Sicht in der Auftragslage und im Betriebsklima nieder. Wer anderen eine Grube gräbt, macht sie also in aller Regel groß genug, um ALLE direkt und indirekt Beteiligten mit hineinfallen zu lassen.

SO ….. und JETZT übertrage man das Ganze auf die Politik, und auf Namen wie von-der-Leyen, Merkel und die EU. Die ‚Kunden‘ wären natürlich die ‚Wähler‘.

Es ist jetzt völlig egal, um welche Personen und Parteien es bei den Handelnden ginge …. Tatsache ist, dass der Wähler für BLÖD verkauft wird. Egal, was vorher gesagt wird, und welche Kandidaten zur Wahl gestellt werden, hinterher wird getan, wonach den Handelnden der Sinn steht.

Und wenn ein Politiker für sein (Nicht)Handeln zur Rechenschaft gezogen werden soll, dann wird er kurzerhand ‚hinweggelobt‘ auf einen besseren Posten und dem Zugriff von Untersuchungskommissionen entzogen.

Freilich wird besagter Mensch auf dem neuen Posten urplötzlich zum Genie ohne jegliche Handlungsprobleme. ‚Wer anderen eine Grube gräbt‘ wird dann eher zum Handlungsmotto, denn Gruben graben kann man überall. Die Mutter aller Gruben ist dabei freilich die, die gleich die Demokratie mit beerdigt, denn die AfD braucht nicht wirklich ein Wahlprogramm. Das liefern nämlich die Regierenden frei Haus.

Ein Schelm sei, wer Schlechtes dabei denkt.

Es grüßt das Smamap

Den besten Zeitpunkt verpasst ….

Derzeit stolpere ich ein ums andere Mal über Konstellationen, in denen die Protagonisten scheinbar den besten Zeitpunkt verpasst haben.

Da kommt mir zum einen unsere Fußball-Nationalmannschaft in den Sinn. JA – sie haben Großartiges erreicht – zusammen mit ihrem Trainer. Im Grunde genommen über ihre Verhältnisse gespielt und Weltmeister geworden. Schon damals hieß es, dass jeder Weltmeister danach so seine Schwierigkeiten hatte. So auch jetzt „unsere“ Jungs. Und es ist nachvollziehbar …. um solche Leistungen zu vollbringen, muss man auf dem Gipfel seiner Blüte stehen. Alles was danach kommt, kann nicht MEHR sein – muss zwangsläufig weniger sein. Und auch ein Optimum über längere Zeit zu präsentieren, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Wie soll all das, was zu den 110% führte, wiederholt werden können?

Da sollte man als derjenige, der diese Mechanismen kennt, dann sagen können …. ‚das wars Herrschaften, mehr geht nicht, und jünger werden wir auch nicht‘ …. und sich verabschieden.

Macht man das nicht, hat man den besten Zeitpunkt verpasst. Alles danach ist dann sehr häufig Verkrampfung.

Zum anderen kommt mir da die Politik in den Sinn …. aktuell die Bayern-Wahl. Da versuchen die Protagonisten, die immer vornedran waren, SO weiter zu machen, wie sie das denken. Das Hoch, das da war, immer wieder zu erreichen. Nehmen wir als Bsp nur den ‚Seehofer‘. Wie der an den ‚Söder‘ übergab, da dachte ich mir „wenn du schlau bist, nimmst du jetzt deinen Hut, und hörst also auf, wenn es am Schönsten ist“.

Was tat der Herr? Er ging nach Berlin und wurde Innenminister. Alles was dann kam, war eher Verkrampfung. Das vergebliche Streben danach, die erreichten Höhepunkte, auf andere Weise, zu wiederholen. Gut, da spielten auch noch andere Faktoren mit, aber um die geht’s hier jetzt nicht.

