Schadware allerorten

Dem Vernehmen nach hatten wir gestern eine weltweit enorm verbreitete Cyberattacke per Ransomware; die Schadware, die in aller Munde ist.

Schadware

Cyberattacke (Copyright AP)

Diese hat einmal mehr gezeigt, wie verwundbar unsere Systeme via Internet sind.

Und das nicht etwa wegen der Gefährlichkeit der Schadware, sondern einzig wegen der Nachlässigkeit, um nicht zu sagen, der Fahrlässigkeit, der Eigentümer der Computersysteme.

Hätten besagte Eigentümer, also z.B. die Deutsche Bahn, Krankenhausbetriebe, viele Unternehmen oder staatliche Stellen, und v.a. die Vielzahl der Privatanwender, ihre Hausaufgaben gemacht, dann wäre genau NICHTS passiert.

Die Sicherheitslücke in den Windows-Versionen war hinlänglich bekannt, und es gab seit längerer Zeit einen Sicherheitsupdate.

Ich möchte auch gar nicht wissen, wieviele Anwender der Schadware Tür und Tor öffneten, indem immer noch das Uralt-Betriebssystem WindowsXP verwendet wird.

Aber nein, man hat es nicht nötig bzw. es wird leichthin über das Thema „Schadware“ und IT-Sicherheit weggegangen.

Kaum jemand würde heute ohne Sicherheitsgurt Auto fahren. Und diejenigen, die dies trotzdem tun, sind selber schuld.
Jedoch, es ist in Cyberland wie im Straßenverkehr …. es werden immer auch Unschuldige mit ins Verderben gezogen. Im Netz eben dadurch, dass Schadware über ungenügend gesicherte Computer verbreitet wird.

Freilich könnte man jetzt trefflich darüber diskutieren, ob es nicht der Verantwortung von Microsoft obliegt, sicherere Software zu produzieren. Aber dem IST eben nicht so. Somit liegt, ob es uns gefällt oder nicht, der schwarze Peter bei jedem Einzelnen von uns (AUCH bei Denjenigen, die diese Zeilen lesen) bzw. bei den Eigentümern der Systeme und deren untergebenen IT-Abteilungen.

Allerdings gibt es auch noch eine Alternative, die auch ich mir angeeignet habe: Das, was ich „computermäßig“ zu tun habe, erledige ich weitgehend per Tablet, und nur noch in sehr seltenen Fällen per PC.

Ersteres läuft per Betriebssystem Android, Letzteres per Betriebssystem Ubuntu. Beides ist im Prinzip Linux. Windows gibt es bei mir nicht mehr.

Nun ist das freilich kein absoluter Schutz, aber auf jeden Fall 10x mehr Schutz als Windows.

Und so müssen sich nach dem gestrigen Tag so EINIGE fragen lassen, ob die richtigen Entscheidungen getroffen wurden …. zum einen bzgl. Sicherheitskonzepten und zum anderen bzgl. verwendeter Software.

Und die Horden der Privatanwender müssen sich fragen, ob ein Sicherheitsdenken in Form einzig eines Virenprüfers, um den man sich nicht kümmert, und in Form eines Schulterzuckens noch zeitgemäß ist.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Netzwerkkabel und seine Probleme

Jüngst war ich mal wieder am Rätseln, warum meine digitalen Bestandteile nicht so wollten wie sie sollten, um dann zu entdecken, dass es schlicht am Netzwerkkabel lag.

Was war geschehen?

Seit Kurzem nenne ich sehr schnelles Internet mein Eigen. Bisher hatte ich eine 25 Mbit-Leitung gehabt, und die jetzt getauscht gegen 200 Mbit.

Im Volksmund würde es wohl so formuliert: Bisher hatte ich eine 25.000-er Leitung, jetzt habe ich eine 200.000-er Leitung.
Ich hatte entdeckt, dass ich Letztere über meinen Kabelanschluss (also nicht mehr über Telefonleitung) haben könnte, und das für kleineres Geld als bisher. Also warum nicht? Eine Bandbreite von 200 Mbit würde ich zwar nie ausnutzen, aber warum mehr bezahlen als nötig.

