Rezension Induktionskochplatte

Seit 2 Jahren (oder so) habe ich eine Induktionskochplatte. Bin sehr zufrieden damit.

Das einzige Manko war bisher, dass ich nur EINE Kochstelle hatte. Ein Menü zu kochen, gestaltete sich immer etwas schwierig. Dem habe ich jetzt abgeholfen und mir eine 2. Platte angeschafft. Wieder Induktion, versteht sich.

Bei mir um’s Eck ist ein TEDI-Laden. Ab und an haben die auch mal Elektrosachen. In dem Fall eine Induktionskochplatte für 20 Euronen. Auch wenn der Elektro-Fachhändler hier vor Ort das nicht gerne hören würde … für Standardgerätschaften, in denen nix Besonderes drin ist, gehe ich nicht zum Fachhändler.

Kann ich mir schlicht nicht leisten!

20 Euronen für die Induktionskochplatte, da kann man nicht viel verkehrt machen. Und was soll ich sagen … das Teil läuft einwandfrei. Wäre das nicht so gewesen, hätte mich die 2-jährige Gewährleistung vor Schaden bewahrt. Gar nicht zu sprechen von der Garantie.

Zudem hat das Teil ……….

Induktionskochplatte
Für alle Bedürfnisse die richtige Funktion

zahlreiche Funktionen, je nachdem, was man kochen will. Zum anderen die bekannte Eigenschaft, dass sich sehr energiesparend zubereiten lässt … geht rassant und wenn fertig, dann AUS und gut is.

Was das Teil gegenüber dem Alten auszeichnet, ist, dass es auf niedriger Stufe (zB 600 Watt) hochheizt, bei erreichter Temperatur abschaltet und einige Sekunden später wieder hochheizt. D.h. überkochen hat sich erledigt (beim alten Gerät gab es das nicht. Das kochte immerfort auf der eingestellten Stufe und das Nudelwasser kochte dann eben über – mit entsprechender Sauerei).

Wie gewohnt lässt sich zB Wasser in Windeseile zum Kochen bringen. Auf 2000 Watt eingestellt und das Wasser kocht 30 Sekunden später (ok, ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, mit Heißwasser aus der Wasserleitung zu beginnen – ist allemal kostengünstiger, als mit Strom zu arbeiten).

Als ich hier einzog, hatte ich so ziemlich als Erstes die beiden Elektro-Kochplatten mit einer Küchen-Arbeitsplatte abgedeckt, um dadurch Arbeitsplatz zu gewinnen. Eine E-Herd-Platte aufzuheizen und die Restwärme ungenutzt verpuffen zu lassen, das gibt es schon lange nicht mehr. Die Induktionskochplatte, die schaltet man ab und nix verpufft. Wobei die sowieso kalt bleibt (die Wärme entsteht nur im Topf-/Pfannenboden). Man könnte also theoretisch die Hand auf das Kochfeld legen, ohne dass was passiert. Aber natürlich gibt der Topfboden auch dorthin Hitze ab, so dass man das lieber lassen sollte.

Alles in allem hat sich das Kochen mit meinen Induktionskochplatten enorm vereinfacht. Und gleichzeitig klingelt dabei auch der Geldbeutel.

Zwischenbericht (Strom)

Heute scheint der Tag der Zwischenberichte zu sein. Wenn ich also schon dabei bin, dann gleich noch einen Hinterher ………..

Wie manche wissen, habe ich ja den „Spleen“, meinen Stromverbrauch soweit zu reduzieren, wie das möglich ist, ohne auf das zu verzichten, was sinnvollerweise nötig ist und zu einem normalen Leben gehört.

So befindet sich in meiner Wohnung natürlich ein Kühlschrank, eine Waschmaschine, ein Fernseher, ein PC, Kochstellen, ein Gefrierschrank und etwa auch ein WLAN-Router und ein EchoDot.

Momentan beträgt mein jährlicher Stromverbrauch ca. 450 KWh oder umgerechnet 18€ pro Monat. Vor etlichen Jahren hatte ich etwa das Doppelte.

Mein Verbrauch war letztes Jahr etwas niedriger, aber ich wollte eine Konzession machen, insofern, als ich mir einen Gefrierschrank anschaffte. Ich entschloss mich dazu, um in Corona-Zeiten einen gewissen Vorrat einlagern zu können, und die Zahl der Einkaufsgänge zu reduzieren. Freilich achtete ich darauf, mir auch ein sparsames Gerät anzuschaffen bzgl. des Stromverbrauchs.

Es weist einen jährlichen Verbrauch von 94 KWh aus (ausgehend von „Norm“nutzung), wobei ich sicherlich darunter zu liegen komme, weil das Gerät im relativ kühlen Keller steht.

Auch eine neue Waschmaschine musste her, nachdem die „Alte“ mehr und mehr Probleme machte. Hier musste ich (leider) einen Kompromiss eingehen, da eine wirklich (strom)sparsame Wama meinen finanziellen Rahmen gesprengt hätte.