Oder nehmen wir als anderes Bsp die Frau Merkel. Sie hat ihren Zenit auch längstens überschritten. Sie hätte schon lange, völlig unabhängig von politischen Vorlieben meinerseits, den Hut nehmen sollen (den Damenhut versteht sich), und den jüngeren Platz machen. Denjenigen die mit neuem Elan und anderen Vorstellungen, Neues schaffen. Reines Streben nach Machterhalt (auch eine Art von ‚Höhepunkt‘) führt langfristig nur in den Graben.

In all diesen Fällen haben Menschen, aus meiner Sicht, den besten Zeitpunkt verpasst, zum Gehen. Alles was nach erreichten Höhepunkten kommt, kann nur schlechter sein. Dieselben Abläufe, Begleitbedingungen, Situationen, Stimmungen etc etc wieder zu erreichen, ist nahezu unmöglich.

Man zehrt solange vom Erreichten, bis man beginnt, durch ‚weiter so‘ mehr Schaden als Gutes anzurichten.

Und deshalb sollte man den Mut und die Weitsicht haben, nicht den besten Zeitpunkt verpasst zu haben, sondern rechtzeitig ‚zu gehen‘.

Je nach Bsp dauert ein ‚Höhepunkt‘ mehr oder weniger lang. Ein Usain Bolt konnte das einige Jahre halten. Ein Politiker vermag das auch. Ein Wirtschaftsführer ebenso. Ein Mannschaftssport nur über kurze Zeiten.

Und auch aus der Sicht, dass eine Situation nicht endlos auf dem Maximum dahinlaufen kann, sondern zwangsläufig Veränderungen kommen, die dann naturgemäß nicht mehr das Maximum zur Folge haben, sollte einen besagten Mut und Weitsicht aufbringen lassen.

Alles andere, so zeigen zahlreiche Erfahrungen, würde letzteren komplett widersprechen.

Es sollte also nicht darum gehen, den besten Zeitpunkt verpasst zu haben, sondern die Vergänglichkeiten allen Seins zu akzeptieren.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Gesichtswahrung – ein Zeichen der Politik

Eine ganze Weile habe ich jetzt nichts geschrieben.

Sei es, weil ich keine Lust hatte, sei es, weil ich keine Zeit hatte, sei es, weil ich nicht online sein wollte, sei es, warum auch immer ….

DAS Thema, das mich in dieser Zeit am Meisten aufregte, war dieses unsägliche Gezerre in den sog. „Jamaika-Verhandlungen“.

Da versuchen Parteien eine Koalition zustande zu bringen. Naturgemäß geht das nur per Übereinstimmung, sprich darüber, dass man gemeinsame Ziele auslobt.

Eigentlich wäre das eine der leichtesten Übungen, denn es gibt EIN Ziel, das ist vorgegeben. Und es sollte eigentlich selbstredend SO sein, dass es keinerlei Diskussion bedarf, dieses Ziel als maßgebend zu erkennen.

Dieses Ziel heißt: Erhalt der Umwelt.

Gemeint ist damit nicht, was sich früher v.a. die Grünen schon auf die Fahnen geschrieben und damit völlig recht gehabt hatten. Gemeint ist vielmehr: Wenn wir nicht ganz entschieden etwas tun, dann ist „Land unter“. Aber absolut.

Und was passiert? Es wird gestritten, kompromisselt, Gesichtswahrung betrieben, auf die nächsten Wahlen geschaut, kein Stück weit Boden hergegeben und und und …. so wie halt eh und je.

Diese ganzen „Probleme“, die als solche da auf Biegen und Brechen zerstückelt, wieder zusammengesetzt werden, um etwas daraus zu machen, was die Ursprünglichkeit des Problems gar nicht mehr erkennen lässt …. ganz zu Schweigen, von dem, womit die einzelnen Parteien einst angetreten sind, wofür sie stehen ….

Diese ganzen „Probleme“ werden verblassen, hinter dem, was uns einholen wird, und wovon die Generationen nach uns sagen werden: WARUM HABT IHR NICHTS GETAN !!!!!!!!!

