Fotos die 3.

Jüngst hatte ich HIER und HIER ein paar Eindrücke und Erläuterungen von mir gegeben, wie sich das Konzept der Fotos-App von Google für mich darstellt.

Nachdem ich die App jetzt etliche Tage in Benutzung hatte, kann ich feststellen, dass es, für mich zumindest, absolut erholsam ist, sich keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, WO sich ein Foto befindet, das ich mit einem mobilen Gerät geschossen habe, denn es befindet sich IMMER in der Cloud, also quasi auf der Internet-Festplatte.

Und weil dem so ist, habe ich mit JEDEM Gerät, mit dem ich über mein Google-Konto angemeldet bin, Zugriff auf dieselben Fotos.

Praxisbeispiel aus dem privaten Bereich:
Ich benötige ein Gewürz eines bestimmten Herstellers, mache zuhause mit dem Tablet ein Foto von der alten Packung und im Supermarkt öffne ich dann die Fotos-App auf dem Smartphone und habe jenes Bild zur Auswahl zur Verfügung. Obwohl ich das Foto mit diesem Gerät gar nicht gemacht hatte.

Genau das Gleiche könnte ich mit einer Rechnung veranstalten, mit einem Zubehörteil oder mit einer Arznei.

Das Ganze vereinfacht sich damit, nachdem irgendwelche Überspielereien, von einem Gerät auf das andere, schlicht entfallen.

Zwar gibt es da ein paar Unwägbarkeiten, von denen ich in meinem letzten Beitrag zum Thema berichtete, aber mal unabhängig davon, ob diese Punkte an meiner Wenigkeit liegen oder am Konzept der Fotos-App, so kann man mit diesen wohl leben.

Und wer kein Problem damit hat, dass seine Fotos auf einem Google-Server, irgendwo im Ausland liegen, der hat mit der App, so finde ich, eine sehr brauchbare Lösung für ein zentrales Fotoalbum.

Ich, für meinen Teil, habe der App die Berechtigung zur Standortermittlung in den App-Einstellungen entzogen, so dass sie dies weder über GPS noch über Netzdienste tut, habe darüber hinaus mein GPS ohnehin meistens aus, und werde DANN, wenn zentrale, umfassende Clouddienste endlich auch in D angeboten werden (die ersten Schritte dazu sind ja bereits gemacht), auch dorthin wechseln – denn die Datenschutzbestimmungen in D sind halt doch eine „klitzekleines Bischen“ anders, als an einem Serverstandort, der sich irgendwo auf einem Inselstaat befindet.

Was mir bleibt, ist, die Sache mit den Alben zu durchblicken, die die Fotos-Cloud-Lösung von Google anbietet. Das werde ich dann auch noch schaffen – sei es zeitlich oder energetisch.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das etwas andere WhatsApp

Verschiedentlich hatte ich ja schon darüber berichtet, dass und wie ich es mir eingerichtet hatte, unterwegs ein Hosentaschen-Smartphone zu haben, und nur dann das Tablet mitzunehmen, wenn es rein organisatorisch auch passt; in dem Zusammenhang war das Einzige, was sich da noch etwas spreizte, das Whatsapp.

Bekanntlich war es ja mittlerweile so, dass ich auf Tablet und Smartphone unter derselben Nummer erreichbar war, dank einer „Multicard“ seitens meines Providers. Dabei musste man allerdings einstellen, welches der beiden Geräte SMS und MMS erhalten würde, denn beide gleichzeitig, das geht nun mal nicht.

Dies störte mich allerdings nicht, denn ohnehin ist WhatsApp das Nachrichtenmittel der Wahl. Jedoch ist WhatsApp immer an EIN Gerät gekoppelt. Meldet man WhatsApp von einem anderen Gerät aus an, wenn auch mit derselben Mobilnummer, dann kommen die Nachrichten dort an.

Als ich das feststellte, wollte ich mich schon ärgern (was allerdings auch nichts genutzt hätte), und fiel dann, eher zufällig, über „WhatsTablet„.

Es handelt sich dabei um eine App, die (fast) genauso wie WhatsApp aussieht, allerdings nicht von Facebook geschrieben. Als Entwickler firmiert ein Jonas Becker in Aachen.

Hat man das Teil über den PlayStore auf dem Tablet installiert und startet es das erste Mal, so erscheint ein QR-Code, den man mit dem Smartphone einscannt, und schon laufen die beiden Anwendungen im Gleichschritt. Man erhält ab sofort alles auf beiden Geräten: Auf dem Smartphone mit WhatsApp und auf dem Tablet mit Whatstablet. Hat man die beiden Geräte nebeneinander liegen, dann kommt bei Eingang einer Nachricht, auf beiden Geräten das akustische Eingangssignal. Schreiben geht natürlich AUCH auf beiden Geräten, und beide Apps sind dann auch immer auf dem gleichen Stand, sprich synchronisiert.

Das Einscannen des QR-Codes passiert innerhalb von WhatsApp. Man braucht also keine extra Scann-App dazu.

