Dabei sein ist Alles

So lautete das ursprüngliche Motto der Olympischen Spiele ….. einst ……

Wenn ich mir manchmal so anhöre, in den Kommentaren, worum es geht, dann um Doping, die Verhältnisse in Brasilien, die Umweltbelastung dort, das IOC, den Sportgerichtshof, und dergleichen mehr.

Allerdings kommt dann in den Reportagen doch DAS vor, um was es eigentlich geht, nämlich die sportlichen Leistungen, um Menschen die jahrelang alles dafür getan haben, um dabei sein zu können.
Und das auch dann, wenn sie wissen, dass sie nur DABEI sein werden.

Man hört Sportler reden, die von der ganz besonderen Atmosphäre dort sprechen. Eine Atmosphäre, die es sonst nirgendwo gibt.

Man sieht Sportler, die nicht an sich selbst denken, sondern an das Team …..

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass jene, die nur an sich denken, nämlich die Funktionäre und die Politiker, sich eine Scheibe von denen abschneiden, die anders denken.

Und da fallen mir dann auch jene ein, die unter der olympischen Fahne einmarschiert waren…. das Team „Flüchtlinge“. Z.B. eine syrische Schwimmerin, die nur um Haaresbreite die Überfahrt im Boot überlebt hatte, und jetzt vermutlich das Größte in ihrem Leben miterleben darf. Das Größte …… gleich nachdem sie das Schlimmste überlebt hatte.

Es grüßt,
das Smamap

Toleranz ist das halbe Leben

Letztens beim Physio …..

Eine Patientin, die grade auf ihren Termin wartet, kommt auf Fußball zu sprechen.

Sie meint, dieser Sport sei ein Irrsinn. 22 Menschen würden total verrückt hinter einem Ball herlaufen. Und Millionen Bekloppte sich das Ganze am TV anschauen.

Gottseidank kann bei uns immer noch jeder selber entscheiden, wofür er sich begeistert.

Es grüßt,
das Smamap

Die EM hat begonnen

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Und so werde ich wieder zahllose Stunden vor dem Fernseher verbringen.

Doch halt …… so ganz stimmt das ja nicht.

Ich werde nicht vor dem Fernseher sitzen, sondern die Spiele per Stream über das Internet genießen.

Damit bekomme ich all das, was ich brauche, und noch sehr viel mehr.

Mein Fernsehgerät habe ich abgeschafft, genauer gesagt, verschenkt.

Und so lief also auf meinem Tablet gestern das Eröffnungsspiel.

Einwandfrei kann ich da nur sagen.

Auch das Spiel ….. es war spannend, und nicht so einseitig, wie man das vermutet hätte.
Man hat ganz deutlich gemerkt, wie sehr der Druck auf den Schultern der Franzosen gelastet hat, eine gute EM zu spielen, und dem Land ein Erfolgserlebnis zu geben, in den schweren Zeiten, die es momentan durchlebt.

Den Rumänen hätte man das Unentschieden gegönnt. V.a. auch, weil sie doch ihre Chancen hatten. Für die EM ist der Sieg der französischen Mannschaft sicherlich eine gute Sache.

Persönlich habe ich ja die Einstellung, dass der Beste gewinnen möge.
Allerdings sind da immer auch so ein paar Unwägbarkeiten im Spiel.
Gestern z.B. gab es ein Tor und einen Elfmeter, die es gar nicht hätte geben dürfen. Im gegebenen Fall glich sich das zwar wieder aus, weil jede der beiden Mannschaften in gleicher Weise bevorteilt wurde.
Jedoch finde ich es immer sehr schade und zweifelhaft, wenn sportliche Entscheidungen auf unsportliche Weise getroffen werden.

Und so bleibt zu hoffen, dass es wirklich so kommt, dass die beste Mannschaft des Turniers auch Europameister wird.

Auf jeden Fall werde ich die Spiele ohne deutsche Beteiligung sehr genießen. Denn die kann ich mir in aller Ruhe ansehen, und die Darbietungen der beteiligten Mannschaften schätzen, ohne subjektive Beeinflussungen.

Selbstverständlich werde ich bei den Spielen „unserer Jungs“ diesen ganz speziell die Daumen drücken, jedoch auch da ohne die Objektivitäts-Bank zu verlassen. Sollten die anderen besser sein, dann wäre das zu akzeptieren.

In diesem Sinne: Möge der Beste gewinnen !!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Film- und Fernsehkonsum?

Wie ist das bei EUCH ?????????

Ich überlege mir schon geraume Zeit, ob ich noch einen Fernseher benötige.

Es gibt doch heute schon alles Mögliche über´s Netz.

Derzeit hab ich noch einen alten Röhren-TV, der sicherlich irgendwann mal den Geist aufgibt.

Sollte ich mich dann noch mit dem Gedanken tragen, wieder einen TV anzuschaffen oder das Gerät einfach weglassen, und alles über´s Netz machen (der PC steht ohnehin hier)?

Hätte den angenehmen Nebeneffekt, die Umwelt weder mit der Produktion eines TV-Geräts zu belasten, noch mit dem zusätzlichen Stromverbrauch, den so ein Gerät mit sich bringt. Ganz zu schweigen von der Belastung meiner Finanzen.

Bleibt nur die Frage, ob ich das TV-Geschehen, welches ich gerne konsumiere, auch über´s Netzt bekomme?

