Ein Akt der Höflichkeit ?

Heute musste ich mein Windows10 neu installieren.

Es gab eine Komplikation, und die war nur per „clean installation“ zu beseitigen.

Nun nenne ich den PC, um den es dabei geht, mit allem was drauf ist, mein Eigentum. Und eigentlich würde ich ja schon erwarten, dass wenn jemand an meinem Eigentum was macht, dies so tut, dass ich keine Nachteile daraus habe.

Die Herrschaften aus Redmond haben das aber nicht nötig.

Und so musste ich hinterher zur Kenntnis nehmen, dass die Installation von W10 das Boot-Menü meines Rechners überschrieb, und ich von da an nicht mehr die Möglichkeit hatte, mein Hauptbetriebssystem, sprich Ubuntu, zu starten.

Es existierte von da an quasi nur noch Windows auf dem PC.

Wäre ich jetzt ein normaler Anwender gewesen, der sich nicht weiter auskennt, ich wäre hoffnungslos aufgeschmissen gewesen, unfähig an meine Daten zu kommen.

Das sind eben die feinen Unterschiede: Wenn Ubuntu sich auf dem Rechner installiert, dann hinterlässt es den so, dass anschließend ein Bootmenü vorhanden ist, das Zugang zu Windows ermöglicht.

Höflichkeit ist eine Zier der Könige.

Es grüßt,
das Smamap

11082

Auch wenn ich aktuell nach und nach auf Linux (=Ubuntu) umsteige, so sehe ich doch immer noch bei Windows nach, was es so Neues gibt. Rein aus „beruflicher“ Neugierde. Und auch zwangsweise, weil es doch noch 2-3 Sachen gibt, die nur unter Windows laufen (zumindest bis ich mich ernsthaft damit beschäftigt habe, auch das auf Ubuntu umzuziehen).

Und so hatte ich heute mal wieder das Vergnügen, den aktuellen Windows10 Build 11082 zu installieren.

Nun gut, vor den Erfolg haben die Windows-Götter aus Redmond nach wie vor einige Durchläufe gesetzt, was da heißt „vorbereiten“, „konfigurieren“ etc.

Letztlich dauerte das Ganze wieder etwa 1 1/2 Stunden mit allem drum und dran. Ich nutzte die Zeit zwischenzeitlich für Hausputz, Kochen und Bürokram. Hatte ich so erwartet, war aber heute kein Problem, nachdem hier ohnehin Feiertag ist.

Und wie heißt es so schön: Kaum wartet man 1 1/2 Stunden SCHON ist es fertig.

Bevor ich das Update heute startete hatte ich erlesen, dass es den Build schon seit 3 Wochen gibt, was mich mit der Frage konfrontierte, warum dann bisherige Windows-Besuche meinerseits nicht dazu geführt hatten, dass mir dieser neue Build dann auch zur Verfügung stand.
Und so stieß ich darauf, dass Microsoft offenbar neue Builds nicht zum Download anbietet, wenn man die „Frechheit“ besessen hatte, per Tool sämtliche Optionen in Windows10 abzuschalten, die Daten „nach Hause“ schicken, sprich der Datenspionage seitens Winzigweich einen Riegel vorzuschieben.

Wieder mal so ein Punkt, wo ich sagen muss, dass MS so Manches tut, um die Leute zu verprellen. Dazu passt auch DIESER Artikel, wonach der Marktanteil von Windows10 doch einigermaßen zu wünschen übrig lässt, und weit hinter Windows7 zurückliegt, und bei manchen Marktbeobachtern sogar noch hinter Windows8 und WindowsXP. Mehr noch, die Zunahme des Marktanteils von W10 habe sich seit August verlangsamt, und das trotz Weihnachtsgeschäft.

Kein Wunder, so meine ich, bei der Art und Weise, wie Winzigweich mit den Anwendern umgeht. Neben all dem, worüber ich hier schon berichtet habe, ist es jetzt auch so, dass die Tester (=Insider), aus dem Boot gedrängt werden, wenn sie dazu übergehen, substantiell etwas gegen das „Sendungsbewusstsein“ von Windows10 zu unternehmen.
Die Zusage man dürfe W10 weiter benutzen, wenn man weiterhin eifrig teste, gilt dann plötzlich nicht mehr. OK, weiter benutzen darf man es zwar schon, aber ohne dass man weitere Programmneuerungen/Updates erhält. Aber darauf kann ich verzichten, denn was soll weiteres Testen für einen Sinn machen, ohne aktuelles Programm? Es sei denn, man sagt Ja und Amen, zu allem was Microsoft fordert.