Aus diesen Gründen steigt mein relativer Verbrauch wohl um die 120 KWh. Nicht toll, aber wohl unvermeidlich. Quasi Fazit für diesen Zwischenbericht

Aber 450 KWh im Jahr is auch nicht schlecht. Also dran bleiben 🤨😷🙄

Man traut seinen Augen nicht ….

Seinen Augen mag man manchmal nicht so recht trauen ….

Mir heute passiert, als ich mal den Stromverbrauch meiner Waschmaschine mit Meßgerät überprüfte.

Was war geschehen?

Ich trage mich mit dem Gedanken, mir eine neue Waschmaschine anzuschaffen. Die Bisherige, ein Toplader von Hoover, schon schlappe 15 Jahre alt, zeigt nun doch langsam die ein oder andere Ausfallerscheinung.

Die Aufhängefedern der Trommel leiern aus, so dass Letztere, immer mal wieder, beim Schleudern an das Gehäuse schlägt. Das Flusensieb ist schon seit ein paar Jahren defekt (es gibt keine Ersatzteile mehr, so dass ich per Eigenkonstrukt eingreifen musste), ohne dass dies eine Auswirkung auf die Funktion gehabt hätte. Es steht zu erwarten, dass nach 15 Jahren auch das ein oder andere Teil ans Ende seiner Lebensdauer gelangt. Ohnehin kann die Maschine nur max 800 Umdrehungen pro Minute schleudern. Ein ECO-Programm sucht man vergebens. Der Stromverbrauch wäre auch im höheren Bereich zu vermuten.

Umso weniger traute ich meinen Augen, als entsprechende Messungen einen Verbrauch von 0,4 KWh für eine Ladung 40°-Wäsche anzeigte. Das wären denn bei 2 Wäschen pro Woche, im Jahr etwa 40 KWh.

Liest man die Stromverbrauchsabgaben heutiger Geräte bei den Herstellern nach, kommt man auf ca. 150KWh pro Jahr.

Woher diese Diskrepanz, wird der geneigte Leser fragen ….

Nun … zT kann ich es erläutern …. ich habe es mir nämlich angewohnt, die Wama vorab mit 10 Liter heißem Wasser aus der Warmwasserleitung zu füllen. Naturgemäß braucht die Maschine dieses Wasser nicht mehr mit Strom zu erhitzen. Der Unterschied in den Kosten, wenn man 10 Liter Wasser mit Strom erhitzt oder aber durch die Heizung im Keller (bei mir durch Gas), ist erheblich. Ich könnte hier jetzt eine riesige Rechnung aufmachen, wie hoch der Unterschied ist (entsprechende Quellen stehen im Netz zur Verfügung), jedoch soll es hier reichen, festzustellen, dass es einen enormen Unterschied ausmacht (geht man von 4-fachen Kosten aus, bei Nutzung von Strom im Vergleich zu Gas, kommt man in realistische Bereiche).

Es mag jemandem seltsam anmuten, wenn sich da einer hinstellt, und Warmwasser in die Wama kippt. Jedoch ist es lediglich ein Zeitaufwand in Höhe von 1 Minute). Ok, ich habe mir auch einmal die Mühe gemacht, das auszutüfteln, wieviel Wasser da rein muss, um in etwa 40° warmes Wasser zu erhalten. Das war einmalig 1/2 Stunde Zeitaufwand. Mehr nicht.

Seitdem kippe ich also bei jeder Wäsche 10 Liter heißes Wasser in die Wama, das dann etwa 50° hat, die Wama füllt noch etwas Wasser aus der Wasserleitung hinzu, und es ist damit 40° warmes Wasser in der Wama.

Die Kostenersparnis, über’s Jahr ist, wie gesagt, erheblich.

Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er geht. Der Richtige ergibt sich von selbst, wenn man nur seine Augen aufmacht.

Allerdings bleibt, unabhängig davon, eine weiterführende Frage.

Mit meiner alten Wama benötige ich im Jahr ca. 150KWh an Strom (bei herkömmlicher Verwendungsweise). Eine Wama heutiger Bauart verbraucht in etwa das Gleiche.

O.g. Frage lautet also:

WARUM?????

Wo bleiben die Effizienzsteigerungen der Maschinen????

Von A+++ ist die Rede, von niedrigeren Waschtemperaturen und dergleichen mehr.

Wie kann es sein, dass heutige Geräte genau soviel Strom verbrauchen, wie eine 15 Jahre alte Maschine?

Was die Kosten angeht, so ist es, wie überall sonst auch: Der Verbraucher zahlt sie. Niemand sonst. Nicht der Stromproduzent, auch nicht der Gerätehersteller.

Ich stelle jetzt einmal eine These auf ……..

Angenommen ich kaufe mir eine neue Wama. Der Hersteller verlangt dafür einen Preis, der seinen Herstellungskosten entspricht, zuzüglich eines Gewinns, den der Hersteller für das Gerät erwirtschaften möchte. Der Verbraucher zahlt den sich daraus ergebenden Endpreis bei Kauf der Maschine. Fakt!

