So muss sich ein Esel fühlen ….

Hinter dem Haus, in dem ich wohne, ist ein kleiner Grünstreifen, da kann man bei schönen Wetter seinen Liegestuhl rausstellen, und die Seele baumeln lassen.

Klein aber fein …….

20160527_193650

Dahinter ist ein kleiner asphaltierter Platz eines Einzelhandelsgeschäfts, der aber außerhab der Geschäftszeiten und an Wochenenden abgesperrt ist.
Also dann ein idealer Seele-baumeln-Platz ….. vorausgesetzt, ja vorausgesetzt, der Rasen steht nicht einen Meter hoch.

Nun ist das eigentlich Aufgabe meiner Vermieter. Aber das sind Geschäftleute, und die haben natürlich eher wenig Zeit, und jetzt waren sie einige Tage im wohlverdienten Urlaub.

Also dachte ich mir, funkst sie an (WhatsApp machts möglich), sie mögen dir doch den Rasenmäher vor´s Haus stellen, wenn sie wieder da sind, dann kannst da bissl was tun, für deinen Seele-baumeln-Platz, ohne dass die Vermieter nach dem Urlaub gleich wieder antraben müssen. Die haben was anderes auch noch zu tun.

Heute war es dann soweit.
Rasenmäher vorgefunden. Also gleich mal hinter´s Haus gewetzt, um loszulegen. Ist ein Elektromäher. Kabel war dabei, also angesteckt ……. und ……. geht nicht.

Mann ist schlau, dachte sich, erst mal sehen, ob auf der Außensteckdose Strom ist. War natürlich nicht. Logisch ….. dem Einbrecher auch noch Strom zur Verfügung zu stellen, wär ja auch etwas verwegen.

Frage: Wo ist der Einschalter für die Außensteckdose? Ich wohne da zwar schon ein Jahr, aber die Steckdose hab ich noch nie benötigt. Hab dann gesehen, dass die Stromleitung in meinem Kellerraum verschwindet, diese nachverfolgt, gesehen, dass die Leitung von der Leuchtstoffröhre abzweigt.

Der einzige Schalter, den es da gibt, ist der Lichtschalter für eben jene Leuchtstoffröhre. Und tatsächlich, wenn man im Kellerraum das Licht einschaltet, dann hat die Außensteckdose Strom.

Faszinierend ……

Also doch noch Rasenmähen …….

Ich mäh also so vor mich hin, und plötzlich geht´s nicht mehr weiter. Hat jetzt nix mit Strom zu tun, bzw eig doch, denn das Kabel ist zuende.
Mein Vermieter hat mir zwar den Rasenmäher hingestellt, aber das Kabel dazu ist zu kurz. Wer weiß, wo er das hergezogen hat.

Ich muss lachen. Komm mir vor, wie ein Esel, dessen Leine zu kurz ist, um ans Fressen zu kommen.

Also zurück in die Wohnung ……. Kabel suchen.

Hab dann eins gefunden, und damit konnte ich mein Seele-baumeln-Rasenstück mähen. Musste zwar alles doppelt machen, weil der Elektromäher eher ein Spielzeug ist, und mit der Rasenhöhe absolut überfordert war (Erstschnitt dieses Jahr).

Dann endlich fertig. Dachte ich mir ….. wenn du schon zugange bist, dann mähst halt vor dem Haus auch noch; wird deinen Vermietern bestimmt nicht unrecht sein.

Also das Ganze vor´s Haus verlegt, und zu mähen angefangen. Nach 5 Minuten Ende im Gelände. Kabel wieder zu kurz. Nächste Esel-Situation
In der Wohnung nochmal alles durchforstet nach 3-fach-Steckdosen-Verlängerungen etc.
Damit nochmal 3 Meter gewonnen.

Das hätte eigentlich gereicht. Wie ich aber das letzte Stück in Angriff nehmen will, fängt´s zu regnen an.

Das würde mir, angedenk früherer Erfahrungen nix ausmachen, weil anschließend eh duschen ansteht, aber mit einem Elektromäher ….  uiuiuiuiui ….

