Der Ball ist rund!

Man möge mir verzeihen, dass ich den Spruch (ich glaube, er stammt von Sepp Herberger) hier mißbrauche.

Aber wenn’s halt doch stimmt! Und zwar deswegen weil die Rundheit der Bälle fasziniert.

Und wie bekomme ich jetzt den Bogen zu Snooker?
Ach ja, ich weiß …. die Bälle beim Snooker sind auch rund, und das macht wahrscheinlich einen Teil der Faszination aus.

Während ich das schreibe, beginnt in London, im „Alexander Palace“, besser bekannt als „Ally Pally“, die Abend-Session des Finals der Snooker-Masters 2016.

Es handelt sich dabei um ein Einladungsturnier für die weltbesten Snookerspieler. Snooker, ist, um es nochmal zu sagen, eine Billiard-Spielart.

Es gibt mit Sicherheit genügend Menschen, die etwas Derartigem nichts abgewinnen können. Genausowenig, wie ich dem Turnier-Tanz etwas abgewinnen kann. Aber jeder braucht so sein Steckenpferd.

Und wenn man einem Ronnie O’Sullivan zusieht, wie der die Bälle beherrschen kann, und andere mit einer Selbstverständlichkeit an die Wand spielt (zumindest, wenn er einen seiner besseren Tage hat), dann ist das, für mich zumindest, Faszination pur.

Für mich ist das reiner, purer Sport. Da gelten nicht nur für die Regeln. Einerseits die von Menschen aufgestellten, andererseits die physikalischen. Und das Ganze ist gewürzt mit einem Maß an Fairness, Hochachtung für den Gegner, und Zuschauern, die die Leistung der beiden Akteure respektieren. Das alles ist woanders fast nicht zu finden ist.

Und normalerweise hört man während des Spiels eine Stecknadel fallen, weil es gute Sitte ist, dass versucht wird, die Spieler in keinster Weise zu stören.

Wer mit Sport im Allgemeinen, und Billiard im Besonderen, und Snooker im ganz Speziellen etwas anfangen kann, und dann noch mal die Atmosphäre eines solchen Spiels live miterlebt hat, der weiß, was ich meine.

Und doch ist Snooker, in gewisser Weise, wie unser sonstiges Leben: Für einzelne Snooker-Spieler gilt, dass da Künstler am Werk sind, die, wie das für so manche herausragenden Künstler gilt, eine Gratwanderung vollführen. Einerseits ganz normale Menschen, andererseits mit genie-artigem Können. Und wie das Genies immer so an sich haben, sind sie auch ein Stück weit Exzentriker. Und um ihre Kunst, dem Publikum gegenüber ausführen zu können, müssen sie ihre Exzentrik im Zaum halten, was mitunter gar nicht so einfach ist.

Und so ist es einem Ronnie O’Sullivan nicht immer leichte gefallen, seine Anwandlungen und Emotionen unter Kontrolle zu halten. Nach der heutigen Nachmittags-Session, in der er seinen Gegner dominiert hat, bleibt zu hoffen, dass ihm das auch weiterhin gelingt, und nach einem 7:1 er auch noch weitere 3 Frames gewinnt, um die Gewinnmarke von 10 zu erreichen.

Und somit beende ich meine Zeilen, die über die Faszination „Snooker“ berichten sollten, veröffentliche den Beitrag und wende mich dann dem Spiel zu.

Es grüßt,
das Smamap

 

Snooker Abend

Bin ja seit Jahren bekennender Snooker-Fan.

Für diejenigen, die es nicht wissen: Eine Billiard-Spielart.

Heute ist es wieder mal soweit: Das Halbfinale der UK-Championship steht an, und nachdem das Ganze in Europa stattfindet, ergibt das einen TV-Abend für mich zum genießen (inkl. einem Glas Wein und etwas zu Knabbern).

Ich liebe diesen Sport, obwohl ich ihn selbst nicht betreibe, weil er eine Ruhe ohnegleichen ausstrahlt, und durch Fairness ohnegleichen sich auszeichnet.
Und trotzdem habe ich ihm spannende Erlebnisse zu verdanken, die ich niemals darin vermutet hätte.

Heute Abend spielen Mark Selby gegen Neil Robertson. 2 Meister ihres Faches.
Leider wird das Match nur über Eurosport2 übertragen, also per Internet. Früher hätte ich allerdings diesen Sport nie kennengelernt, zu Zeiten also, als es nur 4 Fernsehsender für mich zu sehen gab (ARD, ZDF, BR und ORF 1).
So hat die Technik es möglich gemacht.

Und so schließe ich den Beitrag an dieser Stelle, weil der nächste Frame beginnt.

Ein schönes Wochenende.

Es grüßt,
das Smamap

Rugby

Eher zufällig habe ich mir letztens eine Übertragung angesehen, auf Eurosport, anlässlich der aktuell stattfindenden Rugby-Weltmeisterschaft.

Wer mich kennt, weiß, dass ich Sport, so ganz generell, durchaus zugetan bin. Ich gehöre allerdings zur Mehrheit derer, die viele Sportarten nicht selbst aktiv betreiben, sondern sie eher betrachten.

Nachdem mir Rugby bisher eher fremd war, sah ich mir also mal so ein Spiel an, eher aus dem Ansinnen heraus, zu verstehen, um was es überhaupt geht. Neugierde halber quasi.

