Strom sparen – die 375ste

Wer meinen Blog verfolgt, weiß ja, dass ich ein Faible dafür habe, Strom zu sparen.

Das Neueste, was ich umgesetzt habe, ist, der Ersatz der Leuchtstoffröhre im Kellerraum, gegen eine Lampe mit LED-Birne.

Der Unterschied: 46 Watt.

Die Leuchtstoffröhre nahm 58 Watt, die LED nimmt 12 Watt.

Nun ist das zwar nicht viel, so übers Jahr gerechnet, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Die Lampe selbst sieht nicht schlecht aus, und hatte ich hier noch liegen. Also keine Ausgaben dafür. Das Schwierigste war, rauszufinden, wie die Leuchtstoffröhre angeschlossen ist. Das war nicht so ganz einfach, weil hier wohl ein Elektriker zugange war, der, recht phantasievoll, noch die Außensteckdose mit angeschlossen hatten.

Wie auch immer …. jetzt leuchtet dort eine ziemlich helle LED-Lampe, die nur ca. 20% dessen verbraucht, was die Röhre nahm.

Dies zusammen mit all den anderen Maßnahmen, die ich in den letzten 2 Jahren verwirklicht hatte, hat meinen Stromverbrauch auf weniger als die Hälfte schrumpfen lassen.

Und meine Ausgaben auf rund 1/3.

Für einen Single ist das natürlich relativ leichter, als wenn mehrere Menschen zusammenleben. So habe ich zB den Backofen in der Küche abgeschafft. Da hätte ein Mitbewohner ev. andere Vorstellungen gehabt. Vll aber auch nicht. Wer weiß.

Desweiteren gibt es bei mir nur noch LED-Leuchtmittel, die nur einen Bruchteil des Stroms verbrauchen.
Der PC ist einem Tablet gewichen. Ebenso der Fernseher.

Das Problem, dass andere ewig das Licht brennen lassen, existiert bei mir natürlich nicht.

Früher hatte ich mal so Dinge wie Geschirrspüler oder Wäschetrockner. Gibt es nicht mehr. Geschirr kann man selbst spülen, und Wäsche im Keller oder draußen aufhängen.

Die eHerd-Platten in der Küche habe ich durch eine einzelne Induktionskochplatte ersetzt. Braucht wesentlich weniger Strom.

All diese Maßnahmen zusammengenommen, verbunden mit so Selbstverständlichkeiten wie „nur volle Waschmaschinen“ oder „WLAN-Router nachts ausschalten“, haben meinen Stromverbrauch auf 450 KWh jährlich reduziert. OHNE dass ich hier im Dunkeln sitze. Komforteinbuße = NULL.

Dies, zusammen mit dem jeweils günstigsten Stromanbieter ergeben 18€ Stromkosten pro Monat.

Wenn ich mir da von so manch anderen erzählen lasse, was die für Strom zahlen …. da kann ich nur sagen: Die haben alle zuviel Geld.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Stromsparen leicht gemacht

Desöfteren hatte ich hier ja schon über meine Aktionen hinsichtlich Stromsparen berichtet. Also solche Sachen wie „alle Leuchtmittel gegen LED austauschen“ oder „stromsparender Kühlschrank“ oder „Ersatz für Stromfresser PC“.

Langsam nähert sich der Zeitpunkt, zu dem die Wahrheit in Form einer Jahresabrechnung auf dem Tisch liegen wird. Aber auch zuvor schon zeigen die Monatsstände eine eindeutige Tendenz welche Erfolge ich beim Stromsparen schon erzielen konnte.

Dieses Jahr wird sich mein Gesamtstromverbrauch wohl auf ca. 600 KWh reduzieren. Das werden dann ca. 20 € pro Monat sein, also 240 € im Jahr.

Ein klein wenig bin ich da stolz drauf. Durch Überlegen und sinnvolles Ersetzen ist es mir gelungen, meinen Stromverbrauch wesentlich zu reduzieren, ohne dass dies auf Kosten von Annehmlichkeiten gegangen wäre.

Nun lässt sich das von einem Alleinstehenden sicherlich nicht so ohne Weiteres auf eine mehrköpfige Familie übertragen, aber es zeigt, dass, wenn man will, die Möglichkeit besteht, durch Stromsparen nicht nur immens an Geld zu sparen, sondern gleichzeitig auch die Umwelt entsprechend zu entlasten.

Stromsparen

Macht man sich im Netz kundig, so erfährt man, dass der angenommene Strombedarf von Single-Haushalten in aller Regel zwischen 1000 und 2000 KWh pro Jahr liegt, je nach der Lebensweise der betreffenden Person. Wenn ich also wollte, dann könnte ich auch das 3-fache verbrauchen, und würde immer noch im Durchschnittsrahmen bleiben.