Also wieder Ende im Gelände.

Fazit 1: Beim nächsten Mal das lange Kabel mit anfordern. Eine Kabeltrommel werd ich mir sicherlich nicht anschaffen. Wozu auch. Mit meinem 2m Verlängerungskabel komm ich in der Wohnung normalerweise wunderbar klar.
Fazit 2: Beim Rasenmähen nochmals dieselbe Zeit für andere (ungeplante) Aktivitäten einplanen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Sache mit den Abschlagszahlungen

Jeder kennt das ….. monatlich bucht der Stromlieferant die sog. „Abschlagszahlung“ vom Konto ab, um damit den voraussichtlichen Stromverbrauch monatlich im Voraus vom Kunden bezahlen zu lassen.

Eigentlich eine feine Sache, denn damit ist sicher gestellt, dass der Verbraucher nicht am Jahresende auf einen Schlag eine enorme Summe zu bezahlen hat.

In aller Regel wird der Lieferant dafür sorgen, dass die Zahlungen dem Verbrauch des Vorjahres entsprechen. Soweit so gut.

Etwas anders scheint es sich zu verhalten, wenn ein Liefervertrag mit einem neuen Stromlieferanten abgeschlossen wird. Jedenfalls gehen meine langjährigen Erfahrungenn in diese Richtung.

Man gibt bei Vertragsabschluss den jährlichen Stromverbrauch an, und bekommt dann irgendwann die Bestätigung, dass der Vertrag zustande gekommen ist, und die Stromlieferung dann und dann beginnt.

Bei dieser Gelegenheit bekommt man auch die monatlichen Abschlagszahlungen mitgeteilt.

An dieser Stelle scheint es wichtig, diese Zahlen zu kontrollieren.

Mir ging es jetzt erneut so, dass das Zahlenwerk nicht zusammenpasste.

Ich hatte über Check24 einen neuen Lieferanten beauftragt. Das lief auch alles einwandfrei. Wie ich jetzt endlich mal Zeit hatte, überprüfte ich, aus alter Gewohnheit heraus, die Zahlen. Anhand des Cent-Betrags pro KWh und anhand des Grundbetrags pro Monat konnte ich leicht ausrechnen, was dies für einen Jahresbetrag ergibt. Das wären in meinem Fall ca. 250 € gewesen, was ziemlich genau dem entspricht, was ich auf der Seite von Check24 angezeigt bekam, als ich das Ganze bestellte.

Seltsamerweise gab der Lieferant als Abschlagszahlung einen Betrag von 32 € an, was bei 11 Abbuchungen einem Gesamtbetrag von ca. 350 € entspricht. Also 100 € mehr, als es dem voraussichtlichen Verbrauch entspricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass dies so passiert, weshalb der Rat angebracht erscheint, dass man beim Wechsel des Stromlieferanten die Zahlen nachrechnet.

Ich bin jetzt auf die Seite meines neuen Lieferanten gegangen, und habe den Abschlagsbetrag nach unten korrigiert. Heutezutage sind solche Sachen kein Problem mehr. Alles wird online erledigt. Mit dem neuen Abschlagsbetrag komme ich ziemlich genau auf jene 250 €.

Was sagt einem das?
Die Stromlieferanten trachten danach, mehr zu vereinnahmen, was sie dann natürlich über die Jahresrechnung wieder erstatten müssten, aber in der Zwischenzeit können sie mit dem Geld (MEINEM Geld) was erwirtschaften.

Also …. AUGEN AUF BEIM STROMKAUF !!!!

Es grüßt,
das Smamap

Tablet, die mpft-zigste

Hatte ja schon mehrmals über mein Tablet berichtet. Wen´ s interessiert, bitte doch auf meinem Blog nachlesen …. möchte hier jetzt nicht alles nochmals verlinken.
Ich werde morgen ev. mal die ganzen Tablet-Blogs in eine eigene Kategorie zimmern, dann ist das leichter nachzulesen.

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich eine Display-Schutzfolie erworben hatte, eine externe Bluetooth-Tastatur, für zuhause, und eine Schutzmappe für unterwegs.

