Lauter Büffel unterwegs

Wenn man so unterwegs ist, dann trifft man sehr häufig auf Büffel.

Büffel

Gemeint sind diejenigen Zeitgenossen, die es nicht nötig haben zu grüßen.

So auch heute wieder. Bei dem Wetter kann man ja gar nicht anders als raus zu wollen.

Meine Eltern hatten es mir gelernt, dass es ein Akt der Höflichkeit ist, andere Leute, egal ob bekannt oder nicht bekannt, zu grüßen.
Zumindest, wenn man in Gottes freier Natur unterwegs ist, und weit und breit kein anderer Mensch.

Aber wie gesagt, sehr viele Büffel unterwegs.

Also quasi Dickhäuter und Dickköpfe, die was Besonderes sind. Höflichkeit – Fehlanzeige.

Da wird dann ganz offentsichtlich in eine andere Richtung geschaut. Oder das Gespräch mit der Begleitung gesucht. Vielleicht auch grade in dem Moment die Brille gereinigt oder am Rad etwas überprüft.

Ich kann es mir dann öfter mal gar nicht verkneifen, laut und vernehmlich „BÜFFEL“ zu äußern. Vielleicht ist es aber tatsächlich die Angst, die so Manche vor anderen haben. Könnte ja sein, das derjenige plötzlich eine Maschinenpistole aus der Jackentasche zieht, und einen mit vorgehaltener Waffe entführt.

Es gibt auch die ganz anderen Zeitgenossen, die, als Autofahrer unterwegs, sich zwischen einem Radfahrer und dem Gegenverkehr hindurchquetschen, und dabei billigend das Risiko in Kauf nehmen, dass der Radfahrer, als schwächstes Glied, nicht unbeschadet daraus hervorgeht. Das ist dann eine ganz andere Art von Büffel.

Ich konnte heute nicht umhin, einem solchen Autofahrer, quasi laut und vernehmlich den Stinkefinger zu zeigen. Er verschwand dann recht schnell um’s Eck.

Um mich von all den Büffel zu erholen, gönnte ich mir, in der Nachbargemeinde angekommen, dort einen Döner. Hatte da letztens einen Döner-Laden gesehen, erstmalig, und beschlossen den doch mal testen zu müssen.
Hätte ich schon früher tun sollen, denn der Döner war echt klasse.

War zwar erst 14 Uhr, und ein klein wenig ein schlechtes Gewissen hatte ich schon, ob der zusätzlichen Nahrungsaufnahme (ich dachte da an meine Waage), aber ich genehmigte es dann doch, als vorgezogenes Abendessen.

Es grüßt,
das Smamap

Der Sommer neigt sich dem Ende

Das ist schlicht Tatsache …. ein Blick auf den Kalender genügt.

Für mich gibt es immer einen Zeitpunkt dafür:
Das Ende des Gäubodenfestes.

Ich wohne zwar nicht mehr in Straubing, aber ich habe immer noch das Bild vor Augen, wenn nach Ende des Gäubodenfestes die ersten Tage kommen, in denen es in Früh Nebel hat.

Das Gäubodenfest ist immer in jener Woche, in der im August der Feiertag ist. Zwangsläufig klopft also dann gegen Ende des Monats der Herbst an.
Gut …. Straubing liegt an der Donau, weshalb Nebel am morgen dort eher wahrscheinlich ist, als anderswo.
Für mich hat sich diese Abfolge aber eingeprägt.

Und so geht es jetzt darum, die letzten Sommertage zu genießen ……

Eigentlich jeden Sonnenstrahl, denn es werden immer weniger, und die Tage an denen man das machen kann, wofür der Sommer u.a. da ist, werden ebenso immer weniger.

Das Freibad macht Mitte September zu, der Biergarten dann wahrscheinlich auch.
Und der Zeitpunkt, zu dem das Rad eingemottet wird, ist nicht mehr allzu fern.
OK …. letztes Jahr bin ich sogar Ende November nochmal damit gefahren, weil sich der Winter so gar nicht hat angekündigt.

Also liebe Leute …. genießt die Zeiten und Tage, die noch warm sein werden ….