Nachdem einige technische Schwierigkeiten überwunden waren, war der Anschluss letztlich hergestellt worden.

Mein Tablet zeigte mir dann per Speedtest auch brav wunderbare 195 Mbit an. Zwar nicht gleich zu Beginn, aber nach ein paar Tagen. Der Techniker hatte ja auch gemeint, es würde ein paar Tage dauern, bis sich alles „eingespielt“ hätte.

Letzte Woche dann, hatte ich mal wieder was an meinem Linux-PC zu erledigen. Darunter auch ein größerer Download. Es wunderte mich, dass die Zeitdauer des Downloads doch erheblich länger war, als gedacht.

Hinterher mal den Speedtest angeworfen, und der zeigte mir ungefähr 80 Mbit als Download an..
Hä ????

Nach einigem Überlegen kam ich dann auf des Pudels Kern, dass meine Onboard-Netzwerkkarte ja nur eine 100 Mbit-Karte wäre. Also könne ja gar nicht mehr kommen! War ja logisch …. wie wollte ich 200 Mbit empfangen können, wenn die Netzwerkkarte nur 100 Mbit kann?
Eine Gigabit-Karte hatte ich nicht hier, also kurzerhand eine im Netz bestellt, für 9,78 (inkl. Versand),

Netzwerkkarte

und die war dann auch 2 Tage später da. Flugs eingebaut, beim Hochfahren des Rechners im BIOS noch kurz die Onboard-Karte deaktiviert und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Was war denn nun wieder los?

Tja, jetzt kam zum Tragen, dass ich, als einer der ursprünglich aus der Windows-Welt kommt, noch nicht ganz so fit bin, wenn es darum geht, unter Linux (Ubuntu) einen Treiber zu installieren. Denn, so vermutete ich, dass ich wohl den Treiber ersetzen müsste, durch jenen, der auf der mitgelieferten CD enthalten wäre (zumindest hatte das der Anbieter versprochen).
Und richtig, auf der CD war er auch vorhanden. Und sogar eine Beschreibung als Readme-Datei, wie die Installation erfolgen müsse. Terminal geöffnet, alten Treiber entfernt, neuen Treiber aufgespielt, und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Nun war aber in der Beschreibung noch die Rede davon, dass man die höhere maximale Geschwindigkeit, also 1000 Mbit, per Tool einstellen könne (gemeint ist jetzt das, was die Karte maximal kann (so Karten können in der Regel 100 oder 1000 Mbit). Also mittels ethtool auf die höhere Geschwindigkeit gestellt, und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Langsam gingen mir die Möglichkeiten aus. Mit ethtool die Werte ausgelesen, auf die die Karte eingestellt ist, und die sagten mir, dass die Karte mit 10 Mbit laufen würde.
Hää ? Schreibfehler ?
Also nochmal eingegeben. Änderung = NULL

Jetzt brat mir aber einer einen Storch! Warum lief das Ganze auf 10 Mbit, wenn ich doch laut und klar übermittelte, dass ich die Karte gerne auf 1000 Mbit eingestellt hätte?
Mal den Rechner neu starten! Jetzt war ich zumindest wieder bei meinen 100 Mbit. Offenbar hatte Ubuntu beim Start wieder die Grundwerte in die Karte geladen.

Egal was ich tat, ich bekam immer wieder dasselbe.

Jetzt kam ich noch auf das Netzwerkkabel, das Internet-Box und PC verbindet.

Vielleicht, so dachte ich, hätte ich letztens, beim Kabelverlegen, ein altes Netzwerkkabel erwischt. Also das kurz mal tauschen. Ja, „kurz“ war die richtige Umschreibung. Dann selbstverständlich war das andere Kabel 1/2 Meter zu kurz. Also die Gerätschaften einander angenähert, um den halben Meter zu gewinnen.
Das Ganze wieder hochgefahren …. und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Jetzt gingen mir tatsächlich die Möglichkeiten aus. Das Netzwerkkabel war meine letzte Option gewesen. Und ich hatte wohlweislich ein Kabel gewählt, dass ich innerhalb der letzten paar Monate von Vodafone bekommen hatte.

