Projekt ‚Stromverbrauch reduzieren‘ – Zwischenbericht

Mein Projekt ‚Stromverbrauch reduzieren‘ läuft nach wie vor. Und zwar sehr erfolgreich. Leser meines Blogs kennen mein Faible dafür.

Auch dieses Jahr steuere ich wieder darauf zu, meinen Stromverbrauch bei ca. 450 KWh zu halten.

Das sind dann wieder etwa 200€, die ich dafür ausgebe.

Bevor jetzt wieder jemand mutmaßt, dass ich durch „Stromverbrauch reduzieren“ abends im Dunkeln dasitze oder ohne Heizung: Mitnichten.

Zur Erinnerung … Was hatte ich unternommen, um dieses Ziel zu erreichen?

  • Alle Leuchtmittel durch LED ersetzt
  • PC und TV durch ein Tablet ersetzen
  • Backrohr durch Kleinbackofen ersetzen
  • Elektroherd durch Induktionskochplatte ersetzen
  • Im Sommer Heizkreispumpe abschalten
  • Nachts Internetrouter stromlos schalten
  • alten Kühlschrank durch Stromsparmodel ersetzen
  • Stets Licht ausschalten in Räumen, die man verlässt

Stromverbrauch reduzieren

All diese (und andere) Maßnahmen führten dazu, dass mein Stromverbrauch in die Knie ging, ohne auch nur ein Gramm Komfort einzubüßen.

Sicher sind das z.T. Maßnahmen, die man zuerst erlernen muss. Man könnte auch sagen: Man muss sein Hirn immer dabei haben. Letztlich aber ist es nur ein Lernprozess.

Und wenn man statt einer 80W-Birne nur 8,5W leuchten lässt, oder statt mit einem 70W-TV per Tablet TV streamt, oder statt über 300 KWh pro Jahr nur 120 KWh für den Kühlschrank benötigt etc etc etc, dann spart das, schlicht und ergreifend, enorm an Strom.

Der beste Strom ist natürlich der, den man gar nicht verbraucht.

Stromverbrauch reduzieren

Und das andere Thema ist selbstverständlich, den günstigsten Stromanbieter zu wählen. Den Stromanbieter zu wechseln, ist heute eine der leichtesten Übungen.

Und so geht es nicht nur darum, Strom gar nicht erst zu verbrauchen, sondern auch darum, Anbietern nicht unnötig Geld in den Rachen zu werfen.

Nicht Wenige versuchen den Verbraucher über den Tisch zu ziehen.

Hat man den Verbrauch auf ein gesundes Maß, so weit als möglich reduziert, sucht man sich den Anbieter, der insgesamt am Wenigsten Kohle dafür haben will. Und dies bedeutet (fast) IMMER ein Angebot ohne jeglichen Bonus.

Die Erfahrung lehrt, dass die meisten Anbieter, die einen mit einem Bonus zu ködern versuchen, den man dann am Ende des ersten Jahres ausbezahlt bekommt, einen erstmal monatlich mehr zahlen lassen, um den Bonus dadurch zu finanzieren. Denn zu verschenken haben die auch nichts.

Oft vergessen die Kunden zudem, vor dem ersten Jahresende zu kündigen, und müssen dann zwangsweise die hohen monatlichen Abschläge ein weiteres Jahr zahlen (den Bonus gibt es im 2. Jahr dann natürlich nicht mehr).

Wähle ich einen Anbieter ohne Bonus (auf einem Vergleichsportal wie CHECK24), fahre ich meistens am Günstigsten, und zahle von Beginn an einen günstigen Monatsabschlag.

Wenn ich dann noch darauf achte, dass der Grundpreis (Strompreis setzt sich zusammen aus Preis pro KWh zzgl. Grundpreis) möglichst gering ist, dann habe ich auch vermieden, dass ich einen hohen Jahres-Grundpreis bezahlen muss, auch dann, wenn ich im Verbrauch besonders sparsam war. Manchmal lohnt es sich, ev. „nur“ das zweit- oder drittgünstigste Angebot zu nehmen, wenn sich absehen lässt, dass der Verbrauch zurückgehen wird (etwa weil ein verbrauchsarmer Kühlschrank kommt). Ist eine einfache Rechnung, und man kann es auf solchen Internetseiten in den Preisdetails wunderbar nachlesen. Denn was nützt mir das günstigste Angebot, wenn sich ein reduzierter Verbrauch in den Kosten kaum bemerkbar macht, weil der Grundpreis sehr hoch ist.

In meinem Fall gibt es nahezu dieselben Angebote (200€ pro Jahr), mit einem Grundpreis von 70€ oder aber einem in Höhe von 95€. Ich wähle dann, in der Regel, das Angebot mit dem niedrigeren Grundpreis. Der KWh-Preis ist zwar dann etwas höher, aber über einen niedrigeren Verbrauch kommt das wieder herein

Ansonsten ist das eine Sache von 15 Minuten, und der Stromwechsel ist erledigt.