Und ich muss sagen: Ein sehr interessanter Sport.
AUCH deswegen, weil hier Fairness so hoch angesiedelt ist, und sich so manche Zeitgenossen durchaus eine Scheibe davon abschneiden könnten.

Der Sport ist ja durchweg durch handfesten Körperkontakt geprägt, aber eben auch dadurch, dass oberstes Gebot ist, den anderen zu schützen, zu respektieren und auch die Regeln haben zu allererst dieses Ziel.

Der Schiedsrichter ist dabei unangefochtene Autorität, er wird unterstützt durch einen „Fernseh“-Schiedsrichter, der häufiger im Spiel „angerufen“ wird, und sich bestimmte Szenen aus verschiedensten Blickwinkeln ansieht, um dem eigentlichen Schiri dann zu sagen, wie zu entscheiden ist.
Außer den beiden Kapitänen der Mannschaften, darf kein Spieler mit dem Schiri sprechen.

Nach Ende des Spiels stehen abwechselnd beide Mannschaften Spalier für die jeweils andere Mannschaft, beklatscht diese und deren Leistung. Eine Respektsbezeugung dem Gegner gegenüber, und zwar egal, wie das Ergebnis ausgefallen ist.

Wie gesagt, eine Verhaltensweise, von der sich so Manche eine Scheibe abschneiden könnten: Der Respekt dem anderen gegenüber, sollte stets Vorrang haben. Nicht nur im Sport.

Und AUCH in anderen Sportarten, könnten sich so Manche daran orientieren: Man stelle sich nur vor, ein Fußball-Schiedsrichter bekäme die Unterstützung eines „Kollegen“, der sich Strittiges nochmals am Bildschirm aus allen Richtungen anschauen kann. Und man stelle sich vor, ein Schiri hätte auch deswegen ein ganz anderen Ansehen, weil alles unternommen wird, damit er immer die richtige Entscheidung trifft. Und die Regel, dass nur der Kapitän mit ihm sprechen darf, täte ein Übriges.

JA, ich oute mich als ein Fan, egal in welchem Sport, für den faires Verhalten Priorität hat. Nicht zuletzt deshalb mag ich auch „Snooker“ sehr gerne. Wenn dort einer ein unbemerktes Foul begeht, ist es Ehrensache, von sich aus darauf hinzuweisen; wie überhaupt auch dort Fairness an vorderster Stelle steht.

Es grüßt,
das Smamap

Snooker – ENDLICH

Die snookerfreie Zeit ist vorbei.

Ich gestehe es unumwunden: Ich bin Snooker Fan.

Für alle, die es nicht wissen …. das ist eine Billiard-Abart.

Ich habe den Sport vor ca. 3 Jahren eher so nebenbei entdeckt, und war sofort seiner Faszination erlegen.

Ist sicherlich nicht jederman´s Ding, aber meines definitiv.

Der Sport strahlt eine derartige Ruhe, Überlegung, Logik und immer wieder Spannung hoch 10 aus. Und was aus allem heraussticht: Fairness steht an alleroberster Stelle. Und das hat auch damit zu tun, obwohl heute Spieler aus vielen Nationen diesen Sport in der Spitze ausüben, dass es ein Sport ist, der sich in Großbritannien entwickelt hat.

Auf jeden Fall gibt es einmal im Jahr eine längere Phase in der Pause ist. Die Sommerpause sozusagen.

Und heute sollte ich eigentlich arbeiten, aber das ist wettertechnisch ausgefallen, und wie ich dann mal meine Seiten im Netz durchschmökere, da sehe ich, dass ab heute die Shanghai-Masters im Snooker laufen.
Tja, und damit ist aus dem Tag doch noch was sehr Positives entstanden, nachdem sich ansonsten eher nichts damit anfangen ließ.

2015-09-14 14.13.51

Das Dumme ist nur, dass die dort drüben 6 Std. voraus sind, so dass ich nur dann davon was mitbekommen werde, wenn ich vormittags frei habe.

Und so hat jeder sein Laster. Nachdem ich seit längerem nicht mehr rauche, ist es bei mir „Snooker“ (nun gut, es gäb da schon noch was, aber darüber lasse ich mich jetzt mal nicht aus :)))).

Wer sich übrigens vorstellen kann, dass er mit dem Sport was anfangen kann, der möge zum einen die Übertragungen auf Eurosport sich mal zu Gemüte führen, und zum anderen kann ich ihm/ihr nur wärmstens empfehlen, so eine Veranstaltung der Weltspitze mal in natura zu erleben. Für mich waren das die „Paul-Hunter-Classics“ in Fürth bei Nürnberg.

Es war absolut faszinierend all die Weltklassespieler, die es sonst nur im TV gibt, live zu erleben. Noch dazu, wenn da in der Halle X Tische stehen, und man von Spiel zu Spiel wandern kann.

Ich werde die Atmosphäre nie vergessen, die ich da erlebt habe. Auch wenn es mir an dem Tag nicht so besonders ging. Ich habe die Bilder immer noch vor mir, v.a. dann wenn ich sie im TV wieder spielen sehe, die Ronny O´Sullivans, Neil Robertsons und Jud Trumps.

Es grüßt,
das Smamap