Alles hat sich bisher bestens bewährt.

Mittlerweile habe ich auch eine Display-Tastatur gefunden, die sich automatisch ausblendet, wenn ich beginne, die externe Tastatur zu nutzen.

Das war nämlich immer recht nervig, immer erst die Tastatur auf dem Display wegdrücken zu müssen, um beim Schreiben das ganze Display zur Verfügung zu haben.

Wie ich schon erzählte, mache ich jetzt fast alles auf dem Tablet (Samsung Galaxy Tab S2).

Ich hab aktuell auch mal versucht, eine Online-Überweisung zu tätigen.

Beim ersten Mal ging es schief, weil da scheinbar die Verbindung nicht ganz intakt war. Heute noch ein Versuch, und der verlief reibungslos.

Ich hab mir zwar überlegt, solche sensiblen Sachen vom PC zu machen, aber what schälls ….. Reichtümer hab ich sowieso nicht, eher im Gegenteil, und meinen Router hab ich auf die MAC-Adressen eingegrenzt (bzw. steht noch an), die tatsächlich dranhängen.
Also was soll groß passieren.

Was ich auch schon in Angriff genommen habe, ist fernsehen über das Tablet. Manche brauchen ja eine Wandtapete zum TV-schauen. Nun, ich hatte bisher schon NUR einen alten Röhren-TV mit etwa 52 cm Diagonale (also ungefähr 20 Zoll).

Das Tablet hat jetzt zwar nur knapp die Hälfte, also 25 cm, aber auf Grund seiner Display-Art kann ich da sehr nahe dran sitzen, wo ich beim alten Fernseher mindenstens 1 Meter bis 2 entfernt sitzen musste (hab nur EIN paar Augen).

Kommt ungefähr auf´ s selbe hin …. so rein optisch gesehen.

Der Unterschied ….. mein alter TV verbraucht ca. 50 – 60 Watt, das Tablet unter 10 Watt.
Hab mir das mal ausgerechnet, und komme im Jahr so ungefähr auf eine Einsparung von etwa 50 € im Strom, wenn ich PC und TV kaum noch nutze.

Mancher wird jetzt sagen ….. bäääh, TV über´s Tablet. Aber ich kann vesichern, ein klasse Bild. Und das „Bissl“ TV, das ich zu sehen beabsichtige, dafür reicht es allemal. Noch dazu im Sommer. Mal sehen, was wird.

Das einzige Problem dabei: Die Halsabschneider von Privaten bieten Streaming über´s Netz nur kostenpflichtig an. Da ist das zwar dann HD, aber wer braucht das schon.
So Anbieter wie „zattoo“ müssen dann natürlich dafür was nehmen, weil sie ja von den Sendern das auch nur gegen Kohle bekommen.

Mal sehen …. die EM gibt´s bei den Öffentlichen, News sind dort sowieso besser, und manche Sender, wie Tele5, ServusTV oder N24 gibts gratis.

Manche Themen erledigen sich im Lauf der Zeit auch von selbst. Mal etwas abwarten und auch etwas Tee trinken.

Alles in allem, bin ich rundum zufrieden mit meinem Tablet.

Und nachdem ich eine 64-GB microSD-Karte drin hab (hatte ich hier noch liegen), ist da auch ein Speichermedium vorhanden, auf das ich wichtige Unterlagen extern abspeichern kann (z.B. die Versicherungsunterlagen für das Tablet; hab ich online abgeschlossen für ca. 4 Euronen im Monat …. so für Diebstahl, Verlust, sonstige Schäden).

….. ich berichte weiter

Es grüßt,
das Smamap

Lange Leitung ?

Nachdem ich jüngst noch einige Umzugskartons zu entleeren hatte, tauchten da auch so einige Reservekabel für diverse Zwecke auf.

Und da hab ich mir mal die Mühe gemacht, alle Kabel, die ich so habe, zu sortieren. Auch deswegen, weil ich mir vor nicht langer Zeit schon mal ein Schrankfach eingerichtet hatte, in welchem ich das eine oder andere Kabel unterbrachte.

