Smart Home mit Alexa – der günstige Einstieg ins Thema

Das Thema Smart Home (nicht Smart Home mit Alexa) hat mich immer schon interessiert. Und sei es neugierde halber. Doch die Frage war immer: Wie krieg ich da Zugang ohne eine Doktorarbeit machen bzw Unsummen ausgeben zu müssen?

Erster Ansatzpunkt für den OttoNormalUser ist wohl immer die Beleuchtung in der Wohnung. Und so war es auch bei mir. Also begab ich mich auf die Suche, was ich dazu benötigen würde.
Jedoch war die Suche dann immer schnell beendet, da jede Lösung, die ich fand, immer beinhaltete, dass es so eine Art extra Schaltzentrale brauchte, über die alles zu steuern sei. Und damit befand man sich schnell bei einigen Hundert €.

Eher zufällig las ich dann, dass mir Alexa weiterhelfen könnte.

Alexa, sprich den Echo Dot, den hatte ich ja schon. Dazu aber vll zunächst nochmal ein Schritt zurück, was bisher alles war, das Thema „Echo Dot“ betreffend. Das könnt Ihr HIER nachlesen.

Smart Home mit Alexa

… der Echo Dot, den ich schon länger habe …

…. und wie sollte es von da aus zum „Smart Home“ gehen?

Nun, über Smart Home mit Alexa würde ich meine Geräte (als zuerst einmal Leuchtmittel) per Sprache steuern können.

Was ich dazu brauchte: Alexa/Echo Dot – einen WLAN-Router – Leuchtmittel mit WLAN-Verbindung.

Nr. 1 und Nr. 2 hatte ich ja schon, denn den Echo Dot (s.o.) hatte ich mir zu Weihnachten geschenkt und den Router ganz automatisch von meinem Internetprovider erhalten, bei seinerzeitigem Vertragsabschluss. Fehlten also noch die Leuchtmittel.

Kurz bei Amazon nachgesehen – gefunden.

Smart Home mit Alexa

… die LEDs fehlten mir noch …

Normalerweise kosten die Teile so an die 25€. Ich hatte Glück, und konnte 3 ‚Birnen‘ für ca. 15 € pro Stück ergattern. Das Ganze kostete mich also 45 €. Nicht grade wenig, aber schon ein kleiner Unterschied, verglichen zu ein paar Hundert €. Zudem sparen einem die LEDs enorm Strom. Früher hatte man 60 Watt Glühbirnen, die LEDs haben 9 Watt (bei gleicher Helligkeit), und die eingesparten 50 Watt, ersparen einem bei 3 Leuchtmittel und 1000 Stunden Brenndauer im Jahr, dann doch 150 KWh, also gut und gerne 50 €. Nach einem Jahr hat man die LEDs also wieder drin.

Nun zur Praxis des Smart Home mit Alexa:

Nach Bestellung hatte ich die LEDs 3 Tage später in Händen. In die Lampen eingeschraubt … von DER Seite her fertig.

Dann eine App auf dem Smartphone installiert (Tuya Smart-Home). In dieser werden die Birnen angemeldet (was sehr einfach zu machen ist; die Lampe blinkt, man bestätigt das in der App – fertig). Damit hat dann der Internet-Router eine Verbindung zu ihnen. Und anschließend heißt es noch, in der Alexa App ebenfalls eine Verbindung herstellen. Damit kann man dann die Beleuchtung, über den Echo Dot, direkt ansprechen. Das Ganze dauert wohl 10 – 15 Minuten.

Anschließend sagt man zB: „Alexa, Küche einschalten“ (die eine Birne erhielt den Namen ‚Küche‘). Oder kurz: „Alexa, Küche an“.

Schon eine schöne Sache, wenn man die Hände beim Kochen voll hat, und Licht braucht. Oder wenn man vom Einkaufen kommt, voll bepackt.

Man kann die verschiedenen Lampen auch gruppieren. Man gibt einer solchen Gruppe zB den Namen ‚Wohnung‘, und packt alle Lampen des Hauptwohnraums in diese Gruppe. Ein „Alexa, Wohnung an“, sorgt für große Erleuchtung.

Natürlich lassen sich über die Sprachkommandos auch Farbe und Helligkeit ansteuern. Wenn einem also nach farbigem Licht ist …. kein Thema. Oder man das Licht auf 50% dimmen möchte … easy.

Das Thema, dass man zu faul ist, das Licht auszuschalten, wenn nicht mehr benötigt, hat sich damit ebenfalls erledigt.