Basis für diese Doppelfunktion ist das sog. „WhatsApp Web“, eine offizielle Sache von WhatsApp, mit dem die Möglichkeit gegeben werden sollte, Nachrichten auch auf dem PC zu empfangen/schreiben.

Diese Funktion wurde von og Entwickler in WhatsTablet eingebaut.

Und ich muss sagen, so von kleinen Ausreissern abgesehen, funktioniert das Ganze einwandfrei. Es ist total erholsam, notwendige Kontakte auch unterwegs halten zu können, und nicht desöfteren, wenn man nach Hause zurückkehrt, feststellen zu müssen, dass etwas an einem vorbeigegangen ist, weil man unterwegs kein WhatsApp hatte.

Bestes Bsp war jenes, als der Chef im Rahmen meiner Nebenbeschäftigung, mich zu erreichen versuchte, weil er mich dringend für eine Erledigung gebraucht hätte. Wie ich das dann spätnachmittags mitbekam, wer das Ganze natürlich schon rum um’s Eck.

Absolut erholsam ist auch der Platz, den man in der App hat (natürlich auch der Größe eines Tablets geschuldet) ….

WhatApp

Ein enormer Größenunterschied. Eine absolute Wohltat in der Bedienung

…. wenn man dann noch die Spalte mit den WhatsApp-Kontakten auf der linken Seite einklappt, dann kann man sich vor lauter Platz nicht mehr retten 😉

Wenn man einen Nachteil finden will, dann findet man natürlich immer einen. In dem Fall könnte das sein, dass für das Funktionieren der Doppelschiene, die Voraussetzung gegeben sein muss, dass das Smartphone Zugang ins Netz hat. Gemeint ist eigentlich, dass WhatsApp Verbindung haben muss zum WhatsApp-Server. Ob jetzt über WLAN oder die mobile Datenverbindung, ist einerlei. Hintergrund ist, dass sich WhatsTablet quasi mit WhatsApp synchronisieren muss, was nicht funktioniert, wenn zu Letzterem keine Verbindung möglich ist. Dass das SO gestaltet ist, liegt an WhatsApp (der Hersteller lässt das nicht anders zu, so dass WhatsTablet da keine andere Wahl hat, als zwingend sicher zu stellen, dass Verbindung zum Smartphone besteht).

Wenn also das Smartphone ausgeschalten wird oder der Akku plötzlich leer ist, dann hat auch WhatsTablet erstmal Pause.

Was zwangsläufig auch Thema ist, ist die Tatsache, dass bei neuen Funktion in WhatsApp, diese nicht augenblicklich auch in WhatsTablet vorhanden sein können. Es dauert eben seine Zeit, bis das ein oder andere vom Entwickler umgesetzt werden kann.

In seltenen Fällen passierte es mir, dass die App plötzlich schloss und neu gestartet werden musste. Der Entwickler, zu dem ich Kontakt aufnahm, kannte den Effekt, es war aber bisher nicht möglich gewesen, die Ursache zu ergründen. Wobei an dieser Stelle gleich dazu gesagt werden muss, dass der Support 1A ist. Auf meine anfänglichen Fragen erhielt ich immer zügig Antwort.

Fazit: Eine tolle App, mit vielen Vorteilen und ohne für mich ersichtliche Nachteile.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Meine Fotos organisieren

Fotos organisieren war für mich immer schon eine unlösbare Aufgabe. Deshalb dachte ich bisher, dass es das auch bleiben würde.

Wie es dazu kam?
Früher, als es noch keine Fotos vom Handy gab oder als es sie dann gab, aber noch nicht von so sonderlicher Qualität, da spielte sich das immer SO ab:
Ich fotographierte mit der kleinen Digitalcamera, und wenn deren Speicher voll war, wurde die per USB-Kabel an den PC gestöpselt und die Fotos auf den PC verschoben. Fotos organisieren – die Zeit, die gab es meist nicht.

Und so waren dann irgendwann einmal unzählige Ordner auf dem PC vorhanden, namens „FotosXYZ“, wobei XYZ eine Nummerierung war oder ein Datum oder ein Begriff.

Die Zeit reichte meist nur zum Überspielen der Fotos. Alles andere blieb auf der Strecke.

Soweit zur Vergangenheit.

Mittlerweile ist es so, dass alles das, was es datenmäßig zu tun gibt, über das Tablet läuft (bei mir zumindest). Der PC fristet ein Notfall-Dasein.

Dh also, alles was so läuft bzgl. Kommunikation und auch bzgl. Fotos, findet ausschließlich über EIN Gerät statt.

Und jetzt ist etwas außergewöhnliches passiert:
Ich habe mich, infolge eines gelesenen Artikels, mit Googles‘ App „Fotos“ beschäftigt.

Jene, die meinen Blog verfolgen, wissen, dass ich kein großer Freund von Google bin. Warum, das habe ich schon verschiedentlich formuliert und muss ich nicht wiederholen.

Was ich so las, von dieser App „Fotos“, schien allerdings eine Lösung für mein Problem „Fotos organisieren“ sein zu können. Die App würde nämlich, so hieß es, alle Fotos, die von der Tablet-Camera gemacht werden (und auch alle anderen Fotos), aufgreifen, sie in die Google-Cloud abspeichern (also per Datenleitung auf einen Google-Server verschieben), und dort wären die Fotos dann eben.