Es gibt natürlich immer die Möglichkeit den eigenen Verbrauch zu reduzieren. Nur als kleines Bsp….. ich nutze im Winter abends gerne eine Heizdecke. Bei der Anschaffung habe ich auf den Verbrauch (Watt) geachtet, und auch darauf, dass ich den reduzieren kann (mehrstufiger Schalter). Und so stellte es sich heraus, dass mir von den 60 Watt meist 30 Watt reichen, die ich erhalte, wenn ich den Schalter auf der ersten Stufe belasse. Ich hätte auch eine etwas größere Heizdecke mit 80 Watt Leistung haben können (kein mehrstufiger Schalter). Nachdem mir aber die 30 Watt reichen, wären die 80 Watt eine absolute Verschwendung gewesen (an Ressourcen und an Geld).

Anderes Bsp.?
Ich koche mir meinen Tee frühmorgens mit einem kleinen Wasserkocher. Wesentlich mehr Wasser als einen halben Liter kann ich dort nicht hineingeben. Aber mehr brauche ich auch nicht für meinen Tee. Der Wasserkocher hat eine Leistung von 1000 Watt. Nicht 2000 oder was es da alles gibt. Freilich wäre das Wasser mit 2000 Watt auch schneller heiß, wodurch es sich ev. ausgleicht …. NUR …. abgesehen davon, dass ich den Wasserkocher sofort abschalten kann, wenn das Wasser heiß genug ist, läuft ein leistungsfähigerer Kocher dann, wenn ich mal nicht gleich in der Nähe bin, auch mit hohem Stromverbrauch weiter, ohne dass ich diesen benötige.

Letztlich achte ich immer darauf, dass der Verbrauch der Geräte möglichst gering ist lt. Typenschild. Ich prüfe das auch immer, mit meinem Meßgerät, und in aller Regel stimmt es auch. Es bringt zudem ja auch nicht wirklich was, wenn ich 10 Sekunden weniger Zeit benötige, zb zum Staubsaugen, aber wesentlich mehr Strom dabei verbrauche.

Die Effekte, dass Waschmaschinen den angepriesenen Stromverbrauch nur im ECO-Programm realisieren, den kennt man ja mittlerweile. Bis auf wenige Ausnahmen, wasche ich Wäsche immer nur im 40°-Programm. Das reicht völlig.

Und ich lebe noch 😉 😉 😉

Ganz abgesehen davon, dass mein Toplader mittlerweile über 10 Jahre alt ist, und wie eine EINS läuft. Mancheiner hätte sich in der Zeit sicherlich schon eine andere Maschine gekauft. Meine reicht mir immer noch. Hat eine kleine Trommel (genug für meine Mengen), und verbraucht auch nicht mehr, als eine der neuen Maschinen, mit mords Brimborium, der nur unnütz verbraucht. Den Bruch des Deckels vom „Flusensieb“ habe ich durch fantasievolle Reparatur selbst behoben (es gab das Teil nicht mehr). Mit etwas Glück hält das Gerät noch 5 Jahre. Wo gibt es das noch, dass eine Waschmaschine, die ich gebraucht für 100€ gekauft habe, insgesamt über 15 Jahre hält.

Das Thema „Stromverbrauch reduzieren“ ließe sich endlos weiterführen.

Abschließend nur noch das Eine …. auch wenn ich als Single mich natürlich leichter tue, Manches umzusetzen …. möglich ist viel …. es ist nur eine Frage der Übung und des Wollens.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Induktionskochplatte – reine Magie

In letzter Zeit hatte ich – eher zufällig – 2 Artikel gelesen zum Thema „Induktionskochplatte“.

Auch Wikipedia sagt in einem Beitrag etwas zum Thema.

Fazit vom Ganzen: Ich besorgte mir letzte Woche online eine einzelne tragbare Induktionskochplatte, für kleines Geld, um damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Induktionskochplatte

Heute abend hatte ich endlich Zeit, das mal zu testen.

Ich nahm also einen mittleren Topf, füllte ihn mit einem Liter Wasser, und brachte das Wasser zunächst auf meinem normalen Elektroherd zum Kochen. Ich stoppte die Zeit vom Einschalten bis zu dem Zeitpunkt als das Wasser sprudelnd zu kochen begann.

Der E-Herd brauchte ziemlich genau 9 Minuten dazu. Mit meinem Verbrauchsmessgerät bestimmte ich zusätzlich den Stromverbrauch, den die Kochplatte dabei produzierte. Es waren etwa 1.600 Watt, die dabei durch den Zähler gingen (genau genommen muss man ja von der elektrischen Leistung sprechen).