Zudem haben die LEDs mittlerweile eine enorme Lebensdauer, und sind für eine erhebliche Zahl von Einschaltvorgängen gebaut, so dass auch diese Dinge kein Thema mehr sind. Und mit zunehmenden Stückzahlen werden die Kosten pro WLAN-LED zudem sicherlich nochmal sinken.

Ein Punkt bliebe noch zu erwähnen:
Damit die Lampen anzusteuern sind, müssen sie natürlich immer eingeschalten bleiben (am Lichtschalter). Also im Standby. Die Lampen sind dann zwar optisch aus, aber es fließt dabei immer ein kleiner Strom. Der Stromverbrauch dabei ist minimalst (etwa 1 W; das wären über 365 Tage ca. 9 KWh, also etwa 3€). Jedenfalls kein Vergleich zB zum Standby eines Fernsehers.

Dies muss einen natürlich nicht dran hindern, über Nacht oder bei Abwesenheit, das Licht am Schalter auszuschalten. Und selbst wenn nicht, so fällt es, im Vergleich zu herkömmlichen Verbräuchen, absolut nicht ins Gewicht.

Das System hab ich jetzt seit 1/2 Jahr im Einsatz und kann es nur empfehlen. Meinen Stromverbrauch konnte ich damit, von der Seite der Beleuchtung her, nochmals ein ganzes Stück weit reduzieren, ohne auch nur 1 mm Komfort abzuschaffen – ganz im Gegenteil!

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Tablet statt PC

Das Thema hatte ich schon das ein oder andere Mal gestreift …. künftig ein Tablet statt PC zu verwenden.

Zwar verwendete ich schon eine ganze Weile nur noch das Tablet, jedoch stand der PC immer noch im Eck, so für den Notfall.

Nachdem ich ihn aber so gut wie überhaupt nicht mehr verwendete, habe ich jetzt beschlossen, den PC völlig abzuschaffen, und ihn zu verkaufen.

Also flugs in die ebay-Kleinanzeigen gestellt, und morgen kommt jemand und holt ihn ab.

Hat für mich den Vorteil, dass ich die Kiste mit Bildschirm nicht mehr mit umziehen muss, wenn ich nächstens die Wohnung wechsle.

Freilich habe ich die Daten, sprich Bilder/Dokumente/etc. zuvor gesichert. Das Ganze hatte auf einer schlanken SD-Karte Platz (64 GB). Hatte dazu einen Adapter zur Verfügung (sieht aus wie ein USB-Stick), in den die SD-Karte eingesteckt wird. Das PC-Betriebssystem (in meinem Fall „Ubuntu-Linux“) erkennt die Karte ganz normal, und so konnte ich alle mir wichtigen Daten da drauf kopieren (wäre für jeden problemlos machbar).

Tablet statt PC

USB-Adapter mit SD-Karte

Anschließend noch das Betriebssystem gelöscht …. FERTIG !!!

Ich muss zugeben, dass das schon ein bißchen ein komisches Gefühl ist, ab morgen NUR noch Tablet statt PC zu haben. Aber rein nutzungstechnisch ist das schon seit etwa 1 Jahr so.

Als kleinen Nebeneffekt kann ich dann auch den (selbstgebauten) PC-Tisch abschaffen. Wieder ein Teil weniger. Tablet statt PC bietet, was naheliegend ist, auch einen enormen Platzvorteil.

Enorm an Platz gewonnen und zudem etliche Teile, um die ich mich nicht mehr kümmern muss. Ganz abgesehen von den ganzen Kabeln, die ab sofort wegfallen.

Tablet statt PC

Platz und Zeit gewonnen

Und wenn es denn doch mal, völlig überraschend, etwas geben sollte, was ich auf dem PC hatte (und NUR dort), dann ist die SD-Karte schnell mal in das Tablet geschoben, um die Datei da drauf zu finden. Alternativ gibt es genug Leute, die noch einen PC ihr Eigen nennen.

Ich bin der Überzeugung, dass die PC-Zahl im Privatanwender-Bereich in den nächsten Jahren rapide zurückgehen wird. Bei den Otto-Normalusern wird es kaum noch Leute geben, die auf dem PC etwas machen, was sich nicht genauso gut auf dem Smartphone oder Tablet machen ließe.

Der PC wird letztlich ein Nischendasein fristen, v.a. für Anwender wie Spiele-Freaks oder Video-Fetischisten. Die Entwicklung spricht für sich, wenn sogar Microsoft sich langsam aber leise aus dem Bereich verabschiedet. Wer sich heute ansieht, wo solche Firmen die stärksten Wachstumsraten aufweisen, der weiß Bescheid.

