Umweltverschmutzung und Klima

Es steht zu lesen, dass 2016 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Wer immer noch meint das habe nichts mit Umweltverschmutzung und Klima zu tun, der spielt mit der Zukunft.

SonneAbgase zerstören das KlimaUmweltverschmutzung

Unsere Klima – Sünden (Umweltverschmutzung)

Wir blasen ungehemmt Abgase in die Atmosphäre und zerstören ebenso ungehemmt unseren Planeten.

Es verschwinden pro Jahr 6,5 Mio. Hektar Regenwald. Alle 5 Jahre damit eine Fläche von der Größe Deutschlands.

Zerstörung von Regenwald und Klima

Brandrohdung auf Borneo

Und das alles weiten Teils für die Bequemlichkeit der sog. „zivilisierten“ Welt. Sprich, damit wir weiterhin unsere Autos fahren können und weiterhin all das verzehren können, was wir billig in den Supermarkt-Regalen zu finden gewohnt sind (Stichwort: Palm-Öl).
Die Liste der Sünden wäre endlos.

Das Klima wird zurückschlagen (Umweltverschmutzung)

Noch sind die Probleme, die sich uns damit stellen, nicht gravierend bzw. weit weg. Aber sie kommen näher …. unaufhaltsam.

In der Zwischenzeit haben wir noch die Muse, uns mit Problemen zu beschäftigen, die gar keine sind. Es genügt dazu in die Medien zu sehen, um zu erkennen, mit welchen Unwichtigkeiten wir uns befassen.

Die Zeit wird kommen, zu der uns die wirklichen Probleme erschlagen. Nur dann ist es bereits zu spät, zu erkennen, dass wir es zugelassen haben, uns per Klimakonferenz zu beruhigen, um so weitermachen zu können, wie bisher. Das Schlimme daran ist, dass sich jeder einzelne von uns allen nicht zuständig glaubt. Denn das „weiter so“ beginnt bei jedem Einzelnen von uns.

Es grüßt,
das Smamap

Selbstbetrug

Ein Thema, das mich immer wieder umtreibt, ist der Klimawandel.

Letztens wieder einen Bericht gesehen, in dem es um die Zusammenhänge ging, zwischen dem weltweiten Klimawandel und den Extremwetterlagen, die wir zur Zeit in Deutschland erleben.

Ein“Chefmeteorologe“ eines namhaften Instituts stellte da in einem Interview u.a. die Frage, wie lange wir es uns den noch erlauben wollen, uns in die eigene Tasche zu lügen, und einen Zusammenhang zwischen Wetterphänomenen und dem Klimawandel zu verleugnen.

Eingehende Untersuchungen zeigten in jedem Fall, dass diese Zusammenhänge ganz eindeutig gegeben wären, aber die Menschen es als angenehmer, bequemer und beruhigender empfänden, das auf Meinungen zu reduzieren wie „das hat es immer schon gegeben“ oder „es gibt auch andere Untersuchungen“.

Dabei sei eindeutig nachgewiesen, dass die Ereignisse immer extremer und absonderlicher würden, und der Zusammenhang mit dem Klimawandel sich immer mehr aufzwinge. Auch wissenschaftlich und datenmäßig gesehen.
So sei das Phänomen, dass Gewitterzellen in Scharen auftreten und an Ort und Stelle bleiben, neu. Klar habe es Einzelfälle früher auch schon gegeben, aber eine derartige Häufung sei absolut neu.

Ganz generell könne wohl niemand, der sich ernsthaft mit den Daten beschäftigt, annehmen, dass etwa das ständige massenhafte Schädigen der Erdatmosphäre bei gleichzeitigem Vernichten des Regenwaldes, verbunden mit dem Aufheizen der Atmosphäre und dem Abschmelzen der Eismassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, so völlig ohne Auswirkungen sei.

Ich füge hinzu, dass es natürlich sehr viel bequemer ist, erstaunt die Augen aufzureissen, wenn man wieder von neuen Unwettern und Starkregen im Radio vernimmt, und dann weiter zu machen wie gewohnt, sich ins Auto zu setzen, und für jegliche Besorgungen Schadstoffe in die Luft zu blasen, obwohl man es sehr gut auch zu Fuß erledigen könnte (um auch hier nur EIN Bsp zu nennen).

Und so wird der Mensch weiter so tun, als könne er zu all dem nichts, was da passiert. Und das Ganze solange, bis die Naturgewalten vor seiner Haustüre stehen.

Um dann zu sagen „Egal, das hat es immer schon gegeben“ ???

Und was tun diejenigen, die für unser aller Schutz verantwortlich sind? NICHTS!
D.h., doch die tun schon was ……. den Wohlstand mehren, auf Kosten anderer auf der Welt, um zu gewährleisten, dass man sich das nächste Auto noch mehr leisten kann, als das bisherige. Um dann ganz überrascht zu tun, wenn die nächsten Unwetter und Hochwasser noch gewaltiger werden, als die Bisherigen.
Allerdings können die sich damit trösten, dass sie dann, wenn es wirklich ernst wird, schon längst unter der Erde liegen.
Doch in Wirklichkeit liegt es an uns allen; jedem Einzelnen von uns. Die Verantwortung und die Schuld auf andere abzuschieben, ist Selbstbetrug.

Es grüßt,
das Smamap