Es wird eine Koalition herauskommen, aus diesem ganzen Gewürge, in der unser aller Hauptproblem der Zukunft, nur marginal erscheint.
Wichtiger wird einmal mehr sein: Wieviel haben die Einzelnen im Geldbeutel; wie hoch wird das Wirtschaftswachstum sein; wird die Rente steigen; was kann getan werden, um die Konzerne zufriedenzustellen; wie sind die Diäten etc etc etc etc

Ja ja, die CO2-Emissionen werden schon auch vorkommen. Und auch das Elektroauto. Letzteres aber bitte nur soviel, dass die Autoindustrie keine Gewinnschmälerungen hinnehmen muss.

Mir fällt da immer wieder Winston Churchill ein, mit seinem sinngemäßen Satz:
Wir brauchen keine Politiker, die an die nächsten Wahlen denken; wir brauchen Staatsmänner, die an die nächsten Generationen denken.

Und was tun unsere Politiker? Sie betreiben Gesichtswahrung. Denken nur an sich und die Parteien.

DAS, wofür sie da sind, kommt nicht vor: Die Bewahrung der Lebensgrundlagen!

Letztens stand in der ZEIT ein sehr guter Artikel unter der Überschrift „Das Schweigen der Politik“ (das große Insektensterben, und warum die Politik nichts tut).

Die Damokles-Schwerter liegen alle vor uns bzw. hängen sichtbar über uns.
Und diejenigen, die dafür da sind, etwas zu tun, also uns zu retten, die TUN NICHTS.

Ja klar, man kann an uns Bürger appellieren. Darauf hoffen, dass die es schon richten werden. Aber der Bürger ist ein Egoist. Da schließe ich alles Leser hier, und auch mich, mit ein. Das Verhalten, primär an sich zu denken, ist angeboren. Die Entwicklungsgeschichte des Menschen machte dies zwangsläufig.
Genau DAS ist der Grund, warum wir Regierungen haben. Regierungen, die dafür da sind, den Überblick zu haben, die Vorausschau, um für die Gemeinschaft das Beste zu erreichen.
NUR – „das Beste“ ist heute nicht mehr der Inhalt des Geldbeutels, sondern unsere Umwelt, sprich, die Erde, auf der wir leben.

Die Demokratie ist, in meinen Augen, DAS System überhaupt. Jedoch wenn es sich in dieser Frage nicht schnellstens den echten Themen annimmt, und zwar kompromisslos, dann wird es grandios scheitern.

Und sich damit in NICHTS von all den anderen Systemen unterscheiden. An DEM Punkt ist es völlig unerheblich, wie das System heißt, das in den Abgrund führt.

Das beste Beispiel könnte sein, das, was die Politik unternimmt, um die Millionen-Flut an Coffee-to-go-Bechern auszuschließen. Da wird appeliert an den Bürger, da wird diskutiert, da wird kompromisselt, da wird Gesichtswahrung betrieben, da wird gemauschelt mit den Konzernen und den Lobbyisten.
Aber wirklich getan wird NICHTS.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

WER braucht eig eine Stromtrasse, außer Aktionären und Konzernen?

Jüngst habe ich mich etwas mit dem Thema „Stromtrasse“ beschäftigt.

Sicherlich nicht in alle Tiefen, aber halt so, dass ich mitreden kann.

Bis vor nicht allzu langer Zeit war das Wort „Stromtrasse“ für mich mit den Überlandleitungen verbunden, die da quer bzw. längs durch D zusätzlich gezogen werden sollten, um benötigten Strom in den Süden zu transportieren.

Als es dann hieß, das Ganze werde va unterirdisch verlegt, da war das Thema für mich gestorben.

Wenn man sich allerdings etwas damit beschäftigt, dann kommt das Thema „Stromtrasse“ automatisch wieder hoch.

Bisher meinte ich, die Gegner des Projekts absolut nicht zu verstehen, denn schließlich brauchen wir diesen Strom.