Und so kam es nun dazu, dass ich ein Dutzend Stromkabel mein Eigen nenne (solche für den PC), ein Dutzend USB-Kabel in jeglicher Machart, einige Ohrstöpsel-Kabel (á la Smartphone), ein paar SCART-Kabel, etliche Receiver-Kabel, einige Cinch-Kabel, ein paar Adapter am PC usw usf.

Man mag ja gar nicht glauben, was sich im Lauf der Jahre so alles ansammelt. Speziell dann, wenn man beruflich mit EDV zu tun hatte.

Also wieder einmal frei nach dem Motto: Mal aufheben, könnte man ja noch brauchen.

Ich könnte also fast einen Handel aufmachen 😉 😉 😉

Somit kommt also demnächst wieder mein Wahlspruch zum Einsatz: Weniger ist mehr; sprich Kabel entsorgen bzw. verschenken.

Es grüßt,
das Smamap

Stromkosten

Ich hab letztens zum Thema etwas registriert (und dann genutzt), da dachte ich, ich trau meinen Augen nicht.

Bekanntlich versuch ich ja immer, meine Stromkosten möglichst niedrig zu halten, und wechsle deshalb jährlich meinen Stromlieferanten, was ja in heutigen Zeiten keinerlei Problem mehr ist.

Früher mal, da hab ich es immer so gemacht, dass ich jeweils einen Anbieter genommen habe, der mir auch einen ordentlichen Neukundenbonus am Jahresende verrechnet hat. Zwar machte das letztlich keinen Unterschied, denn das, was ich am Jahresende heraus bekam, musste ich jeden Monat mit einem höheren Abschlag voraus zahlen, aber es war dann immer recht angenehm, plötzlich einen gewissen Geldbetrag zur Verfügung zu haben.

Das habe ich dann mal sein lassen, und einen Stromlieferanten gewählt, ohne diesen Bonus, weil damit der monatliche Abschlag entsprechend niedriger ausfiel, was meiner finanziellen Situation, zu dem Zeitpunkt, besser entsprach.

DIESES Jahr erspähte ich folgendes Angebot eines namhaften Anbieters (ich runde mal die Beträge): Ich sollte monatlich für meinen Stromverbrauch die auch vom bisherigen Anbieter gewohnten 20 Euro bezahlen, also 240 Euro im Jahr, bekäme für den Vertragsabschluss einen „Sofortbonus“ von 30 Euro und mit der Jahresrechnung dann nochmal einen „Neukundenbonus“ von 100 Euro. Folglich würde ich effektiv 110 Euro statt der bisherigen 240 Euro bezahlen. Wie der Anbieter das macht, ist mir eigentlich egal. Er wird genauso rechnen können, wie alle anderen Anbieter auch.
Möglicherweise spekuliert er darauf, dass ich über das erste Jahr hinaus Kunde bleiben werden, was sich dann besser rechnet, was aber nicht der Fall sein wird.

Letztlich zahle ich also statt der bisherigen 30 Cent pro KW/h im nächsten Jahr effektiv 20 Cent.

Ich gebe gerne zu, dass ich da die mir gebotenen Möglichkeiten möglichst effektiv ausnutze. Aber andererseits, wenn ich mir, seit ich Strom bezahle, ansehe, mit welchen Bilanzen die Stromkonzerne jedes Jahr aufgewartet haben, und ich mich i-wie über den Tisch gezogen fühlte, dann habe ich dabei auch keinerlei schlechtes Gewissen.

Es grüßt,
das Smamap

Mal wechseln ?

Auch wenn das neue Jahr noch kaum auf den Beinen ist, so ereilen uns doch schon wieder die Alltäglichkeiten.

So geschehen, als ich gestern einen Brief meiner Versicherung bekam, in dem diese mich über den gestiegenen Beitrag zu meiner Privathaftpflicht informierte.

