Raspberry Pi 4

Ich hab mir den Raspberry Pi 4 angeschafft.

Für diejenigen, die damit nix anfangen können … es handelt sich dabei um einen zigarettenschachtel großen Computer (wenn überhaupt so groß), der all das kann/macht, was auch ein großer PC kann/macht (s. Fotos).

Raspberry
Der „Computer“ im Vergleich zur Streichholzschachtel
Raspberry
Das Innenleben

Ich hatte schon mal ein Vorgängermodell, mich dann aber wieder davon verabschiedet (nachzulesen im Bereich IT).

Der „Einplatinen-PC“ liegt jetzt in Version 4 vor, und hat dann doch ganz andere Ressourcen als die damalige Version 2.

Soll sich hier, wie üblich, um einen Erfahrungsbericht handeln meinerseits. Was das Grundsätzliche des Teils angeht, so kann das ein Jeder in diversesten Beiträgen auf Google nachlesen.

Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken getragen, nachdem ich einige Berichte zum Pi 4 und seiner Ausstattung gelesen hatte. Aber ich war noch unsicher, ob ich 120€ aufwenden wollen würde, um mir ein Starterpaket anzuschaffen.

Doch als das Ganz jetzt am Amazon-Prime-Day für 80€ zu haben war, da schlug ich zu. Bestellte es am Dienstag, und am Donnerstag war es da … einen Tag früher als angekündigt.
Meine Postbotin legte mir das Päckchen, wie üblich, vor die Tür, und so klappte das.

Was hatte ich erhalten?
Den Raspberry, ein Netzteil, 2 HDMI-Kabel (um bei Bedarf 2 Bildschirme anzuschließen), eine 64 GB SD-Karte, einen SD-Kartenleser (als nicht unbedingt erforderliche Zusatzausstattung), ein Gehäuse, Kühlkörper, einen Lüfter und eine Anleitung.

Ich baute alles zusammen, streng nach Anleitung. Hätte ich auch ohne Anleitung SO gemacht, aber sicher ist sicher. OK, das mit der Anleitung war insofern nötig, als man schon die richtigen Schrauben für die Befestigung des Lüfters bzw. der Platine verwenden sollte.

Alles war in 10 Min. erledigt.

Vorhandene Tastatur und Maus noch angeschlossen (USB), ebenso Netzteil und HDMI-Kabel (an das Teil selbst und auf der anderen Seite an meinen Flachbildfernseher), SD-Karte eingeschoben, Strom eingeschalten, der Raspberry fuhr hoch und das Willkommensbild erschien ca. 20 Sek. Später am Bildschirm.

Nach einigen Eingaben (zB. das Land in dem man wohnt oder die Sprache, die man spricht), war alles erledigt. Dass das Betriebssystem (OS) schon auf der SD-Karte vorinstalliert war, war dabei natürlich sehr hilfreich.

Das OS ist Raspbian, eine Linux-Variante. Wie alle heutigen Linux-Varianten, sieht sowas aus wie Windows und lässt sich auch so bedienen. Alles Notwenige ist bereits mit dabei, so zB. ein Office-Paket (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc) und auch alle üblichen Hilfsmittel, wie Dateimanager oder Taschenrechner.

Mittlerweile habe ich Tastatur und Maus durch Bluetooth-(Funk)Varianten ersetzt, so dass kabelmäßig nur noch das HDMI-Kabel und das Netzteilkabel vorhanden sind.

Nachdem ich ja immer sehr darauf aus bin, stromsparend zu leben, habe ich natürlich auch gleich mal den Stromverbrauch gemesen. Der beläuft sich im Normalbetrieb auf 3-5 Watt. Das ist schon ganz etwas anderes als die üblichen 60 Watt meines „Normal-PCs“. Also ca. 8% dessen, was mein PC verbraucht. Oder anders herum, eine Ersparnis von ca. 90%.

Als „Otto-Normal-User“ werde ich wohl sehr selten über diese 5 Watt hinauskommen. Was man so liest, sind es in der Spitze ev. mal 10 Watt, im absoluten Maximum (an das ich sicher nie hinkommen werde) mal 15 Watt.

… to be continued …

SO siehts aus …..

Hier mal 3 Bilder zum einschätzen …..

Zuerst mal die Größenverhältnisse:

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Links der Raspberry (mittlerweile im Gehäuse, ca. 9 x 7 cm), rechts daneben die Micro-SD-Karte (wie man sie vom Smartphone kennt), die quasi als Festplatte fungiert, und zum Größenvergleich (rechts) eine handelsübliche PC-Festplatte.

Nur mal so zur Einschätzung: die SD-Karte hat über das 1 1/2-fache der Kapazität der abgebildeten Festplatte (64 Gigabyte gegenüber 40 GB); zugegeben, die Festplatte ist schon über 10 Jahre alt, und wird von mir nur noch zu Sicherungszwecken verwendet; jedoch die heutigen Festplatten sehen immer noch genauso aus.

Und hier noch der Pi in Funktion:

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Links unten sind Tastatur und Maus angeschlossen, darüber das Internetkabel, und oben (von links nach rechts) die Lautsprecher des Bildschirms, der Bildschirm selbst, und die Stromversorgung.

Und SO sieht das Ganze dann am Bildschirm aus:

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Man sieht, fast wie Windows, und lässt sich auch so bedienen. Ist aber Linux, genauer gesagt „Raspbian“.

Um das mal einfach zu sagen: Ist wie bei Autos. Es gibt Audi und Mercedes und VW und Toyota usw usf. Aber egal, in was ich einsteige, zu fahren ist alles genau (relativ) gleich. Und um beim Auto zu bleiben ….. Linux, das ist wie eine Hauptmarke, z.B. Audi. Und genauso, wie es da versch. Modelle gibt, gibt es auch unter „Hauptmarke“ Linux versch. „Modelle“. Und eines davon nennt sich „Raspbian“ und läuft auf dem Raspberry (extra dafür angepasst).

Es gibt mittlerweile auch schon ein Windows10 für den Raspberry. Und wenn sogar Microsoft eine eigene Windows10-Version für das Teil schafft, dann heißt das was. Wobei man dazu sagen muss, dass Microsoft damit noch in den Anfängen steckt, und die aktuelle Windows10-Version nur eine Sache für Spezialisten ist.

Aber das führt jetzt schon wieder zu weit: Also Raspberry (das Gerät) und Raspbian (das Betriebssystem) …. die ideale Kombination (für mich zumindest).

Es grüßt,
das Smamap