Einige Maßnahmen (nicht alle) zum Stromsparen lassen sich jedoch ohne Weiteres auf jeden Haushalt übertragen:
  • Nur mehr LED-Leuchtmittel verwenden
  • Kein Wäschetrockner
  • Kein Backofen
  • Kein Gefrierschrank
  • Alten Kühlschrank mit Gefrierfach ersetzen

Klar muss man dann seine Wäsche aufhängen, den Braten gibts halt dann nur noch ab und zu im Restaurant oder anlässlich von Zusammenkünften mit Freunden (für alles andere tuts auch ein Kleingerät). Und wozu, bitteschön, braucht es einen Gefrierschrank für mehrere hundert Euro, wenn man ohnehin jede Woche einkaufen geht.

Mit etwas gutem Willen, Überlegung und auch etwas Selbstdisziplin, lässt sich, so behaupte ich, der Stromverbrauch in vielen Haushalten halbieren oder zumindest wesentlich reduzieren.
Was einem dabei bleibt, sind u.U. mehrere hundert € im Jahr.
Das ist selbstverständlich nicht im Sinne der Stromkonzerne und deren Aktionären.

Es grüßt,
das Smamap

Der Wucher des Dispozins

Wie ich lese steht eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs an, zum Gebührenverhalten der Banken hinsichtlich des Dispozins.

Es geht dabei allerdings nicht um den Dispozins als solches. Wie schon gelegentlich meinerseits angemerkt, ist dieser nichts anderes als Wucher. Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn für etwas Beträge in horrender Höhe verlangt werden.
„Horrend“ ist es zweifelsohne, wenn Banken für einen Kredit das über 20-fache dessen verlangen, was sie selbst dafür bezahlen.

Dass dem kein Riegel vorgeschoben wird, kann ich mir nur damit erklären, dass der größte Schuldner der Banken, nämlich der Staat, sich nicht den Ast absägt, auf dem er selbst sitzt. Sehr wahrscheinlich gibt es eine gesetzliche Konstellation, die derartigen Wucher legitimiert, weshalb nichts dagegen unternommen werden kann.

In obigem Verfahren, geht es deshalb, soweit ich lese, auch darum, dass Banken für die Inanspruchnahme eines Dispos, keine Extragebühren verlangen dürfen, also Gebühren über den Dispo hinaus. Angeblich verlangen z.B. die Deutsche Bank, und auch die Targo-Bank, eine feste Gebühr dafür (ich lese etwas von 7€ im Monat, zusätzlich zu den Dispozinsen).

Wie auch zu lesen steht, gehen viele Banken heute dazu über, die Gebühren, die sie verlangen, in viele Einzelgebühren aufzuspalten, bei denen dann der echte Dispozins nur eine von vielen Gebühren ist.

Aber EINES ist ganz entscheidend, und dazu braucht es keine Gerichte. 

Die Alles entscheidende Frage ist und bleibt, ob der Bankkunde das mit sich machen lässt, was die Banken mit ihm treiben. Jedem Bankkunden steht es frei, mit seinem Konto zu einer Bank zu wechseln, deren Geschäftsgebahren als „normal“ zu bezeichnen ist. Und solange die meisten Kunden das nicht machen, hat es auch keinen Sinn, sich über irgendwelche Gebühren/Zinsen aufzuregen.

Unabhängig davon, ist eine Grundsatzentscheidung natürlich schon nötig, ob Monopolisten die Gebühr zur Gebühr der Gebühr verlangen dürfen. Denn solange Verbraucher zu lethargisch, faul oder sonstwas sind, um ihren Hintern hoch zu bekommen, und ihre Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, solange braucht es Grundsatzentscheidungen.

Und in der Hinsicht können wir heilfroh sein, dass wir eine (relativ) unabhängige Justiz haben. Und nicht zu vergessen die Verbraucherzentralen.

Für meinen Teil habe ich schon vor Jahren die Konsequenz gezogen. Die Bank, bei der ich seitdem mein Konto habe, verlangt für das Konto nichts, und für den Dispozins unter 7%.

Zur Ehrenrettung derer, die das Geld mit 2 Händen zum Fenster rauswerfen …..
Dispozins

muss gesagt werden, dass die Banken das schon sehr raffiniert anstellen, indem sie ihre Gebühren in Kleinstbeträge aufspalten (87 Cent hier, 2,56€ dort usw usf). Würde man sich die Mühe machen, am Jahresende mal alles zusammen zu zählen, wäre man überrascht, welcher Gesamtbetrag sich da ergibt. Ich behaupte, dass da die Wenigsten unter 200€ wegkommen.