Dies aktivierte bei mir sofort wieder Plan B, der so aussieht, dass ich immer versuche, die günstigste Versicherung mein eigen zu nennen. Ich überprüfe dies alle 1/2 Jahre von mir aus. Das Schreiben brachte mich außerplanmäßig in die Gänge.

Selbstverständlich war die obligatorische Möglichkeit, eine Versicherung bei Meldung einer Beitragserhöhung außerplanmäßig beenden zu können, nur auf Seite 2 im Kleingedruckten nachzulesen (und auch nur, nachdem ich meine Lesebrille aufgesetzt hatte).

Also CHECK24 aufgerufen (nicht weil ich einen Vertrag mit denen hätte oder die sehr viel Werbung machen, sondern weil es dort immer anstandlos geklappt hat), mir die günstigste Versicherung zu Normalbedingungen herausgesucht, und online abgeschlossen.
Sofort anschließend ein Kündigungs-Fax an die aktuelle Versicherung geschickt.

Und so kostet mich die Haftpflicht ab sofort nicht 63 € sondern 39 €.

Dazu passt ein Bericht von heute, nach dem immer noch viel zu viele Verbraucher sich davor scheuen, und sei es nur den Aufwand, Leistungen günstiger zu bekommen, und also den Versicherer oder etwa den Strom- bzw. Gaslieferanten zu wechseln.

Viele meinen heute immer noch, dass nur der Standard-Lieferant oder ein Anbieter mit bekanntem Namen als seriös zu betrachten sei. Tatsächlich hat der Gesetzgeber heute in vielen Bereichen dafür Sorge getragen, dass die Anbieter für die gängigen Dinge bestimmte Grundbedingungen erfüllen müssen.
So befürchten Manche immer noch, ein Wechsel des Stromlieferanten könnte im schlimmsten Fall bedeuten, dass man einige Tage keinen Strom hat, was eine absolute Unmöglichkeit ist. Die Bundesnetzagentur, zuständig für Dinge wie Strom, Gas und Telekommunikation/Internet hat hierzu entsprechende Regularien bestimmt.

Und die sinngemäße Formulierung in besagtem Bericht besteht deshalb völlig zurecht: Je mehr Verbraucher zu günstigeren Anbietern wechseln, um so mehr wird der Konkurrenzkampf der Anbieter zu einer Preissenkung führen; was hätte der Anbieter, der mit seinen eher hohen Preisen relativ viele Kunden hat, auch sonst für einen Anreiz, seine Preise zu überdenken.

Und so werde ich dieses Jahr meinen Smartphone-Tarif-Anbieter wechseln, meinen Stromanbieter, meine Haftpflichtversicherung (schon geschehen) und noch ein paar andere Sachen. Alles jeweils eine Sache von einer halben Stunde.

Letztlich werde ich ca. 100 € dadurch gewinnen, die ich sinnvoll für etwas anderes einsetzen kann.

Es grüßt,
das Smamap

Die Wahrheit

Wer die wissen möchte, dem kann ich den TV-Sender Phoenix empfehlen.

Ich weiß nicht, ob das immer so ist, aber in letzter Zeit hab ich da etliche Reportagen gesehen, die schonungslos die Realität beschreiben.

Heute 2 ebensolche von Klaus Kleber mit den Titeln „Hunger“ und „Durst“.

Was da gezeigt wurde, das sprengt jegliche Vorstellungen bzw. machen real, womit die Menschen und damit die Welt zu kämpfen haben.

Nur mal eine wahllose Auflistung, was so im Kopf geblieben ist:

  • Die endlosen Mandelplantagen in Californien, die vernichtet werden müssen, weil kein Wasser mehr da ist.
  • Die Araber in Palestina, die sich das Wasser stehlen müssen, weil die Israelis alles für sich brauchen.
  • Das Kind in Indien, das am Verhungern ist
  • Die Mehrwasserentsalzungsanlage in Australien, ohne die das vorhandene Wasser nur noch 3 Monate gereicht hätte.
  • Die zahlreichen Grundwässer, die rund um die Welt in beängstigendem Maß zurückgehen.
  • Der größere Bauer in Indien, dem der Strom abgestellt wird, weil Wasser gespart werden muss, der sich sein Wasser aber klaut, und der das Zurückgehen der Ernteerträge wahrnimmt, und dies ob seines eigenen Alters schlicht ignoriert.
  • Die riesigen Flächen, die Welt-Konzerne und Regierungen in einer konzertierten Aktion den Ureinwohnern und Bauern letztlich mit Gewalt wegnehmen, um alles abzuholzen und Palmölplantagen anzubauen. Und die Bewohner haben nichts davon, nicht einmal genug zu essen.
  • Der Bauer in Spanien, der die Wasserknappheit drohend auf sich zukommen sieht.
  • Und das alles nur dafür, damit wir unser Wohlbefinden und unseren Wohlstand aufrecht erhalten. Und die dahinterstehenden Rechnungen, mit welchem enormen Wasser- und Energieeinsatz, all die Dinge weltweit für uns produziert werden, die schockieren nur noch.

Klaus Kleber, der Nachrichtenmann ist nun nicht gerade dafür bekannt, zu übertreiben. Er schildert die Dinge in ruhigen wohlgesetzten Worten.
Glaubhaft.

Und da sitzen all die Staatschefs auf einem Klimagipfel, und meinen immer noch, irgendwelche Zukunftspläne aufstellen zu müssen. Und in der Realität gehen die Wasservorräte, die Energien, das Klima und alles andere schon lange vor die Hunde.

Bis 2050, hieß es, steigt die Weltbevölkerung um weitere 3 Mrd. Menschen, und schon jetzt reichen Nahrung, Wasser und Energie nicht mehr aus.

Dort in Paris wird sicher nicht das kommen, was es bräuchte, sondern nur wieder der kleinste gemeinsame Nenner, qualvoll hervorgebracht mit viel Geld.
Und wir Wohlständler regen uns darüber auf, wenn beim Discouter irgendwo im Regal was leer ist, während woanders Menschen sterben, die nicht mal das Notwendigste haben, u.a. auch deswegen, weil wir es ihnen wegnehmen.

Frohe Weihnachten.
Es grüßt,
das Smamap

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser … die II.

In Ergänzung meines vorgestrigen Artikels bzgl. Strom messen/sparen ….

Heute habe ich ermessen, dass mein PC-Netzteil, dann wenn der PC ausgeschalten ist, trotzdem gut 3 Watt an Leistung aus dem Stromnetz zieht.

Nach meiner zuletzt angeführten Berechnung bzgl. des Radios, welches im ausgeschalteten Zustand 2,5 Watt zieht, sind das im Jahr zusammen mit dem Verbrauch meiner Funksteckdosen schon ca. 50 KWh, also der Stromverbrauch eines ganzen Monats.

Das Schizophrene daran ist, dass man seine Verbraucher, die man kennt, mit Stechdosenleisten mit Ein-/Ausschaltern versieht, damit auch alles AUS ist. Bis auf die Verbraucher, von denen man annimmt, dass sie ganz sicher brav keinen Strom verbrauchen, wenn mit geräteseitig vorhandenem Ausschalter ausgeschalten.

Und somit hat sich die Investition in das Messgerät in Höhe von 12€ schon gerechnet.

Also die Meinung …. ein Ausschalter ist ein Ausschalter ist ein Ausschalter ….. führt mitunter ganz gewaltig auf den Holzweg.

Was mich positiv überrascht hat, ist der Stromverbrauch meiner (Uralt)Waschmaschine. Ist ein Toplader mit eher kleiner Trommel, was für mich absolut ausreicht. Ich hatte mir die Maschine vor ein paar Monaten gebraucht gekauft, die war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt, weil ich für eine Neue kein Geld hatte.
Jetzt stellt sich raus, dass die pro 40°-Waschgang nur 0,5 KWh an Strom verbraucht.
Entsprechende Tabellen im Netz zeigen, dass aktuelle Maschinen etwa im gleichen Bereich liegen, oft sogar etwas höher (wobei ich mich da schon frage, warum heutige Maschinen nicht deutlich weniger verbrauchen?).
Wenn ich dabei berücksichtige, dass ich meine Maschine bis zum Ende ihrer Lebenszeit benutzen werde, dann ist der Gesamtenergieverbrauch inkl. Produktion und Entsorgung sicherlich absolut vertretbar.
Im Vergleich dazu möchte ich gar nicht wissen, was das MEHR an Elektronik in aktuellen Maschinen, in der Produktion, zusätzlich an Energie verschlingt.
Man sieht also daran, das NEU nicht IMMER etwas BESSERES ist (wenn auch meistens).