Und genau DAS ist NICHT der Fall (meiner Meinung nach).

Es gibt auch andere Argumente, die man anführen könnte.
So zB dass auch bei unterirdischer Verlegung, oberirdisch Schneisen entstehen; auch durch die Erwärmung die diese Erdkabel mit sich bringen, die Natur und die Böden geschädigt werden; wir alle das über die Strompreise erheblich zahlen, was da an Geldern ausgegeben wird, während Aktionäre und Konzerne den Rahm abschöpfen; elektromagnetische Felder ihren Tribut fordern etc etc.

Stromtrasse

Das mag alles richtig sein.

Was in der ganzen Diskussion oft vergessen wird, ist die Frage, ob wir das Ganze überhaupt brauchen?

Geht man nach den Stromkonzernen, gingen durch Abschaltungen der Atommeiler schon seit Jahren im Winter regelmäßig die Lichter aus (Stichwort „Blackout“); glaubt man der Politik und deren Vorhersagen, wird der Strom, dort wo er hintransportiert werden soll, künftig dringend benötigt.

Fakt ist, dass D, auch und va im Winter, immer noch ein Stromexporteur ist. Fakt ist, dass vor 2025 kein Strom über die Trasse fließen wird, schlicht weil nicht fertig. Fakt ist auch, dass das so eine Sache ist mit den Vorhersagen der Politik.

Va Letzteres versucht uns zu sagen, dass wir OHNE nicht auskommen. Und dabei ist das größte aller Potentiale noch in keinster Weise ausgeschöpft worden. Nämlich das Sparpotential. Durch geeignete Maßnahmen könnten Unmengen an Strom in den Haushalten eingespart werden. Auch ist in keinster Weise berücksichtigt, dass über Windkraft, Gaskraftwerke und Photovoltaik wesentliche Anteile an Strom hinzukommen (dort wo sie benötigt werden).

Trotzdem wird uns gesagt, dass wir diese Trassen brauchen.

Mich erinnert das Ganze an den Donauausbau bei Straubing (ich lebte dort viele Jahre). Der Bevölkerung wurde dort politischerseits eingebläut, dass dieser unbedingt benötigt werde.
Letztlich war der Widerstand in der Bevölkerung so groß, dass die Politik auf ihren Ausbau verzichtete. Und siehe da …. er war nicht nötig!

Seitdem mißtraue ich Behauptungen der Politik, was Großprojekte angeht. Es gibt immer Interessen dahinter. Va finanzieller Art.

Und wenn man dann noch logisch nachvollziehen kann, dass etwas unnötig ist, und trotzdem wird immer noch das Gegenteil behauptet, dann schrillen bei mir die Alarmglocken.

Die Frage ist, warum Mrd. und Aber-Mrd. von Euro ausgegeben werden sollen, wenn das Projekt nicht benötigt wird?

Die ganzen Nachteile, die so ein Projekt mit sich bringt, sind dann nur noch ein zusätzliches Argument.

Und schließlich soll das Alles auch ablenken vom Versagen der Politik. Einem möglichen Stromengpass hätte man schon seit vielen Jahren entgegenwirken können. Wenn man denn gewollt hätte.

Es ist wie mit den Elektroautos:
Wir könnten sie schon lange in echten Stückzahlen haben, wenn die Politik nicht geschlafen und nur nach dem gehandelt hätte, was die Wirtschaft gerne möchte. Oslo macht es vor: Die Stadt hat heute wesentlich mehr Elektroautos und die Infrastruktur dazu, als es das in ganz D gibt.
Es darf geraten werden, woran das liegt. Aber das ist eine ganz andere Diskussion.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Abstimmung per Briefwahl

Heute habe ich meine Briefwahlunterlagen bekommen; die Abstimmung per Briefwahl kann also erfolgen. Das ging raz-faz, weil das Wahlamt im Rathaus ist gleich um’s Eck, und nachdem seit gestern die Beantragung möglich war, habe ich das gleich online gemacht, und die haben mir dann die Unterlagen heute in den Briefkasten geworfen – Bürgernähe !!!