Der Hauptgrund für das W10 auf meinem PC, ist und war der, dass ich mit dazu beitragen wollte, dass dieses eigentlich sehr gut geratene Betriebssystem ein Erfolg wird. Wenn Winzigweich aber sagt … „nur zu unseren Bedingungen“….. dann lehne ich dankend ab, denn ich möchte schon noch selbst entscheiden, was ich will, und was nicht.

W10 wird sicher an Marktanteil zulegen, nicht zuletzt durch sehr aggressive Marktstrategien (z.B. die, dass Windows7-Nutzer zuerst penetrant zum Update aufgefordert werden, und wenn sie das nicht tun, dann irgendwann das neue Betriebssystem einfach installiert bekommen, das im Hintergrund, ohne Wissen des Anwenders, schon längst heruntergeladen wurde; die Installation erfolgt dann natürlich so, dass angeblich inkompatible Programm gleich deinstalliert werden). Spätestens dann aber steigen die Marktanteile, wenn 2020 der Support für Windows7 ausläuft. Bis dahin werden aber wohl so einige Anwender sich anders orientiert haben. Es wird interessant sein, zu sehen, wieviele Anwender dann trotzdem bei Windows7 bleiben werden – entsprechend der Tatsache, dass WindowsXP heute immer noch einen Marktanteil von über 10% hat.

Ich, für meinen Teil, werde in absehbarer Zeit aus dem Insider-Programm aussteigen, ein W10 über das Windows7, das ich noch hier liegen habe, installieren, für ev. Dinge, die unter Linux nicht gehen, und das war’s dann.

Es grüßt,
das Smamap

 

Schlafen gehen

Nachdem ich so nach und nach bei Linux heimisch werde, zumindest mit dem, was ich so am PC mache, versuche ich auch nach und nach die Kleinigkeiten zu regeln.

Was dabei heute anstand, war die Realisierung des Standby. Genauer gesagt des S3, also STR, sprich SuspendToRam, auf deutsch, das Schreiben des Systems in den Arbeitsspeicher, um den Rechner danach in den Stromsparmodus zu versetzen, so dass quasi nur noch der Arbeitsspeicher mit Strom versorgt wird, und alles andere abgeschalten ist, was natürlich den Stromverbrauch enorm absenkt, im Vergleich zu der Situation, wenn der PC stundenlang so nebenherläuft, weil man ja „GLEICH“ wieder zurückkommt.

Das hatte ich unter Windows mir schon so eingerichtet, und wollte das jetzt unter Linux auch so haben.

Linux hat dazu auf der graphischen Oberfläche die Funktion „Bereitschaft“ auswählbar.

Das Dumme bei mir war nur, dass der PC nach dem Schlafen gehen sofort wieder hochfuhr.
Ich kannte das von Windows. Dort musste man in den Geräteeinstellungen bei der Maus die Funktion abschalten, die es der Maus ermöglicht, den PC wieder aus diesem Energiesparmodus aufzuwecken.

NUR – wo das finden unter Linux?

Nach einigem vergeblichen Suchen kam ich auf die gloreiche Idee, mal Tante Google zu befragen.
Tante Google offenbarte mir, dass es notwendig sei, die entsprechenden Geräte (Devices) in der Konfigurationsdatei /prog/acpi/wakeup auf disabled zu setzen.
Gesagt – getan, und schon ging der PC in Bereitschaft, und blieb auch dort (sprich, der Powerbutton blinkte brav vor sich hin, so wie ich das kannte).

Doch zu früh gefreut. Nach dem nächsten Boot des PCs stellte sich heraus, dass die Sache nur von einmaligem Nutzen war, und sich die Einstellungen in besagter Datei wieder auf Ursprung zurückgestellt hatten. Hätte ich Tante Google bis zu Ende gelesen, so wäre mich klar geworden, dass Änderungen in besagter Datei nur temporär wirken. Es gäbe aber die Möglichkeit, in einer Datei names /etc/rc.local zu bewirken, dass diese Änderungen anläßlich eines jeden Boots erfolgen.