Wer nicht will, der hat schon …… 

Es grüßt,
das Smamap

Versicherungen machen glücklich

Zur Zeit seh ich öfter mal die Werbung im TV, bei der es um KFZ Versicherungen geht, da wo eine beim Einparken den Fahrer hinter ihr touchiert (warum ist ist das am Steuer eigentlich eine Frau und kein Mann ???)

Da sitzt dann sofort der Versicherungsmensch auf dem Rücksitz und hat schon alles geregelt.

Tja …. ich hab das mit den KFZ Versicherungen optimal gelöst …. schon von mir aus.

Hab ja kein Auto mehr, und deshalb auch keine Versicherung dazu.

Spart mir, wenn ich recht erinnere, ungefähr 250 € im Jahr.

Da zaubern mir solche Werbungen immer ein müdes Lächeln ins Gesicht. Stimmt …. eine Versicherung macht glücklich …. v.a. wenn man sie nicht braucht.

😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap

Stromspiegel

Mein Lieblingsthema …. ich geb´s zu. Na ja, EINES meiner Lieblingsthemen.
Im Stromspiegel werden die Stromverbäuche von vielen Haushalten durchleuchtet und dargestellt.
Danach wird für einen Singlehaushalt ein Verbrauch von unter 1.500 KWh im Jahr als gering oder mittel angesehen, was die Verbräuche angeht, wie sie tatsächlich in Deutschland vorkommen.

DER STROMSPIEGEL

Ich beziehe mich mal darauf, weil ich ja auch ein Singlehaushalt bin.

Wie hier auf dem Blog schon mehrfach zu lesen war, habe ich mir es zu einer Art Hobby gemacht, den Stromverbrauch, dort wo es sinnvoll möglich ist, zu reduzieren (z.B. durch Einsatz von LED, stromsparenden Geräten etc.)

Damit habe ich es geschafft, meinen Jahresverbrauch auf unter 600 KWh zu senken, und das OHNE dabei auf Wesentliches oder Komfort zu verzichten.

Als Bsp. sei genannt, dass mein jetziger Kühlschrank mit Gefrierfach nur noch 120 KWh verbraucht. Das alte Gerät verbrauchte locker das 2-3-fache.
Oder etwa, dass es eine Glühbirne bei mir nicht mehr gibt. Auch keine herkömmliche Energiesparlampe. Nur noch LED-Leuchtmittel. Diese verbrauchen 1/10 von dem, was eine Glühbirne verbrauchte, und das ohne Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit oder der Lebensdauer.

Man sieht daran, welches riesige Sparpotential in den aktuellen Verbrauchswerten in Deutschland steckt.
Man stelle sich nur mal vor, alle Haushalte würden im Jahr 500 KWh einsparen, was nach meinen Erfahrungen locker möglich ist, ohne auf etwas zu verzichten.

In D haben wir ungefähr 40 Mio. Haushalte. Das wären also dann 20 Mrd. KWh. Damit ließen sich ETLICHE Kraftwerke abschalten.
Die tatsächliche Einsparung würde natürlich weitaus höher liegen, weil in den meisten Haushalten mehrere Personen leben.

Eine Einsparung von 500 KWh würde pro Jahr etwa 160 € bringen (ich gehe mal von 30 Cent je KWh aus). Damit wäre der Kühlschrank schon bezahlt und auch alle LED-Leuchtmittel, die es braucht.

Wer nun sagt „wie geht denn das?“, der muss sich mal etwas umtun, was solche Dinge kosten. Einen neuen Kühlschrank bekomme ich natürlich im Fachgeschäft um´s Eck. Nur kostet er dort natürlich auch das Doppelte. Ich hab meinen über´s Internet bezogen, von einem bekannten Händler mit allem Drum und Dran. Für 130 €. Wenn man sich etwas umtut, dann bekommt man LED-Birnen für 3 € das Stück.

Für einen Single-Haushalt ist damit mit 160€ alles erledigt.
Für Mehrpersonenhaushalte auch, weil die Einsparung entsprechend höher liegt.

Wie auch immer, das Ganze zeigt, welche enormen Potentiale brach liegen, wenn es darum geht, irgendwelche Ziele zu erreichen. Sei es ökonomischer oder ökologischer Art.

Es grüßt,
das Smamap

Da legst di nieder

…. würde der Bayer sagen …….

Hab heut gelesen, dass ich mit meinem (Durchschnitts)PC im Jahr ca. 50 € an Strom verbrauche.