Das Gleiche unternahm ich anschließend mit meiner neuen Induktionskochplatte.

Die brauchte genau die Hälfte, also 4 Minuten und 30 Sekunden. Der Strom, der durchs Gerät floss, betrug ebenfalls etwa 1.600 Watt, was die Vergleichsrechnung einigermaßen vereinfacht.

Effektiv bezahle ich also für einen Kochvorgang auf der Induktionskochplatte die Hälfte dessen, was ich, für denselben Kochvorgang, auf dem E-Herd bezahle.

Rechnet man mal hoch auf´s ganze Jahr, und geht nur mal davon aus, dass man meinen Kochvorgang 2x jeden Tag durchführt, und das an 300 Tagen, so kommt man für die Induktionskochplatte auf (1.600 Watt x 4,5 Minuten x 2 x 300) 72 KWh Stromverbrauch pro Jahr. Hätte man das Ganze immer mit dem E-Herd gemacht, dann hätte dieser das Doppelte verbraucht.

Somit kann ich also mittels der Induktionskochplatte im Jahr, bei meinem Bsp., 72 KWh einsparen. Das sind, mal einen Strompreis von 33 Cent pro KWh angenommen, 24 € im Jahr, wodurch die Induktionskochplatte sich innerhalb eines Jahre bezahlt hätte (20,90 € inkl. Versand).

Vermutlich müsste man eher mehr als 2 solche Kochvorgänge pro Tag annehmen, um der Realität gerecht zu werden, so dass die Ersparnis effektiv noch höher ausfiele.

Das Ganze hat auch den Vorteil, dass ich meine Töpfe und Pfannen alle weiterverwenden kann (nur die Alu-Pfanne, die ich mal geschenkt bekam, aber eh nicht mag, funktioniert damit nicht; man braucht nämlich Kochgeschirr, das magnetisch ist, sprich, wenn man einen Magneten dranhält, dann muss der dran haften bleiben). Es funktionieren also z.B. normale Pfannen und Edelstahltöpfe.

Eine solche Induktionsplatte wird auch nicht heiß (lediglich die Rückwärme des Kochguts/-geschirrs erwärmt die Glaskeramikplatte. Deshalb kann da auch nichts einbrennen, mangels Hitze.
Der Hauptunterschied zur normalen E-Herd-Kochplatte ist eben die sehr viel höhere Energieeffizienz, d.h. es verpufft sehr viel weniger Energie ungenutzt. Ein weiterer Unterschied ist, dass solche Platten einen eingebauten Ventilator haben, der die Elektronik kühlt, also ein Geräusch vorhanden ist, das man ansonsten nicht kennt.
Bei der Geräuschkulisse, die üblicherweise in einer Küche vorhanden ist, fällt das allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Ich werde meine neue Errungenschaft jetzt mal möglichst häufig benutzen (statt des E-Herdes), auch um die ganzen Einstellungen zu testen, die mit so einem Ding möglich sind (Timer, Programme je Kochgut).

Wer meine Beiträge im Bereich Tips & Tricks gelesen hat, weiß ja, dass ich über diverse Maßnahmen meinen Stromverbrauch erheblich gesenkt habe, ohne an Komfort zu verlieren.
Mit der Induktionskochplatte reduziere ich ihn nochmals um mindestens 50 KWh, wahrscheinlich eher 100 KWh.
In meiner Anfangszeit als Single war mein Jahresverbrauch im Bereich so an die 900 KWh. Mit der jetzigen Maßnahme falle ich unter die 500-er-Marke, habe damit also meinen Jahresstromverbrauch dann halbiert. Im Vergleich zum gleichgebliebenen Stromverbrauch, spare ich also heute 150 € ein. Ein Betrag, mit dem sich was anfangen lässt.

Es grüßt,
das Smamap

NUR eine These

Als seinerzeit das Fernsehen erfunden wurde, genauer gesagt, das Fernsehgerät, da waren das große klobige Würfel, die man naturgemäß nicht mitten im Zimmer stehen haben wollte, sie also an die Wand oder ins Eck verbannte.

Wie die Geräte dann größer wurden, da galt die Platzentscheidung erst recht.

Irgendwann kam man dann drauf, dass die Geräte schädliche Strahlung aussenden. Und damit kam Abstand vom TV-Gerät erst recht in Betracht.

Nach etlichen Jahren kamen dann die Flachbildfernseher, die auch sehr groß sein konnten. Die sollten natürlich erst recht nicht mitten im Raum stehen.

Aber jeder war froh, dass es jetzt solch große Bildschirme gab, denn endlich bestand die Möglichkeit, ähnlich wie im Kino, ein Bild vor sich zu haben, auf dem man auch kleinere Dinge gut erkennen konnte.