Das dort eingetragen, und schon lief es dauerhaft (als Nächstes muss ich nur noch lernen, wo man einstellt, dass der PC nach einer gewissen Zeit von selbst auf S3 geht).

Unter Linux muss man sich zwar daran gewöhnen, dass so manche Einstellungen über Konfigurationsdateien manuell gemacht werden müssen, aber das ist nur Gewöhnungssache. Unter Windows war ich auch oft genug am Suchen, wo sich welche Einstellung in der graphischen Benutzeroberfläche wohl verstecken mag.
Es gibt sicherlich noch andere Argumente. Aber es hat durchaus etwas Logisches und Vereinfachendes, wenn man weiß, dass sich Einstellungen zu einem bestimmten Thema immer in einer bekannten Konfigurationsdatei finden lassen, die man ganz einfach mit einem Texteditor editieren kann.
So weiß ich, dass ich Einstellungen zu meinen Netzwerkverbindungen in der Datei interfaces im Verzeichnis /etc/network finde.
Zu so manchen Dingen wurde im Lauf der Zeit auch eine graphische Benutzeroberfläche geschaffen, so dass diejenigen, die nicht OHNE auskommen, durchaus die Möglichkeit haben.

Happy computing,
das Smamap

Mein Leben mit LINUX

Eines der Dinge, das ich immer wieder am PC benötige, ist ein Scanner. Z.B. zum Einscannen einer Unterlage, um die dann per Internet-Fax weg zu schicken.

Nun ist es bei Linux so, dass mittlerweile sehr viele Gerätschaften automatisch erkannt werden. Aber bei weitem nicht alle.

Also macht es Sinn, wenn man die Vorteile von Linux nutzen möchte, sich schlau zu machen, was von den Teilen, die man hat, unter Linux läuft, und was nicht.

Mein bisheriger Scanner wird von Ubuntu nicht unterstützt. Es handelte sich dabei um den Tevion MD 40420 (=Microtek).
Ich hatte das Gerät jetzt ca. 10 Jahre lang, und es genutzt unter WindowsXP, Windows7, Windows8 und Windows10. Das war eh schon ein Wunder, da  man unter Windows immer wieder damit rechen muss, dass es für eine Hardware unter einem neuen Windows plötzlich keine Treiber mehr gibt.
Auch von der Lebensdauer her ist ein Gerät, das 10 Jahre lang benutzt wurde, und immer noch einwandfrei funktioniert, schon eine feine Sache.

Also ging es darum, für Linux einen anderen Scanner zu besorgen.
Dabei stieß ich im Netz auf den Canon LIDE 110.

2015-12-24 11.52.04

Was mich an dem Gerät faszinierte, neben der beschriebenen anstandslosen Erkennung durch Ubuntu, war die Stromversorgung über das USB-Kabel. Ich würde also kein Netzteil benötigen. Also ein Teil weniger, das kaputt gehen kann, zumal die Erfahrung lehrt, dass Scanner-Netzteile offenbar dazu prädestiniert sind, kaputt zu gehen, und ziemlich viel Geld zu kosten. Dass sie häufig kaputt gehen, ist kein Wunder, wenn man ein solches Netzteil im Betrieb mal befühlt. In der Regel werden solche Netzteile nämlich sehr warm. Und nach meiner bisherigen Erfahrung ziehen die 1 Ampere Strom und mehr.

Der Canon hingegen sei mit einer LED-Beleuchtungseinheit ausgestattet und deshalb äußerst effizient im Stromverbrauch, weshalb er mit der Stromversorgung per USB auskommt.
Also kein Netzteil, kein Kabelsalat, keine Ersatzbeschaffung, und wieder einmal ein Beitrag hinsichtlich Strom sparen.

Gestern stieß ich im Netz auf einen Privatmann, der genau diesen Scanner anbot. Angeschrieben, für gut 20€ angeboten bekommen (zzgl. Versand), mit PayPal bezahlt, geschickt bekommen, heute eingetroffen.

Ausgepackt, angesteckt, Ubuntu hochgefahren, Scanner erkannt, funktioniert.

Das Schöne bei Linux: Ich musste keinen Treiber installieren und keine Scansoftware. Alles schon in Ubuntu enthalten.