Bei jeder Wahl mache ich das so. Ich bin einer von denen, die Wählen als Bürgerpflicht betrachten. Die dt. Geschichte zeigt sehr eindeutig, was geschehen kann, wenn die Leute nicht wählen gehen. Ein Grund für jenen geschichtlichen Abgrund seinerzeit, war der, dass viele Leute nicht wählen gingen. Diejenigen, die das wollten, was dann kam, gingen alle. Das Stimmergebnis war entsprechend.

Mein Standardsatz ist immer „wer nicht wählen geht, hat hinterher auch kein Recht dazu, sich darüber zu beschweren, wie das Ergebnis ausgefallen ist„.

Und so „gehe“ ich IMMER wählen. Abstimmung per Briefwahl ist MEIN Mittel der Wahl.
Abstimmung per Briefwahl
Die Abstimmung per Briefwahl ist dabei für mich Standard. Denn damit kann ich sicherstellen, dass ich in jedem Fall wähle. Solche Ausreden wie „Wetter“, „nicht da“ oder „krank“ gibt es dann nicht. Die Abstimmung per Briefwahl kennt keine Ausreden.

Ich wähle dabei relativ spät, um auch die letzten Entwicklungen noch bei meiner Stimmabgabe berücksichtigen zu können. Theoretisch könnte ich noch bis zum Tag vorher meine Unterlagen abgeben, aber man muss es ja nicht übertreiben. 1 Woche zuvor reicht.

Wobei ich dieses Mal völlig anders wählen werde, wie bisher.

Zwar war ich noch nie einer von denen, die immer dieselbe Partei wählen, komme da, was da wolle, jedoch lief das immer innerhalb bestimmter Bahnen, sprich meine Stimme(n) bekam immer eine Partei, die man als die etablierten Parteien bezeichnet.

Doch dieses Mal ist der Hals ziemlich dick.
Zum einen bin ich der Ansicht, dass keine der etablierten Parteien sich tatsächlich und eingehend mit DEN Themen beschäftigt, die die wirklich wichtigen Themen sind.
Und das sind zweifelsohne der Klimawandel, die Waffenexporte, die Flüchtlinge auf der Welt und unsere Sozialsysteme. Und dabei ist es längst schon so, dass meiner Meinung nach Scheinkosmetik betrieben wird, die an Todschlag grenzt.

Ohne auf die Themen im Einzelnen einzugehen (das wird wohl ein eigener Beitrag), stelle ich für mich fest, dass alle jene Parteien nur das Wahlergebnis im Blick haben, und nicht die nächsten Generationen und deren Lebensbedingungen.
Und um es auf den Punkt zu bringen: Es geht mittlerweile bereits um das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten, und keine Partei will es wahrhaben, geschweige denn zum wichtigsten Thema der Parteipolitik machen.

Letzteres passiert solange, bis es nicht mehr vermeidbar ist, nicht mehr daran vorbeizuschauen. Jedoch DANN ist es längst schon zu spät, weil Vieles von den Problemen Vorlaufzeiten von Jahrzehnten hat, und also zu dem Zeitpunkt irreversibel sein wird. Oder um es anders zu sagen: Wenn das Wasser in Hamburg bei den Leuten dauerhaft im 1. Stock steht, und die Flüchtlinge uns dauerhaft überrennen, getrieben AUCH von Mengen dt. Waffen, dann brauchen wir uns keine Gedanken über IRGENDWAS mehr machen, denn dann ist schon alles seit vielen Jahren am Rollen, und DANN ergriffene Maßnahmen bräuchten Jahre bis Jahrzehnte, um zu greifen. Eine Zeit, die wir dann nicht mehr haben.
Und solche Dinge bräuchten vorausschauend handelnde Politiker, jenseits aller Wahlergebnisse.

