Samsung S21 … geht’s noch???

Das SAMSUNG S21 Ultra ist erhältlich.

Ich habe dazu einen Testbericht gelesen, der dieses Gerät in höchsten Tönen lobt.

Wenn ich mir das allerdings so durchlese, was dieses Gerät alles kann und v.a. was es kostet, nämlich schlappe 1.250€, dann wird mir, offen gesagt, schlecht.

Ein Smartphone für 1.250€. Geht’s noch???

In meinen Augen ist das schlicht und ergreifend „krank“.

Da sind Funktionen im Samsung S21 (z.B. 4-fach Kamera-Optik) und Bildschirmauflösungen integriert, die das menschliche Auge schon gar nicht mehr wahrnehmen kann.

Prozessorleistungen, Speichergrößen und Akkukapazitäten in Mengen, die kein normaler Anwender braucht. Noch schneller, noch größer, noch länger. Wer braucht sowas?
Ok, super Nerds und Leute bei denen Geld keine Rolle spielt. DIE vielleicht.

Aber sonst …

Ich habe mein Tablet jetzt schon 3 Jahre. Es ist toll in seinen Funktionen, und ich kann alles das damit machen, was ich brauche. Es kostete damals 700€. Und ich habe sehr lange überlegt, ob ich das machen sollte. Wenn ich mir jetzt so ein Smartphone kaufen würde (was ich nicht kann), dann wäre da kein Zusatznutzen.

Das ist etwa so, als würde ich einen Mercedes fahren, und meinen ich brauche unbedingt einen Ferrari. Nur um des Habens willen. Und das Ganze dann für 150.000€, ohne es wirklich nutzen zu können.

Einfach krank sowas. Und woanders haben die Leute nicht mal genügend zu essen. Und in unseren Breiten überlegen sich manche, ob sie unbedint ein Smartphone aus dem „Flagschiff“-Bereich benötigen.

Aus Statusgründen.

Man möchte es nicht glauben, aber in jenem Testbericht zum Samsung S21 fand man dennoch Kritikpunkte. Der eine war, dass das Gerät ohne Netzteil angeboten wird (… davon ausgehend dass ohnehin jeder mehrere passende Netzteile zuhause hat). Das wurde doch glatt als Nachteil dargestellt. Es ist sicher VIEL besser, ein Netzteil mitzubestellen, um ein weiteres Netzteil irgendwo liegen zu haben.
Zudem wird dem Gerät angekreidet, dass man keine SD-Karte einstecken kann, um den Speicher damit zu erweitern. Und das bei Speichergrößen, die ohnehin keiner ausnutzen kann (z.B. 256 GB).

Bleibt festzuhalten, dass es scheinbar immer weiter möglich ist, die Grenzen des gesunden Verhaltens und des guten Geschmacks immer weiter zu überschreiten.