Sommerurlaub bei Oma

Inspiriert durch Dieter’s Welt und den Beitrag über seinen Sommerurlaub bei Oma, fühlte auch ich mich inspiriert, in alten Erinnerungen zu schwelgen.

In Erinnerungen an die ruhige Zeit damals in meiner Kindheit, die ich bei meinen Großeltern verbrachte. Fast jedes Jahr in den Schulferien.

Fast direkt am See. In Sommern, die noch echte Sommer waren.

In Blumenwiesen.

Sommerurlaub bei Oma

Die noch intakte Natur genießend.

Jederzeit die Möglichkeit, hinunter zu gehen an den Starnberger See, und das warme Wasser zu genießen.

Meine Freunde zu treffen. Mit einander Abenteuer zu erleben. DIE Abenteuer, die man als Junge mit 8 oder 10 halt so erlebt.

Die erste Zigarette, in unserer Räuberhöhle, die wir uns am Bach gebaut hatten. Die, schon etwas ältere, Tochter des Nachbarn, für die wir Jungs schwärmten, hatte uns die Glimmstengel besorgt.

Jeder Tag brachte etwas Neues. Die (kleine) Welt in jenem Dorf hatte stets etwas Schönes und Aufregendes auf Lager.

Mir wurde es nie langweilig im Sommerurlaub bei Oma.

Noch heute, 5 Jahrzehnte später, denke ich mit Sehnsucht dahin zurück. An eine Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war. So dachten wir damals zumindest.

Ja, die Welt war noch einfach. Alles war SO, wie es sein sollte. Einfach eben.

Es gab die Tageszeitung. Telefon hatten nur die Wenigsten. Es war faszinierend, dem Bauer bei seiner Arbeit zuzusehen. Die Kühe zu streicheln. Täglich die Milch dort zu holen.

Und es war eine wunderschöne Zeit, die man im Sommerurlaub bei Oma verbringen durfte. Man fühlte sich wunderbar aufgehoben.

Und ich fühlte jedesmal eine tiefe Trauer, wenn es daran ging, die Zelte dort wieder abzubrechen, und dorthin zurück zu kehren, wo das Leben, auch damals schon, nicht mehr ganz so einfach war.

Es grüßt das Smamap (der sich darüber freut, wenn der Beitrag gefällt und verlinkt wird)

Einkaufen um halb 12

Ohne Auto geht man logischerweise zu Fuß einkaufen.

Heute mal wieder.

Wie ich gegen Mittag am Supermarkt ankam, da standen auf dem großen Parkplatz geschätzt 100 Autos. Ich dachte mir so, wenn man mal annimmt, dass jedes Auto 20.000 € wert sei, dann stand da also ein Gesamtwert von 2.000.000 € rum. Ganz schön heftig.

Heftig auch die Vorstellung, dass 100 Auto aus allen Himmelsrichtungen sich in Bewegung setzen, um sich dort auf dem Parkplatz zu treffen. Interessant wäre ja mal, wie viele Autos da den ganzen Tag über insgesamt vorfahren.
Ich schätze mal ca. 1.000.

Mir fiel da wieder ein, wie ich in meiner Jugend, während der Sommerferien, immer bei meiner Großmutter am Starnberger See ein Mal wöchentlich mit dem Fahrrad mit ihr in den nächsten größeren Ort startete, um dort die Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Jeder hatte am Rad 2 Satteltaschen, in denen die Einkäufe verstaut und derart nach Hause gebracht wurden.

Man würde das heute SO nicht mehr machen, obwohl es gesundheitlich nicht schlecht wäre. Ich gehe da lieber zu Fuß einkaufen, muss das dann halt öfter machen, weil alles auf einmal für mich nicht zu tragen wäre.

Alternativen?
Man könnte sich die Sachen bringen oder schicken lassen!
Ich hab schon mal im Netz geschaut, wo man online bestellen, und sich das per Paket zusenden lassen kann.
Alles eine Frage des Preises. Manche bieten ihr gesamtes Sortiment auch online an, so dass die Artikel genauso kostengünstig eingekauft werden könnten, wie im Markt selbst.
Der Versand kostet natürlich. Aber wenn man mal für jeden gefahrenen KM die notwendigen 30 Cent rechnet, dann rechnet sich das tatsächlich.
Müssten nur genügend viele Menschen das so praktizieren. Dann würden auch die diversen Zuschläge wegfallen (z.B. „Frischezuschlag“).

Ich würde sowas nutzen, denn zum einen bekomme ich zu Fuß nicht alles, was ich benötige, weil mein Discounter hier in der Nähe nicht alles hat, und zum anderen, wenn ein Großteil der Autos, die da unterwegs sind, wegfällt, dann wird da doch erheblich Sprit und Abgase eingespart.
Und sicherlich müsste dann der ein oder andere Markt nicht sein oder zumindest nicht in der Größe. Und die Mitarbeiterzahl baut der Konzern im Lauf der Zeit auch ohne mein Zutun immer weiter ein; wobei der Onlinebereich das ja wieder ausgleichen würde.

Nur mal so gedacht.

Es grüßt,
das Smamap