Da saß ich also, hatte einige Stunden in den Sand gesetzt, und wußte trotz aller Erfahrung nicht mehr weiter.

Wie ich da so saß, betrachtete ich meinen Pool an Netzwerkkabeln. Mir fiel auf, dass da ein Kabel war, das sich dicker darstellte, als die anderen, die ich da hatte. Gedanke: Vielleicht hatten die ja alle am Kabel gespart, und Kabel verwendet, die „überflüssige“ Adern erst gar nicht enthielten. Könnte ja sein, dass das dicke Kabel, alle Adern enthielt, und (so zeigte mir ein Blick (mit Brille) auf die Stecker, auch voll belegt war (soll heißen, ALLE Adern tatsächlich an den Steckern angeschlossen)).

Also kurz dieses Kabel

Netzwerkkabel

angeschlossen (natürlich war das nochmal ein Stück zu kurz, sprich Gerätschaften nochmals einander angenähert), Rechner hochgefahren, und schon hatte ich …. 1000 MBIT Bandbreite auf der Karte eingestellt.

Wie es nur immer sein konnte …. von all den Möglichkeiten, die es gab, war es die Letzte, die das Problem löste.

Ein simples Netzwerkkabel.

Selbstverständlich hatte ich kein Kabel, welches lang genug wäre, zur Verfügung, so dass ich mir flugs im Netz ein 5m Patchkabel bestellte, für 4,49 € inkl. Versand. Das wird dann in ein paar Tagen hier sein, und damit habe ich dann bleibend die knapp 200 Mbit Bandbreite, die über meinen Internetanschluss kommen, auch auf meinem PC zur Verfügung.

Künftig, wenn ich wieder mal ein ähnliches Problem habe, werde ich als Erstes das Netzwerkkabel ersetzen.
Aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch dann die Möglichkeit die Lösung ist, die ich wiederum als Letztes versuche.

Es grüßt,
das Smamap

WindowsXP – Eine Ära aus grauer Vorzeit

Fast genau vor 15 Jahren startete die WindowsXP Ära.

Am 25. Oktober 2001 präsentierte Bill Gates das neue Betriebssystem. Erstmals basierte Windows nicht mehr auf MS-DOS, sondern auf einem Windows-NT-Kernel.

Das wird den meistens Windows-Nutzern nichts sagen, is aber auch nicht so wichtig. Is wie beim Auto: Man muss nicht wissen, wie der Motor funktioniert.

Heute – 15 Jahre später – ist WindowsXP immer noch eines der beliebtesten Betriebssysteme, und das, obwohl die Unterstützung durch Microsoft schon längst ausgelaufen ist.

WindowsXP

Über 10% aller PC-Nutzer verwenden es noch. Weit vorne liegt Windows7 mit fast 50%. Und – das spricht wohl für sich – Windows10 hatte echt Mühe, die Nutzerzahl von WindowsXP zu überholen. W10 liegt heute bei etwa 17%.
Das hat auch damit zu tun, dass etliche Organisationen weiterhin XP nutzen (z.B. Banken mit ihren Geldautomaten oder etwa die Verwaltung des dt. Bundestags; per separatem Vertrag wurde der Support verlängert). Aber eben auch eine ganze Menge Privatnutzer verwenden nach wie vor XP.

Nun gehöre ich zu Denjenigen, die Windows abgeschworen haben. Obwohl ich von Anfang an sämtliche Windows-Versionen miterlebt/genutzt habe; auch beruflich als „EDV-Mensch“. Letztlich waren mir die Verfahrensweisen von Microsoft zu suspekt geworden.

WIE WindowsXP weiternutzen ?

Und doch habe ich auf meinem Linux-Rechner (Ubuntu), jetzt in einer virtuellen Maschine (abgetrennter Bereich), WindowsXP installiert, um einzelne Sachen damit noch zu machen.

Da kommen so etliche Erinnerungen wieder hoch. Angefangen vom Look und Feel, über die erstmalige Möglicheit, einen DSL-Anschluss problemlos einzurichten, bis hin zur erstmaligen Aktivierungsprozedur (bis dahin konnte man Windows (oder davor DOS) beliebig oft installieren (legal war das damals schon nicht, aber wirklich gejuckt hatte das keinen)).