Es grüßt,
das Smamap

Die Tücke des Objekts

Alle guten Dinge sind vier, könnte man sagen.

Da hatte ich an meinem Rad einen schleichenden Plattfuß. Sprich ich musste den Reifen alle paar Tage mal nachpumpen.

Eines Tages stand das Rad dann plötzlich auf der Felge, wie ich damit fahren wollte. Das war natürlich unterwegs …. so wie es sich gehört. Aber es war zu erwarten, denn ein schleichender Plattfuß bleibt kein solcher.
Also Rad abmontiert (mit Schnellverschluss kein Problem), und anderweitig nach Hause gekommen.

Das Loch war schnell gefunden, und der Schlauch geflickt. Per Bus mit dem Reifen in der Hand den Ort aufgesucht, wo ich den Rest meines Rades untergestellt hatte, Reifen draufgesteckt und gut war.
Allein …. die Luft hielt nicht dauerhaft. Also zuhause den Schlauch nochmal geprüft im Wasserbad, und dieselbe Stelle als abermals verantwortlich vermutet, weil kein weiteres Loch zu entdecken.
Den Flicken mit viel Mühe entfernt, und abermals geflickt.

Erneut hielt die Luft nicht. Ich schrieb es alsdann der heiklen Position des Lochs in unmittelbarer Nähe des Ventils zu, und kaufte im Fachgeschäft für 5€ einen neuen Schlauch.

Damit war das Thema dann erledigt, und ich war wieder per Bike unterwegs.

Vorgestern will ich mein Rad verräumen (stand noch vor dem Haus), da steht es wieder auf der Felge.

Same procedure as last time ….. Flickzeug geholt und abermals gefundenes Loch geflickt.

Kam mir schon seltsam vor, warum denn ein neuer Schlauch abermals ein Loch hätte. Und abermals nachdem das Rad einige Zeit draußen still gestanden hatte.

Egal …. nach dem Flicken den Reifen über Nacht stehen lassen (hatte keine Lust mehr das Rad wieder aufzustecken, zumal das darüber-pfriemeln der Kette nicht zu meinen Lieblingsaufgaben gehört).

Heute früh stand der Reifen wieder auf der Felge.
Aber DIESMAL kam ich auf den Trichter, mal das Flickzeug zu wechseln. Ev. läge es ja an dem, dass der geflickte Schlauch immer nicht dicht wäre.

So ganz nebenbei: Ich muss mich beim Schreiben immer darauf konzentrieren, dass ich bei jenem Wort den Buchstaben „l“ auch wirklich mitschreibe…… 😉 😉 😉

Auf jeden Fall hält jetzt zumindest die Luft scheinbar (s. Foto).

2 Dinge bleiben …..

Zum einen weiß ich immer noch nicht, wie es sein kann, dass ein neuer Schlauch plötzlich ein Löchlein aufweist. Ob da wohl ein Lebewesen auf 4 Beinen eine Rolle spielt?

Und zum anderen habe ich, so nebenbei, durch Lesen mitbekommen, dass man einen geflickten Schlauch gleich danach wieder verwenden kann, und nicht, so wie ich dachte, einen Tag „stehengelassen“ werden sollte. Keine Ahnung, wer mir das mal vermittelt hatte, und ich hab es dann ungeprüft so angewandt.

Fazit: Das scheinbare Billigflickzeug weggeworfen, und künftig werde ich mein Rad nach Rückkehr immer gleich verräumen

Es grüßt,
das Smamap

Umgebung kennenlernen

Jetzt lebe ich schon 10 Jahre an dem Flüsschen „Selbitz“.

Für diejenigen, denen das nichts sagt: Die Selbitz ist ein kleiner Fluß in Oberfranken, in der Nähe von Hof.

Die Selbitz ist etwa 40 KM lang und mündet am Ende in die Saale, jenen Fluss, an dem dann im weiteren Verlauf die Stadt Halle liegt, aus der bekanntlich unser ehemaliger Außenminister HDG stammt.

Wie auch immer, ich hatte mir vorgenommen, jenen Fluss einmal etwas genauer kennen zu lernen. Und so schwang ich mich heute auf´s

genauer gesagt fuhr ich damit erstmal zur Bushaltestelle, wartete dort auf den „Rad-Bus“, der nahm dann mein Rad auf seinen Anhänger, und fuhr mich bis zum Ort „Blankenstein“.