Und so ganz nebenbei schlägt sich diese Abschaffung positiv auf meinen Stromverbrauch nieder. Zwar nur noch minimal, weil kaum noch verwendet, aber eben doch. Es gab Zeiten, da schlug sich der Stromverbrauch des PC mit 50 €, und mehr, im Jahr nieder.

Ein Tablet ist demgegenüber vernachlässigbar.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was tat ich für die Umwelt in 2017 ?

Zuerst ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Ich möchte mir hier nicht unnötig auf die Schultern klopfen, sondern nur zeigen, was jeder, wirklich jeder, dafür tun könnte, der Umwelt Gutes zu tun.
Auf jeden Fall Besseres, als bisher.

Klar ist, dass nicht alles bei jedem geht. Nicht jeder lebt in der gleichen Situation. Jedoch jeder hat die Möglichkeit, einige Dinge umzusetzen. Ev. muss man nur ein paar Ansätze gezeigt bekommen, und dann auch noch selber etwas weiter denken.

So kommt immer was zusammen.

Also nochmal: Es geht niemals darum, plötzlich ein Engel zu sein, sondern darum, anzufangen.

Alsooo ….

2017 habe ich nur halb so viel Strom verbraucht, wie das noch vor 10 Jahren der Fall war. Gut für die Umwelt. Teilweise durch ganz einfach Sachen. Nur mehr LED-Birnen verwendet, zB.
Oder auf einen Backofen verzichtet. So ein kleines Öfchen habe ich schon noch …. so für die Pizza oder die Semmeln zum Aufbacken. Das reicht aber völlig.
Meine 2 Elektrokochplatten durch eine Induktionskochplatte ersetzt. Die braucht markant weniger.
Der neue Kühlschrank mit Gefrierfach verbraucht keine 300 kWh mehr, so wie das vorhandene Uraltgerät, sondern nur noch 120 kWh.
Die Pumpe für die Heizkörper regele ich des Abends von 15 auf 7 Watt herunter. Ja, da muss ich jeden Abend und jeden Morgen auf einen Knopf drücken. Aber wo ist dabei das Problem?

Auf diese Weise ist mein Jahresstromverbrauch auf 500 kWh gesunken. Das sind dann 15€ pro Monat.
Und um es gleich festzuhalten: Ich verzichte auf keinerlei Komfort.

2017 hatte ich kein Auto (wie auch schon 2016). Gut für die Umwelt.
Und JA – es funktioniert. In meiner Kleinstadt habe ich alles vor der Haustüre, was es braucht. Wozu also ein Auto finanzieren, und 2.000€ pro Jahr dafür ausgeben. Die paar weiteren Fahrten, die es im Jahr braucht, sind bequem mit dem Zug zu erledigen.
Sollte es einmal keine andere Lösung geben, als ein Auto zu benutzen, so lässt sich dieses ausleihen.

2017 habe ich weniger Müll produziert. Gut für die Umwelt. ZB immer eine Stofftasche dabeigehabt beim Einkaufen. Oder mir die Zeit genommen, den Cappuccino immer vor Ort zu trinken, und niemals im Pappbecher. Oder soviel Wertstoffe, wie möglich, der Wiederverwertung zugeführt.
Beim Einkaufen immer versucht, möglichst naturnah, also zB auch ohne Plastikverpackungen zu kaufen (wo? Na zB. im Obstladen oder auf Wochenmarkt. Beim Bäcker oder beim Metzger; ja, dort ist alles teurer, aber ich bekomme auch Qualität und unterstütze örtliche Produzenten/Händler; das ist mir wichtiger, als 50 Cent beim Discounter zu sparen).

Man sieht allein an den paar Punkten …. man KANN etwas tun, für die Umwelt.
Leider ist es immer noch so, dass viele den Arsch nicht hochbringen, um zumindest das Wenige zu tun, was man mit Links tun könnte. Und sei es nur, das Auto stehen zu lassen.

Dabei wäre es notwendig, dass Viele ein Bißchen was tun. Man stelle sich vor, 10 Mio. Menschen halbieren ihren Stromverbrauch oder schaffen das Auto ab.

Der Effekt wäre enorm.

Für 2018 habe ich mir einen weiteren Schritt vorgenommen:
Den Plastikmüll so weit als möglich zu reduzieren. Denn ich habe festgestellt, dass die Plastikverpackungen bei mir den meisten Müll ausmachen. 2x pro Monat trage ich einen riesen Sack davon zum Container.
Dieser Saustall muss ein anderer werden 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Strom sparen – die 375ste

Wer meinen Blog verfolgt, weiß ja, dass ich ein Faible dafür habe, Strom zu sparen.

Das Neueste, was ich umgesetzt habe, ist, der Ersatz der Leuchtstoffröhre im Kellerraum, gegen eine Lampe mit LED-Birne.