Seltsamerweise stellte niemand in Frage, ob es denn immer noch notwendig sei, die Bildschirme derart weit weg zu stellen. Vom Gewicht her war es kein Problem mehr, ein solches Gerät bei Bedarf vor sich auf den Tisch zu stellen, und später dann wieder weg. Und wenn es schon so nahe bei einem stand, dann konnte es doch auch sehr viel kleiner sein, um kleinere Dinge genauso gut zu erkennen, als stünde ein großer Bildschirm weit entfernt.

Und genau DAS habe ich jetzt anläßlich der EM getestet.

Wie hier im Blog zu lesen, nenne ich seit einiger Zeit ein Tablet mein Eigen. Und ich habe das Experiment gewagt, auf mein herkömmliches TV-Gerät zu verzichten (habe das sogar verschenkt) um dann nurmehr per Tablet zu „fernsehen“.

Die Diagonale von 10 Zoll entspricht einem großen Flachbildfernseher, der 2 – 3 Metter von mir entfernt an der Wand hängt.

Das Fernseherlebnis ist, für mich zumindest, genau dasselbe.

Und speziell die EM, die ja Spieler und Bälle nicht gerade sehr groß auf dem Bildschirm präsentiert, konnte ich ohne Einschränkungen genießen.

Das Tablet stand einen halben Meter vor mir, ev. auch weniger, der Empfang erfolgte per Internet/WLAN, und der interne Akku erledigte die Stromversorgung.

Der Test war ein voller Erfolg. Ist das Spiel zuende oder aber der Film, stelle ich das Tablet weg, und gut is.

Für eine Familie ist das ev. nicht gerade eine gute Lösung, aber für viele Single-Haushalte absolut. Familien benötigen dann doch schon einen 20″ Bildschirm (vergleichbar dem PC-Bildschirm), damit alle Familienmitglieder gleichzeitig sehen können. Und für die Familienmitglieder, die nur für sich fern sehen, genügt das Tablet trotzdem.

Für mich ist das Beschriebene die ideale Lösung. Ich benötige kein extra TV-Gerät mehr, und ganz nebenbei ist der Stromverbrauch eines Tablets ein Bruchteil dessen, was ein Flachbildschirm benötigt.

Meine These also: In den meisten Haushalten sind herkömmliche TV-Geräte, von enormer Größe, absolut überflüssig.

Es grüßt,
das Smamap

Stromspiegel

Mein Lieblingsthema …. ich geb´s zu. Na ja, EINES meiner Lieblingsthemen.
Im Stromspiegel werden die Stromverbäuche von vielen Haushalten durchleuchtet und dargestellt.
Danach wird für einen Singlehaushalt ein Verbrauch von unter 1.500 KWh im Jahr als gering oder mittel angesehen, was die Verbräuche angeht, wie sie tatsächlich in Deutschland vorkommen.

DER STROMSPIEGEL

Ich beziehe mich mal darauf, weil ich ja auch ein Singlehaushalt bin.

Wie hier auf dem Blog schon mehrfach zu lesen war, habe ich mir es zu einer Art Hobby gemacht, den Stromverbrauch, dort wo es sinnvoll möglich ist, zu reduzieren (z.B. durch Einsatz von LED, stromsparenden Geräten etc.)

Damit habe ich es geschafft, meinen Jahresverbrauch auf unter 600 KWh zu senken, und das OHNE dabei auf Wesentliches oder Komfort zu verzichten.

Als Bsp. sei genannt, dass mein jetziger Kühlschrank mit Gefrierfach nur noch 120 KWh verbraucht. Das alte Gerät verbrauchte locker das 2-3-fache.
Oder etwa, dass es eine Glühbirne bei mir nicht mehr gibt. Auch keine herkömmliche Energiesparlampe. Nur noch LED-Leuchtmittel. Diese verbrauchen 1/10 von dem, was eine Glühbirne verbrauchte, und das ohne Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit oder der Lebensdauer.

Man sieht daran, welches riesige Sparpotential in den aktuellen Verbrauchswerten in Deutschland steckt.
Man stelle sich nur mal vor, alle Haushalte würden im Jahr 500 KWh einsparen, was nach meinen Erfahrungen locker möglich ist, ohne auf etwas zu verzichten.

In D haben wir ungefähr 40 Mio. Haushalte. Das wären also dann 20 Mrd. KWh. Damit ließen sich ETLICHE Kraftwerke abschalten.
Die tatsächliche Einsparung würde natürlich weitaus höher liegen, weil in den meisten Haushalten mehrere Personen leben.

Eine Einsparung von 500 KWh würde pro Jahr etwa 160 € bringen (ich gehe mal von 30 Cent je KWh aus). Damit wäre der Kühlschrank schon bezahlt und auch alle LED-Leuchtmittel, die es braucht.