Mit einem Tablet, das ich täglich auflade, beläuft sich das komplett auf maximal 4 €.

JA, richtig gelesen, weniger als 1/10.

Ich hab mir etliche verschiedene Quellen im Netz besorgt, um das zu bestätigen.
Auch wenn man starken Wert darauf legt, einen möglichst stromsparenden PC am Start zu haben, bleibt es dabei: Ein Tablet verbraucht einen Bruchteil des Stroms, den ein herkömmlicher PC rausbläst.

Bleibt für mich die Frage, ob sich das, was ich mit dem PC so erledige, nicht auch mit einem Tablet bewerkstelligen ließe?

Ich denke schon, zumal sich Tablets heute mit Zusatzspeicher mit reichlich Speicherkapazität ausstatten lassen (ich hab z.B. in meinem Smartphone eine 64-GB-MicroSD-Karte drin). Bilder und Textdokumente sind dort also unterzubringen. Alles andere ist heute ohnehin im Netz, sprich eMails und dergleichen.

Aber ein Tablet müsste es schon sein, weil größerer Bildschirm, und eben auch größere Tastatur, wie auf dem Smartphone.

Also geht meine Tendenz vermutlich dorthin, dass mein PC durch ein Tablet ersetzt wird.

Mal sehen, ob es dazu andere Meinungen gibt, bzw. was das Netz dazu noch hergibt.

Es grüßt,
das Smamap

Weniger ist Mehr

Das ist der Wahlspruch, nach dem seit einigen Jahren mein Leben im Wesentlichen abläuft.

Und er bewahrheitet sich an jedem einzelnen Tag.

Begonnen hatte ich damals damit, dass ich meine Klamotten ausmistete. Kurz zuvor hatte ich
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gelesen.

Wenn ich mich recht erinnere (ist ja schon eine Weile her), da regte das Buch auch dazu an, sich von Sachen zu trennen, die man ein Jahr lang nicht gebraucht hatte.
Und DAS setzte ich bei meinen Klamotten in die Tat um.

Und urplötzlich hatte ich einen halbleeren Schrank (DAVON, wieviele Schränke meine damalige Frau brauchte, möchte ich hier mal lieber nicht sprechen).

Und ich setzte diese Verfahrensweise so nach und nach auch in vielen anderen Lebensbereichen um.
Und ich kann bestätigen, dass es sich wesentlich entspannter leben lässt, wenn man nicht mehr dem hinterher hechelt, was man vermeintlich alles zu brauchen glaubt.

Abgesehen davon, dass man sich haufenweise Geld spart, das man ja erstmal irgendwie beschaffen muss, so spart man sich auch Unmengen an Zeit, die man für diverseste Aktionen aufwenden muss. Und all das, was man braucht, egal ob jetzt Zeit, Dinge, oder was auch sonst, das muss man ja alles erst mal beschaffen und investieren.

Und für das, was WIRKLICH wichtig ist, bleibt dann in aller Regel nichts mehr übrig.

Ev. ist es ja jemand aufgefallen, dass im vorletzten Absatz einige Male das Wort MUSS auftauchte.

Heute MUSS ich nicht mehr.

Ich beschränke mich auf das Notwendige. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht doch immer mal wieder mich frage, was ich 12 Monate lang nicht mehr verwendet hab. Und da gibt es immer wieder etwas, was ich nicht brauche, wenn auch bei Weitem nicht so viel, wie anno dazumal. Das führt auch automatisch dazu, dass ich mich viel öfter frage, ob ich etwas, das ich gerne käuflich erwerben würde, wirklich brauche oder ob das nicht zuhause irgendwo, meistens ungenutzt, im Eck stehen wird.

Bestes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Ich hatte in der neuen Wohnung keinen Backofen und wollte mir einen anschaffen. Ich fragte mich dann, ob ich den wirklich brauche, und musste mir eingestehen, dass ich den ev. 3-4 Mal im Monat nutze und ansonsten steht er ungenutzt in der Küche. Er hätte mich eine Stange Geld gekostet, das mir wieder etliche Monate gefehlt hätte, was wieder entsprechend Stress verursacht hätte. Ich hab dann einen Kompromiss realisiert, und mir so einen kleinen „Back- und Bratofen“ beim Discounter gekauft. Kostete mich 30 €, und damit kann ich alles machen, was es braucht.

Weniger ist mehr.

Früher brauchte ich eine riesen Schrankwand, eine voll ausgestattete Küche, 2 Fernseher, 2 Kühlschränke, 2 Autos usw usf

Ohne das alles lässt sich wesentlich entspannter leben.

Es grüßt,
das Smamap