Also … Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Es grüßt,
das Smamap

Geht doch !!!!

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich unter „Tips & Tricks“ einen Beitrag, wie ich sparsam lebe bzw. umweltgerecht. Manche kennen das ja schon.

Und so kann ich vermelden, dass es mir mittlerweile gelungen ist meinen Stromverbrauch entschieden zu reduzieren.

Ich hatte früher einen Verbrauch von ca. 50 KWh im Monat, um in meiner neuen Wohnung dann festzustellen, dass ich hier plötzlich bei 75 KWh mich befinde. Und da wollte ich natürlich schon wieder hinkommen, wo ich schon mal war.

Es ist ja schon ein Unterschied, ob ich im Jahr für 600 KWh bezahle oder 50% mehr, also für 900 KWh.

Und ich habe es tatsächlich geschafft:

Ein sparsamer Kühlschrank, eine sparsame EDV, und der Umstieg auf LED-Leuchtmittel, und schon passte es wieder.

Der hauptsächliche Punkt dabei war der Kühlschrank.

Vll kann ich ja den einen oder anderen dazu animieren, sich auch ein paar Gedanken dazu zu machen. Denn es ist mit relativ wenig Einsatz möglich, relativ viel zu erreichen.

Eig ist es nur eine Frage des Wollens.

Liebe Grüße,
Euer Smamap

„Sauber“ ist ein subjektives Empfinden

Als Single hat man beim Wäschewaschen oft das Problem, dass die Maschine nicht voll wird.

Ich hab zwar eine 1/2-Taste auf der Waschmaschine, aber was diese Taste bewirkt ….. keine Ahnung, denn ich hab die Maschine gebraucht gekauft, und keine Anleitung dazu. Und Tante Google kann mir auch nix liefern.

Also hab ich einfach mal nachgelesen im Netz, ob das klassische „Wäschesortieren“, was die Temps angeht, wirklich nötig ist.

Und da stand z.B.:
„Wenn niemand in der Familie eine ansteckende Pilzerkrankung o.ä. hat, ist es aber gar nicht nötig, irgendwelche Keime abzutöten (und also mit höheren Temperaturen zu waschen) – welche denn? – wichtig ist nur, dass die Wäsche sauber wird und gut getrocknet, damit sie nicht muffelt. Die allermeiste Wäsche (v.a. Oberbekleidung) muss definitiv nicht bei mehr als 30 oder 40 Grad gewaschen werden und wird dabei vollkommen sauber. Selbst gering verschmutzte Handtücher, Unterwäsche u.ä. müssen nicht unbedingt bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Sie können sich hier ganz nach Ihrem subjektiven Eindruck richten – scheint die Wäsche sauber genug, ist sie es auch.
(z.B. in den USA gibt es kaum Waschmaschinen die mit mehr als 50 Grad waschen, und die Leute dort leben auch noch)“

Und v.a. nach dem letzten Satz habe ich jetzt beschlossen künftig (von Ausnahmen abgesehen), nur noch mit 40° zu waschen, und bzgl. der Temps keine Wäsche mehr zu sortieren.

Damit erspar ich mir so einige Durchläufe der Waschmaschine im Jahr, ohne auch nur auf einen mm Komfort, Sauberkeit oder sonstwas zu verzichten.

Wenn ich mir vorstelle, dass das jeder so macht …. die Einsparungen an Wasser, Strom, Abwasser, Waschmittel etc.etc. wären gar nicht auszurechnen!

Es grüßt,
das Smamap