Wer nun sagt „wie geht denn das?“, der muss sich mal etwas umtun, was solche Dinge kosten. Einen neuen Kühlschrank bekomme ich natürlich im Fachgeschäft um´s Eck. Nur kostet er dort natürlich auch das Doppelte. Ich hab meinen über´s Internet bezogen, von einem bekannten Händler mit allem Drum und Dran. Für 130 €. Wenn man sich etwas umtut, dann bekommt man LED-Birnen für 3 € das Stück.

Für einen Single-Haushalt ist damit mit 160€ alles erledigt.
Für Mehrpersonenhaushalte auch, weil die Einsparung entsprechend höher liegt.

Wie auch immer, das Ganze zeigt, welche enormen Potentiale brach liegen, wenn es darum geht, irgendwelche Ziele zu erreichen. Sei es ökonomischer oder ökologischer Art.

Es grüßt,
das Smamap

Ein super Kühlschrank

Auch DAVON hatte ich früher schon mal berichtet, dass mein alter Kühlschrank sich als Stromschleuder outete und deshalb vor einigen Monaten ersetzt wurde.

Ich hatte mir ein Messgerät zum „Stromverbrauch“ angeschafft, und unter anderen auch den Verbrauch meines alten Kühlschranks gemessen ….. und war fast vom Sockel gefallen.

Es ergab sich ein Jahresverbrauch von mehr als 300 KWh.

Ich dachte damals zuerst an eine Fehlfunktion des Meßgeräts, wurde aber sehr schnell eines Besseren belehrt, weil es reichlich Verbraucher gab, deren Verbrauch feststand, und vom Meßgerät exakt berechnet wurde, und auch ein anderes Meßgerät kam zum gleichen Ergebnis.

Also wurde es ein neuer Kühlschrank.

Die Frage war gewesen …. woher nehmen?

Nun sind meine Mittel beschränkt, und der örtliche Anbieter hätte einen Kühlschrank zum horrenden Preis angeboten. Schied also schon mal aus.

So begab ich mich u.a. auch zu IBÄ, um mal zu sehen, was da so angeboten wird.

Bekannte von mir holen sich alle neuen Geräte von dort, zumal gewerbliche Anbieter dort zum günstigen Preis verkaufen, und sie hatten bisher nie Probleme.

Als bestellte ich dort einen Kühlschrank, bei einem Händler, der schon lange seine Ware dort verkaufte und nur gute Bewertungen hatte, zum Preis von 120 € (wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe), und 2 Tage später war er da.

Ein Gerät mit dem Label A+ und einem angekündigten Verbrauch von 125 KWh im Jahr.

Ich habe 2 Jahre Garantie, kann also nicht viel schief gehen, zumal es das Fabrikat/Modell schon länger gibt.

Und seitdem läuft das Teil ohne jegliche Probleme.

Und das Schönste …… diverse Messungen haben ergeben, dass das gute Stück im Jahr wohl so um die 80 KWh verbrauchen wird. Also 1/3 weniger als angekündigt.

Man kennt das ja von Waschmaschinen und Flachbildfernsehern (von Autos möchte ich gar nicht reden), dass Verbräuche angegeben werden, die nur unter günstigsten Umständen und unter unmöglichen Betriebsbedingungen auch eingehalten werden.

Meinem Kühlschrank ist das schnuppe.

Der hat alles das, was ich brauche (sogar ein kleines Gefrierfach), und braucht nur 1/4 der Energie, die der alte Kühlschrank benötigte.

Es hörte natürlich nicht beim Kühlschrank auf ….. es gab so Einiges, was ich über mein Meßgerät herausgefunden habe. Es sei nur daran erinnert, dass ich sämtliche Leuchtmittel durch LED-„Birnen“ ersetzt habe.

Letztlich gelang es mir durch alle Maßnahmen, meinen Stromverbrauch um fast 1/3 zu senken.

Zusammen mit der Wahl eines günstigen Anbieters via CHECK24 konnte ich, verglichen mit der Zeit nach meinem Einzug hier, meine Stromkosten auf die Hälfte reduzieren.

Es grüßt,
das Smamap

Der verlorene Sohn

…. er kehrt heim.

Soll heißen, ich bin, bis auf Weiteres, wieder regelmäßiger Windows10 Nutzer.