Was damals AUCH so wirklich losging, war die Sache mit dem Virenschutz. Die Zahl der Viren wurde immer höher, parallel zur Anzahl der draußen laufenden WindowsXP Lizenzen.

Jetzt, da ich XP in einer virtuellen Maschine laufen habe, die praktisch völlig abgeschottet vom eigentlichen Betriebssystem läuft, kann in der Hinsicht nichts passieren. Dadurch kann XP in Reinkultur laufen, ohne von irgendeinem Virenschutz ausgebremst zu werden. Schon erstaunlich, wie flott das damals war.

Nachdem das problemlos geklappt hat, werde ich mal versuchen, auch noch frühere Betriebssysteme in separaten VMs laufen zu lassen. Also z.B. Windows98. Auch dazu habe ich noch eine CD/Lizenz. Und irgendwie drängt es mich, auch das uralte MS-DOS nochmal so aufzusetzen.

Einfach aus Nostalgie-Gründen.

Es grüßt,
das Smamap

„Besser als Windows“

Die aktuelle Ausgabe 06/2016 der Computer-Zeitschrift CHIP beschäftigt sich unter o.g. Überschrift mit der Ubuntu-Version 16.04 als Alternative zu Windows10

CHIP schreibt dazu:
„Microsoft feierte Ende März 270 Millionen Windows-10-Installationen. Das Fest fiel aber nicht besonders rauschend aus. MS gab ursprünglich eine Milliarde Installationen als Ziel an …….. und gibt alle Regeln der Zurückhaltung auf ….. mit nervigen Aufforderungen versucht man die Nutzer von W7/8 zum Upgrade auf das neue System zu bewegen. Egal wie man zum Begriff Zwangs-Update steht ….. wer nicht aufpasst, hat Windows10 …… über Nacht, mit dem nächsen Update. Die Installation müssen Nutzer zwar explizit bestätigen, aber hier nimmt MS wohl wissend in Kauf, dass viele Anwender Installationshinweise nicht so genau lesen. So häufen sich bei CHIP Anfragen von Lesern, die gar kein Windows10 wollten. Darüber hinaus beklagen sie sich über …. einen kaum nachvollziehbaren Datenhunger, die autom. Cloud-Anbindung uvm.“

Sinnigerweise habe ich heute einen Artikel gelesen, in dem berichtet wurde, dass MS den Preis für das Betriebssystem genannt hat, ab dem Windows10 zu erhalten sein wird, sobald die kostenlose Upgrade-Möglichkeit Ende Juni ausläuft. Dieser wird bei 119 Dollar liegen.

Gut getimed, finde ich. Nochmal schnell in die Runde geworfen, dass W10 dann Geld kosten wird, und das nicht wenig, um noch möglichst viele Nutzer zu einem Upgrade zu animieren. Der Wink mit dem Zaunpfahl. Das Stichwort „Zwangs-Update“ ist in aller Munde.
DAVON, dass ein nun noch schnell durchgeführtes Upgrade von Windows7 auf Windows10 jetzt noch kostenlos ist, aber dann, wenn man sich mal einen neuen PC kauft, damit nichts mehr anzufangen ist, davon war natürlich nicht die Rede.

Da werden so einige Nutzer noch ihr blaues Wunder erleben, wenn sie plötzlich feststellen, dass die Windows10 Lizenz auf DEN PC beschränkt ist, auf dem das kostenlose Upgrade durchgeführt wurde.

Und wenn denn einer meint er besitzt die Fähigkeiten sich dem Ganzen zu entziehen und nutzt seine Windows7 Lizenz weiter, der wird DANN, wenn er sich (sagen wir) in 1-2 Jahren einen neuen PC kauft, überrascht feststellen, dass seine Windows7-Lizenz auf der neuen CPU-Generation nicht mehr läuft.

Microsoft ist nämlich nicht doof (auch wenn die Scherzbezeichnung „Windoof“ das nahelegt), und hat im Hintergrund schon alle möglichen Weichenstellungen getroffen, damit möglichst viele Nutzer, ob sie wollen oder nicht, auf Windows10 umsteigen müssen.