In den nächsten 15 Jahren (nehmen wir mal an, die Wama hält solange), bezahlt der Verbraucher jedes Jahr für dieselbe Strommenge, wie er das auch in den 15 Jahren zuvor schon getan hatte. Denn der Verbrauch der Wamas hat sich nicht wesentlich verändert. Fakt (zumindest in meinem Fall)!

NUR – der Strompreis hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Er betrug (grob) 15 Cent vor 15 Jahren, und beträgt heute 30 Cent.

Lassen wir offen, wer dieses Geld erhält, und ob zurecht.

Der Punkt ist, ob dies so sein muss!

Meine These ist … heutige Wamas könnten mit wesentlich weniger Stromverbrauch auskommen. Und mit dieser These schiebe ich den schwarzen Peter nicht etwa den Stromkonzernen zu, sondern den Geräteherstellern und dem Staat.

Denn diese bestimmen, WAS solche Geräte leisten dürfen bzw. müssen. UND setzen die Vorgaben entsprechend um. Der Stromproduzent hat darauf keinen Einfluss. Höchstens ein Interesse daran, möglichst viele KWh an Strom zu verkaufen (wird also nicht gerade unglücklich ob dieses Zustands sein). Der Hauptschuldige ist, in meiner These, der Staat. Er weiß, was möglich ist, und vermag deshalb auch das vorzuschreiben, was gemacht werden muss. Er tut es aber nicht. Auch hier wieder die Frage ….

WARUM ?????

In meiner These ist auch diese Frage eindeutig beantwortbar: Der Staat will Geld einnehmen. Und er will ihm gewogene Bürger. Er braucht nämlich einerseits soviel Geld als möglich, und die nächsten Wahlen stehen jederzeit an. Was aber würde wohl der Wähler machen, wenn Produkte sehr viel teurer würden, weil handfester Klimaschutz angesagt wäre? Es heißt zwar, Augen und Ohren auf vor der Wahl, sowie Hirn einschalten. Aber bekanntlich entscheiden sich Wahlen im Geldbeutel!

Führt dann auch zu der Frage, wo denn dann die Trennung ist, zwischen dem Bereich, der die Politik bestimmt, und dem Bereich, der sie ausführt.

Aber das führt immer weiter …. auch ZU weit für den Moment.

Ich sehe aus meiner These das zwangsläufige Ergebnis, dass wir nicht dort sind, wo wir sein könnten. Im konkreten Fall …. die Wamas könnten wesentlich mehr umsetzen. Wesentlich weniger verbrauchen. Damit wären natürlich die Geräte teurer. ABER …. und auch das gehört hierher …. wir sind beim Klima nicht umsonst dort, wo wir heute sind. Nämlich um Jahrzehnte zu spät.

Es ist der Staat der die Dinge weiterentwickeln muss. Auch die Gesellschaft muss er weiterentwickeln.

Der hätte es hinkriegen müssen, dass Waschmaschinen 20 Jahre halten und wesentlich weniger an Ressourcen verbrauchen. Und wenn wir uns vorstellen, was alles in den letzten 50 Jahren in die Luft geblasen wurde … unnötigerweise versteht sich… dann wissen wir auch, warum wir heute da sind, WO wir sind. Erneut …….. Augen auf!!!

Und das gilt demzufolge nicht nur für Wamas, sondern auch für Autos, für Fleisch, für Plastik und für alle anderen Konsumgüter.

Prost Mahlzeit und Helm ab zum Gebet.

Es grüßt das Smamap

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung des Menschen ist ein absolutes Armutszeugnis.

In Zeiten des Klimawandels sollte man meinen, dass solche Themen längstens in Angriff genommen und, zumindest im Wesentlichen, gelöst sind. Doch weit gefehlt.

Ich hab das mal nachgelesen ….. und bin erschrocken.

Vereinfacht gesagt, und man möge mir zu grobe Vereinfachungen verzeihen, ist der Wirkungsgrad eines beliebigen Prozesses, DAS was man herausbekommt (also der Nutzen), geteilt durch DAS, was man hineinsteckt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Wirkungsgrad immer unter 100% liegt. Schlicht deswegen, weil es immer irgendwelche Verluste gibt.

Nehmen wir nur den Vorgang des Radfahrens. Die Energie, die wir dabei hineinstecken, wird nur zum Teil in Bewegung umgesetzt. Der Rest verpufft in Reibung und Dergleichen.

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung liegt heute bei etwa 40 bis 50%. Er lag auch schon unter 30%. Durch die erneuerbaren Energien (va Windkraft) ging das nach oben.

Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Wasserkraftwerke mit ca. 85%. Den niedrigsten erreichen Braunkohlekraftwerke mit grob 35%.

Sehr vereinfacht kann man also sagen, dass von 10 KWh, die im Kraftwerk erzeugt werden, beim Verbraucher gut 4 KWh ankommen. Dies entspricht besagtem Wirkungsgrad in der Stromerzeugung von 40%

ABER – es gibt in EINEM Bereich der Stromerzeugung tatsächlich einen Wirkungsgrad von 100% !!!

Nämlich bei DEM Strom, den wir gar nicht erst verbrauchen. Wir stecken dann nämlich NICHTS hinein, und erhalten am anderen Ende erneut NICHTS.

