Samsung Galaxy Tab S2 T815

Das Samsung Galaxy Tab, welches ich jetzt seit 4-5 Monaten verwende, war hier immer wieder mal Gegenstand eines Zwischenberichts. In meinem Blog-Bereich TABLET habe ich diese zusammengefasst.

Samsung Galaxy Tab

Heute möchte ich einen weiteren Zwischenbericht hinzufügen, dabei das ein oder andere nochmal aufgreifen, auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen und auch Neues hinzufügen.

Gesamtfazit zum Samsung Galaxy Tab

Das Samsung Galaxy Tab hat meine Erwartungen absolut erfüllt.

Die einzigen Mankos, und damit ist das Thema dann auch schon abgehandelt, was Negatives angeht, ist der etwas klein dimensionierte Akku und die ungünstig angebrachten Lautsprecher.

Alles andere hat mich überzeugt.

Vorteile des Samsung Galaxy Tab

Mein Hauptansatzpunkt zur Anschaffung war, dass das Gerät so einiges andere ersetzen sollte, und dabei einen ganz wesentlichen Stromspareffekt auslösen könnte.
Und diese Aufgabenstellungen hat das Tablet in eindeutigster Weise erfüllt.

Es ersetzte meinen Fernseher, meinen PC, meinen Scanner, mein Smartphone und meinen TFT-PC-Bildschirm (der wird ja oft vergessen, wenn man vom Stromverbrauch eines PC-Systems spricht).

Mir fehlen zwar tatsächliche parallele Vergleichswerte, ich gehe aber davon aus, wenn ich meinen Gesamtstromverbrauch so betrachte und überschlage, dass ich monatlich ca. 10 Kilowattstunden an Strom einspare. Das sind dann im Jahr ca. 100 KWh.

Wie kann man das alles damit ersetzen wollen, werden manche Fragen.

Nehmen wir als Bsp. den Fernseher. Viele hängen sich einen riesigen Flachbildschirm an die Wand, setzen sich ca. 3 Meter weg, und betrachten das, was da abläuft. Gleichzeitig verbraucht jenes Großgerät jenseits 50 Watt. Ich verwende stattdessen das Tablet, das nur einen Bruchteil des Stroms aufwendet, sitze ca. 50 cm davon entfernt, wenn ich das will, dann auch 1 m, und sehe, aufgrund der geringeren Entfernung, genau so viel und detailliert, wie andere vor ihrem Großbild-TV.

Das Gleiche in grün hat man beim PC. Der verbraucht inkl. Bildschirm ca. 100 Watt. Ich kann alles das, was ich früher mit dem PC gemacht habe, ebensogut mit dem Tablet erledigen. Und das ebenfalls mit einem Bruchteil des Verbrauchs.
Sicherlich kann z.B. ein Gamer seine Anwendungen nur mit einem entsprechenden Ressourcen-Monster unter Windows realisieren. Und auch der Filmekonvertierer braucht entsprechende Hardware. Alle anderen, und das sind 90% aller Anwender, kämen auch wunderbar mit einem Tablet hin.
Ich kann das nach einigen Monaten nur bestätigen.

Ganz bewußt habe ich mir das Tablet in der Ausführung inkl. Telefonie-Funktion kommen lassen. Zum einen sollte es ja auch das Smartphone ersetzen, was ja auch den Hintergrund hatte, dass der Erlös aus dem Smartphone-Verkauf in das Tablet fließen sollte. Zum anderen wollte ich, ganz generell, die Anzahl der vorhanden Geräte reduzieren. Je mehr Geräte, umso mehr kann ausfallen, umso mehr Strom wird verbraucht, und umso mehr muss instand gehalten werden.

Zugleich wollte ich auch noch ein anderes Thema erschlagen: Mir war bewusst, dass ich das Tablet nur eher selten mit mir führen würde, ob seiner Größe (ca. 10 Zoll, also ca. 25 cm Bildschirm-Diagonale), und ob seines Wertes. Damit würde ich meine Abhängigkeit vom mobilen Gerät reduzieren. Bisher war es ja fast nicht vorstellbar, ohne Handy/Smartphone aus dem Haus zu gehen.
Doch WENN, dann wollte ich schon überall erreichbar bleiben, und auch dort, wo kein WLAN wäre, meine Verbindungen aufrecht erhalten.

Preisliche Betrachtung

Bliebe noch der enorme Anschaffungspreis von ca. 500 €. Bisher hatte ich solche Investitionen immer rundweg abgelehnt. Warum etliche hundert € für so ein Teil ausgeben, noch dazu wo so Einiges davon der „Marke“ geschuldet ist. Jedoch entschied ich mich dann dafür, nachdem ich zum einen langfristige Ratenzahlung nutzen konnte, zum anderen das bisherige Smartphone einen, wenn auch kleinen Teil, übernehmen würde (Verkauf), und schließlich, wie beschrieben, Etliches an Vereinfachung und Einsparung realisiert werden konnte.