Der Unterschied: 46 Watt.

Die Leuchtstoffröhre nahm 58 Watt, die LED nimmt 12 Watt.

Nun ist das zwar nicht viel, so übers Jahr gerechnet, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Die Lampe selbst sieht nicht schlecht aus, und hatte ich hier noch liegen. Also keine Ausgaben dafür. Das Schwierigste war, rauszufinden, wie die Leuchtstoffröhre angeschlossen ist. Das war nicht so ganz einfach, weil hier wohl ein Elektriker zugange war, der, recht phantasievoll, noch die Außensteckdose mit angeschlossen hatten.

Wie auch immer …. jetzt leuchtet dort eine ziemlich helle LED-Lampe, die nur ca. 20% dessen verbraucht, was die Röhre nahm.

Dies zusammen mit all den anderen Maßnahmen, die ich in den letzten 2 Jahren verwirklicht hatte, hat meinen Stromverbrauch auf weniger als die Hälfte schrumpfen lassen.

Und meine Ausgaben auf rund 1/3.

Für einen Single ist das natürlich relativ leichter, als wenn mehrere Menschen zusammenleben. So habe ich zB den Backofen in der Küche abgeschafft. Da hätte ein Mitbewohner ev. andere Vorstellungen gehabt. Vll aber auch nicht. Wer weiß.

Desweiteren gibt es bei mir nur noch LED-Leuchtmittel, die nur einen Bruchteil des Stroms verbrauchen.
Der PC ist einem Tablet gewichen. Ebenso der Fernseher.

Das Problem, dass andere ewig das Licht brennen lassen, existiert bei mir natürlich nicht.

Früher hatte ich mal so Dinge wie Geschirrspüler oder Wäschetrockner. Gibt es nicht mehr. Geschirr kann man selbst spülen, und Wäsche im Keller oder draußen aufhängen.

Die eHerd-Platten in der Küche habe ich durch eine einzelne Induktionskochplatte ersetzt. Braucht wesentlich weniger Strom.

All diese Maßnahmen zusammengenommen, verbunden mit so Selbstverständlichkeiten wie „nur volle Waschmaschinen“ oder „WLAN-Router nachts ausschalten“, haben meinen Stromverbrauch auf 450 KWh jährlich reduziert. OHNE dass ich hier im Dunkeln sitze. Komforteinbuße = NULL.

Dies, zusammen mit dem jeweils günstigsten Stromanbieter ergeben 18€ Stromkosten pro Monat.

Wenn ich mir da von so manch anderen erzählen lasse, was die für Strom zahlen …. da kann ich nur sagen: Die haben alle zuviel Geld.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Anbieterwechsel beim Strom

Und WIEDER habe ich es gemacht – einen Anbieterwechsel beim Stromlieferanten.

Schlicht deswegen, weil mein Alter teurer wird.

Und so ein Anbieterwechsel ist überhaupt kein Akt; über ein Vergleichsportal innerhalb einer viertel Stunde erledigt. Ich mach das schon seit vielen Jahren, und lange bevor es die Werbung im TV dazu gab.

Und dabei ist mir wieder was aufgefallen ….

Die Stromanbieter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die monatliche Grundgebühr. Der Preis pro KWh Strom ist weitgehend überall derselbe.

Man kann das auf dem Vergleichsportal einwandfrei nachvollziehen, weil die Beträge dort aufgeteilt sind. Man sieht sehr schön, wie sich die jährlichen Stromkosten zusammensetzen aus dem, was die Kilowattstunden selbst kosten und dem monatlichen Grundbetrag.

Und in letzterem unterscheiden sich die Anbeiter. Die KWh kostet mehr oder weniger überall ca. 25,5 Cent. Der Grundbetrag differiert, je nach Anbieter, zwischen 6 und 11 € (zumindest nach dem, was ich gesehen habe).

Man zahlt also im ungünstigeren Fall 60€ mehr.
OHNE
auch nur eine einzige KWh mehr verbraucht zu haben.

Die 60€ steckt sich der Anbieter in die Tasche. Es ist wohl eher nicht anzunehmen, dass die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Kosten haben, denn auch die großen Stromproduzenten werden ihren Strom nicht günstiger an andere „Anbieter“ abgeben, als sie ihn selbst anbieten können. Schlussendlich stehen für jeden Anbieter dieselben Kosten zu Buche, die in seine Kalkulation einfließen.

Es gilt also, beim Anbieterwechsel darauf zu achten, welche Grundgebühr ein Anbieter verlangt.