Diejenigen, die sich gut genug auskennen, können das noch bis 2020 hinauszögern, wenn sie noch alte Hardware zur Verfügung haben, und darauf Windows7 oder 8 am Laufen haben. DANN wird es soweit sein, dass MS den Support für diese Betriebssysteme einstellt.
Wer dann noch Windows nutzen will, der wird spätestens dann keine andere Alternative mehr haben, als auf Windows10 umzusteigen.

Wer dem allen aus dem Weg gehen will, der hat die Möglichkeit ein anderes Betriebssystem zu nutzen. Z.B. also das Linux, welches CHIP vorschlägt. Wie sagen die Autoren so schön ….. „Mit fragwürdigen Methoden schiebt MS Nutzern das neue Windows10 unter ….. probieren Sie doch mal Ubuntu als ebenbürtige Alternative“.
Das tolle daran, finde ich, ist, dass man sich dieses Ubuntu mal eben runterladen und auf eine DVD brennen kann, um es dann von dieser DVD zu starten, OHNE das Windows auf dem PC zu verändern. Wer also mal testen will ….. nur zu. Wer dann sagt: Nö, will ich nicht ….. der startet seinen PC danach wieder ganz normal, und alles ist wie vorher.

Auch wenn es rein spekulativ ist (noch), so mutmaße ich jetzt einfach mal, dass MS sich mit seinen „fragwürdigen Methoden“ ein Eigentor geschossen hat, und Linux damit einen Boom bescheren wird. Spätestens dann, wenn den Leuten ein Licht aufgeht.

Es grüßt,
das Smamap

Windows ….. alter PC

…. ein Widerspruch in sich …….

Hab nämlich gestern mal einen ca. 10 Jahre alten PC unter meinen Fittichen gehabt. Einen mit einer völlig normalen Ausstattung.

Sprich 80 GB-Festplatte, 1 GB Arbeitsspeicher, eine relativ üppige Grafikkarte, einen DVD-Brenner und einer 2 GHZ-CPU.
Ausstattungsmäßig ist er also noch gar nicht so alt. Das Meiste findet man in aktuellen PCs genauso. Gut, die Prozessoren sind mittlerweile Mehrkern-CPUs, aber das war’s auch schon.

Auf einem Rechner besagter Ausstattung Windows zu installieren, ist vergebliche Liebesmüh.

Mit DEM Speicher, sagt Windows ….. vergiss es!

Also fix Speicher eingesetzt. 2 GB sollten genügen.

Tun sie auch.

Dann sollte also Windows nichts mehr im Wege stehen ……

Denkste, denn Windows10 braucht einen NX-fähigen Rechner (mit Windows7 ist demnächst ohnehin kein Land mehr zu erreichen).

Also wegwerfen ?

Nö!

Zusätzlichen Speicher wieder ausgebaut, Ubuntu installiert, fertig !!!

Der Anwender ist happy, denn er hat auf seinem Rechner genau alles das am Laufen, was er braucht/hatte, ohne nochmal Geld in seinen Rechner stecken zu müssen.

Happy computing …. es grüßt,
das Smamap

Ubuntu zum Dritten!

Nachdem ich jetzt seit etlichen Wochen Ubuntu (sprich Linux), als Betriebssystem nutze, und Windows für mich abgeschafft habe, hatte ich zuletzt auf einem etwas älteren PC, den ich hier noch als Reserve rumstehen hatte, ebenfalls Ubuntu installiert. Dies in der aktuellen Version 14.04 LTS.

Diese Woche erhielt ich nun den Zweit-PC meiner Tochter, und installierte auf diesem ebenfalls Ubuntu.

Im Fazit lässt sich sagen, dass ich also nun 3 völlig unterschiedliche PCs mit Ubuntu installiert habe, ohne jegliche Probleme. Die Installationen liefen durch, sämtliche Hardware wurde erkannt, und die PCs liefen hinterher alle anstandslos.