Und das Schöne an dem Scanner: Er ist wenig größer als ein normales DIN-A4-Blatt (was auf dem Foto nicht so recht raus kommt), sprich ich kann ihn direkt neben dem PC stehen lassen, und muss ihn nicht ständig wieder wegräumen.

Das führt mich zu dem Spruch: Ja is denn heut scho Weihnachten?
…. und zu der Antwort: JA

Apropos: Falls jemand meinen bisherigen Scanner haben möchte, dann würde ich ihn gerne verschenken. Inkl. USB-Kabel und inkl. Netzteil. Nachdem ich das Netzteil seinerzeit zusätzlich besorgt habe (s.o.) und es sich schon um ein etwas besseres handelt (liefert bis zu 5 Ampere und kann man auf verschiedene Spannungen einstellen), hätte ich nix dagegen, wenn ich dafür ein paar Euro bekäme.
Wer Interesse hat, einfach melden.

Nochmals frohe Weihnachten
Es grüßt,
das Smamap

Linux installieren

Mir ist eben aufgefallen, dass ich ja noch einen Beitrag schreiben wollte, wie es mir beim Installieren von Linux so ergangen ist.

Besser spät als nie!

Ich hatte mir also unter Windows10 die ISO-Datei für Ubuntu heruntergeladen (s. hier) und dann mit meinem Brennprogramm auf DVD gebrannt.

Der einfachste Weg wäre nun der gewesen, das vorhandene Windows durch Ubuntu zu ersetzen. Dies zu erreichen, dazu braucht man nur den PC von der DVD zu starten, und den Anweisungen zu folgen. Nach einigen Schritten wird dort dann an einer Stelle die Voreinstellung angezeigt, das vorhandene Betriebssystem durch Linux zu ersetzen (beim Starten von Ubuntu von der DVD kann man übrigens auch auswählen, dass man anstelle der sofortigen Installation, auch erst mal Ubuntu testen möchte; das läuft dann nur über die DVD, und ändert nichts am PC)

Gut, aber SO einfach wollte ich es mir natürlich nicht machen, sprich Windows komplett durch Ubuntu zu ersetzen, sondern ich wollte mein Windows10 erst mal noch behalten.

Also musst nach dem Brennen der DVD im zweiten Schritt Platz auf der Festplatte geschafften werden, um dort das Ubuntu installieren zu können, ohne das vorhandene Windows zu beeinflussen.
Das ist ungefähr so, also wäre ein Zimmer mit etlichen Schränken vollgestellt (Windows hat sich, in aller Regel, ja die ganze Festplatte unter den Nagel gerissen, auch wenn da noch sehr viel ungenutzt ist). Wenn man also da was anderes rein stellen will, dann muss man zunächst Platz schaffen, auch dann, wenn die meisten Schränke eigentlich leer sind. Also so viele Schränke raus, wie man für das neue Teil an Platz braucht.

Und genau so, muss das mit der Festplatte auch geschehen, wenn man das, was da auf der Festplatte schon mit Windows belegt ist, behalten will (die vollen Schränke sollen ja auch im Zimmer bleiben).
Also mit entsprechendem Programm genügend Platz auf der Festplatte für Ubuntu geschaffen. Ich hab für Ubuntu zunächst mal insgesamt 50 GB angesetzt, und den Rest bei Windows belassen. Das setzt natürlich auch voraus, dass auf der Festplatte auch noch so viel frei ist.

„Platz schaffen“ bedeutet nix anderes, als dass man den Bereich auf der Platte, der von Windows belegt wird, entsprechend reduziert, und Windows damit zu verstehen gibt, dass die Platte kleiner geworden ist.

Danach kann man dann daran gehen, Ubuntu zu installieren.

Nach der Installation hat man dann Beides auf dem PC, und nach dem Einschalten kommt dann ein kleines Menü, in dem man mit den Pfeiltasten auswählt, ob man jetzt Windows starten möchte, oder Ubuntu.