Die Fotos-App diente quasi nur als Wiedergabemedium, sprich würde mir anzeigen, welche Fotos sich dort in der Cloud, also auf dem Server, befinden.

Ein typischer Vorgang wäre also zB der, dass, in WhatsApp, ein Foto gemacht wird. Selbiges wird auf demselben Gerät an jemanden geschickt (heut heißt das „geteilt“), und gleichzeitig noch von der Fotos-App in die Google-Cloud verschoben. Alles auf einmal und über ein und dasselbe Gerät.

OHNE den lästigen/unnötigen Zeitaufwand von früher. Kein lästiges Rumstöpseln, Übertragen etc.

Und so überlegte ich, was denn dagegen spräche, mir dies zunutze zu machen?

Meine Fotos wären auf Google-Servern …. hmmmm
Ich hätte keine Kontrolle darüber, was damit passiert …. hmmmm
Allerdings, was spräche dagegen, wenn Google weiß, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einem Volksfest war (hab ja Fotos dazu gemacht)? Was spräche dagegen, wenn Google weiß, was ich dort gegessen habe. Was spräche dagegen, wenn Google weiß, wann meine Arzttermine sind (hab ein Foto der Terminliste gemacht)? Usw usf etc etc.

Sollte Google tatsächlich meine Fotos organisieren UND auswerten, kämen dabei Dinge heraus, die ohnehin bekannt sind. Und solange ich nicht meine Rechnungen und Zahlungen per Foto zur Verfügung stelle, sehe ich kein Problem.
Zumal mein GPS normalerweise ausgeschalten ist, es also in vielen Fällen schwerlich nachzuvollziehen wäre, WO ich war.

Also die Fotos-App wieder aktiviert (dämmerte seit einem Jahr ‚deaktivert‘ vor sich hin), und mal zu experimentieren begonnen.

Fotos organisieren

Um nachvollziehen zu können, was da so genau passiert, braucht es gleichzeitig noch die App „Google Drive“. Das ist nichts anderes als die Software, mit der man den Inhalt besagter Cloud auf dem Google-Server einsehen kann. Also auch die wieder aktiviert.

Und es funktioniert wunderbar:
Ein mit der Camera App gemachtes Foto wird von „Fotos“ automatisch in die Cloud verschoben. Sieht man mit „Google Drive“ nach, so befindet sich das Foto dort. Mit „Fotos“ sehe ich alle meine Fotos, auch wenn sie physisch irgenwo auf der Welt auf einem Server liegen.
Selbstverständlich ist das Ganze so eingerichtet, dass diese Übertragung in die Cloud nur dann stattfindet, wenn WLAN vorhanden ist (was man natürlich auch anders einstellen kann).

Für die eigene Vorstellung: Die „Cloud“ (=Datenwolke), ist nichts anderes als ein Speicherplatz auf einem Server (also so etwas wie eine externe Festplatte). Und „Fotos“ ist nichts anderes als eine Software, mit der ich Zugriff auf meine Fotos habe. Geregelt wird das alles über mein Google-Konto. (Fast) Jeder mit einem Android-Smartphone hat ein solches Konto (Benutzername = <abcxyz>@gmail.com und zugehöriges Passwort). Über dieses Konto wird der Zugriff gesteuert, und sichergestellt, dass auch nur der Eigentümer des Kontos Zugriff hat.

Ganz grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob man mit einem Server verbunden ist, der im eigenen Keller steht (Datenleitung ca. 10 m) oder mit einem Server, der 20.000 KM weit weg steht. Das Internet ist im Prinzip nichts anderes als eine sehr lange Leitung (positiv gemeint). Nachdem sich sehr viele diese Leitung teilen, braucht es natürlich Software und Zugriffskonten/-rechte, um alles korrekt ablaufen zu lassen.

Wenn ich dann mal eine Weile mit diesem Fotos-System zugange war, wird es noch einen Beitrag geben, mit meinen Erfahrungen. Denn Fotos organisieren ist ja nicht nur hochladen in die Cloud. Damit allein ist es ja nicht getan. Angeblich hilft „Fotos“ hierbei aber auch.

Bis dahin ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Ersatz des Ersatz

Der zentrale Mittelpunkt meines digitalen Lebens ist seit knapp 1 1/2 Jahren mein Tablet; es wurde der Ersatz für so Vieles (PC, TV, Telefon, Smartphone). Schon desöfteren hatte ich darüber HIER berichtet.

Ersatz

Das Einzige, was es ev. zu meckern gäbe, ist die Größe eines solchen Tablets, denn es hat immerhin eine Bildschirmdiagonale von 25 cm.

„Zu meckern“ nicht im Sinne von Schwachpunkt oder Mangel oder so; seine herausragende Eigenschaft, nämlich die Größe, die es so einfach macht, Vieles eben auch einfach zu handhaben, die macht es gleichzeitig unmöglich, es einfach mal so eben in die Hosentasche zu schieben …. is einfach nicht! 