Das ist eine tolle Einrichtung hier. Es gibt so verschiedene Rad-Bus-Linien, die fahren am Wochenende durch Oberfranken, und da kann man sich verschiedene Touren planen und für 6 €, wenn ich mich richtig erinnere, kreuz und quer irgendwo hin fahren, und dann eben mit dem Rad wieder zurück.

Eine sehr sinnige Einrichtung wie ich finde, denn hier in Oberfranken gilt es doch so einige Berg-Züge zu überwinden.

Jedenfalls fuhr ich also heute mit der „Fichtelgebirgslinie“ zur Mündung der Selbitz in die Saale.

Um das zu sehen, überfährt man auch die ehemalige innerdeutsche Grenze (das ist etwa 10 KM von meinem Wohnort entfernt) fährt dann noch 1 KM weiter, ist dann also schon in den sog. „neuen Bundesländern“, und hat obiges Szenario vor sich. Auf dem Foto sieht man von rechts die Selbitz kommen, und in die Saale münden (links vom 2. Baum).

Auf dem Rückweg fuhr ich dann durch das „Höllental“, eine landschaftlich äußerst reizvolle Passage, passierte zuvor wieder jene ehemalige Grenze, und eben anschließend jenes Tal, das sich relativ unberührt seit Jahrhunderten dem Menschen präsentieren kann, weil (außer einem kleinen Wasserkraftwerk und einem Rad- und Wanderweg) in der felsigen Tallandschaft keine Nutzung der Natur möglich war.

Das Höllental ist zwar nur 5 KM lang, aber für den Wanderer und den Radfahrer eine Faszination. V.a. auch im Sommer, weil angenehm kühl.

So hatte ich 15 KM Rad-Tour hinter mich gebracht, mit entsprechendem Zeitaufwand, weil nur mit reichlich Pausen von mir zu bewältigen.
Und was soll ich sagen ….. für mich war es ein Erlebnis.

Und am Ende, wieder zurück, da gönnte ich mir beim Gastronomen um die Ecke einmal Rigatoni und, so wie es sich für einen Radfahrer gehört, ein großes Glas Wasser (leider vergaß ich, wegen des Hungers, das Beweis-Foto).

Es grüßt,
das Smamap

Sonne – lechz !!!!!

Heute ist endlich (bei mir) mal wieder Sonne pur angesagt.

Ergo ….. Einkaufstour, Radtour, Erledigungen aller Art, Wäsche raushängen, vorm Cafe sitzen usw usf

Und alles läuft kurzärmelig draußen rum, wo doch früh morgens es noch eher „schattig“ war.

Morgen soll´s ja (hier) nochmal etwas zurückhaltend warm sein, aber dann …….

Es grüßt,
das Smamap

IIIICH hab nix gemacht !

Gestern war ich wieder auf meiner Lieblingsstrecke mit dem Rad unterwegs.

War zwar stellenweise noch etwas nass/feucht, aber ging schon.

Irgendwo mittendrin kam mir eine ältere Frau entgegen, an einer etwas nassen Passage, die ihr Rad schob. Ich stieg auch ab, damit wir problemlos aneinander vorbei kämen.

Wir kamen kurz ins Gespräch, und sie beschwerte sich lautstark über das unverschämte Wetter, das wir jetzt schon seit ein paar Wochen hätten. Und es wär doch ein Wahnsinn und nicht mehr auszuhalten. Auch einige ihrer Bekannten würden das so sehen.

Na ja, meinte ich, wir haben es ja alle miteinander soweit gebracht, dass das Wetter so ist, wie es ist.
„Meinen Sie wirklich“, sagte sie.

„Ja“, erwiderte ich. „Denn von selbst ist das Wetter nicht so geworden“.

Man sah ihr an, dass Sie das gar nicht verstehen konnte, dass die Menschen mit daran schuld sein sollten.

Tja, beim Wetter/Klima ist es halt so eine Sache…..da gibt es niemanden, dem man die Schuld dafür zuschieben könnte. In vielen Dingen gibt es ja immer einen einfachen Schuldigen. Und wenn nicht, dann baut man sich einen.