NICHTS geteilt durch NICHTS = 1. Also 100%.

JA – wir haben schon Schritte in die richtige Richtung unternommen. Nehmen wir als Beispiel die Glühlampe. Diese hatte einen Wirkungsgrad von etwa 5%. Heutige LED-Birnen haben schon einen solchen von etwa 40%.

Aber bevor jemand jubelt ….

Von besagten 10 KWh aus dem Kraftwerk, kommen 4 KWh im Schnitt bei uns an. Würde der gesamte Strom für die Beleuchtung mittels LED-Lampen verwendet, so würden also von den ankommenden 4 KWh tatsächlich etwa 1,6 KWh in Licht umgesetzt.

Das muss man sich mal vorstellen – schlappe 16% des Energieeinsatzes kommen ganz am Ende als Nutzen heraus !!! Bei Glühlampen waren das nur 0,2 KWh, also 2%. Der Rest, also über 80% verpufft.

Wie gesagt – ein Armutszeugnis.

Es sei denn …. ja, es sei denn, wir verbrauchen so wenig Strom als möglich. Denn dann würden, um mal bei LEDs als Beispiel zu bleiben, nicht ständig über 80% des Energieeinsatzes in der Umwelt ungenutzt verpuffen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Smart Home mit Alexa – der günstige Einstieg ins Thema

Das Thema Smart Home (nicht Smart Home mit Alexa) hat mich immer schon interessiert. Und sei es neugierde halber. Doch die Frage war immer: Wie krieg ich da Zugang ohne eine Doktorarbeit machen bzw Unsummen ausgeben zu müssen?

Erster Ansatzpunkt für den OttoNormalUser ist wohl immer die Beleuchtung in der Wohnung. Und so war es auch bei mir. Also begab ich mich auf die Suche, was ich dazu benötigen würde.
Jedoch war die Suche dann immer schnell beendet, da jede Lösung, die ich fand, immer beinhaltete, dass es so eine Art extra Schaltzentrale brauchte, über die alles zu steuern sei. Und damit befand man sich schnell bei einigen Hundert €.

Eher zufällig las ich dann, dass mir Alexa weiterhelfen könnte.

Alexa, sprich den Echo Dot, den hatte ich ja schon. Dazu aber vll zunächst nochmal ein Schritt zurück, was bisher alles war, das Thema „Echo Dot“ betreffend. Das könnt Ihr HIER nachlesen.

Smart Home mit Alexa

… der Echo Dot, den ich schon länger habe …

…. und wie sollte es von da aus zum „Smart Home“ gehen?

Nun, über Smart Home mit Alexa würde ich meine Geräte (als zuerst einmal Leuchtmittel) per Sprache steuern können.

Was ich dazu brauchte: Alexa/Echo Dot – einen WLAN-Router – Leuchtmittel mit WLAN-Verbindung.

Nr. 1 und Nr. 2 hatte ich ja schon, denn den Echo Dot (s.o.) hatte ich mir zu Weihnachten geschenkt und den Router ganz automatisch von meinem Internetprovider erhalten, bei seinerzeitigem Vertragsabschluss. Fehlten also noch die Leuchtmittel.

Kurz bei Amazon nachgesehen – gefunden.

Smart Home mit Alexa

… die LEDs fehlten mir noch …

Normalerweise kosten die Teile so an die 25€. Ich hatte Glück, und konnte 3 ‚Birnen‘ für ca. 15 € pro Stück ergattern. Das Ganze kostete mich also 45 €. Nicht grade wenig, aber schon ein kleiner Unterschied, verglichen zu ein paar Hundert €. Zudem sparen einem die LEDs enorm Strom. Früher hatte man 60 Watt Glühbirnen, die LEDs haben 9 Watt (bei gleicher Helligkeit), und die eingesparten 50 Watt, ersparen einem bei 3 Leuchtmittel und 1000 Stunden Brenndauer im Jahr, dann doch 150 KWh, also gut und gerne 50 €. Nach einem Jahr hat man die LEDs also wieder drin.

Nun zur Praxis des Smart Home mit Alexa:

Nach Bestellung hatte ich die LEDs 3 Tage später in Händen. In die Lampen eingeschraubt … von DER Seite her fertig.

Dann eine App auf dem Smartphone installiert (Tuya Smart-Home). In dieser werden die Birnen angemeldet (was sehr einfach zu machen ist; die Lampe blinkt, man bestätigt das in der App – fertig). Damit hat dann der Internet-Router eine Verbindung zu ihnen. Und anschließend heißt es noch, in der Alexa App ebenfalls eine Verbindung herstellen. Damit kann man dann die Beleuchtung, über den Echo Dot, direkt ansprechen. Das Ganze dauert wohl 10 – 15 Minuten.

Anschließend sagt man zB: „Alexa, Küche einschalten“ (die eine Birne erhielt den Namen ‚Küche‘). Oder kurz: „Alexa, Küche an“.

