Lee Child / Jack Reacher

Lee Child bei Wikipedia

Habe angefangen, diese Reihe zu lesen. Eher zufällig, weil ich auf der Suche nach neuem Lesestoff war. Und Thriller haben es mir nun mal angetan.

Das ist wieder mal KEINE Rezension (sowas kann ich nicht).

Mir gefallen die Bücher. Sind spannend geschrieben, haben (meist, nicht immer) keine Längen, und mir gefällt der Protagonist.

Was mir an ihm gefällt, ist, dass er sich befreit von all den Lasten, die der Normalbürger sich auflädt.
Nun bin ich sicherlich nicht einer, der sich als Vagabund sein Leben vorstellen könnte. Aber es hat schon seinen Reiz, zumindest für mich, sich zu befreien von all den Gütern a la „Haus, Auto, Boot“, die einem nur Lasten bringen

Und so weigert sich der Protagonist, Beschäftigungen nachzugehen, die ihm nichts geben, um Gelder zu verdienen, die dann Abgaben dienen, Versicherungen, Instandhaltungen und dergleichen mehr. Er weigert sich, den ganzen Behördenkram erledigen zu sollen, die sowas mit sich bringt. Er hat nur seinen Namen, keinen Besitz, keinen Wohnsitz und kein Eigentum.

Und so besitzt er das, was er am Leib trägt, hat ein kleines Guthaben von seiner Abfindung, die er einst erhielt, als er als Major aus dem Militärdienst ausschied, hat noch seine zerlegbare Zahnbürste, und wandert so durch die Vereinigten Staaten, lebt den Tag und das, was auf ihn zukommt.

Offen gesagt, ich beneide ihn, der sich von dem ganzen MUSS losgesagt hat, und dem folgt, was ihm sein Inneres auferlegt, ohne dabei Moral und gesunden Menschenverstand hinter sich zu lassen.

Und so wird mich diese Reihe wohl noch lange begleiten (zumal sie nicht gerade kurz ist).

Es grüßt,
das Smamap

Chris Carter und Robert Hunter

Nun habe ich alle seine Bücher der Robert-Hunter-Reihe gelesen.

Alle mit Begeisterung, was sich bei mir immer darin äußert, dass ich nicht mehr zu lesen aufhören kann. Gut, ich lege schon Pausen ein, so dass ich 2-3 Tage für ein Buch benötige. Schließlich gibt es auch noch andere Lebensinhalte wie Lesen.

Ich fand sie toll geschrieben diese Thriller. Ich könnte da jetzt keine Rezension draus machen (dazu fehen mir einfach die Fähigkeiten), ich kann nur dem Ausdruck verleihen, dass mir die Bücher sehr gefallen haben.

Ganz klar sind sie inhaltlich brutal. Wie könnte das auch anders sein, wenn es um Serienmörder geht.
Und manchmal habe ich schon so meine Schwierigkeiten gehabt, gelassen zu bleiben. CC beschreibt doch sehr realistisch, ohne dabei jedoch den Bogen zu überspannen.

Apropos Bogen ….. Die Spannung ist in allen Büchern an manchen Stellen kaum mehr zu überbieten.
Für MICH gab es in den Büchern keine Durchhänger.

Das Einzige was mir auffiel, war, im jetzigen letzten Buch I AM DEATH, dass der Schluss, für meine Begriffe, etwas zu einfach ausfiel.

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Ich würde das nicht als Schwäche bezeichnen wollen. Es fiel mir nur auf.

Auch fand ich in den Büchern die jeweilige Beschreibung des Werdegangs bzw. des bisherigen Lebens der „Helden“ immer irgendwie „kopiert“. So als hätte CC dabei die jeweilige Passage aus einem früheren Band per Drag & Drop einkopiert. Aber das geht wohl auch nicht anders. Auch meine frühere Lebensgeschichte würde sich wohl immer irgendwie gleich lesen.
Auch das fiel mir einfach auf, ohne dass ich das bemängeln möchte.

Wie auch immer …… ich war begeistert von der Robert-Hunter-Reihe, und stehe jetzt vor dem Problem, dass ich nicht weiß, was ich als Nächstes lesen soll, da ich befürchte, dass andere Schriftsteller nicht mithalten können.

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen ….. hier noch 2 Links zu CC:

Interview mit Chris Carter
Chris Carter bei Wikipedia

Es grüßt,
das Smamap

Cody McFadyen – Ausgelöscht Smoky Barett Reihe 4. Buch

Heute hab ich es zu ende gelesen.

ausgeloescht

Wäre nicht Weihnachten gewesen, ich hätte es sicherlich an einem Tag durchgelesen.

Dank an dieser Stelle an DarkOwl für den Buchtip.

Ich mag Thriller mit psychologischem Hintergrund. Gut geschrieben müssen sie sein, was natürlich immer subjektives Empfinden ist.

Vll habe ich noch nicht genügend Thriller gelesen, um es wirklich beurteilen zu können. Jedenfalls fand ich dieses Buch so anders, als alle Bisherigen.

Es fällt mir schwer, zu sagen, warum ich es so anders fand. Das hat sicher auch damit zu tun, dass ich jetzt nicht einer bin, der sich dazu berufen fühlt, Buch-Kritiken zu verfassen (geschweige denn, ob ich es überhaupt kann). Was ich zu beurteilen vermag, ist, ob ein Buch gut ist oder nicht (für mich). Und dieses Buch ist sehr gut.

Das Buch hat alles, was es braucht. Reichlich Spannung, interessante Charaktere, einen ebenso Interessanten Helden. Es ist flüssig geschrieben (ich hatte nie den Eindruck von Langeweile).

Und obwohl man manchmal weiß, was jetzt kommen wird, wird das, was kommt, dann so eindringlich erzählt, dass man überhaupt nicht dazu kommt, diesem Gedanken der Vorhersehbarkeit Raum zu geben.

Wer also psychologische Thriller mag …… NUR ZU !!!!!

An dieser Stelle noch ein Hinweis, den mir auch DarkOwl gab: Es handelt sich um eine 4-teilige Buchreihe, die man idealerweise mit Band 1 beginnend lesen könnte, zumal die Bücher offenbar immer wieder Bezug nehmen auf Vorbände (nicht handlungsmäßig, aber entwicklungsmäßig).
Ich werde sicherlich auch noch die anderen 3 Bücher lesen, auch wenn ich schon einzelne Dinge weiß, weil in diesem Band erwähnt. Aber man braucht sich keine Sorgen machen, sich selbst die Spannung zu nehmen, wenn man mit dem hier beschriebenen Band beginnt. Dass der Held letztlich gewinnen wird, daran lässt der Autor keinen Zweifel. Insofern wird nichts vorweggenommen, wenn man die Bücher in der falschen Reihenfolge liest. Wobei gewinnen immer ein relativer Begriff ist, weil das immer die Frage stellt, zu welchem Preis der Gewinn ausgezahlt wird.

Noch ein Wort zum Autor: Wie zu lesen ist, ist Cody McFadyen schwer erkrankt, so dass in Frage steht, ob er den nächsten Band wird fertigstellen können. Mich erinnert das an Andreas Franz, dessen Bücher ich immer fast gefressen habe, um dann eines Tages zu lesen, dass er gestorben war.

Ich hoffe sehr, dass Cody McFadyen wieder gesunden wird. Zunächst als Mensch. Und dann natürlich auch als Autor. Es wäre schön, wenn er uns noch mehr geben würde.

Es grüßt,
das Smamap