Samsung Galaxy Tab S2

Bin heute über einen Testbericht gestolpert, der voll meine Meinung zum Samsung Galaxy Tab S2 widergibt.

Samsung Galaxy Tab S2

Ich nenne das Teil jetzt ca. 7 Monate mein Eigen, und würde es um Nichts mehr hergeben.

Es lohnt, den obigen Testbericht zu lesen, denn er gibt so ziemlich alles wieder, was man zum Gerät sagen muss.

Das Testurteil Super Tablet unterschreibe ich voll, sage aber gleich dazu, dass ich keinerlei Verbindung zum Tester habe. Ich könnte jetzt aus dem Stand nicht mal sagen, wie er heißt.

Ich hatte auf meinem Blog ja schon mal ein Zwischenfazit zum Samsung Gelaxy Tab S2 veröffentlicht, und es hat sich nichts weiter Aufregendes ergeben, was es zu erwähnen gäbe.

Im Vergleich zu obigem Testbericht, würde ich noch hinzufügen wollen:

  • Finde es schade, dass das Gerät keinen NFC-Chip hat. Es hätte mich schon interessiert, wie er in der Praxis einsetzbar ist. Darauf bin ich aber auch erst im Nachhineingekommen, wohl deshalb, weil das beim Kauf in der Praxis noch überhaupt kein Thema war.
  • Die bemängelten Lautsprecher sehe ich nicht einmal negativ. Hat ev. damit zu tun, wie anspruchsvoll man selbst in dieser Hinsicht ist, und mit der Voreinstellung, dass man mehr einfach nicht erwarten kann.
  • Die Sache mit dem etwas kleinen Akku, was die Kapazität angeht, kann ein Thema sein, v.a. für Vielnutzer. Aber man gewöhnt sich daran, in Leerlaufzeiten, nach Möglichkeit immer das Netzteil anzustecken. Was ev. noch ein Thema werden könnte, ist die nicht vorhandene Möglichkeit, den Akku zu tauschen. Er wird irgenwann an seine Lebensdauergrenze kommen. Dann wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben, als das von einer Fachfirma machen zu lassen.
  • Absolut voll unterschreibe ich das mit der Geschwindkeit des Tablets und der Brillianz des Displays. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das unter keinen Umständen mehr missen möchte.
  • Und was ich ebenso nicht missen möchte, ist die Displaygröße. Es ist absolut erholsam, auf einem solch brillianten Display zu lesen, und auch als Brillenträger oft ohne Brille zu lesen, wenn man die Anzeige entsprechend aufzieht.
  • Die Displaygröße ist zugleich auch DER Punkt, der einem das Gerät viele andere Dinge ersetzen lässt (PC, Fernseher, eBook-Reader, Telefon (sofern man die T-Veriante hat)).
  • Der Kamera-Blitz ist zwar nicht vorhanden, aber vermisste habe ich ihn bisher nicht.

Zuletzt nochmal zum Preis.

Der liegt beim Samsung Galaxy Tab S2 knapp unter 500 €, und damit weit unter Smartphones, wie sie heute in aller Munde sind. Ich hab das, wie schon mal berichtet, über einen Ratenvertrag realisiert, über den ich nur wenig mehr bezahle, und mit unter 20 € pro Monat hinkomme. Mit dem Handytarif, den ich mir woanders geholt habe, komme ich unter 25 € pro Monat weg. Wenn ich mir dann noch überlege, dass ich damit im Jahr wohl 100 KWh an Stromverbrauch einspare (PC läuft so gut wie gar nicht mehr, Fernseher habe ich keinen mehr (der verbrauchte 73 Watt).

Wen es nicht stört, dass man das Teil nicht wie ein Smartphone ans Ohr halten kann, wenn man telefoniert, sondern entweder die Freisprecheinrichtung (tadellos) nutzt, oder aber die Ohrstöpsel/Micro vom letzten Smartphone (3,5″-Klinkenbuchse) verwendet, der hätte mit dem Samsung Galaxy Tab S2, da bin ich ziemlich sicher, einen großen Wurf gemacht.

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap

Getrickst, geschummelt und beschissen ..

Heute scheint das mein Thema zu sein, wie auch HIER schon zu lesen war.

Vorgestern hab ich einen „Test“ im TV gesehen, der zwar einerseits etwas witzig gemeint war, aber doch einen ernsten Hintergrund mitbrachte.

Man hat 2 Teams mit dem Auto von München nach Rom fahren lassen. Beide Autos waren aktuelle Modelle mit Hybrid-Antrieb, also teils Benzin-Motor, teils Elektromotor.

Das eine war ein Porsche, das andere ein Golf.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Porsche hat es geschafft (hätte sogar noch weiter fahren können), der Golf blieb ca. 100 KM vor dem Ziel stehen.

Worauf ich hinaus will: Beide Hersteller werben mit enorm günstigen Spritverbräuchen. Hab jetzt die Daten nicht mehr im Kopf, aber da ging es um Verbräuche irgendwo im 2-3 Liter Bereich. Ich meine, der Golf wurde sogar mit 1,5 Liter geführt.

Beide Fahrzeuge wurden zu Beginn vollgetankt, d.h. Benzintank voll bis zum Rand, und der Akku jeweils voll aufgeladen. Und dann wurde sparsam gefahren (war jeweils ein Mensch dabei, der das Sparsamfahren gewerblich lehrt).

Letztlich kam dabei u.a. heraus, dass beide Fahrzeuge beim Spritverbrauch etwa bei 6 Litern lagen.

Da frage ich mich allen Ernstes, WAS denn dabei bitteschön umweltschonend, sparsam und sonstwas ist, wenn ein Hybridauto 6 Liter Sprit auf 100 KM verbraucht ?????
Von der Umweltbelastung in der Produktion wollen wir an dieser Stelle mal lieber gar nicht reden.

Ich hatte vor ca. 30 Jahren einen Toyota Corolla, mit 60 PS, der verbrauchte damals ca. 8 Liter im Durchschnitt, bei sparsamer Fahrweise ca. 7 Liter, und auf der Autobahn ca. 6 Liter. Und in den letzten 30 Jahren hat sich daran offenbar so gut wie nichts geändert. Nicht einmal dann, wenn man das Fahrzeug mit einem zusätzlichen E-Motor ausstattet.

Ich behaupte: Wenn die Hersteller nur wollen würden, dann könnten sie derartige Fahrzeuge bauen, die tatsächlich nur 2-3 Liter benötigen……wenn sie wollen würden !!!

Man braucht sich nur mal ansehen, werde bei den Automobilkonzernen Anteilseigner ist. Da sind alle vertreten, die ein Interesse daran haben, Sprit zu verkaufen. Angefangen vom Staat über die Zulieferer bis hin zu den Öl-Multis.

Alternative: Auto abschaffen …. bzw. zumindest alle Autos einer Familie bis auf eines.

Realität: Macht (fast) keiner …. also braucht sich auch keiner zu beschweren ???

Und das Höchste daran ist dann noch (war nicht Bestandteil des Berichts, ist aber überall nachlesbar), dass die Hersteller bei der Berechnung des Verbrauchs tricksen bis zum Geht-Nicht-Mehr. Denn dass da 1,5 Liter angegeben werden können, das liegt zum einen daran, dass ein Fahrverhalten an den Tage gelegt wird, das es gar nicht gibt, und zum anderen daran, dass der Gesetzgeber solchen Rechnereien völlig legal Tür und Tor öffnet. Wenn ich mich rechte erinnere (ist schon eine Weile her), dann wird davon ausgegangen, dass der Akku nach belieben im Fahrbetrieb (bzw. in Pausen), aufgeladen werden darf. Is ja auch klar …. jeder Autofahrer bleibt sofort stehen, wenn der Akku leer ist, um ihn aufzuladen.

Es grüßt,
das Smamap

 

Technischer Fortschritt

In letzter Zeit ein paar Berichte gelesen/gehört, über aktuelle Waschmaschinen.

Da wird dasselbe Schindluder getrieben, wie bei VW. Der Unterschied … HIER ist es legal.

Waschmaschinen dürfen sich rühmen, der Klasse A+++ anzugehören. Hinterfragt man das genauer, stellt sich heraus, dass die Verbrauchswerte legal geschönt sind.

Die Maschinen, egal ob jetzt von Bosch, Miele oder AEG, halten diese Klasse nur dann ein, wenn das ECO-Programm verwendet wird, was in aller Regel ein 60°-Programm auf 40° oder noch weniger herunterfährt.

Die Wäsche wird zwar sauber, bakteriell wird das aber als kritisch gesehen von den Testern. Das macht zwar jetzt einem OttoNormalverbraucher nix aus, aber es gibt ja genügend Risikogruppen, wie Kinder/Alte/Schwangere/Immungeschädigte.