Das Look und Feel und die Bedienung entspricht dem, was man von Windows her kennt, und das, was es früher mal gab, nämlich diese ewigen Probleme, dass irgendwas nicht erkannt wurde, etwas zu installieren oder upzudaten ein Buch mit 7 Siegeln war, das gehört wohl (zumindest bei Ubuntu) der Vergangenheit an.

Das Ganze läuft schnell und stabil, und ich muss mich auch nicht mehr mit dem Thema „Virenschutz“ auseinandersetzen. Und was am Allerschönsten ist: Mich stellt kein Betriebssystem-Hersteller vor vollendete Tatsachen, nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“.

Und zudem: Ich muss mir nicht ständig neue Hardware kaufen, sondern kann auch frühere PCs (z.B. einen Pentium IV ohne NX mit 2 GB RAM und einer 60 GB-Festplatte) ohne i-welche Einschränkungen nutzen.
Microsoft würde mich dazu zwingen, den PC zu entsorgen, einen neuen PC und eine Windows-Lizenz zu kaufen.

Warum ich diesen Schritt nicht schon früher gemacht habe, ist mir völlig rätselhaft. Ich kann nur vermuten, dass ich die Befürchtung hatte, dass es ohne Windosen nicht geht, und ich mit Linux nicht zurecht komme, weil völlig anders. Das Gegenteil ist der Fall. Und noch dazu, zum Nulltarif.

Es grüßt,
das Smamap

Obst ohne Himbeeren?

Nachdem das Thema jetzt längere Zeit keines mehr war, mal noch ein kleiner Beitrag zum Raspberry Pi.

Ich war ja begeisterer User. Hatte mich dann aber temporär wieder verabschiedet, weil plötzlich unergründlich lahmendes Netz.

Aber Windows10 war, wie zu lesen, auch nicht des Pudels wahrer Kern.

Und letztlich landete ich bei Linux, sprich Ubuntu.

Alles unter den entsprechenden Kategorien nachzulesen.

Und so hatte ich also die Himbeere aufgegeben, und muss gestehen, dass das, bis auf Weiteres, auch so bleiben wird.
Schlicht und ergreifend aus Zeitgründen.

Werde das Feld „Raspberry Pi“ allerdings weiter beobachten. Und sollten sich die Entwicklungen dahingehend verfestigen, dass die Ressourcen, was CPU, GPU und RAM angeht, sich ein Stück weit erweitern, dann würde ich wieder mal einen Blick wagen. Denn dann ist zu erwarten, dass die Geschwindigkeiten, die nicht übel waren, ein Maß erreichen, das dann eine ECHTE Alternative zum PC ist.

Nehmen wir mal an, es wäre ein Mehrkern-Prozessor mit 1,5 GHZ, eine echt flotte GPU und 2 GB RAM, und das Ganze bei einer akzeptablen Bus-Geschwindigkeit. Wenn dann der Stromverbrauch, der jetzt bei etwa 3 Watt lag, auf 10 oder 15 Watt ansteigt ….. was wollte man mehr.
Klar, dass dann der Preis sich nicht mehr im 50 € Bereich bewegt. Sollen es 100  € sein. Immer noch eine gewaltige Ersparnis, im Vergleich zu Anschaffung und Betrieb eines Desktop-PCs, zumal Maus, Tastatur und Bildschirm in aller Regel vorhanden sind. Und das Ganze dann noch geräuschlos, was sicher mit Passivkühlung zu machen ist.

Also …. aus den Augen ist nicht aus dem Sinn. Es braucht eben noch einen Entwicklungsschritt. Zumindest was die Einsetzbarkeit im User-Bereich angeht. Im Experimentalfeld ist das Ziel ja schon weitgehend mit dem jetzigen Ist-Zustand erreicht.

Es liegt sicher auch ein Stück weit an mir. Aber man ist eben nicht mehr so ohne Weiteres dazu bereit, bzgl. Geschwindigkeit mal so eben um 20 Jahre zurück zu gehen.

Und so werde ich wohl so schnell keine Himbeere verkosten, obwohl ich für Obst, ganz generell, sehr zu haben bin. Andererseits ist der Apfel auch nicht grad mein Lieblingsobst, was aber eher an der preislichen Seite liegt. Und so bin ich halt jetzt etwas in der Tierwelt gelandet. Aber Fauna und Flora liegen ja bekanntlich nicht so weit auseinander.