Ich schrieb oben „Zum einen…..“.
Zum anderen stößt mich etwas ziemlich sauer auf.
Anläßlich zweier Abstimmungen im Bundestag hatte ich alle meine örtlichen Bundestagsabgeordneten per eMail angeschrieben, meine Meinung zum Thema jeweils dargelegt, und darum gebeten, bei der eigenen Stimmabgabe jenseits von „Parteidisziplin“ abzustimmen. Das waren also insgesamt 6 Mails.
Auf KEINE der Mails bekam ich auch nur die geringste Reaktion.
Unter einer Pflege der Beziehungen eines Abgeordneten zu seinen Wählern stelle ich mir etwas anderes vor.

Auch wenn ich diesmal völlig anders wählen werde, so wird eine ganz bestimmte Partei meine Stimme sicherlich nicht bekommen. Ich habe eingangs auf die Geschichte bezug genommen. Und ich werde sicherstellen, dass ich nicht zu den Wählern gehören kann, über die man sagen müsste: Die Geschichte lehrt uns, dass uns die Geschichte nichts lehrt.

Zentral stelle ich mir die Frage, warum die Politik die Augen verschließt, vor den Fragen, die über unsere Zukunft entscheiden, und darüber, ob es eine solche überhaupt geben wird. Wobei „uns“ schon längst nicht mehr alleine die Bürger dieses Landes meint. Denn Klima, Waffen und Flüchtlinge machen vor Landesgrenzen nicht halt.

Deshalb finde ich es diesmal sogar noch wichtiger, wählen zu „gehen“, und meine Stimme(n) der Partei zu geben, die zumindest ein kleines Stück weit die Themen wirklich zu berücksichtigen scheint, um die es heute gehen MUSS. Damit hätte ich dann 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Abstimmung per Briefwahl ist dazu eine ziemlich leichte Übung: Es braucht nur die Wahlbenachrichtugung und ein Smartphone. Na gut …. und einen Kugelschreiber, um den Stimmzettel auszufüllen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Agenda 2010 – das unsägliche Thema

Jüngst ist die Agenda 2010 wieder in aller Munde – zumindest medial.

Der eine Politiker ist für Veränderungen dort – die andere will alles so lassen, wie es ist.

Einer, der unvermutet in die Mühlen der Agenda geraten ist, sieht die Agenda 2010 naturgemäß aus seiner eigenen Warte.

Für mich ist die Agenda 2010 ein Synonym für ALG II (sprich „Hartz IV“ – ein Begriff den ich mich weigere, zu verwenden).

Jemand, der wie ich, darauf angewiesen ist, und keine andere Wahl hat, als darauf angewiesen zu sein, bekommt es Monat für Monat, Woche für Woche,  hautnah zu spüren, worauf diese Agenda 2010 seinerzeit gegründet wurde.

Nämlich darauf, bei sehr vielen Menschen soviel Geld abzuschöpfen, wie möglich, um die Staatsausgaben aufzumöbeln.

Es war klar, dass dies nicht gelingen würde, indem man die wenigen Reichen/Manager/Best(Besser)verdiener, dafür heranziehen würde. Es ist eine sehr einfache Rechnung, in welchem Bereich man wieviel würde „einsparen“ können. Es ist schlicht eine Frage der Anzahl der Betroffenen.

Agenda 2010

Wer einmal in die Agenda-Mühle hineingeraten ist, der erlebt hautnah, wie mit allen Regeln der Kunst versucht wird, die Ausgaben zu reduzieren. Ich könnte mittlerweile ein Buch darüber schreiben, mit welchen Mitteln da gearbeitet wird. Es geht dabei nicht mehr um die Betroffenen (heut heißt das ja „Kunde“ – von wegen der Kunde ist König).
Wie gerne würde ich diesem System entfliehen, und meinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Allein, es geht nicht.