Womit auch reichlich geworben wird (und das ist auch gleichzeitig meine Kritik an den Vergleichsportalen), ist der Bonus, den man bekommt, wenn man einen Vertrag mit einem bestimmten Lieferanten abschließt.
Dazu sollte man wissen, dass es diesen Bonus erst am Jahresende gibt. Wovon dabei reichlich Gebrauch gemacht wird, ist die unsägliche Verfahrensweise, dass man den Gesamtpreis, der sich für´s Jahr errechnet, nach oben setzt. Damit wird der Bonus finanziert. „Unsäglich“ deswegen, weil man dabei erstmal, Monat für Monat, relativ hohe Abschläge einzahlt, dem Anbieter damit quasi einen Kredit verschafft, also Geld, mit dem der Anbieter arbeiten kann, und am Jahresende bekommt man dann einen Teil des eigenen Geldes zurück. Ohne Zinsen, versteht sich. Der Anbieter erhält damit ein zinsloses Darlehen. Billiger kann man nicht an Geld kommen.
Häufig ist es dabei so, dass unter dem Strich der Strom mehr gekostet hat, als hätte man einen Anbieter gewählt, der ohne den Bonus-Schnickschnack auf Kundenfang geht.

Was dabei oft auch übersehen wird, ist, dass Viele vergessen, zum Ende des ersten Lieferjahres, den Vertrag zu kündigen, um zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Dies hat den Effekt, dass man dann zu ziemlich hohen Kosten ein weiteres Jahr an den Anbieter gebunden ist (den Bonus gibt es ja nur im ersten Jahr).
Kleines Bsp.: Man zahlt im Jahr 500€ für seinen Strom, und bekommt am Ende des ersten Jahres 100€ zurück (also genauso, als hätte man von vorneherein einen Anbieter gewählt, bei dem man, über entsprechend niederigere monatliche Abschläge, insgesamt nur 400€  bezahlt haben würde). Man vergisst zu kündigen, und zahlt dann im 2. Jahr satte 500€.

Was ich von dieser Verfahrensweise mit dem Bonus wortwörtlich halte, das sage ich hier lieber nicht.

Deshalb mache ich seit Jahren dasselbe: Ich wähle auf der Seite des Vergleichsportals die Anzeigevariante OHNE Bonus, achte auf einen günstigen monatlichen Grundbetrag, und zahle damit so wenig als möglich für meinen Strom.

Jedoch EINES sollte man bei Alldem nicht vergessen: Der günstigste Strom ist der, den man gar nicht verbraucht

Anbieterwechsel
Es grüßt,
das Smamap

Stromsparen leicht gemacht

Desöfteren hatte ich hier ja schon über meine Aktionen hinsichtlich Stromsparen berichtet. Also solche Sachen wie „alle Leuchtmittel gegen LED austauschen“ oder „stromsparender Kühlschrank“ oder „Ersatz für Stromfresser PC“.

Langsam nähert sich der Zeitpunkt, zu dem die Wahrheit in Form einer Jahresabrechnung auf dem Tisch liegen wird. Aber auch zuvor schon zeigen die Monatsstände eine eindeutige Tendenz welche Erfolge ich beim Stromsparen schon erzielen konnte.

Dieses Jahr wird sich mein Gesamtstromverbrauch wohl auf ca. 600 KWh reduzieren. Das werden dann ca. 20 € pro Monat sein, also 240 € im Jahr.

Ein klein wenig bin ich da stolz drauf. Durch Überlegen und sinnvolles Ersetzen ist es mir gelungen, meinen Stromverbrauch wesentlich zu reduzieren, ohne dass dies auf Kosten von Annehmlichkeiten gegangen wäre.

Nun lässt sich das von einem Alleinstehenden sicherlich nicht so ohne Weiteres auf eine mehrköpfige Familie übertragen, aber es zeigt, dass, wenn man will, die Möglichkeit besteht, durch Stromsparen nicht nur immens an Geld zu sparen, sondern gleichzeitig auch die Umwelt entsprechend zu entlasten.

Stromsparen

Macht man sich im Netz kundig, so erfährt man, dass der angenommene Strombedarf von Single-Haushalten in aller Regel zwischen 1000 und 2000 KWh pro Jahr liegt, je nach der Lebensweise der betreffenden Person. Wenn ich also wollte, dann könnte ich auch das 3-fache verbrauchen, und würde immer noch im Durchschnittsrahmen bleiben.