Es ist nicht ganz so einfach, wie es sich hier liest, denn man sollte schon ein paar Dinge dazu wissen, damit diese Parallel-Installation auch klappt (man sollte das dann tatsächlich von Jemandem machen lassen, „der sich damit auskennt“ (aber nicht nur so tut, als würde er sich auskennen).
Wenn man Ubuntu als alleiniges System installiert (s.o.) braucht man im Prinzip nichts zu wissen. Die Installation läuft dann vollautomatisch. Aber das Windows ist dann halt eben auch weg (was natürlich bedeutet, dass man zuvor auch eine Datensicherung erstellt habe MUSS (vorzugsweise in Form eines Image), um die Daten noch zur Verfügung zu haben (also z.B. die Bilder etc), und im Ernstfall das Ganze auch wieder auf den Ursprungszustand zurückgesetzt werden kann.
Denn was nützt die schönste Ubuntu-Installation, wenn es hinterher nicht läuft (es soll schon Pferde gegeben haben, die vor der Apotheke gek… haben). Ein zuvor erstelltes Image ist in 10 Minuten zurück gespielt, und das Windows ist wieder genauso wie zuvor.

Ein WICHTIGER Hinweis an dieser Stelle !!!!!!
Wenn man Windows und Linux parallel auf dem PC haben möchte, dann MUSS man vor der Linux-Installation bei Windows8 und auch bei Windows10 den sog. „Schnellstart“ deaktivieren. Beide Win-Dosen würden nicht mehr starten, wenn dies nicht gemacht wird. Das bedeutet dann, dass Windows ab da beim Starten ein paar Sekunden mehr braucht. Vereinfacht gesagt, hat Winzigweich diese beiden Dosen mittels eines Tricks in die Lage versetzt, relativ schnell zu starten. Dieser Trick geht aber nach hinten los, wenn man mit einem Boot-Menü arbeitet, wie das ja dann der Fall sein wird, wenn man zu Beginn auswählt, welches Betriebssystem gestartet werden soll.

Wer übrigens mal ausprobieren möchte, unter Windows8 oder Windows10, wie lange Windows OHNE Trick zum Starten braucht, der muss nur, bevor er auf „Herunterfahren“ klickt, die linke Großschreibtaste gedrückt halten. Wenn Windows dann am Herunterfahren ist, dann kann man die Taste wieder loslassen. Wenn man den PC dann wieder einschaltet, dann muss sich Windows jede Klitzekleinigkeit, das es zum Starten braucht, von der Festplatte zusammenholen (was mittels aktiviertem „Schnellstart“ wesentlich weniger Zeit in Anspruch nimmt).

Falls das Alles sich für Manche ziemlich kompliziert anhört, denen sei gesagt, dass es auch nicht komplizierter ist, als Autofahren, wenn man es denn mal intus hat.

Ach so ja ……… meine eigene Erfahrung: MEINE Installation verlief völlig problemlos. Beim ersten Neustart kam das Boot-Menü und beide Betriebssysteme starteten ohne irgendwelche Schwierigkeiten (noch vor 2 Jahren hatte ich da ganz andere Erfahrungen gemacht).

Es grüßt,
das Smamap

LINUX mal beäugen ?

Hab jetzt eine neue Kategorie auf meinen Blog eingeführt, namens „Linux„.

Da werde ich von Zeit zu Zeit mal was zum Thema von mir geben.

Wie HIER ja schon zu lesen war, bin ich drauf und dran, zu Linux zu wechseln, weil mich MS alias Microsoft alias Winzigweich langsam aber sicher mit seinen Verhaltensweisen auf die Palme bringt.

Und so habe ich also Linux parallel zu Windows10 auf meinen PC gebracht und taste mich langsam vorwärts.

Wie ich in obigem Beitrag schon mal andeutete, ist es ja kein großes Problem, Linux (in meinem Fall „Ubuntu“) auf den PC zu bringen.
EINES hatte ich da aber vergessen !!! Es geht ja erstmal NOCH VIEL EINFACHER: Man kann sich das Ubuntu auf DVD brennen und mit dieser DVD dann den PC starten. Damit kann man dann das neue Betriebssystem testen, ohne auch nur irgendwas auf dem PC zu verändern. Das Ganze läuft von der DVD. Erst wenn man wirklich installiert wird der PC verändert.

Wie ging’s mir in der Zwischenzeit?

Ich hab jetzt meine Mails umgezogen, sprich mein Thunderbird läuft jetzt auf Ubuntu, und nicht mehr auf Windows (dort habe ist es deinstalliert). Ebenso mein Firefox.