Bei manchen Gelegenheiten kann man es schon mitnehmen, das Tablet. Etwa ins Cafe oder aber, wenn man weiß, ich mache eine Tour und hab meinen Rucksack dabei.

Für andere Gelegenheit (man möchte erreichbar bleiben oder für den Notfall selber jemand erreichen können), wünscht man sich doch manchmal ein Hosentaschengerät …. rein in die Hosentasche und gut is. Man hätte es immer bei sich, und doch immer beide Hände frei. Also ein Ersatz für den Ersatz.

Einen Kompromiss aus beidem gibt es nicht. Gleichzeitig groß, um alles in guter Sichtgröße vor sich zu haben (zB die Straßenkarte oder das Buch oder die Excel-Tabelle), und doch auch wieder klein genug, um es in die Tasche stecken zu können …. BEIDES geht eben nicht.

Bisher hatte ich für letzteren Zweck ein uraltes 0815 Handy. Jedoch mal eben übers Netz eine Telefonnummer suchen, eine WhatsApp-Nachricht erhalten oder was in den Mails nachsehen – vergiß es !!!!

Und deswegen hab ich mir jetzt ein 0816 Smartphone besorgt. Für einen Apel und ein Ei, sprich 30€ – ibäh machts möglich.

Ersatz
Ein gebrauchtes Teil, nicht grade der Brüller in Sachen Geschmeidigkeit und Schnelligkeit, aber immerhin. Gut 10 cm Bildschirmdiagnole, also absolut passend für die Hosentasche.

Der Akku ist nicht mehr der Beste, GPS …. vorhanden, aber nicht nutzbar, und es benötigt immer eine Android-Gedächtnisminute, bis es in die Hufe kommt. ABER …. für unterwegs, wenn das Tablet lieber zuhause bleiben sollte, eine einwandfreie Lösung.

Gleich mal eine neue Display-Folie besorgt (die alte war dann doch eher unansehnlich; die Display-Oberfläche dafür aber ohne Kratzer), den irgendwo noch vorhandenen externen Akku-Pack wieder hervorgeholt, und es hatte (fast) alles, was es brauchte.

Die Einsatzzeiten werden sich zwischen Tablet und Smartphone wohl so im Verhältnis 9:1 aufteilen. Die Vorstellung diesen Blogbeitrag auf dem Smartphone zu schreiben …. da führt kein Weg hin. Aber unterwegs auf eine WhatsApp-Nachricht der Firma zu antworten, das sollte auch dann möglich sein, wenn man grade bei Freunden am Rasenmähen ist.

Ich hatte mich lange dagegen gesträubt, das Uralt-Handy in den Ruhestand zu verabschieden. Jedoch geht es heute für so Manches ohne eine Datenverbindung ins Internet nicht mehr.

ABER EINES bleibt bestehen …. bei manchen Gelegenheiten bleibt BEIDES zuhause. Menschen, die mit Freunden essen gehen, und dabei andauernd mit ihrem Mobilgerät zu tun haben, sind ein absolutes NO-GO.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Post machts möglich

Mal wieder einen dicken Hals bekommen; diesmal war es die Post.

Nun gut, der Fairness halber muss ich sagen, dass die Firma, über die ich bei ebay eine Tablet-Tasche bestellt hatte, dann eine Tasche schickte, die sehr viel kleiner war, als abgebildet. Maßangaben hatten gefehlt, also hatte ich mich am Foto orientiert …. Mist.

Also die Firma angeschrieben …. ich könne es zurückschicken hieß es.

Toll!

Also jene Pluster-Plastik-Tasche, wie man sie von Mode-Sachen her kennt, die zugeschickt werden, wieder mit Paketklebeband verschlossen und zur Postagentur gebracht.

Dort hat man mich als Erstes darüber aufgeklärt, dass ich mit solchen Taschen nicht verschicken könne. Ja aber ich hätte es doch genau SO bekommen, meinte ich. Ja ja, schon, aber SO dürfen nur Firmenkunden der Post verschicken. ICH dürfe das nicht.

Aber, meinte der Postmensch, er würde mal alle verfügbaren Augen zudrücken, und das Ganze trotzdem annehmen.

Puuuhhhh! Nochmal Glück gehabt.

Und dann sagte er mir, was es kosten würde. Ich meinte noch so nebenhin, dass ich es wohl besser als Einschreiben-Einwurf schicken sollte, denn da es nicht gepasst hätte, würde ja nur noch fehlen, dass es verloren ginge.
Irgendwie hatte ich im Kopf, dass ein Standard-Einschreiben-Einwurf 3€ kostet.

Als er dann meinte, das macht knapp 6€, da schaute ich ihn erstmal nur verdaddert an. Ja ja, sagte er, die Sendung an sich 2,90€ und dann noch das Einschreiben dazu.

Irgendwie war ich bedient.

Ware gekauft für 5,86€ – hat nicht gepasst – Rücksendung kostet mehr als das Ganze wert ist.

Letztlich habe ich es dann für 2,90€ als Brief auf den Weg gebracht. Mal sehen, ob es ankommt.

Wenn man es sich so überlegt …. es kostet 3€ (das waren mal 6 DM), damit der Postbote eine Unterschrift auf ein Formular setzt, dass er die Sendung eingeworfen hat. Aber vll macht er das ja mittlerweile auf jenem Display, wie man es von den Paketboten kennt.

Super, das alles.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Homescreen, Oberfläche und Symbolpakete

Wie gewohnt, berichte ich, was sich so tut auf meinem Android-Tablet, hinsichtlich dessen, wie ich mir das Ganze einrichte bzw. Probleme beseitige; heute geht es um meinen Homescreen, die Benutzer Oberfläche und Symbolpakete.

Der Homescreen ist das, was man normalerweise sieht, wenn man sein Smartphone/Tablet einschaltet und sich angemeldet hat.

Kann also z.B. SO aussehen  (wie bei mir) …

Homescreen

Gut, das ist jetzt nicht mein eigentlicher Homescreen, aber soll ja auch nicht zu viel verraten, von dem, was nur mich was angeht.

Das Aussehen des Homescreen (auf dem PC würde man „Desktop“ sagen), ist primär dadurch gegeben, was man als sog. Standard-Launcher verwendet (zu deutsch: Starter). Das ist schlicht die Oberfläche über die die Apps gestartet werden. Android bringt da von Haus aus einen Launcher mit, den wohl die Meisten nutzen, der aber ev. nicht jedermans Geschmack ist.

Nachdem das Teil nichts anderes ist, als eine App, kann man natürlich auch einen anderen Launcher installieren/verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Nova-Launcher. Den verwende ich und den sieht man oben auch.

Ich hatte mich dafür entschieden, weil er ein paar Dinge hat bzw. macht, die ich im ursprünglichen Launcher nicht (mehr) zur Verfügung hatte.

In dem Zusammenhang wurde mir auch klar, dass ich auf meinem Tablet sog. Symbolpakete installieren kann. Das ist nichts anderes als eine Sammlung von Icons, also jenen kleinen, stilisierten Knöpfen, über die man die Apps aufruft (im Bild also zb der Knopf mit dem Männchen im roten Kreis für die Kontakte-App).

Ich kann den Verknüpfungen für die Apps auf meinem Homescreen die Icons zuweisen, die ich da gerne hätte. Für mich sind kreisrunde Icons die elegantere Wahl, und so habe ich das Paket FLIX aus dem Play-Store installiert (das gab´s zu dem Zeitpunkt grademal für lau), das eben solche Icons enthält (dabei habe ich gelernt, dass das jene Art ist, wie sie auf den Pixel-Smartphones von Google verwendet wird, und scheinbar der letzte Schrei sei; was mir allerdings eher einerlei ist).

Ich hab´s gerne flexibel und nach meinem Geschmack. Und nachdem ich beim Standard-Launcher die Icons nicht ändern konnte (zumindest fand ich keine Möglichkeit), und über den Nova-Launcher das sehr einfach geht, ein Grund mehr diesen Launcher zu nutzen. Mal ganz abgesehen von den diversen anderen Möglichkeiten, die ich dadurch nutzen kann.

Was mich immer sehr gestört hat, war die Tatsache, dass auf dem ursprünglichen Homescreen sich dieser immer verkleinerte, wenn es darum ging, ein Icon zu verschieben. Dadurch kam ein Icon bei mir oft nicht dort zu liegen, wo ich es haben wollte. Bei Nova, wenn man so ein Icon länger „drückt“, um es eben zu verschieben, bleibt der Homescreen ziemlich unverändert, und ich kann die Position bequem anpassen.

Was mich außerdem zunehmend nervte, hab ich HIER schonmal beschrieben. Es ging darum, dass im Standard unter dem aktuellen Android „Nougat“ die Ordner auf dem Homescreen sich nicht mehr automatisch schließen. Nova hat diesen Manko beseitigt.

Sicherlich gäbe es noch so Einiges, womit man die Homescreen-Oberfläche „verbessern“ könnte. Jedoch bin ich ebenso der Ansicht, man sollte seine Smartphone-/Tablet-Installation möglichst schlank halten. Also sich auf das beschränken was nötig ist. Oder zumindest einen relativ engen Rahmen nicht verlassen. Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern, warum einem der Arbeitsspeicher niemals ausreicht.
Freunde reiben sich auch immer verwundert die Augen, wenn sie feststellen, dass da Unmengen Fotos auf dem eigenen Gerät rumschwirren, und das Teil immer langsamer und voller wird. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man ständig dieses und jenes „mal eben“ installiert.

„Schlank hält flott“ gilt nicht nur für das eigene Körpergewicht.

Aus diesem Grund habe ich seit kurzem auch die App „Trackbook“ in Verwendung. Ein äußerst schlanker Bewegungsrekorder, der mir per GPS/Kartenmaterial zeigt/aufzeichnet, wie weit ich laufe. Das Teil tut das (bisher) äußerst genau und problemlos, und nimmt dabei ca. 4,5 MB Speicher in Anspruch, also 1/20 von dem, was die bisherige Software dafür verbraten hatte …. aber das ist ev. ein Thema, auf das ich ein andermal eingehe ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Tablet verschenken??? Oder, was sollte mit einem Geschenk verbunden sein?

Diese Frage stelle ich mir im Moment, ob ich mein Tablet verschenken soll.

Tablet verschenken

Mein Tablet

Noch habe ich die Frage für mich nicht beantwortet. Und wenn überhaupt, dann ja auch noch nicht gleich, denn ich muss das Teil ja erstmal noch fertig abbezahlen. Den Ratenkredit eben. Das dauert ja noch ein paar Monate.

Also …. warum sollte ich das tun, mein Tablet verschenken?

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, mit wenig im Leben auszukommen. Teilweise auch notgedrungen, weil ich eben nicht mehr habe, als ich habe.

Andererseits hat mir das auch den Blick geöffnet, dafür, was es braucht, was überflüssig ist, und wie ein zufriedenes Leben aussehen könnte. Und genau DA wollte ich ja eigentlich immer hin.

Und gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass mir geholfen wird (auch wenn ich um diese Hilfe fortwährend kämpfen muss, gegen die Bürokratien, die sie mir am Liebsten so weit als möglich zusammenstreichen würden).

Wie auch immer …. ich habe ab und an das Ansinnen, anderen etwas zurück zu geben. Also der Gemeinschaft.

Und wenn mein Tablet …. so ziemlich das Einzige, was ich mir gönne …. dann abbezahlt ist, dann kann ich dieses Tablet verschenken. Einfach so. Und für mich mit einem neuen Tablet wieder ebenso verfahren, wie mit dem Bisherigen …. auf Raten erwerben, abbezahlen, verschenken ….

NUR – wie soll ich das dann machen? Einfach dem Erstbesten geben, der mir begegnet? Wohl eher nicht. Es sollte dann schon jemand sein, der sich in ähnlicher Lage befindet wie ich. Denn warum sollte ich jemandem etwas schenken, der eh alles hat, und ev. noch dazu sich einen feuchten Kehrricht darum schert, wie es anderen geht.

Und dann sollte das Teil ja auch in gute Hände kommen. Und auch sinnvoll Verwendung finden. Sinn hatte es für mich gemacht, weil es mich dazu in die Lage versetzt hat, Kontakte aufrecht zu erhalten, Gerätschaften abzuschaffen (Fernseher, Telefon, PC …. all das läuft bei mir über´s Tablet) und jede Menge Strom und Anschaffungs-/Instandhaltungskosten zu sparen (auch im Sinne der Umwelt).

Ich finde, so ein Gerät sollte in Hände kommen, die gleichgesinnt sind. Andererseits möchte ich niemand vorschreiben, wie er zu leben hat.

Also alles gar nicht so einfach. Und ich gehöre nunmal nicht zu den Menschen die sagen „mir doch egal“. Und wenn einem die Dinge eben nicht egal sind, dann ist es meist gar nicht so einfach, sie zu bewältigen. Andererseits hat man für die Dinge um einen herum, ja auch Verantwortung (sollte man zumindest). Und es hatte zu Anfang auch keiner gesagt, dass alles immer einfach sein wird.

Folglich wird es eben so laufen, wie es meist bei mir läuft: Geduld haben, und sehen, was kommt. Oft regelt sich so Manches weitgehend von selbst.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Nougat – der etwas andere Brotaufstrich

Wer „Nougat“ liest, denkt wohl meist an jenen dunkelbraunen Brotaufstrich.

Die alternative Bedeutung jenseits eines Brotaufstrichs ist die des Android-Betriebssystem, welches auf mobilen Endgeräten läuft.

Der Hersteller von Android, also Google, vergibt für die verschiedenen Versionen Namen von Süssigkeiten, also z.B. Marshmallow oder eben Nougat.

Vor ca. 4 Wochen kam jenes Update auch auf meinem Samsung Galaxy S2 Tablet an. Also rund 1/2 Jahr nach der Veröffentlichung durch Google. Wie schon berichtet, brauchen die diversen Endgerätehersteller immer eine Weile, bis sie die neuen Android-Versionen auf die Geräte angepasst haben, weil jeder Hersteller eine Android-Version mit „Extras“ ausstatten kann, und diese „Extras“ in jeder neuen Version berücksichtigen muss.

Nun – meine Erfahrungen mit Nougat sind bisher eher positiv. Ich hatte das ja schon in einem anderen Beitrag kurz angerissen, dass mich die Möglichkeit fasziniert, dass sich 2 Apps den Bildschirm teilen.

Wie in jenem Beitrag schon angeführt, gibt es genügend Inhalte im Web, die die Neuerungen beschreiben, weshalb ich das hier nicht im Einzelnen wiederholen muss.

Also mal die Dinge aus persönlicher Sicht:

  • Ich finde, das Einstellungsmenü von Android ist sehr viel übersichtlicher geworden. Zuerst hatte ich nichts mehr gefunden, schlicht deswegen, weil ich mich an das alte Menü aus Android6 gewohnt hatte, und trotz seiner Unübersichtlichkeit auswendig wusste, wo ich die wichtigsten Sachen finden würde.
    Jetzt hat das Menü logische Struktur bekommen, und viele Dinge findet man auf Anhieb, v.a. wegen der Zusatzangaben unter jedem Menüpunkt.

    Brotaufstrich

    Das Menü von Android 7, alias Nougat

  • Was mir spontan negativ auffiel, war die jetzt kleinere Schrift der Benachrichtigungen, die sich nicht ändern lässt (zumindest habe ich im Netz nur diese Auskunft gefunden).
  • Die Teilbarkeit des Bildschirm erwähnte ich schon. Enorm hilfreich, wenn es darum geht, Informationen aus einer App/Dokument, in einer anderen App/Dokument zu verwenden. Wenn ich also z.B. die Inhalte einer Excel-Tabelle benötige, um diese in einer Mail wiederzugeben, so war das bisher immer ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Apps. Mit dem neuen Brotaufstrich habe ich beides gleichzeitig am Bildschirm.
  • Was sich bei mir eingestellt hat (leider), ist, dass die Bandbreite meiner WLAN-Verbindung, unter Nougat, sehr viel geringer ausfällt. Die bisherigen reichlich 190 Mbit haben sich auf ca. 120 Mbit verringert. Woher das kommt, warum und wieso, kann ich bisher nicht erklären. Es gibt keinerlei Informationen dazu im Netz. Das könnte entweder ev. damit zu tun haben, dass es nix mit Nougat zu tun hat (obwohl das die einzige Veränderung ist, die zu dem Zeitpunkt stattfand) oder es könnte damit zu tun haben, dass dies ein spezieller Effekt auf meinem Tablet-Typ ist.
    Zudem ist es eher wahrscheinlich, dass nur extrem wenige Anwender einen vorher/nachher Vergleich zur Verfügung haben.
    Wobei natürlich 120 Mbit auch immer noch weit jenseits von „wenig“ ist.
  • Spontan funktionierte der Google-PlayStore nicht mehr nach dem Update. Die Suche fand schlicht nichts mehr (wenn ich mich richtig erinnere). Der Such-Kringel kringelte sich zu tode. Ein Geräte-Neustart am nächsten Morgen brachte dies allerdings wieder in´s Lot.
  • Was mich anfangs nicht störte, dann aber doch immer mehr, war die Tatsache, dass sich Ordner auf dem Homescreen nicht autom. schlossen, wenn ich daraus eine App aufrief und sie zuletzt wieder beendete.
    So sehr es logisch war, dass ich nach App-Ende wieder dort ankam, von wo ich ausging, nämlich im Ordner, so sehr störte es eben doch, dass ich dann immer noch erst den Ordner schließen musste, bevor ich mich der nächsten Aufgabe zuwenden konnte.
    Lösung: Ich ersetzte den Standard-Launcher durch den sehr weit verbreiteten und akzeptierten Nova-Launcher. DER kann das.
Man könnte nun den Eindruck gewinnen, dass ich vom neuen Brotaufstrich nicht allzuviel halte, weil die Anzahl der negativen Punkte, in der obigen Auflistung, überwiegt.
Jedoch sind die neg. Punkte eher unwesentlich bzw. leicht zu beseitigen. Oder aber aktzeptabel.

Rundherum finde ich Nougat nämlich gelungen. Was nicht wirklich verwundert, weil doch viele Dinge gemacht wurden, die entweder etwas Gutes weiterentwickelten oder dem Wunsch der Anwenderschaft entsprechen.

Was überdies noch verlautbarte, ist, dass künftige Versionen rascher kommen sollen, was den Zeitabstand zwischen Veröffentlichung seitens Google, und Veröffentlichung seitens Gerätehersteller angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Geräte auch noch die neuen Versionen bekommen.
Die Erfahrung lehrt ja, dass Modelle, die über ein bestimmtes Alter hinausgehen, keine Updates mehr erhalten. Und die Halbwertszeit wird dabei doch immer kürzer.

Was mich zum Thema zurückkehren lässt: Ein Brotaufstrich hat ja immer auch ein MHD.

Es grüßt,
das Smamap

Multicard – Ergänzung zum Tablet

Thema: Multicard

Wie Mitleser meines Blogs wissen, habe ich seit fast einem Jahr ein Samsung-Tablet im Einsatz.

Multicard

Es ersetzte für mich vielerlei auf einen Schlag: PC, Fernseher, Smartphone, Telefon, div. Musikwiedergabegeräte.

All diese Versprechungen hat es auch gehalten.

Was immer noch etwas „hinderlich“ war: Bei manchen Gelegenheiten möchte man nicht das große Tablet mit sich tragen, und nimmt so z.B. für die Gartenarbeit das kleine 0815-Handy mit, um erreichbar zu bleiben bzw. für den Notfall eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bei sich zu haben. Jedoch befindet sich die SIM-Karte zur Mobilfunk-Nummer natürlich im Tablet (ich hatte damals bewußt die Ausführung mit Telefonie gewählt).

Die SIM-Karte ständig von Gerät zu Gerät zu wechseln verbietet sich von selbst.

Kürzlich habe ich entdeckt, dass es von meinem Anbieter die Möglichkeit der Multicard gibt; sprich ich kann eine 2. SIM-Karte haben, die auf dieselbe Mobilfunk-Nummer anspricht.

Also die Option geordert, für 3 Euronen im Monat.

Leider muss dabei auch die ursprüngliche SIM-Card ersetzt werden, offenbar um das technisch zu realisieren, das 2 Karten gleichzeitig auf die Nummer ansprechen.

Für die ganze Aktion sind zwar nochmal 20 Euronen fällig, quasi als Einrichtungsgebühr, aber das war es mir wert. Zwischenzeitlich hatte ich nämlich die Anrufe/SMS immer umgeleitet auf eine andere Handy-Nummer (zu der ich die SIM-Karte in jenes Allerwelts-Handy gesteckt hatte), aber dieses ewige Umstellen war mir eines Tages zu nervig.

Jetzt ist es eben so, dass ich ziemlich oft mit dem Tablet unterwegs bin, und manchmal eben mit Stink-Normal-Handy, ohne Umstecken oder Umschalten.
Das Einzige was ich anfangs noch machen musste, war, per Code einwählen, auf welchem der beiden Geräte SMS bzw. MMS ankommen sollen (ideal wäre natürlich, dass auch das auf beide Geräte geht, aber das geht natürlich technischerseits nicht).

Die dritte Variante praktiziere ich auch desöfteren: Kein Tablet/Handy dabei haben, und nicht erreichbar sein. Jedoch als Schlaganfallpatient wähle ich das schon bewusst aus, wann meine Umgebung so gestaltet ist, dass Unerreichbarkeit kein Problem darstellt.

Es grüßt,
das Smamap

Magnetstecker für Micro-USB Anschluss

Für die Rubrik „Tips & Tricks“ im Bereich Smartphone etc., bin ich kürzlich auf ein kleines Teil gestoßen, das für mich viel Sinn macht, nämlich einen Magnetstecker für die kleinen USB-Anschlüsse.

Magnetstecker(man möge die unscharfen Aufnahmen nachsehen; sie wurden per Uralt-Cam gemacht)

Das Tolle daran ist der kleine Stecker-Adapter, der seit Kurzem im USB-Anschluss meines Tablets steckt ….

Magnetstecker(auch hier wieder unscharf; sich selbst aufnehmen kann das Tablet noch nicht 😉 )

Mal hochgerechnet auf 5 Jahre, hätte ich bisher das Netzteilkabel ca. 18.000 Mal an- bzw. abgesteckt. Jetzt sitzt der Adapter fix im USB-Anschluss, den ich für sonst nichts anderes benötige. Sprich 1 x angesteckt, und das war´s.

Bei Bedarf wird jetzt das magnetische Ladekabel ….

Magnetstecker(scharfe Bilder sind schon was anderes 😉 )

…. an den Adapter herangeführt, dockt sich dort magnetisch an, und der Ladevergang beginnt. Das Schöne an diesem Magnetstecker ist, dass es egal ist, wie herum man da andockt.

Es ist IMMER richtig.

D.h. also auch, dass dieses ständige „den Stecker falsch rum in der Hand haben“, ab sofort entfällt.

Ob die USB-Buchse am Tablet die ca. 18.000 Steckvorgänge ausgehalten hätte, weiß ich nicht, kann mir allerdings vorstellen, dass ein entsprechender Test bei Stiftung Warentest auf dem Prüfstand, ein negatives Ergebnis gebracht hätte.

Der Ladevorgang scheint mir mit dem neuen Kabel sogar schneller zu gehen. Ob das etwas mit dem „Support Fastcharge mode“ lt.Verpackung zu tun hat, weiß ich nicht.
Zudem ist das neue Kabel etwa 2 cm länger, als das original Samsung Kabel, was in meinem speziellen Fall ideal ist, weil diese 2 cm genau DEN Unterschied ausmachen, so dass die Entfernung „Steckdose-Tablet“ überbrückt werden kann, ohne dass das Kabel am Tabletende fast abgeknickt werden muss.

Die Kraft der Magnethalterung des Magnetsteckers ist auch hinreichend hoch, so dass der Magnetstecker kleinere Belastungen auch problemlos aushält. Andererseits gibt es das Thema auch nicht mehr, dass ich mit dem Tablet von dannen marschiere, und das angesteckte Ladekabel übersehe, was bisher dazu führte, dass ich, in letzter Konsequenz, mir das Ladekabel aus der Buchse riss. Jetzt ist es so, dass schlicht der Magnetstecker nachgibt und abfällt. Thema fertig.

Manche Dinge, die die Zubehörindustrie anbietet, machen echt Sinn.

Und das hier beschriebene Magnetstecker Teil gehört, für mich, definitiv dazu.

Ach ja …. die Kosten …. das Teil kostete mich bei ebay (inkl. Versand) knapp 12 €. Jetzt vll nicht grade günstig, jedoch unendlich günstig im Vergleich dazu, wenn ich irgendwann einmal die USB-Buchse in der Fachwerkstatt hätte austauschen lassen müssen.

Es grüßt,
das Smamap