Der Akkusauger

Hab mir jetzt einen Akkusauger angeschafft.

Gekommen war es dazu dadurch, dass ich eine Bekannte habe, die einen hat, und ich sie bat, den mal ausprobieren zu dürfen.

Und was soll ich sagen ... ich war begeistert.

Handlich, leicht, stark, ohne Beutel, mit integriertem Handteil. Das Ganze mit relativ langer Akkulaufzeit.

Nachdem sie eh einen weiteren Akkusauger bestellen wollte, durfte ich den gleich behalten und hab ihn übernommen.

Jetzt sind die Zeiten vorbei, in denen ich ständig ein Teil hinter mir herziehe, andauernd irgendwo hängenbleibe, den Schlauch abknicke, Beutel nachkaufen darf (20€ pro Jahr), und nicht sehen kann, ob der Beutel jetzt voll ist oder nicht.

Zudem stelle ich fest, dass der Akkusauger, ob seiner rotierenden Bürste, alles aufnimmt, was da so ist. Ein Traum, denn ich hab so einen blöden Teppich, mit komischen Fusseln drauf, die der alte Sauger geflissentlich ignoriert hat.

Zudem ist das neue Teil absolut schlank, so dass ich es in jedes beliebige Eck stellen kann.
Dort steht es dann auch ... so wirklich! Quasi mit Standautomatik.

Wenn die Akkuanzeige jede Woche zur Neige geht, dann flugs an das Ladeteil angeschlossen (steckt in der Vorratskammer in der Steckdose), und ein paar Stunden später läuft er wieder.

Zu erwähnen ist natürlich auch, dass das Teil ewig wenig Strom verbraucht. Der alte Staubsauger hatte eine Stromaufnahme von 2.000 Watt. Der Neue beschränkt sich auf 145 Watt. Also eine Ersparniss von über 90%.

Der Akkusauger geht auf 2 Stufen das Teil. Stufe 1 für glatte Böden, Stufe 2 für Teppiche. Macht auch keinerlei Probleme mit höherflorigen Teppichen.

Und die Saugleistung ist astrein. Das gilt auch für das integrierte Handgerät, mit dem man zB. "mal eben" das Auto aussaugen kann. Kurz per Knopfdruck abnehmen vom Gerät (heißt ja "2in1"), saugen, und wieder anklinken.

Sicher gibt es auch etwas zu bemängeln, aber soweit bin ich noch nicht gekommen. Bisher wäre mir noch nichts aufgefallen. Dh ... man könnte anmerken, dass am Handgerät eine Fugendüse fehlt, um zB zwischen den Couch-Polstern zu saugen. Jedoch ist das Gerät für ein Markengerät relativ günstig gewesen, so dass es sich wohl um die Grundausstattung handelte. Ich werde mir diese Düse auf jeden Fall noch zulegen.

Ich kann das Gerät nur wärmstens empfehlen. Es handel sich, wie unten auf dem Bild zu sehen, um den "Bosch Readyy'y Serie 2".

HIER ist das Teil!!!

Induktionskochplatte – die ersten Erfahrungen

Wie letztens in meinem ERSTEN BEITRAG schon angedeutet, bin ich total begeistert von meiner Induktionskochplatte.

Induktionskochplatte

Und das bewahrheitet sich immer mehr.

Nicht nur, dass sie nur die Hälfte des Stroms verbraucht, verglichen mit dem normalen E-Herd, die Induktionskochplatte bringt auch eine enorme Zeitersparnis.

Wenn man so die Zeitabläufe des E-Herds gewohnt ist, und es halt nun mal 5 Minuten dauert, bis das Wasser kocht, und das jetzt schon nach gut 2 Minuten damit anfängt, dann hat man zu tun, sich zeitlich anders zu organisieren.
Bisher hatte man eben Zeit, z.B noch kurz was klein zu schnippseln oder mal eben einen gewissen Ort aufzusuchen.

Das geht jetzt nicht mehr, denn kaum steht die Pfanne auf der Platte, wird das Öl auch schon heiß.

Nur als Bsp.: Am We machte ich mir Spaghetti Bolognese. War alles komplett in 10-15 Minuten fertig. Da war mit E-Herd nicht mal ansatzweise dran zu denken.

Ich musste zwar erstmal raus bekommen, bei welchen Temperaturen lt. Display die Energiezufuhr reicht, um z.B. das Wasser zum Kochen zu bringen (über die Plus und Minus Taste kann man das von 80 bis 270 Grad hoch- und runterfahren). Und die Feinjustierung meiner Platte reicht auch nicht so ganz, um z.B. „mittlere Hitze“ einzustellen, so wie es das Rezept verlangt. Aber das liegt wohl daran, dass die Preisklasse meiner Induktionskochplatte eben nicht alle Feinheiten mitbringt. Sollte sie auch nicht, denn es würde erst mal darum gehen sollen, Erfahrungen zu sammeln. Und mit 20 Euronen wäre ja nicht allzuviel kaputt !

Na jedenfalls schwant mir Schlimmes für meinen E-Herd. Der wird wohl so gut wie nicht mehr Verwendung finden. Auch wenn ich nur EINE Induktionskochplatte mein Eigen nenne, so geht das Kochen doch so rasend schnell, dass auch dann, wenn ich 2 Töpfe nacheinander bearbeite, ich immer noch eher fertig bin, als zuvor auf dem E-Herd.

Und so wie sich das anlässt, gibt es auf absehbare Zeit, möglicherweise, noch eine 2. Induktionskochplatte. Es ist einfach Hammer, wenn man eine Stufe höher schaltet, und das Kochgut bringt 10 Sekunden später das Ergebnis zutage. Für mich eine Revolution in der Küche.

Für einen, der sowas schon länger kennt, mag das Alltag sein. Ein Neuling auf diesem Gebiet ist baff erstaunt über die enorme Zeit- und Stromersparnis, die sowas mit sich bringt.

Es grüßt,
das Smamap