Einige Maßnahmen (nicht alle) zum Stromsparen lassen sich jedoch ohne Weiteres auf jeden Haushalt übertragen:
  • Nur mehr LED-Leuchtmittel verwenden
  • Kein Wäschetrockner
  • Kein Backofen
  • Kein Gefrierschrank
  • Alten Kühlschrank mit Gefrierfach ersetzen

Klar muss man dann seine Wäsche aufhängen, den Braten gibts halt dann nur noch ab und zu im Restaurant oder anlässlich von Zusammenkünften mit Freunden (für alles andere tuts auch ein Kleingerät). Und wozu, bitteschön, braucht es einen Gefrierschrank für mehrere hundert Euro, wenn man ohnehin jede Woche einkaufen geht.

Mit etwas gutem Willen, Überlegung und auch etwas Selbstdisziplin, lässt sich, so behaupte ich, der Stromverbrauch in vielen Haushalten halbieren oder zumindest wesentlich reduzieren.
Was einem dabei bleibt, sind u.U. mehrere hundert € im Jahr.
Das ist selbstverständlich nicht im Sinne der Stromkonzerne und deren Aktionären.

Es grüßt,
das Smamap

So muss sich ein Esel fühlen ….

Hinter dem Haus, in dem ich wohne, ist ein kleiner Grünstreifen, da kann man bei schönen Wetter seinen Liegestuhl rausstellen, und die Seele baumeln lassen.

Klein aber fein …….

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Dahinter ist ein kleiner asphaltierter Platz eines Einzelhandelsgeschäfts, der aber außerhab der Geschäftszeiten und an Wochenenden abgesperrt ist.
Also dann ein idealer Seele-baumeln-Platz ….. vorausgesetzt, ja vorausgesetzt, der Rasen steht nicht einen Meter hoch.

Nun ist das eigentlich Aufgabe meiner Vermieter. Aber das sind Geschäftleute, und die haben natürlich eher wenig Zeit, und jetzt waren sie einige Tage im wohlverdienten Urlaub.

Also dachte ich mir, funkst sie an (WhatsApp machts möglich), sie mögen dir doch den Rasenmäher vor´s Haus stellen, wenn sie wieder da sind, dann kannst da bissl was tun, für deinen Seele-baumeln-Platz, ohne dass die Vermieter nach dem Urlaub gleich wieder antraben müssen. Die haben was anderes auch noch zu tun.

Heute war es dann soweit.
Rasenmäher vorgefunden. Also gleich mal hinter´s Haus gewetzt, um loszulegen. Ist ein Elektromäher. Kabel war dabei, also angesteckt ……. und ……. geht nicht.

Mann ist schlau, dachte sich, erst mal sehen, ob auf der Außensteckdose Strom ist. War natürlich nicht. Logisch ….. dem Einbrecher auch noch Strom zur Verfügung zu stellen, wär ja auch etwas verwegen.

Frage: Wo ist der Einschalter für die Außensteckdose? Ich wohne da zwar schon ein Jahr, aber die Steckdose hab ich noch nie benötigt. Hab dann gesehen, dass die Stromleitung in meinem Kellerraum verschwindet, diese nachverfolgt, gesehen, dass die Leitung von der Leuchtstoffröhre abzweigt.

Der einzige Schalter, den es da gibt, ist der Lichtschalter für eben jene Leuchtstoffröhre. Und tatsächlich, wenn man im Kellerraum das Licht einschaltet, dann hat die Außensteckdose Strom.

Faszinierend ……

Also doch noch Rasenmähen …….

Ich mäh also so vor mich hin, und plötzlich geht´s nicht mehr weiter. Hat jetzt nix mit Strom zu tun, bzw eig doch, denn das Kabel ist zuende.
Mein Vermieter hat mir zwar den Rasenmäher hingestellt, aber das Kabel dazu ist zu kurz. Wer weiß, wo er das hergezogen hat.

Ich muss lachen. Komm mir vor, wie ein Esel, dessen Leine zu kurz ist, um ans Fressen zu kommen.

Also zurück in die Wohnung ……. Kabel suchen.

Hab dann eins gefunden, und damit konnte ich mein Seele-baumeln-Rasenstück mähen. Musste zwar alles doppelt machen, weil der Elektromäher eher ein Spielzeug ist, und mit der Rasenhöhe absolut überfordert war (Erstschnitt dieses Jahr).

Dann endlich fertig. Dachte ich mir ….. wenn du schon zugange bist, dann mähst halt vor dem Haus auch noch; wird deinen Vermietern bestimmt nicht unrecht sein.

Also das Ganze vor´s Haus verlegt, und zu mähen angefangen. Nach 5 Minuten Ende im Gelände. Kabel wieder zu kurz. Nächste Esel-Situation
In der Wohnung nochmal alles durchforstet nach 3-fach-Steckdosen-Verlängerungen etc.
Damit nochmal 3 Meter gewonnen.

Das hätte eigentlich gereicht. Wie ich aber das letzte Stück in Angriff nehmen will, fängt´s zu regnen an.