Es hatte immer geheißen …. „im Notfall wird dich das soziale System auffangen“. Von wegen. Dieses System sorgte erstmal dafür, dass man all das vernichten musste, was man sich ein Leben lang für seine Kinder erarbeitet hatte.

Und so werde ich bei der kommenden Bundestagswahl meine Stimme mit Sicherheit nicht derjenigen geben, die dieses System erhalten will. Ob ich sie demjenigen geben werde, der etwas verändern will, das weiß ich noch nicht. Er muss mich erst davon überzeugen, dass es ihm ernst ist, und es sich nicht nur um ein Lippenbekenntnis zum Stimmenfang handelt.

Wer meine Stimme mit Sicherheit NICHT bekommen wird, sind Diejenigen, die a la Rattenfänger von Hameln einen für dumm verkaufen wollen und ohne Konzept gegen alles sind (wir sind dafür, dass wir dagegen sind). Ich habe auch nicht vergessen, mit welchen Vokabularien die Schwächsten der Gesellschaft von diesen Herrschaften benannt wurden. Aber das wäre ein anderes Thema.

Was ich gerne hätte wäre „soziale Gerechtigkeit“. Dabei fällt mir ein, dass in denselben Nachrichten, in denen von der Agenda 2010 die Rede war, auch davon die Rede war, dass VW die Manager-Gehälter auf maximal 10 Millionen € pro Jahr reduziert hat.

Sicherlich soll jeder das bekommen, was er verdient, und Neid führt nirgendwo hin.

Wofür jemand 10 Mios erhält, wollte sich mir allerdings noch nie erschließen.

Und warum jemand in einem Sozialstaat nicht einmal soviel erhält, dass er sich davon mal außer der Reihe eine neue Hose leisten kann, ebenso wenig.

Diejenigen, die all dieses beschlossen haben und auch weiterhin beschließen, haben sicherlich nie etwas mit derlei Problematiken zu tun, namens „Agenda 2010“.

Es grüßt,
das Smamap

Missachtung ist der beste Weg?

Gelegentlich hatte ich das ja schon praktiziert, und ganz guten Erfolg damit gehabt …. die Missachtung.

Ich meine damit, DAS nicht mehr zu beachten, was einen aufregt, und pausenlos in den Medien rauf und runter gebetet wird.

Z.B. die Berichterstattung über Terroranschläge.

Ich höre von anderen, dass sie das so furchtbar aufregt, sie Angst haben und dergleichen mehr. Nachdem es mir teilweise so ähnlich ging, hatte ich beschlossen, die Berichterstattung darüber zu ignorieren.

Das brachte mir eine gewisse Beruhigung. Ändern konnte ich ohnehin nix daran, und zudem gibt es verantwortliche Stellen in unserem Land, die sich darum zu kümmern haben. Wieso sollte ich mein ohnehin nicht einfaches Leben noch damit belasten.

Genauso verfuhr ich mit den Themen AfG und US-Wahlkampf.

Ich frage mich im Moment, ob ich mit Mister T nicht genauso verfahren soll. An dem, was dieser Idiot macht (sorry, aber ich seh das so; meine Meinung), kann ich erst recht nichts ändern.

Diejenigen, die etwas ändern können, also Politiker dort drüben, Menschen, die Einfluss haben (z.B. Show-Größen) oder die Leute auf der Straße, sind aufgerufen.

So sehr ich auch eine Bedrohung darin sehe, was dieser Typ da macht, so wenig kann ich es beeinflussen. Warum sollte ich mir also mein tag-tägliches Leben davon versauern lassen?

Missachtung als bester Weg?

Ich bin mir unschlüssig.

Heute las ich, man könne auch Bürgerrechtsorganisationen durch Spenden unterstützen und könnte also sehr wohl etwas bewegen. Dazu müsste ich dann aber weiter auf dem Laufenden bleiben, um mitreden zu können. Sich über das informieren und aufregen, was da drüben passiert.

Andererseits, wie gesagt, ich habe entschieden genug damit zu tun, mit meinem eigenen Leben klar zu kommen.