Der Hintergrund:
Wie jeder hier lesen konnte, war ich begeistert von meiner Himbeere. Ich hatte diese quasi als PC-Ersatz konfiguriert, und erledigte meine Sachen mit diesem Einplatinen-PC.
Gewisse Einschränkungen waren bekannt und ok, und alles lief weitestgehend bestens.
Dann aber stellte sich ein lahmendes Internet ein, ohne dass ich ergründen konnte, woran es letztlich lag. Und es gibt (fast) nichts Nervenderes, als ein lahmendes Netz.
Es lag NICHT an der Himbeere, und auch NICHT am Betriebssystem. Beides wurde getauscht, ohne Erfolg. Gleiches gilt für das Netzwerkkabel.

Der Provider erläuterte selbstverständlich, dass sich auch dort nichts verändert hat, und auch die Leistung der Leitung inkl. Router einwandfrei sei.

Also bleibt die Tatsache, dass das Ganze lahmt, und es gibt keinen Grund dafür. Muss ich eben erstmal so zur Kenntnis nehmen, und darauf hoffen, dass ich i-wann eher zufällig auf des Pudels Kern stoße.

Zumindest bis dahin befinde ich mich wieder im Kreis der Windows-Jünger und PC-Nutzer. Wobei ich Windows10 stets als relativ gelungenes System beschrieben hatte, und mir aber so einige Dinge im Umfeld nicht gefielen.

Zuallererst war da der notwendige Stromverbrauch eines Windows10-Systems. Im Vergleich dazu ist der Stromverbrauch einer Himbeere gnadenlos niedrig (der Kauf eines stromsparenden Notebooks kam aus finanziellen Möglichkeiten nicht in Betracht).

Und so hab ich jetzt als erstes mal den Energiesparmodus auf dem PC so eingestellt, dass er in diesen runterfährt, sobald 5 Minuten nichts dran gemacht wird.
Damit reduziert sich dann der Gesamtstromverbrauch des Gesamtsystem schlagartig von 100 Watt auf 5 Watt. Irgendwelche doch beträchtlichen Leerlaufzeiten, nach dem Motto „ich bin ja gleich wieder am PC“ reduzieren sich damit erheblich. Wenn man dann doch wieder zeitnah zurück an der Tastatur ist, genügt ein Knopfdruck, und das System ist innerhalb von 5 Sekunden wieder dort, wo ich zuletzt war.

Was ich halt, bis auf Weiteres, unausweichlich in Kauf nehmen muss, sind die nicht so schönen Prügel, die Microsoft einem zwischen die Beine wirft, aber damit muss ich eben erstmal leben. Also z.B. damit, dass mein Windows etliches an Daten nach Hause schickt, Windows-Updates macht, ohne mich zu fragen, Programme deinstalliert, ohne mich zu fragen (angebl. weil inkompatibel) und dergl. mehr.

Aber man muss schon so ehrlich sein, und zugeben, dass es, nach etlichen Wochen der niedrigeren Geschwindigkeit, eine schöne Sache ist, wenn auf einem Rechner alles in gefühlter Lichtgeschwindigkeit abläuft.
Und schön ist es auch, wenn es jegliche Lösung für ein Problem, in Form einer kleiner Software, gibt, die man „mal eben“ aus dem Netz herunterlädt und installiert.

Und so werde ich mich in den nächsten Tagen daran machen, das Mitteilungsbedürfnis meines Rechners zu knebeln, und zumindest dieses Ungemach, so weit als möglich, zu beseitigen.

Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen), werde ich mich nicht davon abhalten lassen, das Problem mit meiner Himbeere weiterhin zu ergründen.

Es grüßt,
das Smamap

Stromverbrauch die 236.ste

Hab jetzt mal das Messgerät, von dem ich schon mehrfach berichtete, dazu verwendet, zu messen, was mein Internet-Router so Strom verbraucht.

Die 9 Watt, die sich da zeigten, das klingt zunächst mal nicht nach viel. Jedoch diese 9 Watt werden im Jahr zu fast 80 KWh.

Und da frage ich mich, warum so eine Box mehr verbrauchen muss, als meine Wohnzimmerbeleuchtung. Die umfasst nämlich 8 Watt an LED-Birnen, was reichlich hell ist.

Dann hab ich mich auf gemacht, mal die internen Einstellungen meiner Easy-Box (Vodafone) zu erkunden, ob es da Möglichkeiten gibt.
Alles was ich fand, war die LED-Anzeigelämpchen zu deaktivieren, was aber so gut wie nix brachte.

Dann überlegte ich mir, dass ich ja kürzlich wieder auf das gute alte LAN-Kabel umgestiegen war, weil ich damit wesentlich mehr Bandbreite (zu deutsch und einfach ausgedrückt „Geschwindigkeit“) im Internet erreichen konnte. Also schaltete ich mit dem Druckknopf an der Seite der Easy-Box das WLAN ab. Und damit senkte sich das Ganze von 9 auf 6,5 Watt. Das hatte auch den angenehmen Nebeneffekt, dass von außen niemand drauf zugreifen kann, und zudem könnte ich, sofern mal benötigt, das WLAN jederzeit über besagten Schalter wieder zuschalten.