Das würde mir, angedenk früherer Erfahrungen nix ausmachen, weil anschließend eh duschen ansteht, aber mit einem Elektromäher ….  uiuiuiuiui ….

Also wieder Ende im Gelände.

Fazit 1: Beim nächsten Mal das lange Kabel mit anfordern. Eine Kabeltrommel werd ich mir sicherlich nicht anschaffen. Wozu auch. Mit meinem 2m Verlängerungskabel komm ich in der Wohnung normalerweise wunderbar klar.
Fazit 2: Beim Rasenmähen nochmals dieselbe Zeit für andere (ungeplante) Aktivitäten einplanen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Sache mit den Abschlagszahlungen

Jeder kennt das ….. monatlich bucht der Stromlieferant die sog. „Abschlagszahlung“ vom Konto ab, um damit den voraussichtlichen Stromverbrauch monatlich im Voraus vom Kunden bezahlen zu lassen.

Eigentlich eine feine Sache, denn damit ist sicher gestellt, dass der Verbraucher nicht am Jahresende auf einen Schlag eine enorme Summe zu bezahlen hat.

In aller Regel wird der Lieferant dafür sorgen, dass die Zahlungen dem Verbrauch des Vorjahres entsprechen. Soweit so gut.

Etwas anders scheint es sich zu verhalten, wenn ein Liefervertrag mit einem neuen Stromlieferanten abgeschlossen wird. Jedenfalls gehen meine langjährigen Erfahrungenn in diese Richtung.

Man gibt bei Vertragsabschluss den jährlichen Stromverbrauch an, und bekommt dann irgendwann die Bestätigung, dass der Vertrag zustande gekommen ist, und die Stromlieferung dann und dann beginnt.

Bei dieser Gelegenheit bekommt man auch die monatlichen Abschlagszahlungen mitgeteilt.

An dieser Stelle scheint es wichtig, diese Zahlen zu kontrollieren.

Mir ging es jetzt erneut so, dass das Zahlenwerk nicht zusammenpasste.

Ich hatte über Check24 einen neuen Lieferanten beauftragt. Das lief auch alles einwandfrei. Wie ich jetzt endlich mal Zeit hatte, überprüfte ich, aus alter Gewohnheit heraus, die Zahlen. Anhand des Cent-Betrags pro KWh und anhand des Grundbetrags pro Monat konnte ich leicht ausrechnen, was dies für einen Jahresbetrag ergibt. Das wären in meinem Fall ca. 250 € gewesen, was ziemlich genau dem entspricht, was ich auf der Seite von Check24 angezeigt bekam, als ich das Ganze bestellte.

Seltsamerweise gab der Lieferant als Abschlagszahlung einen Betrag von 32 € an, was bei 11 Abbuchungen einem Gesamtbetrag von ca. 350 € entspricht. Also 100 € mehr, als es dem voraussichtlichen Verbrauch entspricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass dies so passiert, weshalb der Rat angebracht erscheint, dass man beim Wechsel des Stromlieferanten die Zahlen nachrechnet.

Ich bin jetzt auf die Seite meines neuen Lieferanten gegangen, und habe den Abschlagsbetrag nach unten korrigiert. Heutezutage sind solche Sachen kein Problem mehr. Alles wird online erledigt. Mit dem neuen Abschlagsbetrag komme ich ziemlich genau auf jene 250 €.

Was sagt einem das?
Die Stromlieferanten trachten danach, mehr zu vereinnahmen, was sie dann natürlich über die Jahresrechnung wieder erstatten müssten, aber in der Zwischenzeit können sie mit dem Geld (MEINEM Geld) was erwirtschaften.

Also …. AUGEN AUF BEIM STROMKAUF !!!!

Es grüßt,
das Smamap

Tablet, die mpft-zigste

Hatte ja schon mehrmals über mein Tablet berichtet. Wen´ s interessiert, bitte doch auf meinem Blog nachlesen …. möchte hier jetzt nicht alles nochmals verlinken.
Ich werde morgen ev. mal die ganzen Tablet-Blogs in eine eigene Kategorie zimmern, dann ist das leichter nachzulesen.

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich eine Display-Schutzfolie erworben hatte, eine externe Bluetooth-Tastatur, für zuhause, und eine Schutzmappe für unterwegs.

Alles hat sich bisher bestens bewährt.

Mittlerweile habe ich auch eine Display-Tastatur gefunden, die sich automatisch ausblendet, wenn ich beginne, die externe Tastatur zu nutzen.

Das war nämlich immer recht nervig, immer erst die Tastatur auf dem Display wegdrücken zu müssen, um beim Schreiben das ganze Display zur Verfügung zu haben.