Die Meldungen dazu also genauso ignorieren, wie die Werbung im TV?

Was meint Ihr?

Es grüßt,
das Smamap

Selbstfahrer

(Quelle: Reuters)

Eben in den Nachrichten: In den letzten Tagen gab es 2 schwere Unfälle mit selbstfahrenden Autos. Einer davon mit tödlichem Ausgang (gemeint ist nicht das Auto auf dem Foto).

Die Reaktion unseres Ministers: Es müsse so sein, dass für den Schaden der Hersteller haftet, und es müsse eine Ethik-Kommission geben, die festlegt, wie so ein Auto im Ernstfall reagieren muss. Z.B. wenn ein Kind auf die Straße läuft und nur noch ein Ausweichen in den Gegenverkehr möglich ist. Dabei müsse Sachschaden immer vor Personenschaden kommen.

Meine Frage: GEHT´S NOCH ??????

Wozu braucht die Menschheit einen selbstfahrenden Individual-Verkehr? Damit NOCH mehr Autos gebaut werden und unterwegs sind. Damit NOCH mehr Abgase in die Umwelt geblasen werden? Damit NOCH mehr Rohstoffe sinnlos verbraucht werden? Damit NOCH mehr Risiken auf den Straßen unterwegs sind? etc etc etc

Statt Mrd. in die Entwicklung solcher Autos zu stecken, wäre es an der Zeit, die ganzen Ressourcen, die dafür aufgewendet werden, endlich verantwortungsbewußt in die Entwicklung schadstofffreier Autos zu stecken, die wir schon längst haben könnten, wenn die Industrie frühzeitig dementsprechend gehandelt hätte.

Wie sie handelt, nämlich kurzsichtig und allenfalls gewinnorieniert, das kann man exemplarisch am VW-Skandal begutachten. Und um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: In dieser Hinsicht kann man ALLE Hersteller dieser Welt in einen Sack stecken und draufschlagen …. man trifft IMMER den Richtigen.

Und was machen unsere Politiker: Die schauen zu und auf ihren eigenen Vorteil bzw. den ihrer Partei !!!!!

Wenn die beizeiten eine langsame Entwicklung in die Richtung angeschoben hätten, dass es pro Haushalt/Familie allenfalls EIN Auto gäbe, und der öffentliche Nahverkehr Priorität erhalten hätte, dann hätte sich unsere Wirtschaft darauf einstellen können. Und dass Soetwas durchaus positiv für Wirtschaft und Arbeitsplätze sein kann, wenn man es entsprechend gestaltet, das haben viele andere Entwicklungen gezeigt. Zudem hätten beizeiten enorme Mittel für andere Dinge verwendet werden können, als für Straßenbau und alle sonst mit dem Individualverkehr zusammenhängenden Ausgaben.
Horrorszenarien, die im Zusammenhang mit anderen Entwicklungsmodellen an die Wand gemalt werden, sind zudem in aller Regel gegenstandslos.

Und ein Punkt ist absolut klar: Es wäre die verdammte Pflicht und Schuldigkeit unserer Politik, für eine, im Sinne der Menschen und künftiger Generationen, gute Entwicklung zu sorgen.

Die negative Entwicklung wird allerdings ohnehin einsetzen, auch ohne vernünftige Entscheidungen von Politik und Wirtschaft. Spätestens dann wenn die Umwelt umkippt oder aber die Rohstoffe zur Neige gehen. Spätestens DANN kann sich niemand mehr ein Auto leisten.
Nur DANN ist der Zug in vielerlei Hinsicht schon längst abgefahren. Und dazu braucht es keinerlei Verschwörungstheorien …. das ist die blanke, zwangsläufige Entwicklung.
Der Unterschied ist nur, dass wir Menschen dann keinerlei Optionen mehr haben werden. Und unsere Nachkommen schon gleich gar nicht.

Es grüßt,
das Smamap