Zudem verwenden nur relative Wenige die ECO-Programme, und gehen davon aus, dass A+++ auch immer A+++ ist, sprich die Maschine über die volle Bandbreite entsprechend sparsam ist.

Und weil die Hersteller wissen, dass dem so ist, nutzen sie die gesetzlichen Möglichkeiten voll aus, um die Maschinen entsprechend zu bewerben.

Persönlich fühle ich mich bei sowas über den Tisch gezogen. Und ob jetzt ein Konzern dafür verantwortlich ist oder der Gesetzgeber ….. das ist letztlich egal.

In entsprechenden Tests hat man gemessen, dass neue Waschmaschinen im ECHTEN 60°-Programm 1 KWh Strom und mehr verbraucht.

Ich hab hier eine Waschmaschine, die ist 10 Jahre alt. Bei der musste ich vor 1/2 Jahr per Eigenkonstrukt das Flusensieb erneuern, weil es dafür keine Teile mehr gibt. Aber sie läuft. Und sie verbraucht im 60°-Waschgang (sowas wie ECO kannte die noch nicht) 1 KWh an Strom (eigenhändig gemessen).

Da frage ich mich, wo da der technische Fortschritt geblieben ist, in der Zeit bis heute.

Der zeigt sich offenbar nur in rechnerischen Möglichkeiten, in Gesetzeslücken und werbemäßig.

So ähnlich wie bei den Autos: Die Materialien sind um Etliches leichter geworden, der Verbrauch hat sich aber kaum verändert.

Da kann man nur sagen: Augen auf beim Gerätekauf.

Es grüßt,
das Smamap

Handyvertrag – ein Erfahrungsbericht

In 4 Monaten läuft mein Handyvertrag aus – an der Zeit ein Resümee zu ziehen …..

Ich habe seit jeher gegen Verträge eine Abneigung. Daran hat sich auch nichts geändert. Abneigung deswegen, weil da in aller Regel eine Abzocke stattfindet. Ich kenne nicht Wenige, die zahlen im Monat 40 €, also knapp 1.000 € in 2 Jahren, für ein Smartphone und den zugehörigen Tarif.

Ich zahlte jetzt 15,90 € im Monat für mein Smartphone mit Tarif. Ist ein Samsung Galaxy S4 mini und ich hatte 400 Freiminuten oder SMS in alle Netze, und bis zu 1 GB Datenvolumen im Internet.
Gut – das Smartphone ist jetzt nicht grad das Größte, und der Tarif auch nicht endlos in alle Richtungen, aber für das, was ich brauchte dicke ausreichend.

Ich habe oft mit Leuten gesprochen,  die mussten dann einräumen, dass sie monatlich etwa 300 Minuten telefonieren, kaum noch SMS schreiben, weil WhatsApp nutzen, und letztlich ev. ein Datenvolumen von 2-3 GB nutzen.
Das wäre mit ca. 20 € effektiv abgedeckt, so dass, bei obigem Bsp., dann über 24 Monate knapp 500 € für das Smartphone hingelegt werden. Schon heftig, finde ich.

Bei meinem Tarif, der für mich fast maßgeschneidert war, habe ich effektiv höchstens 50 € für das Smartphone bezahlt.

Jetzt, nach Ende meines Vertrags, werde ich mit dem vorhandenen Teil einen Allerweltstarif nutzen.
Den gibt es heute von diversen Anbietern, z.B. Aldi, maxxim, simyo usw usf, kostet in aller Regel keine 10 € und kann man monatlich kündigen und so jederzeit auf was anderes umsteigen.Das Netz ist meist ePlus/O2 (man nutzt automatisch immer das der beiden Netze, welches grad stärker ist). Die Netzabdeckung ist heute auch bei Netzen, die kein „D“ im Namen haben, als sehr gut zu bezeichnen.

Ich habe mich jetzt, nach einigen Tests, für einen Anbieter entschieden, der mir wiederum genau das bietet, was ich benötige: 50 Freiminuten in alle Netze (mehr telefoniere ich nicht mit dem Smartphone), endlos viele SMS und 1 GB Datenvolumen, und das Ganze für 6 € im Monat.

Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, kann ich jederzeit zubuchen oder aber monatlich kündigen, um ev. ganz was anderes zu machen.

Damit habe ich auch nicht das Problem, in einem 2 Jahres-Vertrag gefangen zu sein, und miterleben zu müssen, dass es mittlerweile schon ganz andere Angebote gibt, und in der Regel wesentlich günstiger, ich aber vertraglich gebunden bin.

Es grüßt,
das Smamap