Nachdem ich den Router Nachts über den Ausschalter der Steckdosenleiste ohnehin ausschalte, verbraucht mein Router jährlich somit nicht 80 KWh sondern 33 KWh.

Jetzt nur mal ganz fiktiv angenommen, da sind 25 Mio. Router in Deutschland (was nicht abwegig ist, da die 6 wichtigsten Provider ungefähr diese Zahl an Breitbandverträgen am Laufen haben).
Weiter angenommen, durch geeignete Maßnahmen (s.o.) würde jeder Router im Jahr 40 KWh weniger an Strom verbrauchen, so wäre das eine Einsparung von 1 Mrd. KWh (= 1.000.000.000 KWh).

Diese „geeigneten Maßnahmen“ habe ich jetzt ergriffen, indem ich selbst hand angelegt habe. Ich behaupte, dass es den Router-Herstellern ein Leichtes wäre, in die Router einzubauen, dass diese nach 5 Minuten Untätigkeit in einen Standby-Modus gehen, der dann, sagen wir mal, nur noch ein halbes Watt benötigt.
Die Stromersparnis wäre enorm. Und die damit verbundene Reduzierung der Umweltbelastung wäre auch nicht ohne.
Doch auch, wenn das nicht gelänge, so könnte jeder Einzelne das auch selbst erreichen (s.o.)

Ich hab in diversen Beiträgen Möglichkeiten beschrieben, wie jeder Einzelne von uns die Umwelt entlasten könnte.
Ich habe dazu begonnen, meinen Stromverbrauch erheblich zu reduzieren, habe mein Auto abgeschafft und anderes mehr.
Nun muss das nicht jeder GENAU SO praktizieren bzw. kann es ev. auch gar nicht. Jedoch gibt es genügend Möglichkeiten. Es ist nur eine Frage des Wollens.
Und auf diese Weise könnten jegliche Klimagipfel überflüssig gemacht werden. Was nicht heißen soll, dass es nicht trotzdem, für alle verbindliche, Klimaziele geben sollte, um die Erde so lange als möglich lebenswert zu erhalten.

Es grüßt,
das Smamap

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser … die II.

In Ergänzung meines vorgestrigen Artikels bzgl. Strom messen/sparen ….

Heute habe ich ermessen, dass mein PC-Netzteil, dann wenn der PC ausgeschalten ist, trotzdem gut 3 Watt an Leistung aus dem Stromnetz zieht.

Nach meiner zuletzt angeführten Berechnung bzgl. des Radios, welches im ausgeschalteten Zustand 2,5 Watt zieht, sind das im Jahr zusammen mit dem Verbrauch meiner Funksteckdosen schon ca. 50 KWh, also der Stromverbrauch eines ganzen Monats.

Das Schizophrene daran ist, dass man seine Verbraucher, die man kennt, mit Stechdosenleisten mit Ein-/Ausschaltern versieht, damit auch alles AUS ist. Bis auf die Verbraucher, von denen man annimmt, dass sie ganz sicher brav keinen Strom verbrauchen, wenn mit geräteseitig vorhandenem Ausschalter ausgeschalten.

Und somit hat sich die Investition in das Messgerät in Höhe von 12€ schon gerechnet.

Also die Meinung …. ein Ausschalter ist ein Ausschalter ist ein Ausschalter ….. führt mitunter ganz gewaltig auf den Holzweg.

Was mich positiv überrascht hat, ist der Stromverbrauch meiner (Uralt)Waschmaschine. Ist ein Toplader mit eher kleiner Trommel, was für mich absolut ausreicht. Ich hatte mir die Maschine vor ein paar Monaten gebraucht gekauft, die war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt, weil ich für eine Neue kein Geld hatte.
Jetzt stellt sich raus, dass die pro 40°-Waschgang nur 0,5 KWh an Strom verbraucht.
Entsprechende Tabellen im Netz zeigen, dass aktuelle Maschinen etwa im gleichen Bereich liegen, oft sogar etwas höher (wobei ich mich da schon frage, warum heutige Maschinen nicht deutlich weniger verbrauchen?).
Wenn ich dabei berücksichtige, dass ich meine Maschine bis zum Ende ihrer Lebenszeit benutzen werde, dann ist der Gesamtenergieverbrauch inkl. Produktion und Entsorgung sicherlich absolut vertretbar.
Im Vergleich dazu möchte ich gar nicht wissen, was das MEHR an Elektronik in aktuellen Maschinen, in der Produktion, zusätzlich an Energie verschlingt.
Man sieht also daran, das NEU nicht IMMER etwas BESSERES ist (wenn auch meistens).