Dies alles würde natürlich auch bedingen, dass es ein Gerät sein musste, das funktionell einwandfrei arbeitete. Und da hat Samsung einen absolut führenden Anspruch, und auch diverse Testberichte zu meinem Samsung Galaxy Tab wussten zu überzeugen.

Nun – ich kann das Gerät nur empfehlen. Das Display ist eine Wucht, Schnelligkeit und Speicherausstattung sind absolut überzeugend, und die Möglichkeiten, durch das heutig App-Angebot, lassen nahezu keine Wünsche offen.

Wie Anfangs erläutert, könnte der Akku etwas leistungsfähiger sein, wodurch man das Aufladen auf 1x pro Tag reduzieren könnte. Aber letztens ist das eine Frage der Einteilung. Und die Lautsprecher sind etwas ungünstig angebracht. Hat man das Tablet hochkant in der Hand, verdeckt man einen der beiden Lautsprecher.

But, nobody is perfect.

Ich hab mir dann noch einen günstigen Tarif ausgesucht, für Telefonie/SMS/Internet. Nachdem ich nicht viel von unterwegs telefoniere, reichte mir der Tarif mit 50 Gesprächsminuten pro Monat in alle Netze. Für´s Internet reichte ein Volumen von 1 GB pro Monat locker aus. SMS schreibe ich zwar nur noch wenige (wegen WhatsApp), aber falls doch mal mehr, würde die enthaltene Flat in alle Netze keine Begrenzungen auferlegen.
Dieser Tarif kostet mich 6 € im Monat und ist monatlich kündbar. Sollte sich also mein Verhalten ändern, könnte ich jederzeit ein anderes Angebot nutzen.

Letzlich kostet mich das Ganze 24 € im Monat (Gerät-Rate + Tarif). Sollte ich irgendwann mal Geld übrig haben, so kann ich die Finanzierung des Tablets jederzeit ganz oder teilweise reduzieren.

Wenn ich mir da andere so betrachte, die 40 € und mehr pro Monat für ihr Smartphone bezahlen, aus dem 24-Monatsvertag nicht herauskommen, und das, um jederzeit das Neueste vom Neuen zu haben, und dabei für Tarife bezahlen, die sie nie ausnutzen, dann denke ich einmal mehr, mich richtig entschieden zu haben.

V.a. auch, wenn ich eine Gesamtrechnung aufmache, auch in der Hinsicht, was ich mit dem Gerät alles ersetze, und welches Einsparpotential ich ausnutze.
Die Gesamtrechnung sieht, rein finanziell, so aus, dass so manche andere in 5 Jahren ca. 2.500 € für Gerät und Tarif ausgeben. Bei mir sind es effektiv ca. 800 €, also 1/3.

Und zweierlei möchte ich nicht mehr missen: Das, im Vergleich zum Smartphone, riesige Display mit Touch-Funktion, und die normale Bluetooth-Tastatur, die in der Hinsicht meinen PC zu 200% ersetzt.

Es grüßt,
das Smamap

Elektrisierend

Das Thema Strom ist ja mein Steckenpferd, wie Manche schon bemerkt haben werden.

Heute hab ich in einem Artikel in einer Zeitschrift gelesen, was so eine Standby-Funktion im Jahr an Strom in die Luft bläst.

Ich hab dann nochmal nachgerechnet, und bin in etwa auf dieselbe Größenordnung gestoßen.

Um es mal ganz plastisch zu machen:

Eine Standby-Funktion herkömmlicher Bauart verbraucht so etwa 5 Watt oder mehr.

Und das gibt im Jahr ca. 10 € an zusätzlichen Ausgaben.

Wenn also jemand im Haus 10 Geräte hat, die derart immer vor sich hindümpeln, dann schmeißt er damit ca 100 € zum Fenster raus.

Wie sagte mein Dad (ein Bankmensch) immer: 100 € haben und nicht haben, sind schon 200 €.

Soweit ich weiß, gibt es zwar mittlerweile eine Vorschrift, dass niegel-nagel-neue Geräte hier schon wesentlich sparsamer sein müssen, aber auf absehbare Jahre gibt es ja noch genügen ältere Geräte, auf die Obiges zutrifft.

Und von einem Kühlschrank, der im Jahr 150 KWh mehr verbraucht, wie nötig, ist da noch gar nicht die Rede.

Happy Einsparen,
das Smamap