Reserven für schlechte Zeiten

Reserven sollte man anlegen, in Zeiten, in denen man hat.

Reserven

Jedoch MANCHE Reserven sind allzu flüchtig oder man kann nichts Rechtes damit anfangen.

Heute zufällig an dem Platz vorbeigekommen, auf dem die hiesige Stadtverwaltung die Unmengen Schnee abgelagert hat, die notgedrungen dort weggefräst wurden, wo fast kein Durchkommen mehr war.

Schon irgendwie seltsam, dass solche „Reserven“ innerhalb kurzer Zeit dann plötzlich verschwunden sein werden, wo doch noch kurz zuvor der „Stoff“ mit maschineller Gewalt bearbeitet werden musste.

Was ein klein wenig Temperatur-Unterschied so ausmacht.

Es grüßt,
das Smamap

Früh morgens ist die Nacht rum

Heute war mal wieder so eine Nacht, wo ich um 4 Uhr aufgewacht bin, und NICHTS, also ABSOLUT NICHTS, ging mehr.

Und so bin ich dann um 5 aufgestanden, hab mir Frühstück gemacht, und also den Tag begonnen.

Zunächst mal damit, beim Frühstück dem Sonnenaufgang zuzusehen. Na ja – sofern man davon überhaupt sprechen kann, wenn draußen alles grau in grau ist.

Und dann wurde mir auch klar, warum die Nacht so frühzeitig zuende war: Kaum wurde es hell, fing es zu schneien an.

Solche Wetterumschwünge schmeissen immer meinen ganzen Organismus durcheinander.

Und morgen, bzw. am Donnerstag, geht’s dann wieder in die andere Richtung.

Und so wünsche ich also einen guten Morgen.

Es grüßt,
das Smamap

Verkehrte Welt

Gestern sah ich im TV die Schneepracht in Freiburg, einer Stadt, die bekanntermaßen in dem Bereich liegt, wo es in D immer am Wärmsten ist.

Normalerweise haben wir das immer hier bei mir vor der Haustür. Schnee im April ist dabei nicht selten – oder sollte ich sagen „war“ ……

Und so scheint grade mal eben wieder die Sonne, es hat so knapp über Null Grad draußen (mit Sonne ev. 2 oder 3), und von Schnee weit und breit keine Spur.

Wie sagte ich letztens: Jetzt tut es dann mal einen Schlag, und wir haben Frühling.

Und so beschränkte sich „mein“ Winter in diesem Jahr, hier in Hochfranken, auf ein paar Nächte mit minus 10 Grad, und auf 1 x Schneeräumen.

Es grüßt,
das Smamap

Unser Winter und der Klimawandel

Heute fallen hier in Oberfranken noch etliche Schneeflocken, aber es bleibt schon lange kaum noch was liegen. Es ist einfach zu warm.

Das war jetzt die letzten 3 Jahre schon so.

Normalerweise war man gewohnt, dass hier der Winter vor dem April nicht zu ende ist, und es im Februar durchgehend Minusgrade hat.

Auch das war in den letzten Jahren nie so.

Ich sag mal: Der Winter ist vorbei.

So Manche behelfen sich ja immer damit, dass sie sagen, das sei jetzt nur mal ein „Ausreisser“ gewesen, und der nächst Winter würde dann schon wieder anders.

Wenn ich mir allerdings die letzten Jahre so betrachte, dann ist temperaturmäßig alles nach oben gegangen. Sehr viel, was sonst hier als Schnee kam, kommt nur noch als Regen.
Es war sonst immer mindestens 3 Monate lang fast jeden Tag so, dass ein- oder mehrmals Schnee geräumt werden musste.
Letztes Jahr hatte ich 3x zu räumen, dieses Jahr 1x. Alles andere konnte man mit dem Besen weg kehren, bzw. wenn man etwas wartete, dann war es von selbst verschwunden.

Ich befinde mich hier auf einer Höhe von etwa 500 Metern. Und ein paar KM weiter sind es dann 600 Meter. Eine Grenze also, die bisher immer oberhalb der Schneefallgrenze lag. Diese hat sich merklich nach oben verschoben.

Wer ob solcher Entwicklungen immer noch meint, wir hätten keine Klimaveränderung, der ist Offensichtlichem scheinbar nicht zugänglich. Wenn ich mich dann frage, warum das so ist, fällt mir dazu nur ein, dass man ja etwas am eigenen Verhalten ändern müsste, sich einschränken müsste, und da ist es natürlich wesentlich bequemer, sowas zu leugnen. Dann kann man nämlich so weitermachen wie bisher.

Und wenn man sich dann noch die aktuellen Schlagzeilen betrachtet, dann ist erstmal weit und breit von Klima und Klimazielen nicht mehr die Rede.

Also alles wie gehabt.

Es grüßt,
das Smamap

Der bewegte Mann …..

….. bzw. dessen seinerzeitige Produzenten, haben gestern, wie ich lese, einen bayr. Filmpreis bekommen.

Spontan kam mir der Gedanke, was MICH den eigentlich aktuell bewegt?

Nun – zum einen bin ich ganz froh, dass mich die angesagte Schneepracht verschont hat. Sie ist diesmal an Oberfranken vorbeigegangen.
Normalerweise ist Oberfranken (speziell Hochfranken), sehr viel mehr als andere Regionen, vom Schneefall heimgesucht. Winter mit 6 Monaten Dauer und erheblichen Schneefällen sind hier keine Besonderheit (oder soll ich sagen „waren“, denn die letzten 2 Jahre war eher wenig). Dies war bisher v.a. der Höhenlage von bis zu 600 Meter geschuldet, und der Staulage vor dem Erzgebirge.
Noch vor einigen Jahre hatte ich im Winter immer den Schneeräumdienst für eine größere Wohnanlage zu verrichten. Das führte dann z.B. dazu, dass ich am Weihnachtstag 3x auszurücken hatte, weil es immer weiter schneite.
Insofern bin ich ganz froh, dass die angesagten „Starkschneefälle“ hier nicht ankamen.

Was mich noch bewegt, ist die unsägliche Verfahrensweise mit dem Thema „Flüchtlinge“. Das muss ich jetzt nicht weiter ausführen, zumal schon Einiges dazu geschrieben.

Und dann wäre da noch der morgige Geburtstag eines Menschen, der mir nahe steht. Wie ich dorthin gelange mangels Auto und mangels Busverbindung am Sonntag, ist mir noch ein Rätsel.

Und nicht zu vergessen, der kleine Hunger, der mich schon wieder treibt. Denn, wie üblich, fiel das Frühstück eher gemäßigt aus.

Man sieht also, dass die Dinge, die einen bewegen, regelmäßig auch eher banaler Natur sind.

Und in diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Wochenende.

Es grüßt,
das Smamap