Aber HIER wird das nicht so einfach sein, denn außer uns Menschen gibt es niemanden, der die Regenwälder abholzt, die Umwelt verpesstet und erwärmt, und Dergleichen mehr.

Es grüßt,
das Smamap

Wunderschöner Sonnentag

Gestern, da konnte man nur mit der Zunge schnalzen.

Hier zumindest.

Toller Sonnenschein, nicht zu heiß, genau richtig für ein Frühstück draußen, eine Radtour, einen Verbleib vorm Cafe, sich in der Sonne tummeln.

Abends noch eine Kugel Eis.

Was will man mehr?

Na ja ….. noch so ein paar Tage ……. aber das kommt schon noch.

Heute und morgen is erstmal wieder grau in grau angesagt. Meine Kugel Eis lasse ich mir trotzdem nicht nehmen, und vll reichts ja auch noch für den Cappu vorm Cafe.

Es grüßt,
das Smamap

Erster Rekord in 2016

Heute dann schon mal 15 km mit dem Rad unterwegs gewesen.

Wollte ja mal nicht übertreiben für die erste „Übung“.

Mein Kreuz hat es mir zwar etwas „gedankt“, ob des plötzlichen Leistungsabrufs, nachdem monatelang NIX war, aber es hat einfach Spaß gemacht, bei DEM Wetter.

Was etwas schade war …. die bevorzugten Einkehrschwünge auf der Tour, hatten noch nicht geöffnet. Musste dann also auf das ersehnte alkoholfreie Weißbier verzichten, und mit dem mitgeführten Wasser vorlieb nehmen.
Man kann nicht alles haben.

Werd die nächsten Tage dann mal etwas langsamer treten (im wahrsten Sinn des Wortes).

Gut – wenn es regnet, dann natürlich überhaupt nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Und endlich lacht die Sonne

Heute war es dann auch hier so weit …..

Die Sonne scheint. Es fällt, so finde ich, so viel leichter. Alles eben.

Es geht schon mal los damit, dass einem realtiv warme Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen, wenn man zur Haustür rausgeht.

Gut – früh morgens um 8, da waren es noch 4 Grad.

Jetzt am Nachmittag sind es schon 10. Jeweils im Schatten.

Und so war es schon möglich, mit dem Rad zu fahren. Ok, Mütze war noch zu empfehlen. V.a. für die Menschen, deren Isolierung,  am obersten Ende, mittlerweile zu wünschen übrig lässt.

Alle Menschen zieht es hinaus. Zwar ist hier am Donnerstag immer Wochenmarkt. Aber es ist schon erstaunlich, wie auch an diesem Tage die Zahl der Menschen sprunghaft ansteigt, wenn die Sonne da ist.

Alles ringsherum wartet auf den Frühling.

Das Café rüstet sich …. die Außenbestuhlung wird aufgestellt.
Der erste einheimische Spargel ist da
Die Radfahrer sind wieder vermehrt unterwegs.
Bei jedem 2. Satz wird die Sonne erwähnt.

Auch in der Arbeit zieht es einen hinaus. Zumindest ging es mir heute so, dass ich am Liebsten etwas erledigen wollte, was mich nach draußen führt.

Die Welt erwacht.

Wo waren all die Menschen im Winter (oder zumindest, was man für den Winter hielt)?

Es grüßt,
das Smamap

WOW !!! Ich habe einen LIKE bekommen

…. und das mitten auf der Straße !!!!!

War mit dem Rad unterwegs. Und plötzlich strahlt mich was an.

Es war eine jener Tempomessanlagen, die einen höflich darüber informiert, wie schnell man unterwegs ist.

Es handelte sich um eine Stelle, an der unmittelbar eine Tempo-30-Zone beginnt.

Mann, was war ich froh, dass ich nur mit

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unterwegs war. Und ich wurde auf dem Display da am Straßenrand auch mit einem Smiley belohnt.
Die beiden Autos vor mir hatten nicht soviel Glück. Denn für 45 und 41 erhielten sie nur ein 🙁

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

Es grüßt Euch,
das Smamap