Schon eine schöne Sache, wenn man die Hände beim Kochen voll hat, und Licht braucht. Oder wenn man vom Einkaufen kommt, voll bepackt.

Man kann die verschiedenen Lampen auch gruppieren. Man gibt einer solchen Gruppe zB den Namen ‚Wohnung‘, und packt alle Lampen des Hauptwohnraums in diese Gruppe. Ein „Alexa, Wohnung an“, sorgt für große Erleuchtung.

Natürlich lassen sich über die Sprachkommandos auch Farbe und Helligkeit ansteuern. Wenn einem also nach farbigem Licht ist …. kein Thema. Oder man das Licht auf 50% dimmen möchte … easy.

Das Thema, dass man zu faul ist, das Licht auszuschalten, wenn nicht mehr benötigt, hat sich damit ebenfalls erledigt.

Zudem haben die LEDs mittlerweile eine enorme Lebensdauer, und sind für eine erhebliche Zahl von Einschaltvorgängen gebaut, so dass auch diese Dinge kein Thema mehr sind. Und mit zunehmenden Stückzahlen werden die Kosten pro WLAN-LED zudem sicherlich nochmal sinken.

Ein Punkt bliebe noch zu erwähnen:
Damit die Lampen anzusteuern sind, müssen sie natürlich immer eingeschalten bleiben (am Lichtschalter). Also im Standby. Die Lampen sind dann zwar optisch aus, aber es fließt dabei immer ein kleiner Strom. Der Stromverbrauch dabei ist minimalst (etwa 1 W; das wären über 365 Tage ca. 9 KWh, also etwa 3€). Jedenfalls kein Vergleich zB zum Standby eines Fernsehers.

Dies muss einen natürlich nicht dran hindern, über Nacht oder bei Abwesenheit, das Licht am Schalter auszuschalten. Und selbst wenn nicht, so fällt es, im Vergleich zu herkömmlichen Verbräuchen, absolut nicht ins Gewicht.

Das System hab ich jetzt seit 1/2 Jahr im Einsatz und kann es nur empfehlen. Meinen Stromverbrauch konnte ich damit, von der Seite der Beleuchtung her, nochmals ein ganzes Stück weit reduzieren, ohne auch nur 1 mm Komfort abzuschaffen – ganz im Gegenteil!

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Tablet statt PC

Das Thema hatte ich schon das ein oder andere Mal gestreift …. künftig ein Tablet statt PC zu verwenden.

Zwar verwendete ich schon eine ganze Weile nur noch das Tablet, jedoch stand der PC immer noch im Eck, so für den Notfall.

Nachdem ich ihn aber so gut wie überhaupt nicht mehr verwendete, habe ich jetzt beschlossen, den PC völlig abzuschaffen, und ihn zu verkaufen.

Also flugs in die ebay-Kleinanzeigen gestellt, und morgen kommt jemand und holt ihn ab.

Hat für mich den Vorteil, dass ich die Kiste mit Bildschirm nicht mehr mit umziehen muss, wenn ich nächstens die Wohnung wechsle.

Freilich habe ich die Daten, sprich Bilder/Dokumente/etc. zuvor gesichert. Das Ganze hatte auf einer schlanken SD-Karte Platz (64 GB). Hatte dazu einen Adapter zur Verfügung (sieht aus wie ein USB-Stick), in den die SD-Karte eingesteckt wird. Das PC-Betriebssystem (in meinem Fall „Ubuntu-Linux“) erkennt die Karte ganz normal, und so konnte ich alle mir wichtigen Daten da drauf kopieren (wäre für jeden problemlos machbar).

Tablet statt PC

USB-Adapter mit SD-Karte

Anschließend noch das Betriebssystem gelöscht …. FERTIG !!!

Ich muss zugeben, dass das schon ein bißchen ein komisches Gefühl ist, ab morgen NUR noch Tablet statt PC zu haben. Aber rein nutzungstechnisch ist das schon seit etwa 1 Jahr so.

Als kleinen Nebeneffekt kann ich dann auch den (selbstgebauten) PC-Tisch abschaffen. Wieder ein Teil weniger. Tablet statt PC bietet, was naheliegend ist, auch einen enormen Platzvorteil.

Enorm an Platz gewonnen und zudem etliche Teile, um die ich mich nicht mehr kümmern muss. Ganz abgesehen von den ganzen Kabeln, die ab sofort wegfallen.

Tablet statt PC

Platz und Zeit gewonnen

Und wenn es denn doch mal, völlig überraschend, etwas geben sollte, was ich auf dem PC hatte (und NUR dort), dann ist die SD-Karte schnell mal in das Tablet geschoben, um die Datei da drauf zu finden. Alternativ gibt es genug Leute, die noch einen PC ihr Eigen nennen.

Ich bin der Überzeugung, dass die PC-Zahl im Privatanwender-Bereich in den nächsten Jahren rapide zurückgehen wird. Bei den Otto-Normalusern wird es kaum noch Leute geben, die auf dem PC etwas machen, was sich nicht genauso gut auf dem Smartphone oder Tablet machen ließe.