Nach und nach installiere ich mir das, was ich sonst noch so brauche: Also z.B. ein Brennprogramm, eine Software zum Bilder bearbeiten, eine zum Musikhören (MP3), eine für’s Internetradio, eine zum Bearbeiten der Musikdateien, einen Taschenrechner, ein Programm zum Filmeanschauen und Teamviewer zum Steuern anderer PCs.

Klappt alles ganz gut. Und Vieles davon ist schon in Ubuntu enthalten.

So nach und nach lese ich mich auch auf dem Ubuntu-Portal ein, was die Besonderheiten von Ubuntu angeht.
So habe ich z.B. gelernt, dass man sich nicht alles an Programmen im Netz zusammensuchen muss, wie das bei Windows der Fall ist, sondern die Paketverwaltung eines Linux einem fast alles zur Verfügung stellt. Das nennt sich bei Ubuntu „Software-Center“. Dieses greift quasi auf die zentrale Downloadstelle für Ubuntu im Netz zu, wo alles das vorgehalten wird, was die Ubuntu-Entwickler so pflegen und zur Verfügung stellen. Also z.B. auch jene o.g. Software zum Bearbeiten von Musikdateien.
Man ruft dieses Software-Center auf, sucht sich auf der Auflistung aller Programme, das heraus, was man benötigt, und installiert es; und kann sich dabei auch darauf verlassen, dass das problemlos passt.

Ich hab auch gelernt, dass die Linux-Macher eine Programmversion veröffentlichen, und  diese Linux-Version (also z.B. das aktuelle Ubuntu 14.04) so bleibt, wie es ist, bis zur Veröffentlichung einer neuen Version. Also ständige Programmupdates gibt es bei Linux nicht (Ausnahmen: Seltene Sicherheitsrelevante Updates).
Wenn ich also in einem Monat Ubuntu auf einem anderen Rechner installiere, dann habe ich genau denselben Stand dort am Laufen, wie heute hier auf meinem PC.

Soweit mal für heute ….

Es grüßt,
das Smamap

Wer anderen eine Grube gräbt …

Langsam aber sicher spricht es sich durch ….

HIER NACHZULESEN

…. dass Microsoft da einige Dinge treibt, die nicht so das Gelbe vom Ei sind.

Ev. glauben da ja maßgebliche Leute, dass man sich als Konzern, der groß und mächtig ist, alles Mögliche erlauben kann.

Man stelle sich vor: Ein Windows7-Anwender, der in einem älteren Rechner noch eine relativ kleine Festplatte hat (sagen wir mal 80 GB), und bisher platzmäßig wunderbar zurecht kommt, mit dem, was er so macht, erhält, ohne sein Wissen, einen Download der Windows10-Installationsdateien auf seinen Rechner gespeichert, und hat plötzlich das Problem, dass seine Festplatte voll ist.

Es gibt so Einige, die dazu sagen „wer hat denn heute noch so eine kleine Festplatte“? Denen muss man sagen … da gibt es Einige.

Nochmal: Er erhält das ungefragt.

Und nicht nur das: Winzigweich hat vor, das Ganze als wichtigen Update zu bezeichnen, so dass es bei Vielen dann automatisch installiert wird ….. und schwupp haben all diejenigen, bei denen das standardmäßig so eingestellt ist (was bei den Meisten der Fall sein dürfte), Windows10 auf dem PC.
Ob alles anstandslos läuft, stellt sich dann raus, und mehr noch, MS deaktiviert/deinstalliert, nach heutigem Stand, Programme, die von MS als inkompatibel eingestuft sind (nach welchen Kriterien auch immer das geschieht).
Wie gesagt, alles ungefragt.

Wie ich schon öfter anmerkte: Winzigweich hat ein gutes Betriebssystem geliefert. Aber so nach und nach scheinen sie dabei zu sein, alles wieder kaputt zu machen.

Ich habe Vorsorge getroffen: Zwar habe ich Windows10 schon am Laufen, und bin sehr zufrieden damit. Aber ich habe jetzt parallel dazu Ubuntu installiert (=Linux), und wenn da noch so ein paar weitere Dinge von MS kommen, dann ist die W10-Partition ganz schnell geplättet.

Wen es interessiert …. ich werde in einem weiteren Beitrag davon berichten, wie es mir erging bei der Ubuntu-Installation.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap