Tablet, das Zaubergerät – ein Fazit

Nachdem ich das Tablet jetzt so einige Wochen habe, mal ein vorläufiges Fazit (Bilder folgen noch)

Und das fällt sehr überwiegend positiv aus.

Ich habe mit meinem Tablet fast alles ersetzt, was ich so habe:
Den PC, den TV, das Telefon, das Smartphone, das Radio, den eBookReader.

Nach jetzigem Stand habe ich damit meinen Stromverbrauch um ca. 10 KWh pro Monat, als über 100 KWh im Jahr, gesenkt.

Meine Erfahrungen im Einzelnen:

Es gibt bisher nichts, was ich bisher am PC gemacht hatte, was ich jetzt nicht am Tablet erledigen kann. Und meist noch sehr viel angenehmer, denn es passiert fast alles am Bildschirm mit Fingertip, wenn mehr zu schreiben ist, dann steht eine Bluetooth-Tastatur zur Verfügung. Ich dachte erst, dass Manches am Display wohl sehr klein sein würde, also z.B. irgendwelche Eingabefelder die man antippen muss, aber zum einen erwies sich die Treffgenauigkeit meiner Finger als doch wesentlich besser, als vermutet. Und zum anderen kann man ja fast alle Inhalt per Fingerzoom aufziehen. Dabei tippt man mit 2 Fingern auf das Display und zieht diese auseinander.
Die Empfindlichkeit des Samsung-Displays ist dabei äußerst wohltuend.

TV erledige ich auch alles am Tablet. Ein 25 cm großes Display (Diagonale) ist jetzt zwar nicht grad üppig, jedoch ist die Auflösung sehr gut, und normalerweise sitzt man sehr nahe am Bildschirm, was die Dinge enorm gut erkennen lässt. Ich habe jetzt etliche Spiele der Eishockey-WM mir angesehen, und wer weiß, wie klein so ein Puck sein kann, der weiß was ich meine. Ich benötige zwar zum exakten Sehen im Nahbereich eine Brille, aber mit dieser habe ich alles enorm gut sehen können. Und wenn man sich vorstellt, dass man von einem Flachbildschirm mit 4-facher Diagonale, auch 4x so weit weg sitzt, der vermag dann keinen rechten Vorteil mehr zu sehen, in einem riesigen TV-Bildschirm. Alles wird dabei natürlich übers Netz gestreamt. Mit einer 25-er Bandbreite ist das jedoch längstens kein Problem mehr. Und ich kann alles über Netz bekommen, und es gibt genügend Anbieter, die mir alles mundgerecht servieren (z.B. Magine TV). Dort alles im Überblick. Für die Privaten müsste ich zwar ein kostenpflichtiges Abo abschließen (die Privaten „senden“ nur geben Bares über´s Netz), aber ich hab mich jetzt erstmal auf die frei empfangbaren Sender beschränkt, und bisher fehlt mir nichts (die ständigen Werbungen schon gleich gar nicht). Und einige Sender, die mir wichtig sind, sind ohnehin kostenlos (z.B. Tele5, Sport1, N24 und alle Zusätzkanäle der öffentlich-rechtlichen Sender).

Telefon läuft auch ausschließlich über´s Tablet. Ich habe Wert drauf gelegt, dass das Tablet Telefonie hat, genauso eben, wie es das Smartphone hatte. Und die Samsung-Tablets gibt es immer auch in zusätzlichen Ausführungen MIT SIM-Karten-Möglichkeit.

Radio über´s Netz ist ja kein Thema mehr, und ebenso wenig der eBookReader. Beides wird, wie so vieles andere, über kleine Apps realisiert, die genau DAS machen, was sie sollen.

Überhaupt ist es höchst erstaunlich, was es da heute an Apps gibt. Nicht nur solche Apps, die genau das Gleiche tun, wie die großen Seiten im PC-Browser (z.B. die App von PayPal oder die von ebay oder die App der Bank), sondern auch Apps, die speziell für Smartphone/Tablet entwickelt wurden. Mein derzeitiger Favorit ist „Codecheck“ bei der die Tablet-Camera den Barcode eines Artikels im Supermarkt aufnimmt, und mit dann sagt, welche Inhaltsstoffe z.B. die Zahnpasta hat (mich hat glatt der Schlag getroffen, dass meine Zahnpasta hormonelle Bestandteile intus hat).

Überhaupt ist natürlich die Camera an einem mobilen Gerät, mit dem ich nahezu alles machen kann, schon ein „Schmakerl“ wie der Bayer sagt.

Das führt mich automatisch zu dem Punkt, dass es schon absolut faszinierend ist, wie die Dinge miteinander funktionieren/verzahnt sind.
Wenn ich z.B. etwas über ebay-Kleinanzeigen verkaufe, ist das Foto immer gleich mitgemacht, und ich muss nicht, so wie zuvor, erst mit dem Smartphone ein Foto machen, das dann auf den PC übertragen usw.
Heute hab ich gesehen, dass meine Bank-App auch Rechnungen scannen/fotographieren kann, um dann die Daten gleich in die Überweisung einzutragen (mal sehen, wie das funzt).

Mein Sohn fragte mich kürzlich, wie denn das wäre, wenn man mit einer Wandkachel telefoniert. Auch kein Thema, denn zum einen hat das Teil eine Freisprecheinrichtung, und zum anderen kann ich die Ohrstöpsel einstecken, dann hört auch keiner was.
Es gibt auch diese Ohrteile, die per Bluetooth verbunden sind, so wie sie die Paketfahrer oft haben, aber das sieht meines Erachtens nach affig aus, und deshalb werden es im Extremfall dann eben die Ohrstöpsel sein.

Wo das Tablet eine kleine Schwäche hat, ist die Akkulaufzeit. Das wusste ich aber von vorneherein aus den Testberichten, dass der Akku sicherlich einmal am Tag zusätzlich nachgeladen werden muss. Ist auch kein Problem, weil dann, wenn man das Tablet nicht braucht, den Strom mal 1 Stunde anzustöpseln, sollte man hinbekommen.

Ach ja, die Aufrüstmöglichkeit per MicroSD-Karte …. ich hab da eine 64 GB Karte reingeschoben, die ich schon im Smartphone hatte, und kann da alles draufspeichern, was ich einerseits auf dem PC hatte, und aber öfter mal brauche oder aber wichtige Dinge, die z.B. per eMail kommen, und ich extern ablegen möchte.

Mein Tablet wird mehr und mehr zur multimedialen Schaltzentrale. Und nicht nur das, auch die Daten- und Unterlagen-Schaltzentrale scheint es nach und nach zu sein.

Ich warte immer noch darauf, dass mal was käme, was ich mit dem Tablet nicht machen kann, aber bisher ……..

Gespannt bin ich, wenn dann anläßlich der WM doch so einige Fußball-Stunden fällig werden. Aber ich könnte mir vorstellen, dass ich dann irgendwo sitze, vor dem Cafe oder wo auch immer, und Fußball schaue. Schließlich haben wir jetzt im Ort auch schon ein paar Geschäfte, die sich diesem „Freifunk“ angeschlossen haben. Also HotSpots, anmeldefrei.
Gut, wenn da natürlich ein Fernseher steht, dann schaue ich da, zusammen mit den anderen, die das Gleiche tun.

Ich werde weiter berichten …..

Es grüßt,
das Smamap

Putzlappen

Nicht lange nach Erhalten meines Tablets, stellte sich mir die Frage, WIE das Display sauber halten.

Zwar hatte ich mir eine Display-Folie besorgt, die sehr einfach aufzubringen war, nachdem ich erstmal die richtige Position gefunden hatte (die Aussparungen für Home-Taste und Camera mussten ja an der richtigen Stelle sitzen).

Was blieb waren die Fett-Tabser auf dem Display.

So absolut praktisch so ein Touch-Screen ist, so nervig sind die Fingerabdrücke.
Selbstverständlich geht man nur mit sauberen Fingern ans Display, genauso wie Jederman mit sauberen Fingern an die Tastatur geht.

Na gut – das mit der Tastatur ist ev. mit Einschränkungen zu sehen. Denn der Absatz der Tastatur-Hersteller wäre mit Sicherheit nur halb so hoch, wenn die wehrte Anwenderschaft auch darauf achten würde, was sie so alles in die Tastatur einbringt.
Ich war 2 Jahrzehnte in der IT tätig, und hatte dabei auch reichlich mit Tastatur-Reinigung zu tun. Was ich alles aus Tastaturen herausgeklopft habe, möchte ich hier lieber nicht erzählen.

Zurück zum Touch-Screen: Ich habe für mich erfahren, dass man mit dem Screen doch sehr viel reinlicher umgeht. Trotzdem ist das Display nach einem Tag enorm mit Fingerabdrücken übersäht. Die Haut sondert halt nun mal Körperfett ab, das lässt sich nicht vermeiden.

Also womit reinigen?

Ich hab viel darüber gelesen, und auch das eine oder andere versucht. Was ich mit etwas ruhigerem Gewissen machen konnte, weil ja besagte Folie auf dem Display lag.

Letztlich habe ich mich für ein Hausmittel entschieden:
Ich schnitt schlicht ein Stück eines Hosenbeins von einer frisch gewaschenen alten Jeans ab, trennte das Stück der Länge nach auf, und begann mit der Innenseite das Display abzuwischen.
Für MICH die ideale Lösung.
Draufgekommen ware ich durch einen Artikel, wo jemand hervorhob, dass auch reine Baumwolle sehr gut geeignet sei.
Ich versuchte es, und es funktionierte optimal.

Alle Microfasertücher und Sonstiges können sich dahinter nur verstecken.

Und so liegt auf meinem Wohnzimmertisch ein Stück Jeans, und so 1-2 Mal am Tag wird damit gewischt.

Ich hatte ja schon mal einen Beitrag geschrieben, dass ich meine Jeans immer nutze, bis zum Letzten, und keine 20 Paar Hosen im Schrank hängen hab.

Nun – da ist jetzt noch eine allerletzte Verwendungsmöglichkeit dazu gekommen 😉

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Es grüßt,
das Smamap

Die Qual der Wahl

Wer meine Beiträge mitliest, hat mitbekommen, dass ich von einem (lang lang ists her) begeisterten Windows-Nutzer, zu einem NICHT-Windows-Nutzer mutiert bin. Ich sage bewußt nicht „Windows-Gegner“, denn Windows als System kann nichts dafür, was Microsoft so veranstaltet.

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, den ich jetzt leider nicht mehr gefunden habe, in dem wurde angekündigt, dass die mobilen Systeme, also Android und iOS, planen, PC-fähig zu werden.

Und das deshalb auch aus dieser Schiene eine Konkurrenz zu Windows entstehen wird.

Ich versteige mich zu der Behauptung, dass das Ende von Windows besiegelt ist.
Das wurde mir durch jenen Artikel erstmals so richtig klar. Da hieß es nämlich, dass es wesentlich einfacher sei, ein mobiles System wie Android PC-fähig zu machen, als einen PC mit seinem wuchtigen Windows mobil zu machen.

Und die Herrschaften in Redmond wissen das ganz genau. Und so machen sie das, was sie im Moment versuchen. Nämlich alles Mögliche, um die Nutzer auf Windows10 zu bekommen, und sie damit noch möglichst lange an Windows zu binden. Gleichzeitig werden soviele Daten als möglich abgezapft, um auch künfitg die Nutzer, wenn schon nicht mehr an Windows, so doch an Microsoft zu binden.

Mir wurde gestern auch klar (und ich frage mich, warum nicht schon früher), dass es schon lange ein großes Gegengewicht zu Windows gibt. Nämlich eben jenes Android-Betriebssystem.
Dieses hat sich relativ still und unbeeinflusst auf mobilen Systemen entwickelt. Also auf Systemen, auf die Microsoft sehr lange fast keinen Zugriff hatte, weil verschlafen.

Die meisten Nutzer sehen in Android immer noch etwas, was lediglich dazu da ist, dass ein Smartphone oder Tablet läuft, und das tut, was es soll.
Und leise, still und heimlich, ist es dabei zu etwas geworden, was mittlerweile alles das kann, was auch Windows kann. Mit einer Ausnahme: Es ist nicht multitasking-fähig. Nun, das braucht es auch nicht zu sein, denke ich. Denn der Mensch kann maximal 2 Sachen wirklich gleichzeitig machen (das bestätigt einem jeder Biologe). Android geht (bisher) den Weg, dass man eine Aufgabe (z.B. einen Chat durchführt) zur Seite legt, und etwas anderes macht (z.B. ein Telefonat). Wenn man fertig ist, holt man sich die erste Aufgabe wieder hervor, und macht weiter. Passt doch genauso.
Für den normalen Nutzer reicht das vollständig. Insofern spielt auch keine Rolle, dass es natürlich schon noch andere Sachen gibt, die Windows oder z.B. Linux können, was Android nicht kann. Aber der normale Nutzer braucht derlei ohnehin nicht.

Und so haben wir heute nicht nur Windows und Linux, sondern auch Android und iOS.

Es wird auch in Zukunft bestimmte Anwendungsgebiete geben, wo einzelne Systeme zu bevorzugen sind. So wird etwa der Gamer-PC (soweit voraussehbar) immer Windows installiert haben.

Aber was uns alle angeht, und damit meine ich den 0815-User, der wird in Zukunft, so meine Meinung, die Wahl haben. Und da wird so ein großer Klotz wie Windows es zunehmend schwer haben gegen so schlanke und elegante Systeme aus dem mobilen Bereich.

Das geht schon los, wenn man betrachtet, was die einzelnen Systeme so brauchen: Mein Smartphone, das ich bisher hatte, hatte 16 GB Speicherkapazität, und darauf läuft alles, was ich brauchte. Auf einem PC wäre überhaupt nicht daran zu denken, ein Windows zu installieren.

Ich behaupte eine Prognose (ohne belegen zu können, ob das auch so sein wird):
In 10 Jahren gibt es fast keine PCs mehr. Windows ist auf dem Weg zum Nischenprodukt. Microsoft konzentriert sich auf Cloud-Produkte. Marktführer im IT-Bereich ist Google (einerseits mit Android, andererseits mit seinen diversen Datendiensten). Der Hardwarebereich wird im Massenmarkt bestimmt von mobilen Systemen (man könnte sich vorstellen, da wäre ein Tablet (nicht allzugroß), und aufgerollte 15″-Displays und ebensolche Tastaturen, die per Funk mit dem Tablet kommunizieren).

DANN hätte quasi Google den MS-Konzern abgelöst. Ob damit dann etwas besser geworden ist, ist eine völlig andere Frage. Denn Probleme wie Selbstbestimmtheit, Datensicherheit und Monopolstellung, werden uns in einem solchen Szenario weiter begleiten.

Man kann sich nur wünschen, dass ein gleichgewichtiger Gegenspieler mitmischt bzw. die Gesetzgeber beizeiten die Dinge maßregeln. Aber daran glaube ich eher nicht.

Sei es, wie es wolle, im Endeffekt bestimmen WIR ALLE, wie es sein wird, indem wir kritisch unsere Wahl treffen.

Es grüßt,
das Smamap

Tablet, die mpft-zigste

Hatte ja schon mehrmals über mein Tablet berichtet. Wen´ s interessiert, bitte doch auf meinem Blog nachlesen …. möchte hier jetzt nicht alles nochmals verlinken.
Ich werde morgen ev. mal die ganzen Tablet-Blogs in eine eigene Kategorie zimmern, dann ist das leichter nachzulesen.

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich eine Display-Schutzfolie erworben hatte, eine externe Bluetooth-Tastatur, für zuhause, und eine Schutzmappe für unterwegs.

Alles hat sich bisher bestens bewährt.

Mittlerweile habe ich auch eine Display-Tastatur gefunden, die sich automatisch ausblendet, wenn ich beginne, die externe Tastatur zu nutzen.

Das war nämlich immer recht nervig, immer erst die Tastatur auf dem Display wegdrücken zu müssen, um beim Schreiben das ganze Display zur Verfügung zu haben.

Wie ich schon erzählte, mache ich jetzt fast alles auf dem Tablet (Samsung Galaxy Tab S2).

Ich hab aktuell auch mal versucht, eine Online-Überweisung zu tätigen.

Beim ersten Mal ging es schief, weil da scheinbar die Verbindung nicht ganz intakt war. Heute noch ein Versuch, und der verlief reibungslos.

Ich hab mir zwar überlegt, solche sensiblen Sachen vom PC zu machen, aber what schälls ….. Reichtümer hab ich sowieso nicht, eher im Gegenteil, und meinen Router hab ich auf die MAC-Adressen eingegrenzt (bzw. steht noch an), die tatsächlich dranhängen.
Also was soll groß passieren.

Was ich auch schon in Angriff genommen habe, ist fernsehen über das Tablet. Manche brauchen ja eine Wandtapete zum TV-schauen. Nun, ich hatte bisher schon NUR einen alten Röhren-TV mit etwa 52 cm Diagonale (also ungefähr 20 Zoll).

Das Tablet hat jetzt zwar nur knapp die Hälfte, also 25 cm, aber auf Grund seiner Display-Art kann ich da sehr nahe dran sitzen, wo ich beim alten Fernseher mindenstens 1 Meter bis 2 entfernt sitzen musste (hab nur EIN paar Augen).

Kommt ungefähr auf´ s selbe hin …. so rein optisch gesehen.

Der Unterschied ….. mein alter TV verbraucht ca. 50 – 60 Watt, das Tablet unter 10 Watt.
Hab mir das mal ausgerechnet, und komme im Jahr so ungefähr auf eine Einsparung von etwa 50 € im Strom, wenn ich PC und TV kaum noch nutze.

Mancher wird jetzt sagen ….. bäääh, TV über´s Tablet. Aber ich kann vesichern, ein klasse Bild. Und das „Bissl“ TV, das ich zu sehen beabsichtige, dafür reicht es allemal. Noch dazu im Sommer. Mal sehen, was wird.

Das einzige Problem dabei: Die Halsabschneider von Privaten bieten Streaming über´s Netz nur kostenpflichtig an. Da ist das zwar dann HD, aber wer braucht das schon.
So Anbieter wie „zattoo“ müssen dann natürlich dafür was nehmen, weil sie ja von den Sendern das auch nur gegen Kohle bekommen.

Mal sehen …. die EM gibt´s bei den Öffentlichen, News sind dort sowieso besser, und manche Sender, wie Tele5, ServusTV oder N24 gibts gratis.

Manche Themen erledigen sich im Lauf der Zeit auch von selbst. Mal etwas abwarten und auch etwas Tee trinken.

Alles in allem, bin ich rundum zufrieden mit meinem Tablet.

Und nachdem ich eine 64-GB microSD-Karte drin hab (hatte ich hier noch liegen), ist da auch ein Speichermedium vorhanden, auf das ich wichtige Unterlagen extern abspeichern kann (z.B. die Versicherungsunterlagen für das Tablet; hab ich online abgeschlossen für ca. 4 Euronen im Monat …. so für Diebstahl, Verlust, sonstige Schäden).

….. ich berichte weiter

Es grüßt,
das Smamap

Tablet und Tastatur

Nach dem Erhalt meines Tablets

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stellte ich ziemlich schnell fest, dass ich mit der Tipperei nicht glücklich werde. Zwar ist es für den eher ungeübten Schreiber schon ganz klasse, endlich große Tasten zu haben, aber von wegen Finger auflegen, wie das ein 10-Finger-Schreiber gewohnt ist, geht ja gar nix.

In DER Hinsicht hatte ich zu kurz gedacht 😉

Obwohl dann doch wieder nicht …. Denn man muss ja erstmal das Teil in Händen haben bevor man beurteilen kann, wie was läuft.

Ich sah dann sehr schnell, dass das Schreibtempo mich verzweifeln lassen würde. Also mal Tante Google befragt, und gesehen, dass es da wunderschöne Tastaturen dafür gibt. Noch dazu per Bluetooth anzuschließen.

Also per ebay sowas geordert.
Für schlappe 27 Euronen eine Bluetooth-Tastatur inkl. Tablet-Mappe (oder wie das heißt) erstanden.

Und jetzt habe ich eine Tastatur, mittels derer ich mich beim Schreiben wieder selber überholen kann. Na ja, 10 Finger ist halt doch was anderes als Tip-Tip-Tip.

Unterwegs gibt’s natürlich nur Display-Tastatur, aber zuhause …. Einmal kurz auf Bluetooth getippt, Tastatur eingeschalten, und los gehts.

Kann ich jedem geübten Schreiber nur empfehlen.

Was ich jedem noch empfehlen kann, ist eine Schutzfolie fürs Display. Denn die ewigen Fingertapper und tägliche Reinigungen der Oberfläche, verlangen danach.

Wie ich jemals ohne Touch-Display habe sein können, das ist mir mittlerweile völlig schleierhaft. Und obwohl ich erst eine Woche damit tue, ist es mittlerweile schon so, dass ich nahezu alles mit dem Tablet mache. Der PC wird alle 2 Tage höchstens mal für 5 Minuten eingeschalten, weil dort was drauf ist (z.B. ein Bild oder ein Dokument).

Es grüßt,
das Smamap

Passwortmanager – die Dritte

Manche werden sich erinnern, dass ich kürzlich einen Passwort-Manager mir „anlachte“. Es handelte sich dabei um

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Auf dem PC erledigte das Teil einen wunderbaren Job. Wenn ich im Browser auf eine Seite ging, auf der ich mich einzuloggen hatte, holte sich das System die Login-Daten aus dem Passwort-Safe. Eine absolut coole Sache.

Dann erhielt ich mein neues Tablet. Ich installierte die LastPass-App, meldete mich mit meinem langen Passwort an, und hatte auch dort wieder alle meinen Login-Daten zur Verfügung.

Und DANN gingen die Probleme los.
Kurze Version: Ich konnte meinen Firefox nicht dazu bringen (bzw. den Passwort-Mananger), meine Login-Daten auf irgendeiner Login-Seite einzublenden.
3 Tage und reichlich Support-Kontakt später, mussten die Support-Menschen in den Staaten leider zugestehen, dass es bei Android offenbar doch einige Integrationsprobleme gibt, und deshalb besagte Funktion dort nicht das gewünschte Resultat bringt.

Es gibt allerdings einen „Workaround“: LastPass bringt einen eigenen integrierten Browser mit, der Firefox sehr ähnlich ist. In jenem läuft es problemlos.

Und so habe ich auf meinem Tablet den „großen“ Browser verbannt, und arbeite jetzt erstmal mit jenem internen Browser, um für mich zu sehen, ob er das bringt, was ich aus dem sonstigen Browser-Alltag so gewohnt bin. Falls ja, würde ja nix dagegen sprechen.
Der Firefox, so schön, schnell und auch elegant er ist, so ist er doch mittlerweile ziemlich aufgebläht mit Funktionen, die man nur höchst selten braucht. Mal sehen, ev. tut´s ja auch jener integrierte Browser, womit LastPass für mich dann weiterhin das bliebe, was es bisher war: Eine rundum gelungene Software, die es mir abnimmt, Passworte selbst managen zu müssen.

Es grüßt,
das Smamap

Faszinierend…..

Wie Hier schon berichtet, hat mich ein Tablet ereilt.

Na ja, nicht aus heiterem Himmel. Da hab ich schon ein gut Teil dazu beigetragen 😉

Kommen tuts aus der Vergangenheit, sprich aus dem Beruf (der EDV-Mensch lässt sich eben doch nicht so ganz leugnen).

Und zum anderen, bringt das Tablet so einige Vorteile mit sich, ohne die ich mich nicht dazu durchgerungen hätte.

  • Es ersetzt, für mich, TV, PC, Telefon und Smartphone
  • Der Stromverbrauch dieser Geräte reduziert sich auf ca 10% des bisherigen Wertes
  • Endlich kann ich meine Kommunikation sinnvoll lesen und schreiben, nachdem ich mit so manchen Menschen hauptsächlich digital verkehre, allein schon entfernungstechnisch
  • TV und PC sind Altgeräte, und deren Ersatz drohte sich an

Jedenfalls ist der Einsatz, die Möglichkeiten und das ineinander fließen der Bereiche schon faszinierend.

Einen Nachteil will ich nicht verschweigen: Für einen 10-Finger-Schreiber geht das Schreiben natürlich jetzt etwas langsamer.

Aber solange es nur DAS ist…….

Es grüßt, das Smamap

Ein Tablet aus der Galaxie

Jetzt habe ich mich doch dazu entschlossen, mir ein Tablet anzuschaffen, nämlich

DIESES (Samsung Galaxy Tab S2 9.7)

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Einzelne werden sich jetzt fragen: War das nicht derjenige, der immer dagegen gewettert hat, dass der Preis solcher Teile in keinem Verhältnis steht?

Ja, richtig, und ich habe auch lange mit mir gerungen.

Letztlich habe ich JA gesagt, zum einen deswegen, weil so ein Tablet für ca. 500 € doch nochmal eine Ecke weg ist, von einem Smartphone für 700 €, noch dazu auch um Einiges größer und weil ich zum anderen damit beabsichtige meinen PC so weit als möglich zu ersetzen.
Zudem bin ich damit auch endlich mobil, was Internet-Zugang angeht (das konnte ich ja bisher mit meinem 4,3 Zoll Smartphone-Display effektiv vergessen). Mit einem fast 10 “ Display wird das schon etwas anders.

Was den „PC-Ersatz“ angeht, so wird das sicher erstmal ein klein wenig ein Experiment. Zwar habe ich die letzten Tage sehr viel über das Gerät gelesen, v.a. auch Testberichte, um mir sicher zu sein, das zu bekommen, was ich möchte, und um auch sicher zu sein, ein sehr gutes Gerät mir anzuschaffen.
Letztes fiel die Entscheidung für das Samsung S2, weil es für mich DAS Gerät ist mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis und durchweg tolle Beurteilungen bekommt. Klar kann man immer noch mehr ausgeben, und v.a. ein noch größeres Display hätte es mir angetan gehabt (z.B. 40 cm), aber sowas ist fast unbezahlbar.
Ich hoffe also sehr, dass es den PC ersetzen kann, zumal relativ groß im Display, ausgestattet mit reichlich Speicher und CPU-Power und mit Office-Anwendungen. Und so hoffe ich meinen PC, der mittlerweile auch in die Jahre kommt, damit effektiv zu ersetzen, zumal es auch Sinn macht, eine Gerätekonfiguration, die 100 Watt benötigt, gegen etwas auszutauschen, was 5 – 10 Watt verbraucht.

Nicht zu vergessen, dass dieses Tablet 3 in 1 sein wird, also PC, Tablet und Smartphone in einem (deswegen habe ich mir auch das Modell ausgesucht, das Telefonie mit beinhaltet).

Das Ganze habe ich mit Ratenkauf bewerkstelligt, sprich ich zahle jetzt eine Zeit lang monatlich 20 € und gut is (wenn jemand 500€ zu verschenken hat, dann bitte melden 😉 )

Ich werde hier weiter berichten, um auch anderen meine Erfahrungen zu vermitteln.

Es grüßt,
das Smamap

Windows10 und ein Ende?

Hab grad eben gelesen, dass die PC-Absätze im Keller sind, und auch der Windows10-Effekt kaum zum Tragen kommt ( s. HIER).

Viele orientieren sich mittlerweile Richtung Notebook/Tablet oder haben ein größeres Smartphone.

Ich muss sagen, wenn ich ein etwas größeres Tablet mir leisten könnte, dann würde mein PC vermutlich auch in der Ecke stehen. Ungenutzt.

Es gibt kaum mehr was, was man nicht auch auf dem Tablet machen könnte; Windows10 muss man nicht haben, noch dazu, wenn man sich dafür einen neuen PC kaufen müsste, und es ist doch weitaus angenehmer, mobil zu sein, also die Dinge nahezu überall machen zu können, und sich nicht zuhause an die Kiste setzen zu müssen bzw. darauf warten zu müssen, bis man dort ankommt.

Klar, vor 30 Jahren gab es all das überhaupt nicht, und man lebte auch. Aber ob man will oder nicht, Messenger, Internet und SMS sind heute Bestandteil unseres Lebens.

Und um zum Beitrags-Titel zurück zu kommen ….. ich habe den leisen Verdacht, dass Microsoft wieder mal die Rechnung ohne den Anwender gemacht hat.
Sie wollten dieselben zu Windows10 verdonnern; sehr elegant auch via angeblicher „Kostenlosigkeit“. Und was macht der Anwender? Der hustet denen was, und bleibt bei dem, was er hat oder, wenn er sich Neues anschafft, dann Mobiles, und dort herrscht eben Android vor oder IOS.

Nun bin ich weder Manager, noch Stratege, noch Marktanalyst, noch Software-Entwickler. Trotzdem bilde ich mir ein, dass es vorhersehbar war, dass das Ende der Ära der Desktop-Betriebssysteme vor der Haustür steht.

Wie es geht, zeigt Google. Die haben sich lange schon anders orientiert.
Gut ….. was Google so treibt, ist in anderer Hinsicht sehr kritisch zu sehen.
Aber Winzigweich scheint wieder einmal den Zug der Zeit verschlafen zu haben.

Es grüßt,
das Smamap

Windows95 – was ist das ???

HIER kann man sich betrachten, wie Jugendliche der heutigen Generation auf dieses alte Betriebssystem reagieren (wer etwas Englisch kann, dem kann ich das nur empfehlen, sich das anzuschauen).

Ich bin mit diesem Betriebssystem aufgewachsen. Nun gut – eigentlich bin ich mit MS-DOS aufgewachsen. Win95 war das erste OS mit graphischer Benutzeroberfläche.
Die Inhalte sind für mich nach wie vor etwas Selbstverständliches. Es käme mir nie in den Sinn, dass man nicht wissen könnte, wie dieses OS und die zugehörige Hardware funktioniert.

Ich hab sogar noch einen PC aus dieser Zeit hier stehen, und auch ein Win95; und überlege mir grade, ob ich das nicht nochmal installieren sollte. Einfach um mal dieses damalige Gefühl nochmal nachzuvollziehen.

Wenn ich mir überlege, warum die heutige Jugend Vieles von dem nicht mehr kann/kennt, was damals war, dann erscheint mir das, nach etwas Nachdenken, durchaus plausibel.
Was ist HEUTE „normal“?

Normal ist, dass man auf dem Smartphone/Tablet eine Taste drückt, und das System ist verfügbar. Normal ist, dass die Teile oder ein PC/Notebook sofortigen Internet-Zugang haben, weil WLAN jederzeit verfügbar ist. Wenn es nicht WLAN ist, dann eben das Mobilfunk-Netz. Normal ist, dass Bildschirm und PC eine Einheit bilden; oft eben in Form eines Notebooks oder eines Tablets/Smartphones.

Was ein Modem ist, das wissen die Wenigsten (ich hab noch eins hier). Internet-Zugang per ISDN und Modem bzw. ISDN-Karte im PC, ist Steinzeit. Den Browser zu konfigurieren, so dass er per Zugangsdaten sich beim Provider einwählen konnte, ist etwas völlig Unbekanntes. Minuten-Preise für die Internet-Verbindung zu zahlen …. wo gab es denn SOWAS?

Oder gar ein PC ohne jegliches Internet – das wäre doch völlig unvorstellbar.

Und so geht es schon damit los, dass immer mehr Menschen es nicht mehr kennen, dass PC und Monitor getrennte Einheiten sind, die man eben auch getrennt einschalten muss.

Muss man das wissen, was früher war?

Eindeutige Antwort: NEIN.

Aber man kann es mal versuchen, nachzuvollziehen, was früher war, um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass heutige Dinge nicht selbstverständlich sind, und wie lang der Weg war, um zu Prozeduren zu gelangen, die heute als selbstverständlich angesehen werden.
Und um auch ein Gefühl dafür zu bekommen, dass DAS, was HEUTE ist, von den Generationen geschaffen wurde, die vor einem waren.

Aber das gilt ja nicht nur für den IT-Bereich.

Es grüßt,
das Smamap