Der PC wird letztlich ein Nischendasein fristen, v.a. für Anwender wie Spiele-Freaks oder Video-Fetischisten. Die Entwicklung spricht für sich, wenn sogar Microsoft sich langsam aber leise aus dem Bereich verabschiedet. Wer sich heute ansieht, wo solche Firmen die stärksten Wachstumsraten aufweisen, der weiß Bescheid.

Und so ganz nebenbei schlägt sich diese Abschaffung positiv auf meinen Stromverbrauch nieder. Zwar nur noch minimal, weil kaum noch verwendet, aber eben doch. Es gab Zeiten, da schlug sich der Stromverbrauch des PC mit 50 €, und mehr, im Jahr nieder.

Ein Tablet ist demgegenüber vernachlässigbar.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was tat ich für die Umwelt in 2017 ?

Zuerst ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Ich möchte mir hier nicht unnötig auf die Schultern klopfen, sondern nur zeigen, was jeder, wirklich jeder, dafür tun könnte, der Umwelt Gutes zu tun.
Auf jeden Fall Besseres, als bisher.

Klar ist, dass nicht alles bei jedem geht. Nicht jeder lebt in der gleichen Situation. Jedoch jeder hat die Möglichkeit, einige Dinge umzusetzen. Ev. muss man nur ein paar Ansätze gezeigt bekommen, und dann auch noch selber etwas weiter denken.

So kommt immer was zusammen.

Also nochmal: Es geht niemals darum, plötzlich ein Engel zu sein, sondern darum, anzufangen.

Alsooo ….

2017 habe ich nur halb so viel Strom verbraucht, wie das noch vor 10 Jahren der Fall war. Gut für die Umwelt. Teilweise durch ganz einfach Sachen. Nur mehr LED-Birnen verwendet, zB.
Oder auf einen Backofen verzichtet. So ein kleines Öfchen habe ich schon noch …. so für die Pizza oder die Semmeln zum Aufbacken. Das reicht aber völlig.
Meine 2 Elektrokochplatten durch eine Induktionskochplatte ersetzt. Die braucht markant weniger.
Der neue Kühlschrank mit Gefrierfach verbraucht keine 300 kWh mehr, so wie das vorhandene Uraltgerät, sondern nur noch 120 kWh.
Die Pumpe für die Heizkörper regele ich des Abends von 15 auf 7 Watt herunter. Ja, da muss ich jeden Abend und jeden Morgen auf einen Knopf drücken. Aber wo ist dabei das Problem?

Auf diese Weise ist mein Jahresstromverbrauch auf 500 kWh gesunken. Das sind dann 15€ pro Monat.
Und um es gleich festzuhalten: Ich verzichte auf keinerlei Komfort.

2017 hatte ich kein Auto (wie auch schon 2016). Gut für die Umwelt.
Und JA – es funktioniert. In meiner Kleinstadt habe ich alles vor der Haustüre, was es braucht. Wozu also ein Auto finanzieren, und 2.000€ pro Jahr dafür ausgeben. Die paar weiteren Fahrten, die es im Jahr braucht, sind bequem mit dem Zug zu erledigen.
Sollte es einmal keine andere Lösung geben, als ein Auto zu benutzen, so lässt sich dieses ausleihen.

2017 habe ich weniger Müll produziert. Gut für die Umwelt. ZB immer eine Stofftasche dabeigehabt beim Einkaufen. Oder mir die Zeit genommen, den Cappuccino immer vor Ort zu trinken, und niemals im Pappbecher. Oder soviel Wertstoffe, wie möglich, der Wiederverwertung zugeführt.
Beim Einkaufen immer versucht, möglichst naturnah, also zB auch ohne Plastikverpackungen zu kaufen (wo? Na zB. im Obstladen oder auf Wochenmarkt. Beim Bäcker oder beim Metzger; ja, dort ist alles teurer, aber ich bekomme auch Qualität und unterstütze örtliche Produzenten/Händler; das ist mir wichtiger, als 50 Cent beim Discounter zu sparen).

Man sieht allein an den paar Punkten …. man KANN etwas tun, für die Umwelt.
Leider ist es immer noch so, dass viele den Arsch nicht hochbringen, um zumindest das Wenige zu tun, was man mit Links tun könnte. Und sei es nur, das Auto stehen zu lassen.

Dabei wäre es notwendig, dass Viele ein Bißchen was tun. Man stelle sich vor, 10 Mio. Menschen halbieren ihren Stromverbrauch oder schaffen das Auto ab.

Der Effekt wäre enorm.

Für 2018 habe ich mir einen weiteren Schritt vorgenommen:
Den Plastikmüll so weit als möglich zu reduzieren. Denn ich habe festgestellt, dass die Plastikverpackungen bei mir den meisten Müll ausmachen. 2x pro Monat trage ich einen riesen Sack davon zum Container.
Dieser Saustall muss ein anderer werden 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Strom sparen – die 375ste

Wer meinen Blog verfolgt, weiß ja, dass ich ein Faible dafür habe, Strom zu sparen.

Das Neueste, was ich umgesetzt habe, ist, der Ersatz der Leuchtstoffröhre im Kellerraum, gegen eine Lampe mit LED-Birne.

Der Unterschied: 46 Watt.

Die Leuchtstoffröhre nahm 58 Watt, die LED nimmt 12 Watt.

Nun ist das zwar nicht viel, so übers Jahr gerechnet, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Die Lampe selbst sieht nicht schlecht aus, und hatte ich hier noch liegen. Also keine Ausgaben dafür. Das Schwierigste war, rauszufinden, wie die Leuchtstoffröhre angeschlossen ist. Das war nicht so ganz einfach, weil hier wohl ein Elektriker zugange war, der, recht phantasievoll, noch die Außensteckdose mit angeschlossen hatten.

Wie auch immer …. jetzt leuchtet dort eine ziemlich helle LED-Lampe, die nur ca. 20% dessen verbraucht, was die Röhre nahm.

Dies zusammen mit all den anderen Maßnahmen, die ich in den letzten 2 Jahren verwirklicht hatte, hat meinen Stromverbrauch auf weniger als die Hälfte schrumpfen lassen.

Und meine Ausgaben auf rund 1/3.

Für einen Single ist das natürlich relativ leichter, als wenn mehrere Menschen zusammenleben. So habe ich zB den Backofen in der Küche abgeschafft. Da hätte ein Mitbewohner ev. andere Vorstellungen gehabt. Vll aber auch nicht. Wer weiß.

Desweiteren gibt es bei mir nur noch LED-Leuchtmittel, die nur einen Bruchteil des Stroms verbrauchen.
Der PC ist einem Tablet gewichen. Ebenso der Fernseher.

Das Problem, dass andere ewig das Licht brennen lassen, existiert bei mir natürlich nicht.

Früher hatte ich mal so Dinge wie Geschirrspüler oder Wäschetrockner. Gibt es nicht mehr. Geschirr kann man selbst spülen, und Wäsche im Keller oder draußen aufhängen.

Die eHerd-Platten in der Küche habe ich durch eine einzelne Induktionskochplatte ersetzt. Braucht wesentlich weniger Strom.

All diese Maßnahmen zusammengenommen, verbunden mit so Selbstverständlichkeiten wie „nur volle Waschmaschinen“ oder „WLAN-Router nachts ausschalten“, haben meinen Stromverbrauch auf 450 KWh jährlich reduziert. OHNE dass ich hier im Dunkeln sitze. Komforteinbuße = NULL.

Dies, zusammen mit dem jeweils günstigsten Stromanbieter ergeben 18€ Stromkosten pro Monat.

Wenn ich mir da von so manch anderen erzählen lasse, was die für Strom zahlen …. da kann ich nur sagen: Die haben alle zuviel Geld.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Anbieterwechsel beim Strom

Und WIEDER habe ich es gemacht – einen Anbieterwechsel beim Stromlieferanten.

Schlicht deswegen, weil mein Alter teurer wird.

Und so ein Anbieterwechsel ist überhaupt kein Akt; über ein Vergleichsportal innerhalb einer viertel Stunde erledigt. Ich mach das schon seit vielen Jahren, und lange bevor es die Werbung im TV dazu gab.

Und dabei ist mir wieder was aufgefallen ….

Die Stromanbieter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die monatliche Grundgebühr. Der Preis pro KWh Strom ist weitgehend überall derselbe.

Man kann das auf dem Vergleichsportal einwandfrei nachvollziehen, weil die Beträge dort aufgeteilt sind. Man sieht sehr schön, wie sich die jährlichen Stromkosten zusammensetzen aus dem, was die Kilowattstunden selbst kosten und dem monatlichen Grundbetrag.

Und in letzterem unterscheiden sich die Anbeiter. Die KWh kostet mehr oder weniger überall ca. 25,5 Cent. Der Grundbetrag differiert, je nach Anbieter, zwischen 6 und 11 € (zumindest nach dem, was ich gesehen habe).

Man zahlt also im ungünstigeren Fall 60€ mehr.
OHNE
auch nur eine einzige KWh mehr verbraucht zu haben.

Die 60€ steckt sich der Anbieter in die Tasche. Es ist wohl eher nicht anzunehmen, dass die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Kosten haben, denn auch die großen Stromproduzenten werden ihren Strom nicht günstiger an andere „Anbieter“ abgeben, als sie ihn selbst anbieten können. Schlussendlich stehen für jeden Anbieter dieselben Kosten zu Buche, die in seine Kalkulation einfließen.

Es gilt also, beim Anbieterwechsel darauf zu achten, welche Grundgebühr ein Anbieter verlangt.

Womit auch reichlich geworben wird (und das ist auch gleichzeitig meine Kritik an den Vergleichsportalen), ist der Bonus, den man bekommt, wenn man einen Vertrag mit einem bestimmten Lieferanten abschließt.
Dazu sollte man wissen, dass es diesen Bonus erst am Jahresende gibt. Wovon dabei reichlich Gebrauch gemacht wird, ist die unsägliche Verfahrensweise, dass man den Gesamtpreis, der sich für´s Jahr errechnet, nach oben setzt. Damit wird der Bonus finanziert. „Unsäglich“ deswegen, weil man dabei erstmal, Monat für Monat, relativ hohe Abschläge einzahlt, dem Anbieter damit quasi einen Kredit verschafft, also Geld, mit dem der Anbieter arbeiten kann, und am Jahresende bekommt man dann einen Teil des eigenen Geldes zurück. Ohne Zinsen, versteht sich. Der Anbieter erhält damit ein zinsloses Darlehen. Billiger kann man nicht an Geld kommen.
Häufig ist es dabei so, dass unter dem Strich der Strom mehr gekostet hat, als hätte man einen Anbieter gewählt, der ohne den Bonus-Schnickschnack auf Kundenfang geht.

Was dabei oft auch übersehen wird, ist, dass Viele vergessen, zum Ende des ersten Lieferjahres, den Vertrag zu kündigen, um zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Dies hat den Effekt, dass man dann zu ziemlich hohen Kosten ein weiteres Jahr an den Anbieter gebunden ist (den Bonus gibt es ja nur im ersten Jahr).
Kleines Bsp.: Man zahlt im Jahr 500€ für seinen Strom, und bekommt am Ende des ersten Jahres 100€ zurück (also genauso, als hätte man von vorneherein einen Anbieter gewählt, bei dem man, über entsprechend niederigere monatliche Abschläge, insgesamt nur 400€  bezahlt haben würde). Man vergisst zu kündigen, und zahlt dann im 2. Jahr satte 500€.

Was ich von dieser Verfahrensweise mit dem Bonus wortwörtlich halte, das sage ich hier lieber nicht.

Deshalb mache ich seit Jahren dasselbe: Ich wähle auf der Seite des Vergleichsportals die Anzeigevariante OHNE Bonus, achte auf einen günstigen monatlichen Grundbetrag, und zahle damit so wenig als möglich für meinen Strom.

Jedoch EINES sollte man bei Alldem nicht vergessen: Der günstigste Strom ist der, den man gar nicht verbraucht

Anbieterwechsel
Es grüßt,
das Smamap

Stromsparen leicht gemacht

Desöfteren hatte ich hier ja schon über meine Aktionen hinsichtlich Stromsparen berichtet. Also solche Sachen wie „alle Leuchtmittel gegen LED austauschen“ oder „stromsparender Kühlschrank“ oder „Ersatz für Stromfresser PC“.

Langsam nähert sich der Zeitpunkt, zu dem die Wahrheit in Form einer Jahresabrechnung auf dem Tisch liegen wird. Aber auch zuvor schon zeigen die Monatsstände eine eindeutige Tendenz welche Erfolge ich beim Stromsparen schon erzielen konnte.

Dieses Jahr wird sich mein Gesamtstromverbrauch wohl auf ca. 600 KWh reduzieren. Das werden dann ca. 20 € pro Monat sein, also 240 € im Jahr.

Ein klein wenig bin ich da stolz drauf. Durch Überlegen und sinnvolles Ersetzen ist es mir gelungen, meinen Stromverbrauch wesentlich zu reduzieren, ohne dass dies auf Kosten von Annehmlichkeiten gegangen wäre.

Nun lässt sich das von einem Alleinstehenden sicherlich nicht so ohne Weiteres auf eine mehrköpfige Familie übertragen, aber es zeigt, dass, wenn man will, die Möglichkeit besteht, durch Stromsparen nicht nur immens an Geld zu sparen, sondern gleichzeitig auch die Umwelt entsprechend zu entlasten.

Stromsparen

Macht man sich im Netz kundig, so erfährt man, dass der angenommene Strombedarf von Single-Haushalten in aller Regel zwischen 1000 und 2000 KWh pro Jahr liegt, je nach der Lebensweise der betreffenden Person. Wenn ich also wollte, dann könnte ich auch das 3-fache verbrauchen, und würde immer noch im Durchschnittsrahmen bleiben.

Einige Maßnahmen (nicht alle) zum Stromsparen lassen sich jedoch ohne Weiteres auf jeden Haushalt übertragen:
  • Nur mehr LED-Leuchtmittel verwenden
  • Kein Wäschetrockner
  • Kein Backofen
  • Kein Gefrierschrank
  • Alten Kühlschrank mit Gefrierfach ersetzen

Klar muss man dann seine Wäsche aufhängen, den Braten gibts halt dann nur noch ab und zu im Restaurant oder anlässlich von Zusammenkünften mit Freunden (für alles andere tuts auch ein Kleingerät). Und wozu, bitteschön, braucht es einen Gefrierschrank für mehrere hundert Euro, wenn man ohnehin jede Woche einkaufen geht.

Mit etwas gutem Willen, Überlegung und auch etwas Selbstdisziplin, lässt sich, so behaupte ich, der Stromverbrauch in vielen Haushalten halbieren oder zumindest wesentlich reduzieren.
Was einem dabei bleibt, sind u.U. mehrere hundert € im Jahr.
Das ist selbstverständlich nicht im Sinne der Stromkonzerne und deren Aktionären.

Es grüßt,
das Smamap