Wie ich schon erzählte, mache ich jetzt fast alles auf dem Tablet (Samsung Galaxy Tab S2).

Ich hab aktuell auch mal versucht, eine Online-Überweisung zu tätigen.

Beim ersten Mal ging es schief, weil da scheinbar die Verbindung nicht ganz intakt war. Heute noch ein Versuch, und der verlief reibungslos.

Ich hab mir zwar überlegt, solche sensiblen Sachen vom PC zu machen, aber what schälls ….. Reichtümer hab ich sowieso nicht, eher im Gegenteil, und meinen Router hab ich auf die MAC-Adressen eingegrenzt (bzw. steht noch an), die tatsächlich dranhängen.
Also was soll groß passieren.

Was ich auch schon in Angriff genommen habe, ist fernsehen über das Tablet. Manche brauchen ja eine Wandtapete zum TV-schauen. Nun, ich hatte bisher schon NUR einen alten Röhren-TV mit etwa 52 cm Diagonale (also ungefähr 20 Zoll).

Das Tablet hat jetzt zwar nur knapp die Hälfte, also 25 cm, aber auf Grund seiner Display-Art kann ich da sehr nahe dran sitzen, wo ich beim alten Fernseher mindenstens 1 Meter bis 2 entfernt sitzen musste (hab nur EIN paar Augen).

Kommt ungefähr auf´ s selbe hin …. so rein optisch gesehen.

Der Unterschied ….. mein alter TV verbraucht ca. 50 – 60 Watt, das Tablet unter 10 Watt.
Hab mir das mal ausgerechnet, und komme im Jahr so ungefähr auf eine Einsparung von etwa 50 € im Strom, wenn ich PC und TV kaum noch nutze.

Mancher wird jetzt sagen ….. bäääh, TV über´s Tablet. Aber ich kann vesichern, ein klasse Bild. Und das „Bissl“ TV, das ich zu sehen beabsichtige, dafür reicht es allemal. Noch dazu im Sommer. Mal sehen, was wird.

Das einzige Problem dabei: Die Halsabschneider von Privaten bieten Streaming über´s Netz nur kostenpflichtig an. Da ist das zwar dann HD, aber wer braucht das schon.
So Anbieter wie „zattoo“ müssen dann natürlich dafür was nehmen, weil sie ja von den Sendern das auch nur gegen Kohle bekommen.

Mal sehen …. die EM gibt´s bei den Öffentlichen, News sind dort sowieso besser, und manche Sender, wie Tele5, ServusTV oder N24 gibts gratis.

Manche Themen erledigen sich im Lauf der Zeit auch von selbst. Mal etwas abwarten und auch etwas Tee trinken.

Alles in allem, bin ich rundum zufrieden mit meinem Tablet.

Und nachdem ich eine 64-GB microSD-Karte drin hab (hatte ich hier noch liegen), ist da auch ein Speichermedium vorhanden, auf das ich wichtige Unterlagen extern abspeichern kann (z.B. die Versicherungsunterlagen für das Tablet; hab ich online abgeschlossen für ca. 4 Euronen im Monat …. so für Diebstahl, Verlust, sonstige Schäden).

….. ich berichte weiter

Es grüßt,
das Smamap

Lange Leitung ?

Nachdem ich jüngst noch einige Umzugskartons zu entleeren hatte, tauchten da auch so einige Reservekabel für diverse Zwecke auf.

Und da hab ich mir mal die Mühe gemacht, alle Kabel, die ich so habe, zu sortieren. Auch deswegen, weil ich mir vor nicht langer Zeit schon mal ein Schrankfach eingerichtet hatte, in welchem ich das eine oder andere Kabel unterbrachte.

Und so kam es nun dazu, dass ich ein Dutzend Stromkabel mein Eigen nenne (solche für den PC), ein Dutzend USB-Kabel in jeglicher Machart, einige Ohrstöpsel-Kabel (á la Smartphone), ein paar SCART-Kabel, etliche Receiver-Kabel, einige Cinch-Kabel, ein paar Adapter am PC usw usf.

Man mag ja gar nicht glauben, was sich im Lauf der Jahre so alles ansammelt. Speziell dann, wenn man beruflich mit EDV zu tun hatte.

Also wieder einmal frei nach dem Motto: Mal aufheben, könnte man ja noch brauchen.

Ich könnte also fast einen Handel aufmachen 😉 😉 😉

Somit kommt also demnächst wieder mein Wahlspruch zum Einsatz: Weniger ist mehr; sprich Kabel entsorgen bzw. verschenken.

Es grüßt,
das Smamap