Es grüßt,
das Smamap

Per Stick starten

Da wollte ich das gestern endlich mal realisieren, meinen PC vom Stick zu starten.

Wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Betriebssystem nicht mehr von der Festplatte losstarten will, dann bleibt ja immer die Frage, wie auf die Daten zugreifen. Und sei es nur auf die eMail vom Chef oder vom Vermieter, oder auf ein paar Telefonnummern etc etc.

Gut – normalerweise kann man immer noch von DVD starten. Am Einfachsten fällt das noch unter Linux, weil die Installations-DVD in aller Regel immer gleichzeitig auch eine Live-DVD ist, sprich ich kann meinen Rechner damit starten, und habe dann ein komplett laufendes System vor mir am Bildschirm, so wie ich das auch von der Festplatte kenne.
Mit Windows fällt das schon etwas schwerer, weil mit „Live“ is da nix, da kommt man dann allenfalls in eine Art Reparaturmodus, wenn man von der Installations-DVD startet.

Was aber, wenn die DVD nicht funktioniert (mal auf der Heizung liegen gelassen oder der Kulli fiel drauf) oder aber das System gar kein DVD-Laufwerk mehr hat?
Dann würde es schon Sinn machen, so einen Stick zur Hand zu haben.

Ich hatte noch einen übrig nämlich …….

2016-01-29 08.38.55

Unter Ubuntu 14.04 ist das ganz einfach: Man lädt sich ein Ubuntu-Image runter (am besten das mit 1 GB Größe; z.B. HIER) und erstellt mit dem „Startmedienersteller“ der schon auf dem Rechner mit drauf ist, den Stick. In dieser Software wählt man im oberen Bereich das heruntergeladene Image aus, im unteren Bereich den Stick.

 

 

Bildschirmfoto vom 2016-01-29 08:29:32

Dann sind nur noch 3 Klicks notwendig: Zum einen den (Stick)Datenträger löschen, danach darunter per Klick einen „reservierten Extrabereich“ wählen (das ist ein zusätzlicher Bereich auf dem Stick, auf dem auch Daten gespeichert werden können), und zum Schluss noch ein Klick auf „Startmedium erstellen“.
Das war’s dann schon. Jetzt nur noch etwas Zeit mitbringen (ev. bei einer Tasse Tee), und den Rechner seine Arbeit tun lassen.Mittendrin muss man dann mal sein Passwort eingeben, weil der Bootloader auf den Stick gespielt werden soll, was mittels Berechtigung bestätigt werden muss.

Was hinterher noch bleibt, ist der erste Versuch, den PC vom Stick zu starten.

Bei mir ging das ohne Probs. Ich musste nur aus dem Boot-Menü des PCs den Stick als Startmedium wählen (in das Boot-Menü gelangte ich per ESC-Taste beim Hochfahren des Rechners; das ist aber u.U. bei jedem Hersteller etwas anders, und wird in aller Regel beim Hochfahren am Bildschirm angezeigt, welche Taste das ist).

Noch ein paar wenige Anmerkungen:
Man sollte in aller Regel jenes Ubuntu auswählen, welches man auch auf dem PC installiert hat. Ich hatte trotzdem die aktuellere Version 15.10 mir vom Netz geholt, weil ich damit dann schon mal sehen wollte, was neu ist bei der Version. Prompt ging es schief, weil offenbar das Image ein Modul enthielt, welches für meinen 64-Bit-Rechner nicht geeignet war.
Zum anderen unbedingt berücksichtigen, die Daten, die sich bisher auf dem Stick befanden, zu sichern, falls da was dabei ist, was von Bedeutung wäre.Was oben genannten „Extrabereich“ angeht, so ist das zu empfehlen, weil es doch was geben könnte, was man selber speichern will oder aber das System etwas speichern will (z.B. Tastaturlayout), und das soll ja nach dem nächsten Start vom Stick dann auch zur Verfügung stehen. Ich hatte auf meinem 4 GB Stick dafür 1 GB gewählt. Das Image selbst machte ja auch 1 GB aus, so dass auf dem Stick noch 2 GB zur Verfügung stehen für i-welche anderen Zwecke.
Und schließlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der PC, sprich das BIOS auch so eingestellt sein muss, dass ein Start vom Stick überhaupt möglich ist. In aller Regel sollte das der Fall sein, ansonsten muss man eben im BIOS nachsehen, dass die entsprechende Option auch eingeschalten ist. Bei mir ging es auf Anhieb.