Also … Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Es grüßt,
das Smamap

Vertrauen is gut, Kontrolle besser

Hab mir jetzt ein Stromverbrauchs-Messgerät angeschafft.

Schon erstaunlich, was man damit rausbringt.

Hier nur mal die ersten Erfahrungen:

  • Das Radio verbraucht im ausgeschalteten Zustand 2,5 Watt
  • Die Funksteckdosen verbrauchen ausgeschaltet 0,8 Watt
  • Der Standard-PC inkl. Bildschirm verbraucht im Betrieb 100 Watt
  • Der Bildschirm alleine verbraucht 30 Watt
  • Mein alter Röhren-TV verbraucht 55 Watt

Nur mal als Bsp.: Das vermeintlich ausgeschaltete Radio verbrauchte bisher im Jahr ca. 20 KWh, ohne dass ich auch nur irgendwas davon hatte.

Man kann jetzt sagen, dass das nicht viel ist. Stimmt. Nicht für einen alleine. Nimmt man mal an, dass 10% aller Menschen in Deutschland ein solches Gerät ihr Eigen nennen, dann wären das schon 160 Mio. KWh im Jahr.

Also 160.000.000 KWh. Nur alleine dadurch, dass irgendwelche Radios, dann, wenn sie nicht benötigt werden, nicht vom Stromnetz getrennt sind.

Mal abgesehen davon, dass das (ausgehend von 25 Cent pro KWh) 40.000.000 Euro sind, die für NICHTS ausgegeben werden, ist die Umweltbelastung sicher erheblich.

Und davon, was ansonsten noch alles „durch´s Ofenrohr ins Gebirge geblasen“ wird, ist hier noch nicht mal die Rede.
Nehmen wir nur mal an, jeder würde seinen PC-Bildschirm, täglich, dann, wenn er nicht benötigt wird, 2 Std. ausschalten. Nur den Bildschirm alleine, und nur zwei Stunden lang. Dann wären das bei obiger Rechnung weitere rund 160 Millionen KWh.

usw usw usw

Ich werde weiter berichten, was ich messtechnisch so feststelle ……

Es grüßt,
das Smamap

Die ersten Schritte mit der Himbeere

Dem Thema Raspberry Pi hatte ich mich eigentlich deswegen zugewandt, weil er wunderbar einfach konzipiert ist, und im Stromverbrauch unschlagbar.

5 Watt im Vergleich zu den 100 Watt eines PC, sind dann doch etwas anderes (Testberichte von Anwendern im Netz berichten gar von nur wenig mehr als 2 Watt).

Ich hab ihn mir nach Studium etlicher Berichte im Netz zugelegt, die darauf hinausliefen, dass man DAS, was die meisten von uns mit einem PC machen, auch damit erledigen kann. Die Meisten, die das Teil nutzen, tun dies zwar aus Gründen des Experimentierens oder Programmierens, aber man kann ihn auch als „Standard-PC“ nutzen.

Also eine Seite im Netz aufgerufen, wo man alles bekommt, was man dafür braucht (in meinem Fall den Einplatinen-PC und ein Kabel zum Bildschirm), die 39 € dafür mit PayPal gleich überwiesen, und 2 Tage später war es da.

Die Inbetriebnahme war denkbar einfach: Die Micro-SD-Karte aus meinem Handy mit dem Betriebssystem bespielt (also das, was im PC Windows macht), die Karte eingesteckt, das Verbindungskabel zum Bildschirm, eine vorhandene Tastatur und Maus, und das Ladenetzteil meines Handy für die Stromversorgung, und schwupp fuhr das Teil hoch.

Das, was am Bildschirm zu sehen war, sah fast wie Windows aus (ich geh ein anderes Mal noch genauer drauf ein, was da alles dabei ist, und wieviel verschiedene Betriebssysteme es gibt).

Ich hab mir das Ganze jetzt so angepasst, dass ich ins Netz komme, meine eMails abrufe, meinen Blog bearbeite, meine Korrespondenz und meine Tabellen bearbeiten kann, und sonst noch ein paar Kleinigkeiten. Für ganz bestimmte Dinge brauche ich meinen PC noch einmal in der Woche. Das war’s.

Am Schönsten ist die totale Lautlosigkeit und die Rasanz mit der er hochfährt (ca. 15 Sek.).

Mittlerweile habe ich mir noch ein Minigehäuse erworben, damit die Platine nicht einfach SO rumliegt, und ein separates Netzteil, damit ich nicht dauernd umstecken muss, wenn ich das Ladenetzteil für mein Smartphone benötige. Das hatte ich zu Beginn noch nicht mitbestellt, da ich erstmal sehen wollte, ob das Ganze auch das bringt, was ich mir erwartete.

Bisher bin ich voll zufrieden.

Es grüßt,
das Smamap