Klar, Filme, Dokus und Serien sind nicht das Thema. Jedoch das aktuelle Geschehen könnte i-wie auf der Strecke bleiben. Was würden mich Nachrichten und Sport von gestern oder letzter Woche interessieren? Und was ist mit Diskussionen zu aktuellen Themen? Ich möchte nicht mit Geschehnissen bzw. deren Einordnung konfrontiert werden, wenn alles schon längst gelaufen ist.

Also, was habt ihr für Erfahrungen dazu, wenn überhaupt? Und wie sieht da die Kostenseite aus?

Es könnte auf die zentrale Frage hinauslaufen, nachdem alles immer mehr verschmilzt, ob man heute überhaupt noch ein TV-Gerät benötigt?

Es grüßt,
das Smamap

TV at its best

Ich bin ja einer, der gerne TV schaut.

Nur – so ein paar NO GOs gibt es schon.

Vor 18 Uhr gibt es auf keinen Fall TV (Ausnahme: Sport am Wochende).
Reality Soaps kommen absolut nicht in Frage.
Niveau muss es haben

Was ich sehr gerne habe, sind physikalische/astronomische Dokus, Diskussionen über aktuelle Themen (sofern eine gewisse Diskussionskultur gepflegt wird), Fußball, Snooker, mal ein gut gemachter Spielfilm oder ein klassischer Western.

Was es da allerdings zur Zeit so zu sehen gibt, das drängt mich immer mehr dazu, das TV-Gerät abzuschaffen (sehr alt), und das, was ich sehen möchte, über´s Internet zu „buchen“.

Auf dem einen Kanal läuft eine Soap, auf dem nächsten die 23ste Wiederholung einer Doku, wieder auf dem nächsten eine Quizsendung (eine von Vielen; hat man eine gesehen, kennt man alle), einen Kanal weiter eine total reale Detektiv-Geschichte, auf dem nächsten das Skispringen von Vorgestern, dann noch ein Wettstreit um Lippen-Balsam-Sticks (essender Weise), nicht zu vergessen das Dschungelkamp (das ich genau 5 Sekunden betrachte); gleiches gilt für Bohlen Superstar-Gehabe, usw usf etc bäbä.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es genau 4 Programme. Heute sind es geschätzte 20 (zumindest auf meinem UrAltFernseher), und die Qualität ist trotzdem derart mies, dass man fast schon verzweifelt nach Besserung fahndet.

Ganz bewusst ausnehmen möchte ich manche 3. Programme, den Kanal „Phoenix“ und „3Sat“.

Mein Problem: Es ist ja kein Thema, sich über eine Videothek oder Mediathek im Netz das auszusuchen, was man gerne hätte. Jedoch habe ich dann Bedenken, einigermaßen aktuell zu bleiben, was die momentane Nachrichtenlage angeht, und aktuelle Entwicklungen im gesellschaftlichen Bereich sowie in den Naturwissenschaften und im Sport.

Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren die örtliche Tageszeitung abgeschafft, ob der Langweiligkeit derselben, wegen der Kosten und weil ich genau das Gleiche auch im Netz bekomme. Es fehlte mir nichts.

Jedoch sehe ich eine gewisse Lücke, dann, wenn ich das TV-Programm abschaffe. Manche Dinge bekomme ich nicht über´s Netz.
Jedoch habe ich das Gefühl, es wäre nur eine Frage des Suchens, einen Anbieter zu finden, der meine Bedürfnisse deckt. Aber wo anfangen …..

Dabeisein ist alles – ein Kommentar

Gestern haben die Hamburger gegen eine Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 gestimmt.

Ein Kommentar, den ich HIER gelesen habe, bringt es auf den Punkt:

„Dass die Hamburger keine Sommerspiele 2024 in ihrer Stadt wollen, ist ein klares Signal gegen die jahrzehntelange absolutistische Vetternwirtschaft in den großen Sportverbänden“.

Man kann jetzt viel dazu sagen, angefangen von Verbänden und Funktionären, die sich die Taschen vollstopfen, lügen und betrügen, solche Ereignisse zu reinen Kommerzveranstaltungen verkommen lassen, den Sport nicht an erster Stelle sehen, Veranstalter mit Defiziten sitzen lassen usw usf.

Zuzuschreiben haben alle Beteiligten und v.a. alle Sportverbände sich dies selbst. Wer blindlings mit den internationalen Verbänden mitläuft, und nichts dagegen unternimmt, dass der Karren gegen die Wand gefahren wird, der darf sich nicht darüber wundern, wenn die Menschen keine Lust haben, bei solchen Machenschaften mitzumachen, und am Ende auch noch die Lasten tragen zu sollen.

Zudem, hieß es irgendwo, haben die Menschen andere Probleme.

Der gesunde Menschenverstand lebt also noch. Manchmal zumindest, finde ich. Wobei ich es als traurig empfinde, wenn Manche der Oberen gegen diese Entscheidung wettern: DAS ist das Wesen der Demokratie, und wer Mehrheitsentscheide nicht akzeptieren kann, der hat etwas gewaltig missverstanden.

Und wenn die Verbände es dereinst wieder schaffen, den SPORT in den Vordergrund zu rücken, und den Kommerz außen vor zu lassen, und ebenso jeglichen Lug und Trug und Vetternwirtschaft, dann wird man die Menschen auch wieder begeistern können, für solche Veranstaltungen.
Ev. muss man beginnen mit kleinen Ereignissen … etwa Einladungsturnieren. Jetzt im Winter gibt es auch durchgehend Wettbewerbe ohne dass gewaltige Kommerzveranstaltungen stattfinden.

Fazit: DABEISEIN ist eben nicht ALLES.