Das Ganze gibt es unter Windows auch, allerdings scheint da die Vorgehensweise nicht ganz so einfach, aber diverse Anleitungen im Netz, sollten da weiterhelfen. Nachdem ich kein Windows mehr nutze, habe ich mich damit allerdings nicht mehr auseinander gesetzt.

Es grüßt,
das Smamap

Durch die Hintertüre ……

Seit Kurzem ist ja jetzt Linux mein OS der Wahl.

Und, so im Nachhinein betrachtet, hat mir, und nicht nur mir, Microsoft im Lauf der letzten Jahre, so nach und nach „das Kraut ausgeschüttet“.

Immer wieder haben sie es verstanden, die Anwender „vor den Kopf zu schlagen“. Und i-wann bringt sowas halt das Fass zum Überlaufen.

Also mache ich jetzt in Ubuntu 🙂 🙂 🙂

Aber so ganz kann ich die Finger noch nicht von Windows lassen. Also habe ich mir VirtualBox auf Ubuntu installiert, einfach gesagt eine Software, die einen Container in Ubuntu einrichtet, in dem dann z.B. Windows7 laufen kann. Völlig unabhängig vom Wirts-System (also Ubuntu).
Ich musste das deshalb machen, weil ich noch 2 Programme habe, die nicht unter Linux laufen.

Alles in allem fühle ich mich schon sehr heimisch auf Ubuntu. Es ist vom Feeling und von der Verfahrensweise her, nicht sehr viel anders, als das, was ich bisher gewohnt war. Eine graphische Benutzeroberfläche ist überall in etwas dasselbe.

Und so ganz nebenbei lerne ich auch.
So habe ich früher nie begriffen, was eine erweiterte Partition ist. Ubuntu hat mir da jetzt zu einem Verständnis verholfen (zwar nur indirekt, weil das wär auch in anderem Zusammenhang wohl so gekommen, aber der Umstieg führte eben dazu).
Und man glaubt es nicht, aber VirtualBox hatte ich früher schon ein paar Mal installiert, damals halt noch unter Windows, und ich brachte es nie zustande die „Guest-Additions“ so zu installieren, dass das auch funktionierte. Jetzt unter Ubuntu, läuft das. Da kann zwar auch Ubuntu nix dafür, dass ich auf ein YouTube-Video gestoßen bin, dass das für Ubuntu SO erklärte, dass es lief, aber mal sehen, was sonst noch so alles sich klärt, im Zusammenhang mit dem Ubuntu-Umstieg.

Was mich ziemlich fasziniert, ist die Art und Weise, wie man sehr einfach über ein Terminal (ganz früher hätte man DOS-Ebene gesagt), Vieles bewerkstelligen kann, ohne großartige graphische Benutzeroberflächen installieren zu müssen. Da winkt vermutlich meine Anfangszeit hinter den Bäumen hervor, als ich zu Beginn, sowohl privat als auch beruflich im PC-Bereich mit MS-DOS zugange war (von Windows sprach damals noch lange niemand).

Und diese Terminal-Funktionen vertiefen das Verständnis von dem, was da wirklich abläuft. Denn ein Programm installieren, in dem man einen Klick nach dem anderen mit der Maus ausführt, das kann jeder, ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, wie das alles funktioniert. Und das ist z.T. heute auch das Problem: Die Leute klicken da rum, egal unter welchem OS, und vertrauen auf die Unfehlbarkeit der Software, eben WEIL sie keine Vorstellung davon haben, was das Alles eig tut.

Genug der OS-Philosophie.

Ich denke, ich bin angekommen.

Lange genug hat es ja gedauert.

Es grüßt,
das Smamap